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Marx: Kirche muss für die Freiheit aller Menschen einstehen

9. Februar 2018 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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Kardinal sprach über die Sendung der Kirche in der offenen Gesellschaft


München/Dachau (kath.net/pem) Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx hat dazu aufgerufen, dass die Kirche nicht nur an sich selbst denken dürfe, sondern an die Gesellschaft denken müsse, in der sie wirke. In einer offenen Gesellschaft sei die Kirche eine wichtige Partnerin von Staat und Gesellschaft, sagte der Erzbischof von München und Freising in einem Vortrag am Dienstagabend, 6. Februar, im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau. Er sprach vor gut 200 Gästen des katholischen Erwachsenenbildungswerks Dachauer Forum über „Die Sendung der Kirche in einer offenen Gesellschaft“. „Als Kirche sind wir gefordert, für die Freiheit aller Menschen einzutreten“, so Marx. „Ich hoffe, dass wir nicht um Demokratie und Freiheit kämpfen müssen – bin mir aber nicht sicher. So ausgemacht ist das nicht. Aber dann möchte ich doch, dass die Kirche auf der richtigen Seite steht und für die Freiheit auch derer kämpft, die nicht unsere Position haben.“

Marx resümierte, dass sich die Rolle der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten massiv gewandelt habe. Die Kirche müsse sich, von einer großen Tradition kommend, neu aufstellen. Es sei nicht immer einfach, „diese Gemeinschaft des Volkes Gottes mit Zuversicht und Hoffnung zusammenzuhalten und zu helfen, jetzt Kirche zu sein – hoffend, nicht wehleidig, nicht zurückschauend“. Marx fragte: „Wie kann die Kirche sich in dieser offenen, vielfältigen, demokratischen und freien Gesellschaft – die wir wünschen! – bewegen?“ Keine angemessene Antwort sei: „Früher war alles besser“, betonte er. „Wir müssen die jetzige Zeit annehmen, sie gestalten, versuchen sie zu verstehen – was nur bruchstückhaft möglich sein wird. Wir haben einen Auftrag und dürfen uns nicht aus dem Staub machen, dafür ist das Evangelium zu wichtig“, so der Erzbischof von München und Freising.


Die Kirche habe gelernt, dass eine Auseinandersetzung mit dieser modernen Welt fordert, sich der Vernunft zu stellen. „Wir wollen nicht eine Religion sein, die nur Behauptungen aufstellt, wir wollen Begründungen liefern“, so Marx. „Wir wollen uns auseinandersetzen mit denen, die andere Meinungen haben.“ Die Geschichte der Aufklärung hin zu einer offenen Gesellschaft sei eine Geschichte der Vernunft bis dahin, den anderen zu ertragen, auch wenn man seine Überzeugung nicht teile. Dies sei konzeptionell im Christentum möglich, denn es entspräche dem christlichen Menschenbild. „Der Mensch ist Gottes Ebenbild und das nicht weil er zwei Beine hat und eine Nase, sondern weil er Vernunft und Freiheit hat und dazu berufen ist, das auch in Anspruch zu nehmen“, so Kardinal Marx. „Die Freiheit ist ein Fortschritt, kein Rückschritt. Die Freiheitsgeschichte ist eine positive Geschichte. Dann gibt es die, die sagen: Aber, Herr Kardinal, die Freiheit wird missbraucht! – Ja, das ist so. Aber wollen wir deshalb auf den Anspruch der Freiheit verzichten? Was für ein Menschenbild hätten wir dann?“ Wenn man die Freiheit aufgebe, könne man das gesamte Konzept der Demokratie und der offenen Gesellschaft ad acta legen.

Die moderne Gesellschaft, die nicht von sich aus eine gemeinsame Grundlage habe, sondern diese immer wieder im Diskurs versuchen müsse herzustellen, sei auch angewiesen auf Gruppen, die zusammenführten und an die Menschenwürde erinnerten. Eine Aufgabe der Kirche sei es, auch diese Rolle zu übernehmen. So sei etwa die Einheit des Menschengeschlechts – wider jeden Nationalismus –eine Botschaft des katholischen Glaubens. Die Kirche solle in der Vielfalt ein Netzwerk der Hoffnung und des Zusammenhalts sein. „Es geht um die Zukunft dieser Gesellschaft. Ob es möglich ist, mit Verschiedenheiten zu leben, mit Unterschieden, mit Gläubigen und Ungläubigen. Wenn das nicht möglich ist, wird es eine gefährliche Zeit werden“, mahnte Marx. „Ich glaube daran, dass Menschen in der Lage sind, mit der Kraft der Vernunft und der Liebe gemeinsam zu leben. Niemand muss seinen Glauben relativieren – aber im Rahmen des Miteinanders und des Respekts mit anderen leben.“

Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 13. Februar 2018 
 

Ausdrucksformen

An anderer Stelle hier wurde, übrigens zu Recht, die Ausdrucksform "Ich entschuldige mich" korrigiert in "Ich bitte um Entschuldigung".

Die von Kardinal Marx verwendete Form:

"Als Kirche sind wir gefordert, für die Freiheit aller Menschen einzutreten",
Zitat Ende, ist sprachlich nicht korrekt!

Wörtlich verstanden, plädiert Eminenz
hier für die Öffnung aller Gefängnisse
und deklariert das auch noch als "Forderung an die Kirche". Oder für "Freiheit" für "Jeden" und "Alles"!

Natürlich hat er das sicher so nicht gemeint, aber er sollte künftig mehr auf korrekte
Ausdrucksformen achten!

Im übrigen schliesse ich mich den Kritikern der Rede an und stelle abschliessend die Kernfrage:

Frei wovon und wozu?

Etwas im Rahmen einer häretischen "Diskursethik" im Sinn von Habermas?

Wir warten auf Antwort, aber bitte in unzweideutiger, klarer Ausdrucksform!


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 benedetto05 13. Februar 2018 
 

Niemand ist unnütz

So zimmere ich mir seit geraumer Zeit meine Akzeptanz für Kardinal
Marx, Erzbischof von München und Freising,zurecht: Niemand ist unnütz,
er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.


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 lesa 10. Februar 2018 

Ein anderes Paradigma

"Es gibt keine Freiheit ohne Wahrheit"(H.J.Paul II.). Christus ist die Wahrheit, die frei macht (Joh) und "die Schöpfung zur Vollendung führt" (Kol) Gemäß der biblischen Offenbarung kann Selbstverwirklichung nur geschehen in Rücksicht auf das Miteinander. Durch die Gebote (der Baum von dem wir nicht essen dürfen)ist allen der Schutzraum geschenkt, der dieses Leben frei und schön sein lässt, damit nicht einer den anderen versklavt. „Die sich selbst genügende Welt des neuzeitlichen Autonomismus gibt es nicht; sie ist ein Postulat der Empörung. Was es gibt, ist die durch den Menschen auf Gott bezogene Welt“ (Romano Guardini). "Die Wahrheit der Freiheit liegt nicht in einer ungerechtfertigten, liberal-demokratischen Verabsolutierung des Ich oder undifferenzierter „Mehrheiten“. Sie findet ihren Sinn nur als eine Freiheit, die vor dem Anspruch des Absoluten geteilt wird. Durch diese Freiheit wird Wahrheit offensichtlich, aber nur durch die Wahrheit kann Freiheit Bestand haben." (Ben. XVI.)


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 Kirchfahrter Archangelus 10. Februar 2018 
 

@ maryellen

Der Begriff der "offenen Gesellschaft" geht auf das Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ von Sir Karl Popper zurück, eine Blaupause für das Gegenwartsgeschehen und die heute herrschende politisch-korrekte Philosophie. Bei weiterem Interesse:
https://kirchfahrter.wordpress.com/2016/07/17/der-sinn-der-geschichte-oder-von-bereicherern-und-bereicherten/


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 kreuz 10. Februar 2018 

aus den Texten des Tages (Psalm 106)

"Sie machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder."

das Kalb ist der Zeitgeist.


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 Lämmchen 10. Februar 2018 
 

verkehrte Welt....

eigentlich sollten ja die Bischöfe und Priester die Hirten sein, auf die wir hören können, an die wir uns halten können, wenn wir der ewigen Anschauung entgegenleben.
Ich finde immer weniger solcher Hirten in den Reihen der Kleriker, kann mich aber immer mehr an viele Gläubige, orientieren, die den Glauben tiefer verstehen und leben als x Theologie-Professoren zusammen.
Die Neuevangelisierung muss vom Volk ausgehen, auf die Hirten warten wir wohl vergebens, dass sie uns vorangehen.


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  9. Februar 2018 
 

Aus Evangelium Vitae

"Mancher könnte sich vorstellen, daß in Ermangelung eines Besseren auch eine solche Funktion um des sozialen Friedens willen anerkannt werden müsse. Selbst wenn man in einer solchen Einschätzung einen gewissen Wahrheitsaspekt anerkennt, muß man doch sehen, daß ohne eine objektive sittliche Verankerung auch die Demokratie keinen stabilen Frieden sicherstellen kann, um so mehr als der Friede, der nicht an den Werten der Würde jedes Menschen und der Solidarität unter allen Menschen gemessen wird, nicht selten eine illusorische Angelegenheit ist. Denn in den die demokratische Beteiligung einschließenden Regierungssystemen selbst erfolgt die Regelung der Interessen häufig zum Vorteil der Stärkeren, vermögen sie doch am besten nicht nur die Hebel der Macht, sondern auch das Zustandekommen des Konsenses zu steuern. In einer solchen Situation wird Demokratie leicht zu einem leeren Wort."


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 Aschermittwoch 9. Februar 2018 
 

Freiheit

"Kirche muss für die Freiheit aller Menschen einstehen". Die Kirche nimmt
den Menschen die Freiheit nicht weg. Sie darf aber nicht einen falschen Weg als richtig und gut bestätigen. Mit dem Segen tut sie das.Theologen mit einer solchen Einstellung sind Wegweiser in die falsche Richtung und deshalb völlig ungeeignet für die Seelsorge. Die Seelsorger sind von der Kirche aus verpflichtet, dem Sünder die Gefahren seines Verhaltens aufzuzeigen und ihn zur Umkehr zu bewegen.


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  9. Februar 2018 
 

Rede BenediktsXVI. vorm Bundestag

"Die sich exklusiv gebende positivistische Vernunft, die über das Funktionieren hinaus nichts wahrnehmen kann, gleicht den Betonbauten ohne Fenster, in denen wir uns Klima und Licht selber geben, beides nicht mehr aus der weiten Welt Gottes beziehen wollen. Und dabei können wir uns doch nicht verbergen, daß wir in dieser selbstgemachten Welt im stillen doch aus den Vorräten Gottes schöpfen, die wir zu unseren Produkten umgestalten. Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen."
" Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur hört, sie achtet und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit."


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  9. Februar 2018 
 

Rede Benedikts XVI. vorm Bundestag

"In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber daß in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig: Jeder Verantwortliche muß sich bei der Rechtsbildung die Kriterien seiner Orientierung suchen. Im 3. Jahrhundert hat der große Theologe Origenes den Widerstand der Christen gegen bestimmte geltende Rechtsordnungen so begründet: „Wenn jemand sich bei den Skythen befände, die gottlose Gesetze haben, und gezwungen wäre, bei ihnen zu leben …, dann würde er wohl sehr vernünftig handeln, wenn er im Namen des Gesetzes der Wahrheit, das bei den Skythen ja Gesetzwidrigkeit ist, zusammen mit Gleichgesinnten auch entgegen der bei jenen bestehenden Ordnung Vereinigungen bilden würde …“
auf https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/benedict/rede/250244


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 Chris2 9. Februar 2018 
 

Ich habe mich gefragt, meint er

jetzt doch die Gefahr durch Islamismus und Islamisierung im Allgemeinen. Bis ich den Begriff "Nationalismus" gelesen habe und womit er offenbar auch jede Form von Patriotismus meint. Bitte lieber Herr Marx, legen Sie (außer dem Kreuz auch noch) Ihre (übrigen) Insignien ab und gehen Sie in die Politik, mit der Sie ja ohnehin schon so gut verpartnert sind. Dort werden christliche Stimmen dringend gebraucht und es werden vermutlich bald noch mehr Stellen frei. Und bitte, nehmen Sie Herrn Woelki mit...


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 girsberg74 9. Februar 2018 
 

Es scheint,

dass Kardinal Marx mit dieser Rede sich so langsam entleert hat.
Was bleibt noch übrig von seinem Gelöbnis, von seinem Amtseid?


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 maryellen 9. Februar 2018 
 

Offene Gesellschaft?

Was Kardinal Marx hier sagt, stammt direkt aus dem Drehbuch von George Soros.
Es lässt einen fast sprachlos, und Ich stimme mit allen vorherigen Fristen überein.


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 Guenter Foit 9. Februar 2018 
 

Aus allen Lesermeinungen

weht spürbar der Heilige Geist. Möge zur Umkehr der Soziologe Marx sein Gewissen in Jenem erforschen, seine offensichtliche Untreue vor Gott bereuen und beichten.


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 Fatima 1713 9. Februar 2018 
 

Wahrheit ist zeitlos

Wer an der Wahrheit (Lehre und Tradition) festhält, behauptet nicht, dass früher alles besser war, sondern verteidigt die zeitlose Gültigkeit dieser, damit sie auch der "heutigen Gesellschaft" die wahre Freiheit bringen kann. Ich verstehe also nicht ganz, an wen dieser Vorwurf gerichtet ist. Es ist ein schweres Vergehen, den Menschen die Wahrheit vor zu enthalten.
Dass Kardinal Marx die Lehre der Kirche, welche die volle Wahrheit der Evangelien verkündet, als Behauptungen bezeichnet, ist erschreckend. Wenn er mit Begründungen genauere Erklärungen meint: Dafür gibt es den Katechismus, den man auch wieder lehren sollte. Das ist unser Auftrag und damit würden wir der Gesellschaft etwas Gutes tun!


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 Herbstlicht 9. Februar 2018 
 

Kleiderwechsel als äußeres Zeichen

Gerade kam mir der Gedanke, Kardinal Marx könnte doch sein Bischofsgewand, sein Talar ausziehen und in einen teuren Designer-Herrenanzug schlüpfen, angetan mit chicer Krawatte.
Dann würde auch äußerlich sichtbar, was ihn innerlich bewegt, seine besondere Hinwendung zur diesseitigen Welt.
Vielleicht tue ich ihm mit meiner Einschätzung Unrecht und ich würde mich in diesem Fall nur allzu gerne irren.
Doch leider ist es so, dass ich mir Kardinal Marx sehr gut als Politiker vorstellen kann oder auch als Banker.


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  9. Februar 2018 
 

„Es geht um die Zukunft dieser Gesellschaft."

Einer Gesellschaft, die sich um den Götzen Bauch dreht, etwa?
Seltsames Konzept, die Kirche solle in der Vielfalt ein Netzwerk der Hoffnung und des Zusammenhalts sein.

Ein Netzwerk das keine Pflichten gegen Gott fordert. Um des Zusammenhalts Willen, jede irrige und wechselnde Meinung, die Leugnung jeder göttlichen Offenbarung, Verwerfung jedes religiöses Dogma akzeptiert. Keine Wahrheit, die des Menschen Vernunft überschreitet, keinen Lehrer, der kraft seines Amtes das Recht hätte, Glauben zu fordern.
Das kann nur ein neue `Kirche` ohne Haupt sein und damit völlig untauglich.

Für Kardinal Zen sind die Katholiken der chinesischen Staatskirche wie Vögel in einem Käfig der mithilfe des Vatikans vergrößert werden, um Platz auch für die romtreuen Katholiken der Untergrundkirche zu schaffen.

Kardinal Zen betonte dagegen, die Untergrundkirche sei aber nicht im Käfig gefangen.
Allein Jesus, der die Wahrheit ist, schenkt uns diese Freiheit.


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 Cremarius 9. Februar 2018 

Kein Wort zu Johannes - Freiheit und Wahrheit

Kardinal Marx redet von Freiheit, Diskurs und Relativismus.

Eine lange Rede über Freiheit, aber kein Wort zu Johannes: ...und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen (8:32).

Nur die Wahrheit befreit also! Und was ist Wahrheit?

Johannes (14:6): Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Jesus Christus und seine Botschaft.

Auch dies findet keine Erwähnung.

Wahrheit ist nicht aushandelbar oder durch Mehrheitsentscheid zu definieren. Die Wahrheit und damit auch die Freiheit wurde uns offenbart. Das ist der Fels, auf dem die Kirche einst gebaut war. Wofür Christen ihr Blut vergossen und das Martyrium auf sich genommen haben.

Taufe und Verkündigung war der Auftrag der Kirche. Daran hielt sie fest und wurde deswegen verfolgt. Sie war "intolerant", ging keine Kompromisse ein.

Macht euch nicht gemein mit dieser Welt - Auftrag und Mahnung.

Soll wohl heißen: Widersteht Zeitgeist und Relativismus. Oder?


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 Cremarius 9. Februar 2018 

Zeitgeistiger Neusprech ohne Substanz

Kardinal Marx redet, als hätte der liberale George Soros das Manuskript verfasst.

Er sagt, er wolle nicht nur behaupten, sondern auch begründen. Das tut er allerdings nicht. Nur das übliche Neusprech.

Demokratie und offene Gesellschaft nennt er in einem Atemzug,- als ob beide sich gegenseitig bedingten. Dem ist indes mitnichten so. Israel ist bspw. unbestreitbar eine Demokratie, aber dennoch ist eine Massenzuwanderung nicht möglich. Bei den USA verhält es sich ähnlich.

Wer über Freiheit spricht, der muss auch über Gefahren und Grenzen nachdenken.

Dem Staat kommt nämlich zugleich eine Schutzfunktion für seine Bürger zu.

Massenzuwanderung (offene Grenzen), die mit einem Zusammenbruch der inneren Sicherheit, einem rasanten Anstieg der Einbruchskriminalität einhergeht, ist nicht Teil von Freiheit, sondern ihre Bedrohung. Freiheit heißt nämlich auch, sich abends unbesorgt auf der Straße bewegen zu können bzw. nicht um sein Eigentum fürchten zu müssen.

Freiheit zu und Freiheit von!


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 hape 9. Februar 2018 

Rotkäppchens Märchenstunde

„Die Kirche müsse sich, von einer großen Tradition kommend, neu aufstellen.“ – Wenn danach von der Tradition noch etwas übrig bleiben sollte, kann das die DBK notfalls bei „Rares für Bares“ versteigern.

„Wir müssen die jetzige Zeit annehmen, sie gestalten, versuchen sie zu verstehen …“ – Ich dachte immer, wir müssen Gott annehmen, uns von ihm umgestalten lassen, versuchen IHN zu verstehen.

„Wir wollen nicht eine Religion sein, die nur Behauptungen aufstellt, wir wollen Begründungen liefern.“ – Richtig. Das aber haben die Päpste JPII. und BXVI. oder aber der Hl. Thomas von Aquin und v.a.m. immer schon so gehalten. Deshalb liegen die Antworten auf die Frage nach der Rolle der Kirche in der Moderne auch in der Tradition und nirgendwo anders.

Alles andere sind dann aber gruselige Märchen, die die Kirche schaudern lassen und die Gläubigen verschrecken.


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 padre14.9. 9. Februar 2018 

Katholizismus ad acta legen.

wenn nich diese Rede des Münchner Kardinals lese, komme ich zu zu diesem Ergebnis. Besser ich trete gleich in eine Partei für Demokratie und Buntheit ein.
Zu was soll ich in der RKK sein, außer vielleicht als Steigbügelhalter für die Gegner der Kirche.


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 wedlerg 9. Februar 2018 
 

Die "richtige Seite"

Mir scheint das Stehen auf der "richtigen" Seite überhaupt das Problem von Herrn Kard. Marx.

Menschen, die so denken, stehen fast immer auf der falschen Seite. Das war bei der dt. Kirche im dritten Reich so, das ist bei den Protestanten so, die mehr Randgruppen sein wollen als Christen, das ist beim Papst so, der - im übrigen völlig vernunftwidrig - meint, der Klimawandel sei erwiesen und die Bekämpfung des Klimawandels würde den Armen helfen, etc.

Wer auf der richtigen Seite steht, steht in Wirklichkeit abseits, weil er nicht mehr der Wahrheit, sondern einer weltlichen Götzenanbetung dient. Das goldene Kalb von heute ist: Randgruppenanbetung, Vielfalt (im übrigen ein sehr einfältiger Ansatz), Antidiskriminierung, Klimaschutz und LGBT-Politik. All diese Dinge werden verabsolutiert.

Christen sind immer dafür eingetreten und gestorben, solche Kälber NICHT anzubeten, sondern Gott und Christus allein.

Auch die Vernunft kennt keine Seite, sondern Probleme und Lösungen...


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  9. Februar 2018 
 

Bekenntnis zu welcher Freiheit

Die wahre Freiheit die uns Jesus Christus gibt?
Die Freiheit von Gott, die mehrheitlich in dieser Gesellschaft gelebt und angestrebt?

Papst Leo XIII.:
Das eine ist das Reich Gottes auf Erden, nämlich die wahre Kirche Christi; wer ihm wahrhaft und zu seinem Heile angehören will, der muss Gott und seinem Eingeborenen Sohne mit ganzer Seele und voller Hingebung seines Willens dienen.
Das andere ist das Reich des Satans, dem alle jene botmäßig und zu eigen sind, welche dem verhängnisvollen Beispiele ihres Führers und unserer Stammeltern gefolgt sind, dem ewigen göttlichen Gesetze den Gehorsam verweigern und vieles mit Verachtung Gottes, ja vieles gegen Gott selbst unternehmen suchen.

Diese sogenannte `offene` Gesellschaft ist offenkundig bemüht das Christentum zu stürzen und nach `ihrem Gutdünken eine neue Gesellschaft zu schaffen auf Grund der Anschauungen und Gesetze des Naturalismus.` (P.L.)

Der Kardinal täte gut daran mehr für das Reich Gottes zu kämpfen.


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 wedlerg 9. Februar 2018 
 

Da fehlen alle analytischen Fähigkeiten

Marx leidet wie der Papst offenbar daran, keinerlei analytischen Fähigkeiten zu haben.

Sonst würden nicht ständig Klischees transportiert und Begriffe durcheinandergeworfen.

Es ist z.B. nicht so, dass alles nationale schlecht und alle Vielfalt per se gut ist. Gleiches gilt für Demokratie und Freiheit.

Was meint er denn mit "positiver Freiheitsgeschichte"? In Europa gibt es v.a. eine neg. Freiheitsgeschichte: die fr. Rev. ist v.a durch Mord, Terror und Unterdrückung aufgefallen, die Sozialisten auf dem ganzen Kontinent noch mehr. Als die Mauer fiel, haben die linken Kräfte die Freiheit der Nachrichten und Meldungen beseitigt. Seither ist auch die BR nicht mehr frei.

Asian, Afrika,insbes. der Islam kennen gar keine Freiheit.

Und dann "Vernunft": Marx ist der erste, der Taktik und Relativismus anstelle von Vernunft setzt.

Franziskus gibt jedem - gut peronistisch verschlagen - recht und macht dann diktatorische Politik.

Die Kirche muss es aber um die Wahrheit gehen!


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 Kantianerin 9. Februar 2018 
 

Das tut weh

Das "aggiornamento" unter Papst Johannes XXIII. konnte ich ja noch nachvollziehen, das von seiner Eminenz angestrebte wird in einer totalen Säkularisierung der Kirche enden - also wozu dann noch überhaupt Kirche? Wo finden sich denn noch ehrfürchtige Gottesverehrung und die Hochhaltung des Heiligen, wenn nur noch gesellschaftlich relevante Gruppierungen und Themen in anbiedernder Gefälligkeit umarmt werden und die Kirche sich offenbar primär als soziale Institution und Hüterin demokratischer Strukturen betrachtet? Dann kann ich auch gleich dem Roten Kreuz beitreten. Wann werden diese anmaßenden und die Kernaussage des Christlichen pervertierenden Kleriker endlich hinweggefegt??


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 Kleine Blume 9. Februar 2018 
 

Die Kirche ist zuallererst Braut Christi - und dann erst "Partnerin von Staat und Gesellschaft"

Nur wenn die Kirche zutiefst mit Christus verbunden ist, kann sie in der Welt Frucht bringen ... :-)


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 jaeger 9. Februar 2018 
 

Vielsagend

Dieser Vortrag wirft ein erhellendes Licht auf die eigentlichen Beweggründe so mancher Stellungnahme der deutschen Bischöfe in der letzten Zeit. Teile der Kirche mühen sich offenkundig, einen gesellschaftlichen Auftrag der Kirche zu definieren und alle Hindernisse in der Lehre der Kirche, die diesem vermeintlichen Auftrag entgegenzustehen scheinen, beiseite zu schaffen, indem sie die Lehre ignorieren oder gar stillschweigend abändern. Mit dem Evangelium, dem Missionsauftrag und der Verantwortung für das Seelenheil der Menschen, deren letztes Ziel die Anbetung und Gemeinschaft mit Gott sind, hat das alles nichts zu tun. Die von Kardinal Marx betonten gesellschaftsfördernden Wirkungen dürfen aber nicht das erste Ziel der Kirche sein, sondern ergeben sich von selbst als Reflex aus der unverfälschten Verkündigung des Evangeliums. An letzterem aber mangelt es gerade in Deutschland, neuerdings auch und gerade aufgrund verfehlter Impulse aus Rom.


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 Stefan Fleischer 9. Februar 2018 

Ich sehe hier den Paradigmenwechsel

von einer Kirche, welche sich um das ewige Heil des Menschen sorgt, zu einer Kirche, welche als ein politischer Player unter vielen um Macht und Einfluss kämpft, "zum Heil aller Menschen" wie diese politischen Player alle versprechen.


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 Pharisaer 9. Februar 2018 
 

?????????

über welche Kirche hat Herr Kardinal Marx geredet, hat sich die Lehre Jesu gewandelt?, wird die Bibel neu geschrieben, das Wort Gottes wird jetzt angepasst?, Er hat so geredet wie ein Politiker oder sozial Wissenschaftler. Es erinnert an die kommunistischen Manifest von Karl Marx. Zufall? oder eine Verwandschaft?


