Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Zsifkovics beklagt vor Martinsfest "Gottesvergessenheit"

5. November 2017 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eisenstädter Bischof kritisiert in Kanzelwort "kapitalistische Welt, in der Gott zwar höflich, aber deshalb nicht weniger radikal verdunkelt und vergessen wird"- Heiliger Martin heute aktueller Gegenpol dazu


Eisenstadt (kath.net/KAP) Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hat die Gottesvergessenheit als das größte kirchliche Problem der Zeit bezeichnet. In einem Kanzelwort zum Martinsfest, veröffentlicht in der burgenländischen Kirchenzeitung "Martinus", beklagte er einen heute zu beobachtenden Mangel an Liebe für die Nächsten und die Kirche. Ein Vorbild für den Weg aus der Krise ist für Zsifkovics die Selbstlosigkeit, die der Heilige Martin gezeigt habe. Der Diözesanpatron wird im Burgenland alljährlich mit landesweiten Festlichkeiten geehrt. Rund um den Martinstag am 11. November finden ein Pontifikalamt, Vorträge und traditionelle Laternenumzüge statt.

In seinem an die burgenländischen Gläubigen gerichteten Kanzelwort erwähnte Zsifkovics die "gottlosen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts", in denen sich die Gottvergessenheit gezeigt habe. Nicht umsonst warne Papst Franziskus heute vor einer "kapitalistischen Welt, in der Gott zwar höflich, aber deshalb nicht weniger radikal verdunkelt und vergessen wird". Es sei eine Welt, "in der Freundlichkeit an die Stelle von echter Caritas tritt, Zufriedenheit an die Stelle von Hoffnung, und Wissen an die Stelle von Glauben", so Zsifkovics. Einen Gegenpol dazu bildet laut Zsifkovics der Heilige Martin. Das Teilen seines Mantels durch den frühchristlichen Heiligen sei bis heute ein symbolischer Akt der Nächstenliebe und Vorbild für die Kirche.


Zsifkovics dankte in seinem Schreiben auch den neu gewählten Pfarrgemeinderäten. Sie hätten mit ihrer Bereitschaft, Verantwortung in der Pfarrgemeinde zu übernehmen, "Ja gesagt zu einer vertieften Form der christlichen Berufung".

Pontifikalamt im Eisenstädter Martinsdom

Der Festtag des Diözesan- und Landespatrons ist ein Höhepunkt im Kirchenjahr des Burgenlandes. Bereits am Tag zuvor, am 10. November, wird im Eisenstädter Haus St. Martin der Festreigen mit einer Messe mit Vesper eingeläutet. Höhepunkt ist das Pontifikalamt am 11. November um 9 Uhr im Eisenstädter Martinsdom mit Bischof Zsifkovics und dem Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer als Festprediger. Im Anschluss wird das Martinskipferl geteilt.

Im Rahmen des Martinsfest findet auch eine Festakademie statt. Anna Hennersperger, Direktorin des Seelsorgeamtes der Diözese Gurk-Klagenfurt, hält den Festvortrag. Nach der Festvesper um 17 Uhr findet der traditionelle Laternenumzug und die Segnung der Kinder statt.

Der Festreigen endet am Sonntag, dem 12. November, in der Michaelerkirche in Wien mit einer Martinifeier der Burgenländer in Wien.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Bischof Zsifkovics (c) Diözese Eisenstadt


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Eisenstadt

  1. Zsifkovics: Priester sind noch besser als James Bond
  2. Diözese Eisenstadt verweigert Grenzzaun auf Kirchengrund
  3. Diözese Eisenstadt verurteilt 'übles Mobbing' gegen Kirche
  4. Eisenstädter Bischof wurde von Unbekannten absichtlich eingesperrt
  5. Eisenstadt: Kalasantinerorden übernimmt Seelsorge in Dompfarre
  6. Zsifkovics: Christen müssen Kopf für Jesus hinhalten
  7. Zsifkovics: Offene Worte zu akutellen Themen in Eisenstadt
  8. Eisenstädter Dompfarrer Prikoszovits tritt zurück
  9. 'Fordern und unterstützen wir alles, was dem Leben dient!'
  10. Bischof Zsifkovics nimmt nicht an Groër-Gedenkfeier teil






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  7. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  8. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz