21 Februar 2018, 09:30
Gebetsstätte Marienfried: Pfarrer Oblinger wird künftig Rektor
 
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Pfr. Oblinger: „Ich durfte bereits in meiner Zeit als Pfarrer von Ichenhausen die dichte geistige Atmosphäre dieses Gnadenortes erleben.“

Augsburg (kath.net/pba) Pfarrer Georg Alois Oblinger (50) wird zum 1. Oktober 2018 neuer Rektor an der Gebetsstätte Marienfried bei Pfaffenhofen an der Roth. Er folgt damit auf Bischöflichen Geistlichen Rat Direktor Clemens Maria Henkel (57), der nach neun Jahren die Gebetsstätte verlässt und für eine überdiözesane Aufgabe in der kategorialen Seelsorge freigestellt wird. Pfarrer Oblinger leitet seit sechs Jahren die Pfarreiengemeinschaft Lindau-Insel. Zuvor war er Pfarrer in Bliensbach (1999 bis 2004) und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Ichenhausen (2004 bis 2012). Der in Saarlouis geborene Geistliche wurde 1995 zum Priester geweiht. Seine Nachfolge als Leiter der PG Lindau-Insel wird Pfarrer Robert Skrzypek (50), bisher Pfarrer von Mühlried und Edelshausen, zum 1. Oktober 2018 antreten.

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Direktor Henkel kam im September 2009 nach seinen Stationen als Pfarrer in den Pfarreiengemeinschaften Maihingen und Wallerstein nach Marienfried. Eine erste Herausforderung wartete schon kurz nach seinem Amtsantritt. Unter ihm als Bauherrn wurde die Kirche der Gebetsstätte „Maria, Mutter der Kirche” in den Jahren 2010 und 2011 neugebaut und am 23. Oktober 2011 von Bischof Dr. Konrad Zdarsa eingeweiht.

„Direktor Henkel hat dazu beigetragen, dass die Gebetsstätte Marienfried ein weit über die Bistumsgrenzen hinaus bekannter und für viele Menschen aller Generationen anziehender Ort des Glaubens, des Gebets und eine geistige Heimat ist“, würdigt Generalvikar Harald Heinrich das Wirken des Direktors in den vergangenen Jahren. „Für seinen unermüdlichen Einsatz möchte ich Direktor Henkel Dank und meine Wertschätzung aussprechen“, so der Generalvikar. Sein Dank gelte auch Pfarrer Oblinger, der sich bereiterklärt habe, sich dieser neuen Aufgabe in der Gebetsstätte zu stellen.

Pfarrer Oblinger blickt in gespannter Erwartung und auch mit einer gewissen Neugier auf die kommende Aufgabe in Marienfried. Ein Ort, der ihm nicht unbekannt ist. „Ich durfte bereits in meiner Zeit als Pfarrer von Ichenhausen die dichte geistige Atmosphäre dieses Gnadenortes erleben.“ Sowohl unter Direktor Henkel als auch unter seinem Vorgänger Monsignore Josef Fickler sei er immer wieder zum Predigen und Beichthören dort eingeladen gewesen. „Es freut mich sehr, dass Bischof Konrad mich mit dieser Aufgabe betraut. Immerhin ist die Gebetsstätte eines der geistlichen Zentren in der Diözese.“

Auch wenn noch eine gewisse Zeit bis zu seinem Abschied vergeht, schaut Direktor Henkel mit Dankbarkeit und Freude auf das in den vergangenen Jahren Erreichte zurück. Dabei denkt er besonders an die Weihe der neuerrichteten Marienfried-Kirche. Im Zuge dessen konnten durch Unterstützung der Bischöflichen Finanzkammer weitere Projekte realisiert werden, wie die Einweihung des Gebetsparks und die Sanierung der Marienfried-Häuser sowie des Empfangs- und Gastronomie-Bereiches. „Ich wünsche meinem Nachfolger für die Leitung der Gebetsstätte eine glückliche Hand und Gottes Segen.“

Die Gebetsstätte Marienfried, die an der westlichen Grenze des Bistums im Dekanat Neu-Ulm liegt, wurde am 4. Juli 1995 durch Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz als Kirchenstiftung errichtet. Sie bekam das Patrozinium „Maria, Mutter der Kirche“ verliehen. Jährlich kommen tausende Gläubige an diesen Ort, um Kraft aus dem Glauben zu schöpfen - sei es zu den Feierlichkeiten rund um die Marienfeste und den Großen Gebetstag, aber auch für Einkehrtage, Vorträge und Exerzitien. Die Jugend 2000 veranstaltet dort inzwischen schon seit mehreren Jahren das Internationale Prayerfestival, an dem tausende Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen.

Foto Pfr. Oblinger (c) pba/privat

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