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 Hadrianus Antonius 9. Februar 2018 
 

Faktisch Apostasie

Die Hl. Kirche ist dazu berufen, allen Völkeren das Evangelium Unseres Herrn Jeus Christus zu verkündigen, allen Menschen zu taufen und denen zu lehren wie sie (inklusive wir) Seine Geboten halten sollen.
Wir sind gerufen um frei, nicht als Knechte unter Zwang, für den Herrn, der ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, einzutreten.
Alles andere ist in der Tat "schmarrn".
Kard. Marx predigt hier eine weltliche Agenda, übrigens schon in der Antike bekannt.


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 ottokar 9. Februar 2018 
 

Eine Religion, die nur Behauptungen aufstellt?

Beruht unsere christliche Religion, unser katholischer Glaube auf Behauptungen? Unsere katholische Religion beruht auf dem Glauben, der in der Botschaft Jesu begründet ist. Das Evangelium ist die Begründung unseres Glaubens, es ist keine Behauptung, die wir analysieren oder begründen müssen.Mit solchen Worten,Herr Kardinal, geben Sie dem Leser Aufschluss über Ihr Verständnis von Glauben. Sehr traurig!
Übrigens ähnlich wie kürzlich ihre Behauptung , das "Vater Unser" sei Teil unserer christlichen Kultur.Nein das Gebet hat unsere christliche Kultur erst geprägt und ist eben nicht nur als Teil unserer christlichen Kultur zu verstehen. Was denkt sich der Kardinal , wenn er das Vater Unser betet?


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 kreuz 9. Februar 2018 

ALLE Begründungen sind in den Evangelien nachzulesen

„Wir wollen nicht eine Religion sein, die nur Behauptungen aufstellt, wir wollen Begründungen liefern“, so Marx.

was soll der Schmarrn?


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 huegel76 9. Februar 2018 

Freiheit

Kann es sein, dass Kardinal Marx "Freiheit" weit entfernt von der christlichen Lesart definiert?


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 lesa 9. Februar 2018 

Beipiel ASFINAG

Wollte der Kardinal diese Aussagen, die gewiss ihre Berechtigung haben, auf die jüngste Homo-Debatte anwenden, muss man entgegnen: Können Hirten lange einen Diskurs führen, wenn der Wolf wütet, der schon viele Schafe gerissen hat? Das Evangelium ist nicht wortreich. Es gibt dem Herzen Licht und Orientierung. Wahrheit, die frei macht und alle leben lässt. Die Verführung zu ausgelebter Homosexualität ist Verführung zu Sklaverei pur. Was hat denn das mit Freiheit zu tun? Viel, nämlich das Gegenteil! In Einzelgesprächen mit Menschen unserer Zeit ist gegenseitiges Zuhören und Miteinandersprechen oft wichtig und sinnvoll. Aber im öffentlichen Raum ist seitens der Hirten Klarheit angesagt. In dichtem Nebel braucht es nur noch klare Wegmarkierung und sichtbare Ampelregelung. Sonst nichts. Denn bei der Massenkarambolage hört sich jegliches Zerreden von selber auf. Möchte die Kirche von unserer Asfinag lernen. Die arbeiten wie die Bienen, damit Unfälle vermindert werden.


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 nemrod 9. Februar 2018 
 

Na, da werde ich doch mal etwas gallig- die "Kirche", die SE da meint und unter Berücksichtigung der Äußerungen des Münchner Purpurträger in letzter Zeit..die gibt es schon vollumfänglich...die EKD dort ist inzwischen doch schon eine umfassende Freiheit für alles und jeden gegeben.....ok, für Ungeborene und an der klassischen Lehre Anhängende in etwas abgestufter Form. Abgesehen davon gibt es in unserer "pluralen Gesellschaft" ausreichend Gruppen und Grüppchen jeglicher Couleur, die sich für alle undenklichen Freiheiten einsetzen....wäre doch mal schön, wenn ein Kirchenfürst (sorry der Wortwahl;-)) sich mal auf den wesentlichen Auftrag der Kirche beschränken würde...die Sorge um das Heil der Seelen....ooops, ich weiß - sowas von antiquiert und vorkonziliar....


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  13. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  14. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“
  15. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah

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