Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  11. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland

Katholische Kirche muss immer Global Player bleiben

12. Mai 2018 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof Schick warnt auf Katholikentag in Münster vor der Bildung von Nationalkirchen


Münster (kath.ent/pbb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft die katholische Kirche auf, ihre Rolle als Global Player zu stärken. Die Globalisierung sei eine Chance für Horizonterweiterung und den Austausch von materiellen, kulturellen und religiösen Gütern zur Bereicherung aller Menschen auf der Welt, sagte Schick am Freitagabend beim Weltkirchengottesdienst auf dem Katholikentag in Münster.

Dieser Gottesdienst mache in Farben, Musik und Riten die bunte und schöne Vielfalt der katholischen Kirche deutlich, so Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz ist. Ein Katholik sei immer auf die ganze Welt ausgerichtet, was der Begriff katholisch - weltumspannend - ausdrücke. Die weltkirchliche Arbeit wolle durch Verkündigung des Evangeliums, durch Entwicklungshilfe und durch den Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zum Wohl und Heil aller Menschen beitragen. Der Bau von Mauern und Stacheldraht, regionaler Egoismus und Nationalismus zeugten von falschem Denken. „Frieden finden wir nur, wenn wir uns darauf einlassen, was das Motto dieses Gottesdienstes aussagt: ‚Friede den Nahen und Friede den Fernen‘.“ Das Motto des Katholikentages mit über 1000 Veranstaltungen lautet „Suche Frieden“.


Zum Katholisch-Sein gehörten auch die Ökumene und der Interreligiöse Dialog, die zum Frieden beitragen sowie ebenso die klare Absage an Antisemitismus und jede religiöse Intoleranz. Die weltkirchliche Arbeit erfordere, die Katholizität der Kirche zu bewahren. „Sie ist ein hohes Gut, das wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen“, mahnte der Erzbischof und fügte hinzu, auch die Kirche in Deutschland könne hier eine Lerneinheit gut vertragen: „Wir dürfen keine Nationalkirche bilden und uns von den anderen Kirchen absetzen. Wir können von den Kirchen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas viel an Spiritualität und Einsatz, Glaubenstreue und Bekenntnismut lernen“.

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Katholikentag

  1. Programm des Katholikentages vorgestellt: Demokratie und Vielfalt, Klimagerechtigkeit und Gaza
  2. Italiens Katholikentag findet größtenteils online statt
  3. „Ich habe keine Lust mehr auf diese Banalitäten“
  4. FAZ zum Katholikentag: Warum wurde nicht das Kreuz gezeigt?
  5. „Der Auftrag von Jesus war aber nie: Schafft Häuser!“
  6. 'Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate!'
  7. „Kinder sind Zukunft!“
  8. Wir brauchen eine neue Friedensbewegung
  9. Nächster Katholikentag reagiert auf Besuchermangel bei Politikthemen
  10. FAZ: 'Katholische Kirche - Schamlos paternalistisch'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz