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'Dann war Jesus also wohl doch nicht ganz Mensch"

1. Mai 2019 in Deutschland, 65 Lesermeinungen
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Bistum Würzburg lässt im offiziellen Bistumsblatt und auf Facebook gegen den Zölibat hetzen und meint "Mit dem Zölibat spricht man den Priestern ein großes Stück Menschsein ab"


Würzburg (kath.net)
"Mit dem Zölibat spricht man den Priestern ein großes Stück Menschsein ab." Diese dreiste Behauptung erhebt Anna-Lena Herbert im offiziellen Bistumsblatt der Diözese Würzburg. Herbert fordert dann, dass Priester nicht länger ehelos leben sollen und begründet dies, dass der Mensch wie jede Art auf diesem Planeten auf Fortpflanzung hin angelegt sei und dies in der DNA des Mensche stecke. Die Redakteurin behauptet dann auch, dass der Zölibat "theologisch auf wackeligen Füßen" stehe und dass verheiratet und mit eigener Familie Priester angeblich viel näher an der Lebenswirklichkeit vieler Gläubigen stehe.


Massiven Widerspruch gegen diese unglaublichen Thesen gibt es auf der Facebook-Seite des Bistums. So schreibt Marc Brandt: "Dann war Jesus also wohl doch nicht ganz Mensch.... und all den großen heiligen Frauen und Männer fehlte also auch etwas um ganze Menschen zu sein.... aha.... und alle die heute im Zölibat leben, sind also auch alles irgendwie inkomplette Menschen.... soso.... bisher dachte ich, dass Menschsein sich vor allem im Einswerden mit dem Willen Gottes vollendet." Ein Priester meinte: "Bin fassungslos! Bis heute dachte ich, ich sei zu 100% Mensch." Sanne PeSha schreibt: "Was für eine reißerische und dennoch letztlich inhumane Aussage . Man spricht Priestern das Mensch sein ab? Das ist ja doch dann letztlich ein Vorwurf den man auch Jesus machen könnte, der seine 12 Jünger versammelt hat und sie für diese Nachfolge ALLES verlassen haben?" Und Lucas Kluck schreibt: "Nicht nur dass diese zweifelhafte Redakteurin Zölibatär den Menschen das Menschsein abspricht, da die Redakteurin der Meinung ist dass die Ausbildung zum Priester nicht genügend Möglichkeiten mit dem Ringen um das Zölibat offen lässt. Nein, ihr watscht gerade mit dem Teilen auf eurer Facebook-Seite eure eigenen Priester Seminaristen öffentlich ab!"

Kontakt Bischof Würzburg

Bistum Würzburg Facebook






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Lesermeinungen

 Sonne3013 3. Mai 2019 
 

1. KOR. 7, 32-35

Worte des Hl. Paulus:


"ICH WÜNSCHTE ABER, IHR WÄRET OHNE SORGEN. DER UNVERHEIRATETE SORGT SICH UM DIE SACHE DES HERRN, ER WILL DEM HERRN GEFALLEN. DER VERHEIRATETE SORGT SICH UM DIE DINGE DER WELT, ER WILL SEINER FRAU GEFALLEN. SO IST ER GETEILT. DIE UNVERHEIRATETE FRAU ABER UND DIE JUNGFRAU SORGEN SICH UM DIE SACHE DES HERRN, UM HEILIG ZU SEIN AN LEIB UND GEIST. DIE VERHEIRATETE SORGT SICH UM DIE DINGE DER WELT, SIE WILL IHREM MANN GEFALLEN. DAS SAGE ICH ZU EUREM NUTZEN,

NICHT UM EUCH EINE FESSEL ANZULEGEN, VIELMEHR, DAMIT IHR IN RECHTER WEISE UND UNGESTÖRT IMMER DEM HERRN DIENEN KÖNNT."


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 Hibiskus 3. Mai 2019 
 

wem kündigen?

@Konrad Georg natürlich beiden Personen, nicht aber der Kirche.


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 Hibiskus 3. Mai 2019 
 

zuviel Druck im Kopf

Frau Herbert hat wohl etwas zuviel Druck im Kopf und sollte sich mit Dingen befassen, die Sie persönlich betreffen und von denen Sie vielleich glaubt, sie zu verstehen.
Solche Kommentaren Im Bistumsblatt sind zwar nicht selten, zeichnen aber ein Bild vom Bistum. Blatt abbestellen, lässt ruhig schlafen, Bischof vergessen, ein Störer weniger und die Kirche leben, wie es sich gehört.
Die Feinde der Kirche stehe wohl alle auf deren Lohnliste, meist weit oben - sollte man immer dran denken.


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 lesa 3. Mai 2019 

Hoppala - wir sind nicht von allen guten Geistern verlassen

@Konrad Georg: Hoppala, gute Frage!

Indessen sind wir nicht von allen guten Geistern verlassen, ganz im Gegenteil:
Für jene, die es noch nicht entdeckt haben und die offen sind für Argumente und Begründungen:
Ein starkes Gegengewicht gegen einen gewissen Bildungsnotstand ist im Forum der Tagespost vom 18.4.2019 zu finden.
Eine ganze Serie hochkarätiger Artikel zum Zölibat von:

Kardinal Brandmüller
Kardinal Cordes
Stefan Haid
Hanna Gerl-Falkovitz
Weihbischof Eleganti
Andreas Wollbold

Eine große Fülle an Substanz und an Argumenten.


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 Konrad Georg 2. Mai 2019 
 

Hoppala, in einer Zeitung steht nur,

was dem Chefredakteur paßt. Und natürlich dem Herausgeber.
Wem kündigen?


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 Fides Mariae 2. Mai 2019 
 

Copulo, ergo sum

oder so ähnlich! Menschsein durch sexuelle Betätigung zu definieren, wie blind kann man sein .....logische Konsequenz der letzten 50 Jahre.
Wie schön, dass meine Menschsein noch so viel mehr als das leibliche Vergnüngen umfasst.... Denken zum Beispiel, Glauben, Beten, Hoffen, eine Seele, ewiges Leben... Für sie persönlich schade, wenn die Redakteurin das nicht sieht. Sehr kurz gedacht. Für eine Kirchenzeitung jedoch ein Skandal. Aber eigentlich ist die Frau nur ehrlich: Das denken doch viele. Wir haben als Kirche wirklich versagt, wenn wir unseren eigenen Gründer überhaupt nicht mehr verstehen. Das ist genau der Grund, warum die ganze Anti-Zölibats-Diskussion der deutschen Bischöfe ein Riesenfehler und gegen den Geist Jesu ist: Weil sie den Zölibat nur deswegen abschaffen wollen, weil er stört. Dass auf den treuen Priestern jetzt von der eigenen Kirchenzeitung noch rumgetrampelt wird, ist nur der letzte Tropfen. Wie Paulus sagt, wir sind aller Welt zum Gespött geworden.


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 iJnip 2. Mai 2019 
 

Re: Unverbogen bleiben

@ Iesa: Vielen Dank, auch an kath.net für die Lichtblicke! Es ist sehr schön und beruhigend, dass man hier noch Menschen begegnen kann, die eine gesunde Einstellung vertreten. Das gibt wirklich Kraft und zeigt, dass es doch noch mehr von "uns" gibt als angenommen.


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 lesa 2. Mai 2019 

Unverbogen bleiben

iJniP: Der Hl. Paulus freut sich sicher über Sie! Er sagt "Tritt ein für die Lehre, gelegen oder ungelegen" (Timotheusbrief).
Sie scheinen gänzlich unverbogen zu sein. Solche Mitchristen bräuchten wir viele! Was die Reaktion mancher Mitmenschen betrifft hat uns Jesus vorgewarnt. "Wundert euch nicht, wenn die Welt euch hasst". (Joh)Aber er sagte auch: "Weh euch, wenn euch alle Menschen loben. So haben es eure Väter mit den falschen Propheten gemacht".
Sie kennen sicher die "Neuevangelisationsmedien". Da finden Sie Gemeinschaft.


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 Montfort 2. Mai 2019 

@louisms - Papst Franziskus wäscht und küsst ja ziemlich oft

die Füße von Frauen und Männern verschiedener Herkunft und Kultur.

"er [Jesus] ließ die ortsbekannte Liebesdienerin gewähren, als sie ihm offen - in sehr erotischer Art - die Füße salbte und er stellte sie dann sogar noch als Vorbild hin."

Wolllen Sie dann etwa Papst Franziskus auch als "Liebesdiener" bezeichnen, der in "erotischer Art" die Füße (und Schuhe, sogar unter dem knöchellangen Kleid einer afrikanischen Frau!) wäscht und abtrocknet und küsst?


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 anjali 2. Mai 2019 
 

Zoelibat

Aber man verspricht den Zoelibat doch freiwillig!


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 iJnip 2. Mai 2019 
 

Die Lehre vertreten, koste es was es wolle!

Seit Jahren spreche ich (männlich, 35) mich im Bekannten- und Kollegenkreis für die Lehre der katholischen Kirche aus und lehne Abtreibung strikt ab. Beides tue ich ruhig, sachlich, freundlich und gelassen und wenn nötig auch mit energischer Entschlossenheit. Nicht nur von Nicht-Katholiken, sehr oft jedoch von Katholiken, schlägt mir regelrechter Hass entgegen. Diskussionen sind meist nicht möglich, da ich direkt als Person angegriffen werde.
Beispiel: Jemand heiratete kirchlich eine abtreibungsbefürwortende Hardcore-Feministin, die in der gemeinsamen Wohnung Plakate wie "I stand with Planned Parenthood" aufhängt und die katholische Kirche und ihre Lehren verspottet. Dieser gute Freund wurde von der Frau komplett verblendet, hat den Kontakt zu mir abgebrochen und mich wüst beschimpft, da ich ihn vor der Heirat fragte, ob er sich sicher sei die richtige Wahl getroffen zu haben, da die Frau zudem offen mit einigen Sexbeziehungen prahlte. Ich sei laut seiner Aussage kein echter Christ...


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 lesa 2. Mai 2019 

Zölibat: der Himmel schon da in der Person Jeu Christi

@louisms: Was bedeutet "biblisch"? Die Bibel steht im Gesamtzusammenhang des Glaubens. Es sind nicht Buchstaben, die vom Himmel gefallen sind. Wie der Zölibat Ausdruck der priesterlichen Nachfolge im Sinne Jesu Christi und seiner Eucharistie verstanden werden kann (und m.e. auch soll), können Sie zum Beispiel genauestens nachlesen in dem schon erwähnten Artikel von Weihbischof Maria Eleganti in der Tagespost vom 18.Apriel 2019.
Am "unverkrampftesten" ist übrigens, wer die geistige Freiheit hat, als Abbild Gottes nicht auf das Ausleben des Triebs fixiert zu sein. Dieses geistlose, dumme Herumgekreuche in der Fixiertheit auf den Trieb ist eine Verarmung.
Schon deswegen ist es nötig, den Zölibat beizubehalten. Er schützt diese geistliche Dimension, diese Freiheit, die ein Verweis auf jene unüberbietbar größere Liebe ist, die schließlich das Ziel aller Menschen ist. Diese unendlich größere Liebe ist aufgrund der Menschwerdung Christi schon jetzt erreichbar. Das bezeugt der Zölibat.


