Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Würzburger Kirche wurde mit „AFD“-Graffitis verschandelt

26. Jänner 2018 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polizei ermittelt gegen einen 57-jährigen Tatverdächtigen – Diözesadministrator Boom fand am nächsten Tag nach Firmung sein Auto verkratzt an dieser Kirche stehen


Würzburg (kath.net) Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberpleichfeld/Bistum Würzburg wurde in der Nacht auf Mittwoch Opfer eines Graffiti-Sprayers. Auf die Außenwand der Kirche wurde mit schwarzer Farbe 24 Mal „AFD“ aufgesprüht. Außerdem wurden Eingangstüren, Steinstufen und ein Steinkreuz besprüht. Als der Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom am nächsten Tag zu einer Firmung in die Kirche kam, waren die meisten Schmierereien bereits wieder notdürftig entfernt, wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete. Allerdings fand der Diözesadministrator nach der Messe sein Auto mutwillig zerkratzt vor. Der Sachschaden an der Kirche wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt, auch der Schaden am Auto dürfte über 1.000 Euro liegen.


Inzwischen ermittelt die Polizei gegen einen Tatverdächtigen für die Sprayaktion. Nach Polizeiangaben handle es sich dabei um einen 57-jährigen Bewohner des Landkreises, der bereits mehrfach durch ähnlich gelagerte Fälle bekannt geworden war. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten mehrere Spraydosen beschlagnahmt werden, die Ermittlungen dauern an. Ob der Tatverdächtige auch mit der Beschädigung des Bischofsautos in Zusammenhang gebracht werden könnte, ist derzeit noch nicht bekannt.

Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom zeigte sich schockiert. „So etwas ist beschämend“, äußerte der Weihbischof noch vor der Festnahme eines Tatverdächtigen, wie das Bistum Würzburg auf der Homepage mitteilt. „Auf der einen Seite wird die christliche Kultur in unserem Land in Diskussionen hochgehalten. Auf der anderen Seite fehlt es oft und hier sichtbar an Respekt vor eben dieser christlichen Kultur: an Respekt vor Kreuzen und Gotteshäusern, an Respekt vor dem, was uns unsere Väter und Mütter im Glauben geschenkt haben und ihnen heilig war und ist – unabhängig davon, ob es sich beim Urheber dieser Schmierereien um einen Einzeltäter oder eine Gruppierung handelt.“

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Würzburg

  1. Bistum Würzburg lädt zu Wallfahrtsmessen mit Laienpredigt
  2. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  3. Bistum Würzburg: Proteste gegen Ruhestandsversetzung eines Pfarrers
  4. Bistum Würzburg: Keine Konsequenzen für homosexuelle Kleriker
  5. Liturgische Eigentümlichkeiten bei Christmette im Bistum Würzburg
  6. „Machen Sie ein Kreuz über das Brot, essen Sie das gewandelte Brot“
  7. Bistum Würzburg: Konflikt zwischen Pfarrer und "Maria 2.0-Aktivisten"
  8. "Jung plündert Altes Testament, um dem Zeitgeist zu dienen"
  9. 'Dann war Jesus also wohl doch nicht ganz Mensch"
  10. Pfarrer lädt Männer zu Whisky-Exerzitien







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz