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„Ich habe keine Lust mehr auf diese Banalitäten“

15. Mai 2018 in Kommentar, 25 Lesermeinungen
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Kabarettist Hirschhausen auf dem Katholikentag in Münster: „Was mich an Kirche stört: Wir haben so wichtige Themen wie die Verantwortung für die Schöpfung, da möchte ich nicht über Oblaten reden.“ Gastkommentar von Klaus Kelle


Münster (kath.net/Denken erwünscht – der Kelle-Blog) „Was mich an Kirche stört: Wir haben so wichtige Themen wie die Verantwortung für die Schöpfung, da möchte ich nicht über Oblaten reden.“ (Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen auf dem Katholikentag in Münster)

Und was mich an der heutigen Diskussionskultur in Deutschland stört, das ist diese Banalisierung wichtiger Themen, das Beblödeln von Dingen, die vielen Menschen wichtig für ihr Leben sind. Wir kennen das alle aus den unsäglichen Talkshows unserer Staatssendeanstalten, wo auch noch der flacheste politisch korrekte Witz bejubelt wird.


Dass Aussagen des Herrn von Hirschhausen am Samstag wie, da er – evangelisch, verheiratet mit einer Katholikin und steuerlich gemeinsam veranlagt – auch Kirchensteuern zahle und dafür „auch die Oblate – oder mein Geld zurück“ haben will, ist unfassbar dämlich und wird nur noch übertroffen vom frenetischen Beifall des Fit-for-Fun-Publikums dort.

Meine uneingeschränkte Bewunderung gilt dagegen dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, der dem karnevalistischen Treiben entgegentrat und versuchte, dem Eventpublikum zu erklären, dass für gläubige Katholiken die Eucharistie tatsächlich etwas anderes ist als irgendein Keks.

Ich selbst habe noch bei vergangenen Katholikentagen dafür geworben, hinzugehen und für unsere christlichen Überzeugungen aufzustehen. Das ergibt nach dieser Veranstaltung keinen Sinn mehr. Die Diskussion mit Hirschhausen und allein das auf vielen Titelseiten gedruckte Li-La-Launebär-Foto von Kardinal Marx und der buntgewandeten Grünen Claudia Roth hat mir die Freude an DIESEM Treffen für die Zukunft gründlich vermiest.

Der Glaube an Gott ist für Millionen Menschen in Deutschland essentiell wichtig. Diese Banalisierung, wie wir sie schon seit einiger Zeit in der evangelischen EKD-Amtskirche und inzwischen auch bei den Katholiken-Gremien finden, ist nicht mehr zu ertragen.

Es gibt bewegende Großtreffen von Christen beider Konfessionen auch hier bei und in Deutschland. Dann gehe ich halt zukünftig nur noch zu Prayerfestivals, Eucharistischen Kongressen und MEHR-Konferenzen…


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Lesermeinungen

 Kleine Maus 17. Mai 2018 
 

Fortsetzung

Immer mehr wird mir auch bewusst, dass "ökumenisch" nicht gleich "ökumenisch" ist, wie denn auch "evangelisch" nicht gleich "evangelisch" und offensichtlich auch "katholisch" nicht gleich "katholisch" ist. Da gibt es allem Anschein nach eine "Ökumene" derer, denen buchstäblich nichts heilig ist. Diese ist Schuld daran, dass Ökumene überhaupt in Verruf gerät. Und dann gibt es eine ernsthafte Ökumene des Ringens um die Wahrheit, des ernsten theologischen Fragens, des demütigen Gebets und ihr Ziel ist die von Jesus selbst ausdrücklich gewünschte Einheit der Kirche, die volle Kirchengemeinschaft, zu den dann auch eucharistische Gemeinschaft gehören wird. Der Weg dahin will in Geduld gegangen sein und ist schwieriger und anspruchsvoller als irgendwelche ökumenischen "Schnellschüsse" oder auch persönliche Übertritte, die aus purer Resignation geschehen.


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 Kleine Maus 17. Mai 2018 
 

@myschkin

Ja, Sie haben recht! Lassen Sie sich durch diesen Schlag ins Gesicht, den dieser "Kabarettist" all denen gegeben hat, die wirklich "Frieden suchen" u. denen an echter Ökumene gelegen ist, nicht die Freude an Fronleichnam nehmen! Und vielleicht freuen Sie sich ja noch ein bisschen mehr, wenn Sie wissen, dass sich auch in manchen evang. Kreisen ein bisschen etwas - ja ganz zaghaft noch - in Sachen Fronleichnam tut: Da war z.B. der 2014 verstorbene Pfr. J. Diestelmann, der sich ein Leben lang mit Luthers Abendmahlsverständnis befasst und festgestellt hat, dass Luther das Fronleichnamsfest durchaus nicht abgelehnt hat, sondern nur die Prozessionen (als ein "Spectakel", wer weiß, wie es damals auch zugegangen sein mag). Pfr. Diestelmann hat schöne Predigten zu Fronleichnam geschrieben, die werde ich auch wieder lesen und auch den Sakramentsrosenkranz beten, in dem Bewusstsein, dass auch eine ganz kleine einsame Stimme dann mit einer großen Gemeinschaft auf Erden u.im Himmel verbunden ist


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 Bernhard Joseph 16. Mai 2018 
 

Es gibt ja das Sprichwort: "Der Fisch stinkt vom Kopfe her"

Es sind die heutigen Hirten, die den Glauben trivialisieren, indem sie ihn zu einer leicht bekömmlichen Ware aufhübschen und so dem Glauben seine Tiefe nehmen, in der sich erst Wahrheit ausdrücken kann.

Die Anbiederung dieser Hirten an den Zeitgeist geht dann so weit, dass selbst das Kreuz zur bloßen Etikette wird und man es leicht beiseite legen kann, wenn dies für opportun gilt.

Auch das Reden von der "Verantwortung für die Schöpfung" ist im Sinne seines heutigen zeitgeistigen Gebrauches lediglich eine leere Phrase, die nur den Zweck erfüllen soll, sich für besonders wichtig zu halten.

Zudem zeigt der Spruch des Kabarettisten, dass ihm ein handelnder Gott ohnehin unbekannt ist und so Glaube zu einem Happening wird, bei dem man sich lediglich gegenseitig versichert, dass es etwas gibt, das zu erhalten, sich lohnt.

Nur ist eben eine Schöpfung ohne einen personalen (handelnden/lebendigen) Gott keine Schöpfung, was diesem Kabarettisten und nicht wenigen Hirte kaum auffällt.


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 Stefan Fleischer 16. Mai 2018 

Erst wenn wir wieder verkünden

(was wir natürlich nur effektiv können, wenn wir selber unerschütterlich glauben und uns bemühen, daraus zu leben)"Der Kreuzestod Jesu erlöst den Menschen von der Erbsünde und wird im Allerheilgsten Altarsakrament unblutig gegenwärtig." kann es mit unserer Kirche wieder aufwärts gehen.


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 mirjamvonabelin 16. Mai 2018 
 

@wandersmann

So ist es,
"Die "Bewahrung" der Schöpfung durch Plastikmüllvermeidung und dergleichen ist m. E. nicht die christliche Vorstellung, wie die Schöpfung zu "bewahren" ist. Das ist eine Ökotechnik, die meint, ohne Gott auszukommen. Deshalb ist sie auch bei den Grünen so beliebt."


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 myschkin 15. Mai 2018 
 

Ich freue mich

noch mehr als sonst auf das Fest Fronleichnam: Liebe Leute, seid bei den Prozessionen dabei! Geht in die Öffentlichkeit, zeigt Euch, Ihr lieben Frommen! Bekennt Euch in aller Öffentlichkeit zum Heiligen Leib des Herrn. Singt auf den Straßen fröhlich mit! Je mehr wir sind, umso mehr wird dieser Pseudokomiker seine Blödelei über das Allerheiligste bedauern.


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 antonius25 15. Mai 2018 
 

Neue Religion. Hirschhausen bringt's auf den Punkt

Verantwortung für die Schöpfung viel wichtiger als Oblaten.

Ja, aber halt nicht für Katholiken, sondern für die neue Religion, die sich in Münster unter altem Namen (aber bereits ohne Kruzifix) getroffen hat. Die einzige Anleihe am Christentum dieser neuen Mutter-Erde-irgendwie-links-Religion ist, dass man die Natur (manchmal noch; nicht immer) Schöpfung nennt.

"Der Kreuzestod Jesu erlöst den Menschen von der Erbsünde und wird im Allerheilgsten Altarsakrament unblutig gegenwärtig."

Welcher Katholik glaubt das nicht oder hält es nicht für zentral für seine Glauben?
Und welcher Katholikentagsbesucher glaubt das?

Genau da liegt der Punkt. Und deshalb hat Hirschhausen aus seiner Sicht Recht und Herr Kelle ebenfalls, nämlich damit, dass der Katholikentag nicht mehr für Katholiken ist.


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 wandersmann 15. Mai 2018 
 

Eucharistieverständnis beim Papst

Meine Ansicht nach vertritt der Papst auch ein anderes Verständnis der Eucharistie als Jesus selbst. Jesus sagt zu Faustyna, TB 1288

"... dass es mir sehr wehtut, wenn Ordensseelen das Sakrament der Liebe lediglich aus Gewohnheit empfangen, als würden sie diese Nahrung nicht unterscheiden. In ihren Herzen finde Ich weder Glauben noch Liebe. Zu solchen Seelen komme Ich mit Abneigung; es wäre besser, sie würden Mich nicht empfangen."

Das kann man sicher auf alle Seelen verallgemeinern. Der Papst schreibt hingegen:

"nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen."

"Nahrung für DIE Schwachen". Er schreibt nicht "Nahrung für Schwache".
Der Papst meint damit alle Schwachen. Für alle Schwachen ist die Eucharistie nicht bestimmt, wie Jesus ganz klar oben sagt, denn wer sie nur aus Gewohnheit und ohne Glauben empfängt, der gehört zu den Allerschwächsten und gerade diese sollen ZUERST beichten und dann zur Eucharistie gehen.


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 wandersmann 15. Mai 2018 
 

Bewahrung der Schöpfung

Das Credo sagt über Jesus:
per quem omnia facta sunt.
durch ihn ist alles geschaffen

Also ist alles Schöpfung. Nichts was wir hier sehen ist keine Schöpfung von Gott. Die Schöpfung sieht immer so aus, wie Gott es will.

Die Schöpfung machen wir dadurch "kaputt", dass wir Gott, den Schöpfer beleidigen. Die Schöpfung ist ein Spiegelbild der Beziehung der Menschen zu Gott.

Die "Bewahrung" der Schöpfung durch Plastikmüllvermeidung und dergleichen ist m. E. nicht die christliche Vorstellung, wie die Schöpfung zu "bewahren" ist. Das ist eine Ökotechnik, die meint, ohne Gott auszukommen. Deshalb ist sie auch bei den Grünen so beliebt.

Scheinbar merkt man es nicht: Wir haben immer "bessere" Gesetze, immer bessere Techniken, immer mehr Bildung und die Welt "krepiert" trotdem. Und nun sagt man: Wir brauchen noch bessere Technik, noch strengere Gesetze oder noch mehr Bildung.

Dass der Weg nicht funktioniert werdet ihr irgendwann einmal merken ...


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 wandersmann 15. Mai 2018 
 

Wie kann Bischof Genn so einen

Kirchentag irgendwie als Erfolg bezeichnen?


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 wandersmann 15. Mai 2018 
 

Oh wie Jesus das wehtut ...

Jesus zu Faustyna: TB1447


Oh, wie mir das wehtut, dass die Seelen sich so wenig in der Heiligen Kommunion mit Mir verbinden. Ich warte auf Seelen und sie sind Mir gegenüber gleichgültig. Ich liebe sie so zärtlich und aufrichtig und sie glauben Mir nicht. Ich will sie mit Gnaden überhäufen - sie wollen sie nicht annehmen. Sie gehen mit Mir um, wie mit etwas Totem, aber Ich habe ein Herz voller Liebe und Barmherzigkeit.

Damit du ein wenig Meinen Schmerz erkennst, stelle dir die zärtlichste Mutter vor, die ihre Kinder sehr liebt, doch die Kinder verschmähen die Lieber der Mutter. Betrachte ihren Schmerz, niemand vermag sie zu trösten. Das ist ein blasses Bild und Abbild Meiner Liebe.


Hätten irgendwelche Nazis auf dem Kirchentag "Ausländer raus" geschrien, dann wäre das ein Skandal gewesen.

Dass das Publikum Dr. Hirschhausen zugestimmt hat ist aber ein viel größerer Skandal. Eigentlich hätte man da den Kirchentag abbrechen sollen und zur Buße übergehen müssen.


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  15. Mai 2018 
 

Verantwortung für die Schöpfung

ist auch sehr wichtig!
Besonders die Verantwortung und der Schutz für die Menschen, besonders der Schwachen und Hilflosen wie die Ungeborenen und die alten Menschen.
Vielleicht wollte er sich nur verstärkt für den Lebensschutz einsetzen ;-)
Schade, dass da niemand genauer nachgefragt hat!


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 freya 15. Mai 2018 
 

Hirschhausen ist mir ein für allemal vergangen - den tu' ich mir nie mehr an!

Ein Sprücheklopfer hoch zehn, dem es doch bei allem nur um Publicity, um hohe Einschaltquoten und somit um das böse Geld geht. Wäre er wirklich ein ernstzunehmender Zeitgenosse, wäre er nicht im Showbuiz und schon gar nicht bei den Rotariern gelandet.
Hirschhausen - darauf können wir gut und gerne verzichten!


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 ottokar 15. Mai 2018 
 

Leib Christi, Hostie ,Brot, Oblade

In vielen katholischen Kirchengemeinden (z.B. der Innerschweiz) wird der Vorbereitungsunterricht zur Erstkommunion von Kathecheten gehalten und die Feier der Erstkommunion von einem Diakon. Beide Personen können keine Wandlung vollziehen und sollen dennoch den Kindern glaubhaft machen, dass nur durch die Wandlungsworte eines geweihten Priesters aus Brot Christi Leib und aus Wein Christi Blut wird.Kann so das grösste Geheimnis unseres Glaubens vermittelt werden?Ist das nicht für beide Seiten zuviel verlangt? Daher wohl auch das Lachen über die Oblade, die Hirschhausen haben möchte...


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 lenitas 15. Mai 2018 
 

Spaßkultur

Ich denke, dass die Spaßkultur ihren Tribut fordert. Wenn ganze Generationen heranwachsen in der Annahme, es muss immer alles spaßig sein, dann kann man nicht plötzlich ernsthaft über wichtige Themen sprechen wollen. Auch nicht über den Glauben. Zumal sich jetzt zur Spaßkultur, die schnelle Digitalkultur gesellt, die für jedes Thema maximal fünf Minuten Aufmerksamkeit bereitstellt. Schnelllebig, spaßig, anspruchslos, mit dem Handy bezahlbar, ein albernes Selfie zur Selbstbeweihräucherung - und dann noch schnell den Keks eingeworfen. Soweit sind wir noch nicht, soweit kann es aber kommen, wenn wir Ernsthaftigkeit nicht einfordern und weitergeben. Überlegen, Reden, Handeln mit Bedacht und Bezug zu Christus, ist das Gebot der Stunde. Das schließt Freude nicht aus. Es bereitet Freude, aber eben nicht diesen überdrehten Spaß, der uns am Ende die Wurzeln unserer Kultur und die Verbindung zu Gott beschädigt. Hoffentlich gab es auch Schönes und Frommes auf dem Katholikentag.


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 sartone 15. Mai 2018 
 

@Klarstellung

Danke für Ihren Beitrag und das Zeugnis, das Sie und Ihre Familie für Christus, sein Evangelium und seine heilige Kirche abgeben!


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  15. Mai 2018 
 

Angesichts dieser Banalisierung

will man weinen!


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 Magdalena77 15. Mai 2018 

Besser woanders hin

Bis auf Weiteres denke ich nicht im Traum daran, auf einen sog. "Katholiken"tag zu gehen. Einmal hat mir gereicht (schon vor vielen Jahren). Statt dessen hoffe ich, es terminlich endlich einmal zum Kongress "Freude am Glauben" des Forums Deutscher Katholiken zu schaffen.


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 Fatima 1713 15. Mai 2018 
 

@Klarstellung

Danke für das Teilen Ihrer Erfahrungen!

Die Aussage Hirschhausens zeigt nur, dass er von der ganzen Thematik überhaupt keine Ahnung hat und noch dazu völlig taktlos ist. Er muss die Auffassung der Katholiken über die hl. Eucharistie nicht teilen, aber etwas, das anderen heilig ist, derart herab zu würdigen ist schlicht und einfach niveaulos.

Wer sagt eigentlich, dass Christen im Bereich "Verantwortung für die Schöpfung" nicht zusammen arbeiten dürfen bzw. es schon längst tun? Keiner verbietet konfessionsverschiedenen Christen bei diesem und ähnlichen Bereichen die Zusammenarbeit. Aber zum Thema Abendmahl und/oder Eucharistie sollte ein offensichtlich nicht gläubiger und theologisch ungebildeter Mensch einfach nur schweigen!


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 Gewitterwolke 15. Mai 2018 
 

Hirschhausen

Ich verstehe nicht warum dieser Herr überhaupt auf einem katholischen Kirchentag auftreten durfte. Dass er die Hl. Kommunion, das Wertvollste was wir Katholiken haben, als Oblade herabwürdigen konnte zeigt, was von diesem Katholikentag zu halten ist, nämlich NICHTS, absolut gar nichts.


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 Kleine Blume 15. Mai 2018 
 

"Verantwortung für die Schöpfung" setzt einen Schöpfer voraus

Diesem gebührt Ehre und Anbetung.

Die Wortwahl "Oblaten" hingegen ist höchst unangemessen und zeigt, wie Herrn Dr. von Hirschhausen das Verständnis fundamentaler katholischer Glaubenswahrheiten fehlt. :-(


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 Uwe Lay 15. Mai 2018 
 

Preisfragen

Meine Frage lautet: Wie viele oder wie wenige der Mitglieder der Katholischen Kirche wissen noch, daß sie in der hl. Kommunion etwas anderes als "Kekse" empfangen? Ist es richtig, daß in der Vorbereitung zur Erstkommunion mehr über Brot, Brotsorten und die Gesundheit des Brotes gelehrt wird, als über den Leib Christi? Und: Ist es sicher, daß in der Phrase: In der Kommunion begegnet uns die Liebe Jesu/Gottes etwas anderes gemeint ist, als daß im guten Essen wir die Liebe des Gastgebers erfahren?
Uwe C.Lay Pro Theol Blogspot


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  15. Mai 2018 
 

Wichtige Themen

Das wichtigste Thema ist Gott. Damit ist das Allerheiligste Altarssakrament das wichtigste Thema. Die meisten Wohlstandsverwahrlosten glauben ohne Gott leben zu können, welch ein Irrtum, das ist auf Erden ein sinnloses unerfülltes für andere sehr schädliches Antichristen-Leben und in der Ewigkeit ein Leben in der Hölle.
Wer Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament des Altares anbetet ist immer ein Bewahrer der Schöpfung.
Leider, und es ist wirklich unglaublich mit welchem verblödenden Irrsinn sich die Menschen vom TV von jedem vernünftigen Gedanken, überhaupt jedem Denken, jedem Wissen, jedem wirklich menschenwürdigen Leben abbringen lassen. Katholikentage halten auch von gläubigem Leben ab.


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 Klarstellung 15. Mai 2018 
 

Ich habe mir angewöhnt, einen Gesprächspartner, der sich auf die

"Verantwortung für die Schöpfung" beruft zu fragen, welche Prinzipien der Schöpfungsordnung er denn kennt und wie er diese Prinzipien in seinem Leben verwirklicht.

Antwort: Schweigen im Walde!

Persönliche Anmerkung: Mir wurde im Laufe meines Lebens vor allem das Subsidiaritätsprinzip wichtig, ich habe mit meiner Familie vieles verwirklicht und dafür viel Spott und Häme vor allem von Hirten der Kirche ertragen müssen. Dabei ist unser Leben nicht schlecht, es ist nur (um es mit dem hl. Franziskus auszudrücken) anders.

Ich freue mich, wenn ich Personen kennenlerne, die in der "Verantwortung für die Schöpfung" nicht nur ein Schlagwort sehen, sondern sich plagen, diese Verantwortung auch zu leben.


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 Senfkorn7 15. Mai 2018 
 

Besser ist das.

Vom Katholikentag habe ich eh nicht anderes erwartet, als das dieser schwerpunktmäßig liberal ist und habe mir meine kostbare Zeit gespart dort hin zu gehen.

Da verirren sich vermutlich sonst nur noch nichtinformierte Katholiken hin. Junge Menschen? Um die tut es mir leid.


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