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 Tonika 2. Mai 2019 
 

@Louisms, Fuß-Kuss der Sünderin kein Zeichen für Erotik, sondern für Unterwerfung vor Christus.

"er ließ die ortsbekannte Liebesdienerin gewähren, als sie ihm offen - in sehr erotischer Art - die Füße salbte und er stellte sie dann sogar noch als Vorbild hin."

Heutzutage wird alles sexualisiert. Diese Sünderin war geplagt von Schuld und Scham. Sie suchte Nach VERGEBUNG und nicht nach Erotik. Das Küssen von Jesu-Füße war nicht Erotik, sondern die totale Unterwerfung der Sünderin vor Christus. Sie liebte Jesus, weil sie auf seine Güte vertraute und auf seine Vergebung hoffte. Sie weinte über ihre Sünden. Judas küsste Jesus, Johannes lag an seiner Brust. In Ihren Augen Erotik aber Jesus war unverkrampft mit Menschen, weil er sie selbstlos liebte. Sie wissen nicht, was reine Liebe ist und meinen alles sexualisieren zu müssen. Den Schmarrn, den Sie hier nachplappern, habe ich von vielen liberalen Theologen gehört und gelesen. Jemand, der ständig beweisen muss, dass er sexuell unverkrampft ist, hat meistens keine gesunde Sexualität, sondern ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl.


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 Tonika 2. Mai 2019 
 

@Bernhard Joseph

Mir hat mal ein sogenannter Katholik, der für Abtreibung war, Fanatismus vorgeworfen, weil ich radikal dagegen bin. Er war jedoch selbst radikal gegen die Todesstrafe auch für Massenmörder. Finde den Fehler. Der Papst tickt so ähnlich. Er ist selber fanatisch und kompromisslos, wenn es um gewisse Themen geht, wirft aber Katholiken, die kompromisslos und treu den kath. Glauben oder das Evangelium verteidigen, religiösen Fanatismus vor.

Fakt ist Jesus mag kein laue Christen, sondern er sagt sei heiß oder kalt aber nicht lauwarm. Demnach waren Jesus und die Aposteln religiöse Fanatiker.

Wenn es um den Glauben ging; gab es für Jesus oder den Aposteln nur Schwarz oder Weiß, mit mir oder gegen mich ohne Grauzone oder Neutralität. Am Ende müssen wir vor Gott Rechenschaft ablegen und ihm gefallen. Ein katholischer, homosexueller Mann sagte, ich bin nicht so narzisstisch oder egozentrisch, um von der Mutter Kirche zu verlangen, dass sie ihre heilige unabänderliche Lehre, für mich ändert.


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 Peisistratos 2. Mai 2019 
 

@louism

Jesus hatte in der Tat eine 'unverkrampfte' Haltung zur Sexualität und Erotik, das ist doch keine Frage: immerhin haben wir vom Judentum das Hohelied als Teil der Bibel geerbt.

Aber es gibt keinerlei ernstzunehmenden Beleg, dass Jesus nicht ehelos gelebt hat. Alles andere ist entweder Verschwörungstheorie oder methodisch nicht fundierte 'history from square brackets' aus Apokryphen.


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 Chris2 2. Mai 2019 
 

@louisms

Steile These, die Sie leider nicht belastbar begründen. Ist das Benetzen von Füßen mit aus Reue über den eigenen Lebenswandel vergossenen Tränen Ihrer Ansicht nach etwa "erotisch"?. Und das Hl. Land ist nicht Bayern, wo "Füße" die kompletten Beine meint. Oder spricht die Tatsache, dass Jesus die Apostel buchstäblich aus ihren Familien gerissen hat ("lasst die Toten die Toten begraben", Petrus hatte sogar eine Schwiegermutter!) für Sie etwa gegen den Zölibat?


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 Bernhard Joseph 2. Mai 2019 
 

Werte @Tonika

"Der Maßstab für die Kirche ist das Evangelium. Daher soll diese den Gläubigen helfen Christus ähnlicher zu werden um gottgefällig statt selbstgefällig zu leben."

Hier müssen Sie mittlerweile selbst hier im kath.net Forum gewärtigen, dass Ihnen von einigen, wie es mir an andere Stelle erging, religiöser Fanatismus vorgeworfen wird!

Zudem wurde mir dezidiert erklärt, dass gegen die "Eingetragene Lebenspartnerschaft" aus katholischer Sicht im Grunde nichts einzuwenden sei.

Jeder eben nach seiner Facon!

Soweit zum Thema, gottgefällig leben zu sollen.

Die Kirche ist hierzulande auf weiter Strecke und richtungsübergeifend vom politisierten Denken bestimmt, in ihr agieren nur noch Funktionäre und keine Hirten. Da kann man natürlich auch das Kreuz mal kurz ablegen oder den Zölibat für einen alten Zopf erklären, der endlich abgeschnitten gehört.


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 2. Mai 2019 
 

@Louisms,Sie beziehen sich mit Ihrer Aussage auf Lukas7,36-50,nehme ich an.
Das sollten Sie noch einmal genau lesen und sich fragen,welche Rolle die TRÄNEN der Frau spielen-ob die in das Bild passen,dass sie sich hier gemacht haben.
Gerade diese Evangelium oberflächlich und ausschließlich menschlich zu betrachten ist ein großes Unglück,weil Jesus und auch die Frau gerade hier die Bedeutung von Demut,Reue,REINER Liebe und letztlich der Barmherzigkeit Gottes vor Augen führen.
Versuchen Sie Jesus mit anderen Augen zu betrachten,Ihn besser kennen zu lernen,dann werden Sie auch den Zölibat schätzen lernen...LG


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 Tonika 2. Mai 2019 
 

Solche Leute nennen auch die monogame, unauflöstliche Ehe UNMENSCHLICH.

Wer glaubt, dass solche Totengräber der Kirche wie die Anna Herbert Ruhe geben, nach dem der Zölibat abgeschafft worden ist, der irrt: Danach wird sich dem Frauenpriestertum und der Scheidung gewidmet. Selbst wenn die Katholische Kirche den Zölibat abschafft und verheiratete Priester zulässt, werden Verbandskatholiken wie diese Herbert die monogame, unauflösliche Ehe für Priester als unmenschlich bezeichnen. Dann wird auf das Recht der Priester auf Scheidung gepocht und die Ehe als Gefängnis bezeichnet.

Die Lebenswirklichkeit der Deutschen schaut so aus: Es gibt viel mehr kinderlose Singles als Verheiratete mit Kindern. Es ist verrückt, dass die Lebenswirklichkeit von Menschen, die sich von Gott entfernt haben und von ihren Gelüsten und Egoismus getrieben werden als Maßstab für die kath. Kirche und ihre Werte gelten sollen.
Der Maßstab für die Kirche ist das Evangelium. Daher soll diese den Gläubigen helfen Christus ähnlicher zu werden um gottgefällig statt selbstgefällig zu leben.


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 Tonika 2. Mai 2019 
 

Religion wechseln, Problem gelöst. Die Dame will auf Kohle u.Machtdemonstration nicht verzichten.

Diese Dame ist eine Wichtigtuerin, die eine vergreiste mit der Selbstabschaffung beschäftigte Kirche noch den Todesstoß verpassen möchte. Leider sind viele Verbands- und Gremiumskatholiken fanatische Glaubensfeinde, die voller Hass auf den kath. Glauben sind. Die deutschen Bischöfe betreiben Theologie genau für solches Klienten. Für diese Anna Herbert ist die kath. Kirche nur ein Ort, wo sie als geltungssüchtige Person ein sicheres Einkommen beziehen kann ohne loyal und förderlich zu sein.

Wir sehen es schon an der Ev. Kirchen, die fast ausschließlich von Kampf-Emanzen und Feministinnen geführt wird, wie rasant diese in die Bedeutungslosigkeit geraten. In solchen Kirchen tobt ein Krieg gegen die Heilige Schrift. Wegen solchen Frauen hat die EKD bereits eine politisch korrekte und genderneutrale Bibel eingeführt. Kirchen, die von Feministinnen u. liberale Theologie durchseucht sind, gedeihen nicht.

Leider ist die kath. Kirche massiv von Totengräber des Glauben infiltriert worden.


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 USCA_Ecclesiam 2. Mai 2019 

Solche Aussagen wirken zölibatsverstärkend!

Ich muss Frau Herbert eigentlich danken: Wegen solch einem Bullsh... ist es erst recht wichtig, dass ich ein Zeichen dagegen setze und zölibatärer, katholischer Priester werde!

(neben vielen anderen noch viel besseren Gründen...)

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS!


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 Fatima 1713 2. Mai 2019 
 

@Herbstlicht

Danke!
Laut dieser Dame fehlt mir nämlich auch ein "großes Stück Menschsein" - eine ziemlich diskriminierende Aussage in unserer ach so toleranten Welt.


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 bereschit 2. Mai 2019 
 

Matthäus, 19,12

„Denn es sind etliche verschnitten, die sind aus Mutterleibe also geboren; und sind etliche verschnitten, die von Menschen verschnitten sind; und sind etliche verschnitten, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!”
Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Und im übrigen, lasst doch einmal ab von eurem schablonenhaft vorgetragenen Meinungsstream, der aus selbigem resultiert. Ist doch immer dasselbe.


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 winthir 2. Mai 2019 

ich versuche, ein bißchen zu differenzieren ("distinguo")

vorab: ein nachträglicher herzlicher Dank (möge Gott Ihnen das vergelten!) an meinen damaligen sehr verehrten Lehrer im Kirchenrecht, Herrn Klaus Mörsdorf (ein "kantiger", "knorriger" Mensch, der es aber oft "auf den Punkt gebracht" hat,

also:

1) beim Zölibat handelt es sich um die in der lateinischen Teilkirche gültige kirchenrechtliche Verpflichtung, ab Diakonatsweihe keine kirchenrechtlich gültige Ehe mehr eingehen zu können.

2) das mit "Keuschheit, Armut und Gehorsam" ist etwas anderes, das betrifft nämlich (Achtung, "Fachsprache!") die sog. "Religiosen". Benediktinerinnen und Benediktiner geloben übrigens darüberhinaus die "stabilitas loci", was ich eine gute Sache finde.

3) Zur Keuschheit sind wir alle Christen berufen.

so.

für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Und für Widerspruch auch. :)

winthir.


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 louisms 2. Mai 2019 

Jesus hatte jedenfalls eine unverkrampfte Haltung zur Sexualität

er ließ die ortsbekannte Liebesdienerin gewähren, als sie ihm offen - in sehr erotischer Art - die Füße salbte und er stellte sie dann sogar noch als Vorbild hin.
Es ist nicht beweisbar, dass Jesus die ganze Zeit seines Lebens unverheiratet war.
Er hat sich jedenfalls nicht den "klösterlich" lebenden Essenern angeschlossen.
Also, dass Zölibat konstitutiv zum Priestersein gehört, ist biblisch nicht begründbar!


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 winthir 1. Mai 2019 

ich versuche mal ein bißchen, zu differnzieren.


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 freya 1. Mai 2019 
 

Genau solche Frauen sind es, die ins Diakonats- und Priesteramt drängen!

Das Schlimme an der Sache ist, dass diese schon zu 99% die Rückendeckung der deutschen Bischöfe haben, die inzwischen fast alle davon überzeugt sind, "dass der Zölibat den Missbrauch begünstigen würde." Aus diesem indoktrinierten Grund singen sie bereits das Loblied auf die Priesterehe.
Es ist total erschreckend und entsetzlich, dass fast kein einziger der Oberhirten, den eigenen Lebensstand noch als gottgewollt verteidigt - geschweige denn, nach dem Willen Gottes fragt!
Sie fragen nur nach dem, was die Menschen wollen - weil kein Kirchensteuerzahler verloren gehen darf! Das ewige Los der ihnen anvertrauten Seelen, spielt dabei überhaupt keine Rolle!


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 Gewitterwolke 1. Mai 2019 
 

Ich lebe alleine, bin unverheiratet und lebe enthaltsam. Bin ich deswegen nun kein Mensch? Was bin ich dann? Ein undefinierbares Wesen? Ich bin entsetzt.


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 Herbstlicht 1. Mai 2019 
 

Ziemlich lieblos, was Frau Herbert da von sich gibt.

Ist eigentlich nur der ganz Mensch, der ungehindert seine Sexualität auslebt?
Und was ist mit dem anderen - dem Priester, dem Ordensmann, der Ordensfrau?
Und jenen, die aus irgendwelchen Gründen keinen Partner gefunden haben, den sie hätten heiraten können.
Oder was mit jenen, die krank sind, bettlägerig oder gar gelähmt?
Geht ihnen dadurch das 100prozentige Menschsein ab?


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 Montfort 1. Mai 2019 

Die Selbstverpflichtung zur ehelosen Keuschheit

soll also ein Verzicht auf "ein großes Stück Menschsein" sein?

Na, wenn man Typen wie McCarrick oder Maciel etwa Mutter Theresa oder Frere Roger gegenüberstellt, so weiß man ganz klar, wer das "Menschsein" im Sinne des Schöpfers zurückgewiesen und wer es verwirklicht hat.


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 vk 1. Mai 2019 

Apostel waren vielleicht auch verheiratet - aber

Es gibt Berichte, ass der Apostel Philippus zwei Töchter gehabt at, von Petrus wissen wir, dass er eine Schwiegermutter (Muttert seiner Frau) gehabt hat. Christus ist am Kreuz gestorben, die anderen Apostel wurden bis auf Ausnahmen früher oder später gemartert, nachdem sie eifrig Zeugnis abgelegt hatten. Geht sich eben zeitlich schwer aus für Familie und Pfarre da zu sein. Der Zölibat ein freiwilliger Qualitätsstandard der römisch katholischen Kirche.


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 benedettino 1. Mai 2019 
 

Der Zölibat "theologisch auf wackeligen Füßen"??? Zwei Buchempfehlungen an die werte Dame: 1. Stefan Heid, Der Zölibat in der fühen Kirche, Die Anfänge einer Enthaltsamkeitspflicht für Kleriker in Ost und West, ISBN 9783506739261; 2. Dann noch eine dogmengeschichtliche Arbeit älteren Datums aber wieder neu aufgelegt: Theodor Friedrich Klitsche, Geschichte des Zölibats der katholischen Geistlichen,Von den Zeiten der Apostel bis zum Tode Gregors VII.,ISBN 9783943506556. Und dann bitte natürlich auch die einschlägigen Texte des Vat. II und andere lehramtlichen Texte z.B.Enzyklika Papst Pauls VI. "Sacerdotalis caelibatus" vom 24.6.1967. Eine kleine Sammlung davon in: Alvaro del Portillo, Der Zölibat des Priesters, Adamas-Verlag. Auch die Ausführungen von Klaus Berger zum Zölibat kann man nur empfehlen. Ja und dann bleiben ja immer noch die Lebensform Jesu selbst und die von ihm genannte Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen in Mt 19,12. Theologisch also alles recht wackelig?


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 stephanus2 1. Mai 2019 
 

Unfug

Muss noch einen nachsetzen. Das Zölibat spricht Priestern ein Stück Menschsein ab ? So ein kleingeistiger, unreflektierter, dummer Unfug, um nicht zu sagen Dünnsch....!Sorry, Adrelaninschub ! Ansonsten versuche ich Respekt zu behalten..


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 nazareth 1. Mai 2019 
 

Das Positive daran:die Diskussion "Was macht den Menschen zum Menschen?" ist durchaus notwendig und gut. Denn geschaffen nach Gottes Abbild sind wir Mensch. Mit Leib und Seele. Vielen wird das Lebensrecht abgesprochen, vielen das Menschsein. Man stoppt auch nicht vor Jesus. Ecce Homo.


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 stephanus2 1. Mai 2019 
 

aus dem Bauch raus

Habe Ihre/eure Kommentare noch nicht gelesen, was ich sonst immer erst mache, bevor ich selbst was schreibe. Jetzt einfach nur spontan: Himmel hilf !Aus allen Ecken kraucht so ein 'grünlinker' ideologischer atheistischer Geist heran und versucht wirklich alles, was gut, wertvoll, sinnstiftend und heilig ist, in den Dreck zu ziehen. Ich glaube, die meisten Ausführenden sind einfach Opfer von Indoktrination und glauben, was sie sagen, halten es für richtig und gut. G u t ist der katholische Glaube, Fürsprache der Heiligen, Hilfe und Führung durch Jesus Christus und die heilige Gottesmutter Maria,Eucharistie, Gebete und gegenseitige Stärkung, dann prallt allles an Häresie und Irrglauben von uns ab.


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 norbertus52 1. Mai 2019 
 

Ordensleute

Also wenn ich die Frau richtig verstehe,spricht sie damit auch den Ordensleuten das "ganz Mensch sein" ab.
Als Priester und Ordensmann kann ich auf gut wienerisch nur sagen "net amoi ignorieren".


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 lesa 1. Mai 2019 

Bevor du redest, unterrichte dich (Hl. Schrift)

Falls die (vermutlich noch sehr junge Redakteurin) sich etwas weiterbilden und den Horizont etwas erweitern möchte, könnte Sie die Beiträge in der Tagespost vom 18.4.19 (Prof. A.Wollbold, Weihb. Marian Eleganti) lesen oder etwa den Artikle von Weihbischof D. Schwaderlapp vom 21. Februar 2019.


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 Marloe1999 1. Mai 2019 

Alter Hut

Immer wieder das gleiche Mantra. Jedem Befürworter der Anpassung der Kirche an den Zeitgeist empfehle ich einen Blick in die EKD. Dort ist all das umgesetzt, was die Modernisten wollen. Geht es denen besser!? Als Konvertit, der mal evangelisch war, kann ich nur sagen - der Pfarrer bei uns hätte sich bei 10 Leuten im Gottesdienst diesen auch sparen können. Aber Hauptsache die paar Omis noch mit linker Agenda genervt. Das ist alles totaler Blödsinn! Was die Menschen brauchen ist Halt und Orientierung in diesen Zeiten. Eine starke, selbstbewusste Kirche, die furchtlos das unverfälschte Evangelium verkündet!


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 ottokar 1. Mai 2019 
 

Worunter leidet unsere Kirche?

Sie leidet unter dem Verlust des Gehorsams gegenüber dem Inhalt der Botschaft Christi, gegenüber den 10 Geboten und gegenüber den Vorschriften der Kirche.Gehorsam wird heute gleichgesetzt mit Verlust an individueller Freiheit.Dieser Verlust des Gehorsams setzt sich als Konsequenz in unser tägliches Leben hinein fort mit der Folge,dass jegliche Moral als hemmend empfunden und beiseite geschoben wird.Frei von Moral war die Devise der 68iger und die fatale Folge für die Kirche hat Papst Benedikt XVI kürzlich glasklar zum Ausdruck gebracht. Für diese treffliche Analyse ist er prompt von allen Seiten verspottet worden.Und gerade das spricht für die Wahrheit seiner Aussagen.


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 serafina 1. Mai 2019 
 

Die Redakteurin behauptet,

dass ein verheirateter Priester mit eigener Familie angeblich viel näher an der Lebenswirklichkeit vieler Gläubigen stehe.

Dazu hat der emeritierte Bischof Friedhelm von Würzburg einmal in einem Interview sinngemäß gesagt, er habe durch jahrelanges Beichtehören wahrscheinlich mehr Einblicke in einen Familien-/Ehealltag mit all seinen Höhen und Tiefen erhalten als dies ein normaler Familienvater jemals haben könnte.


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 schlicht 1. Mai 2019 
 

anders sein?

@Tisserant
nicht anders sein ist in, sondern Gleichschaltung. Wer heutzutage die katholische Lehre vertritt ist anders und einsam auch immer mehr in der katholischen Kirche...


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 girsberg74 1. Mai 2019 
 

Ohne Grund in ein kirchliches Wespennest gegriffen?

Wenn ich lese:
„dass der Mensch wie jede Art auf diesem Planeten auf Fortpflanzung hin angelegt sei und dies in der DNA des Mensche stecke“,
so frage ich mich, ob die Redakteurin etwas für sich geregelt haben möchte oder ob es die Klage über ein Versäumnis ist.


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 Ulma 1. Mai 2019 
 

Vaterschaft!

"Schließlich ist Gott allein der Vater und seine vollkommene Vaterschaft ist ein spiritueller Akt.

In Keuschheit lebende Priester sind lebendige und lebensspendende Abbilder Gottes, des Vaters, da sie neue Kinder für das Reich Gottes durch die Taufe hervorbringen.

Ein Priester, obgleich er keine eigenen biologischen Kinder hat, die an seinem Ärmel ziehen, ist nicht weniger ein Vater als ich es bin.

Er ist es sogar noch mehr, weil er Gott in seiner Zeugung noch perfekter ähnelt."

(Scott Hahn, Der Priester. Krieger, Bruder, Bräutigam, Augsburg 2011, S. 119.)


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 Diadochus 1. Mai 2019 
 

Beten, nicht kritisieren

Im Andachtsbüchlein der Verehrer des Kostbaren Blutes von Barnabas Nwoye sagt Jesus im siebten schmerzerfüllten Flehruf: "Ihr alle seid fern, verspottet und kritisiert Mich. Mein Sohn, seht' doch, wie falsch ihr über euren Nächsten sprecht. Statt für Meine Heilige Kirche zu beten, erhebt ihr euch, sie zu kritisieren. Ich bin der in Todesqualen versenkte Jesus Christus, Den ihr kritisiert. Die Kirche ist Mein Leib, Den ihr kreuzigt. Mein Sohn, stehe am Fuß Meines Heiligen Kreuzes und opfere Mir mit Meiner Mutter die ganze Welt auf. Ich werde die Menschen annehmen und sie Meinem Vater aufopfern. Sie werden Seine Söhne und Seine Töchter sein und Seine Anordnungen befolgen. Der Zorn des Ewigen Vaters wird nachlassen und Meine Heiligen Wunden werden geheilt werden. Dann wird Meine Königsherrschaft auf dem Erdkreis Wirklichkeit werden."
Die Redakteurin hat nichts begriffen, und der Bischof?


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 wedlerg 1. Mai 2019 
 

DIe facebook-Seite ist aber eindeutig

Die Kommentare gegen diesen dummen Beitrag sind an Deutlichkeit nicht zu überbieten.


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 Bernhard Joseph 1. Mai 2019 
 

Werter Tisserant,

leider findet sich der Glaubensschwund nicht nur bei den linksgrünen Katholiken sondern dezidiert auch bei Katholiken die sich für konservativ halten.

Unser Problem heute ist, der Glaube ist allgemein in der Kirche zur Nebensache geworden, ohne tiefere Relevanz und dann erodiert eben auch die Form.


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 Fatima 1713 1. Mai 2019 
 

Hl. Joseph,

du keuscher Bräutigam der reinsten Jungfrau Maria und NährVATER Jesu, Patron der Jungfrauen UND Eheleute, bitte für uns und die ganze hl. Kirche!


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 Diadochus 1. Mai 2019 
 

Staub

"Und wenn man euch nicht aufnimmt und auf eure Worte nicht hört, so verlasst die Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. Wahrlich, ich sage euch: Dem Lande Sodom und Gomorrha wird es am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen als jener Stadt." (Mt. 10, 14-15)
Und das im Würzburger Sonntagsblatt. Das ist ein starkes Stück. Lehramtstreue und traditionsverbundene Priester können da nur noch flüchten. Schüttelt den Staub von euren Füßen und geht weiter.


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 nicodemus 1. Mai 2019 
 

Jetzt verbreitet auch das Bistum Würzburg Schwachsinn!

Was sagt Dr. Jung (er ist Bischof dieser einst ehewürdigen Kilian-Stadt-Würzburg)
seiner Reporterin.
Was sagen die jungen/alten Seminaristen zu diesem Blödsinn?
Ja, was sagt das ganze Ordinariat dazu?

Ich habe lange in einer namenhaften D. Computer Firma gearbeitet. Wenn ich also dort in der Firmen-Zeitung geschrieben hätte, wenn wir mit unserer Firma auf Dauer bestehen wollen, dann müssen wir
uns nach den USA richten, denn die wissen wo es langgeht, und wir sollten unsere Prozessoren einstampfen!
Für so einen Blödsinn wäre ich geflogen!
Oder anders:
Ende der Fahnenstange für diese Dame!


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 Bernhard Joseph 1. Mai 2019 
 

Korrektur

Ich hätte hier besser schreiben sollen: dass Gott Wirklichkeit hat und damit auch ein Handelnder ist, bei den meisten keinen realen Glauben mehr findet.

Der heutige Mensch handelt nach der Devise: selbst ist der Mensch!

Wo aber Glaube nur noch folkloristische Bedeutung hat, wo man Gott nicht mehr als Handelnden konkret in seiner Lebenswirklichkeit erfährt, da wird auch das Priestertum brüchig.

Für einen Gott, der lediglich eine Idee ist, lebt niemand im Zölibat. Das wäre in der Tat eine nur noch brutale Zumutung.


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 Bernhard Joseph 1. Mai 2019 
 

Der Glaube ist hierzulande nahezu vollständig erodiert

Romano Guardini schreibt in einer Reflexion über den Psalm 110 Vers 10 "Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Beginn": "Was ist das, die 'Furcht des Herrn'? Wir müssen wohl mit der Erinnerung beginnen, dass der Begriff uns fremd geworden ist. Wer spricht heute noch davon? Und wenn es geschieht - die moderne Autonomie-Ethik hat ihn für das heutige Empfinden zu etwas Minderwertigem gemacht. Nachdem vollends Nietzsche die Botschaft vom Reich des Menschen verkündet; nachdem die Führung von fast der Hälfte der Erde Gott wegzutun und den Staat als Gottheit aufzustellen sucht - was ist da noch die Furcht des Herrn? Vor allem müssen wir daran erinnern, was sie nicht ist: keine Furcht 'vor' Gott, keine Angst 'vor' ihm...Die 'Furcht Gottes' meint etwas ganz anderes. Vor allem das klare Bewusstsein, dass Gott wirklich ist. Keine blosse Idee, kein bloßes Gefühl, sondern Wirklichkeit."

Die letzten Tage haben mir verdeutlicht, dass das Vertrauen in Gottes Handeln bei den meisten keine Realität hat.


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 Herbstlicht 1. Mai 2019 
 

@Ginsterbusch

Das, was wirklich katholisch ist, in diesem Fall die Piusbruderschaft, hat es schwer in der katholischen Kirche.
Andererseits - alles, auch wenn es noch so schräg daher kommt, findet Platz in ihr.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich des öfteren bei der angeblich "schismatischen" Gruppe. Der Unterschied zwischen den Hl. Messen dort und den Eucharistiefeiern bei uns ist offensichtlich.
Ich habe den Eindruck, die Priester und auch das gläubige Volk bei der Bruderschaft fühlen sich dem Herrn verpflichtet, das Personal der Kirche hingegen einzig der Welt und ihren Ansprüchen.
Es wäre sicher nicht fair, zu pauschalisieren, doch wurde schon öfters festgestellt: Bei den Verteidigern des alten Ritus steht Gott im Mittelpunkt, bei der allmählich zeitgeistigen Kirche die Menschen.
Das muss nicht schlecht sein, aber es ist auf Dauer zu wenig.


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 engelsberg 1. Mai 2019 
 

drei Punkte

1. Somit darf ich davon ausgehen, dass die Frau auch strikt gegen Homosexualität ist, denn diese ist ja bekanntlich nicht auf Fortpflanzung ausgelegt.

2. Ich bin kein Ordensmann und lebe trotzdem ohne Sex und ohne Ehe. "Frewillig", resp. aus Vernunft ;-)

3. Die theologische Begründung ist tatsächlich wackelig. Insbesondere schreibt ja der Apostel Paulus, dass es in der Endzeit Leute geben wird, die das Heiraten verbieten. Ob damit der Zölibat gemeint ist, wissen wir natürlich nicht mit Bestimmtheit. Immerhin waren aber in der ersten Zeit der Kirche die sogenannten "Ältesten" auch verheiratet, resp. konnten es sein. Doch andere Zeiten, andere Sitten. Im Zeitalter des radikalen Feminismus kann der Zölibat auch ein Schutz gegen Manipulation sein!


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 morus24 1. Mai 2019 

Es ist der große Irrtum der letzten 60 Jahre ...

... zu glauben, die katholische Kirche müsse "modern" sein, also dem jeweiligen Zeitgeist folgen, der sich bekanntlich immer wieder innerhalb weniger Jahren ändert.

Dabei ist es doch gerade der Sinn der katholischen Kirche, dem ewigen Auftrag Gottes zu folgen, das ist das Evangelium unseres Herrn Jesu Christi, der sich nicht ändert, sondern derselbe bleibt gestern und heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Also DARF die Kirche gar nicht modern sein, wenn sie Kirche bleiben will.


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 Aschermittwoch 1. Mai 2019 
 

Abwarten

Wie wird der Bischof reagieren auf diesen Artikel in seiner Zeitung? Ist sein Bistum bereits derart verweltlicht?
Keine Ahnung was Zölibat bedeutet?
Wenn solche Redaktorinnen das Sagen haben, dann ist vieles im Argen. Armes Bistum! Was wird noch aus Dir!


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 Mysterium Ineffabile 1. Mai 2019 

Sozialdarwinismus

Sozialdarwinistische Thesen pur, die man nur extrem rechts bis braun nennen kann. Diese Thesen wurden in D schon einmal laut vertreten und auch zur biologistisch motivierten Verfolgung von Priestern genutzt. Man fasst es nicht, wie weit gewisse sog. katholische Einrichtungen heruntergekommen sind.


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 Ginsterbusch 1. Mai 2019 

Ich war noch nie bei den Pius Brüdern

Aber nach dem Abfall der deutschen Kirche, wo niemand der Bischöfe Willens ist, diesem häretischsten Treiben ein Ende zu bereiten, bin ich geneigt es zu ändern.
In der Domstadt Fritzlar gibt es heute nicht einmal eine Maiandacht.
Nur noch traurig!


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 Tisserant 1. Mai 2019 

Aber wozu die Aufregung!? Das ist die Frucht der Theologie seit den 68 zigern und ihrer Apologeten innerhalb der kath Kirche.
Liebe Leute, das wird noch viel schlimmer werden. Und das Bistum Würz(g) burg geht den neuen Weg, mit dem neuen Bischof.
Links sein, bunt sein anders sein ist in.
Glaube? Ich bitte euch, das ist doch alles nur ein Gefühl und jeder/jeder/*/d fühlt nun einmal anders.
Die Verfolgung und Erniedrigung der Priester erfolgt nun durch und in der Kirche!
Satan hat gute Arbeit geleistet.
Ach ja, entschuldigung den gibt es ja nicht.
Die kath Kirche in Deutschland ist irre geworden. Und solche Damen werden bald PriesterInnen_X*/d in dieser weltlichen Kirchensekte.


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 je suis 1. Mai 2019 

ERMAHNUNGEN

Papst Franziskus sollte nicht nur die Friseure vor Geschwätzigkeit warnen.


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 Paissios 1. Mai 2019 
 

Frauen an die Macht!

Ja, es müssen noch mehr Frauen in Leitungsgremien der Kirche gelangen. Aber sicher.


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 je suis 1. Mai 2019 

HERR HILF!

Wann bekommen wir einen Oberhirten, der diesem innerkirchlichen Irrsinn Einhalt gebietet?!


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 elisabetta 1. Mai 2019 
 

Dem Zeitgeist folgend hat sich der Glaube an Gott den „Lebenswirklichkeiten“ anzupassen. Ich denke, dass es so viele Lebenswirklichkeiten gibt wie es Menschen gibt, aber nur einen Gott, der für uns Katholiken der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Und von diesem Gott haben wir die 10 Gebote und die 7 Sakramente erhalten, die für alle „Lebenswirklichkeiten“ gelten. Als Kinder Gottes, nach Seinem Ebenbild erschaffen, brauchen uns wirklich keine Sorgen darüber machen, ob wir vollwertige Menschen sind, ob Priester oder Laie.


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 Adamo 1. Mai 2019 
 

Unglaublich diese Dreistigkeit!

Diese unmöglichen Gedanken kann der Redakteurin des offiziellen Bistumsblattes der Diözese Würzburg
Anna-Lena Herbert nur der Teufel eingegeben haben.

Diese unmögliche Redakteurin gehört sofort vom Bischof gefeuert!

Jeder Chef in der freien Wirtschaft würde diese Kontra-Redakteurin mit sofortiger Wirkung entlassen!


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 mirjamvonabelin 1. Mai 2019 
 

Ich habe gedacht, es sei umgekehrt

der Zölibat, also Herr seiner Triebe zu sein, macht den Menschen zu Menschen.
Sonst wäre er nicht anders als ein Tier das nach seinen Regungen handelt.

Das ist die Welt. Sie will uns einreden das wir sex brauchen. Komischerweise redet man hier von Fortpflanzung, sonst wird das total ignoriert.


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 Pilgrim_Pilger 1. Mai 2019 
 

Glaubensabfall ist nicht mehr zu bremsen

Die absolute Verweltlichung der Kirche ist eine Konsequenz des Glaubensabfall so entstehen Aussagen wie "Mit dem Zölibat spricht man den Priestern ein großes Stück Menschsein ab" Überzeugte Katholiken die ihren Glauben ernst nehmen können sie eine Aussage nicht teilen.


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