Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  8. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Schirmbeck in der 'Welt': 'Skandalöse Islamverharmlosung' durch Linke

5. Oktober 2017 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer ARD-Algier-Korrespondent kritisiert: „Ohne diese skandalöse Islamverharmlosung der Linken hätte es den Aufstieg der AfD nicht gegeben“


Berlin (kath.net) „Ohne diese skandalöse Islamverharmlosung der Linken hätte es den Aufstieg der AfD nicht gegeben, deren Führung brandgefährlich ist und den Islam in einer die Muslime als Menschen beleidigenden Weise kritisiert, die den Fundamentalisten noch Auftrieb gibt“. Das sagte Samuel Schirmbeck in einem Interview mit der „Welt“. Der Journalist, der bei der ARD Algier-Korrespondent gewesen war und inzwischen als freier Mitarbeiter beim Hessischen Rundfunk und beim ZDF veröffentlicht, erläuterte weiter, dass er sich deshalb am Islam störe, weil der Islam rechter sei „als die ganze AfD“. Der Islam sei „von einer reaktionären Wirkungsmächtigkeit“, gegen die man den Rechtspopulismus als einen „Klacks“ einstufen müsse. Betrachte man die Einstellungen der betont gläubigen Muslime beispielsweise in den Themen Minderheitenschutz, Frauenrechte, Gewissensfreiheit und Selbstkritik, dann komme man auf „etwas ganz Rechtes“.

Eigentlich müsste Islamkritik die logische Folge des Linksseins sein, statuierte der islamerfahrene Journalist. Doch auf diesem Auge seien die Linken und die Grünen blind.

Auch halte er „diese strenge Islam-Islamismus-Trennung für eine bewusste öffentliche Irreführung“, erläuterte Schirmbeck weiter gegenüber der „Welt“. Er stufe den Islamismus als inhärenten Teil des Islam ein.

Übrigens sei man in Deutschland mehrheitlich „nicht islamophob, sondern gewaltophob, fanatophob, intolerantophob, mysoginophob und homophobophob“, erläuterte der Experte weiter. Er wies darauf hin, dass es gerade nicht das Fremde sei, das Deutsche am Islam störe, „sondern das allzu Bekannte, das sie aus der Vergangenheit ihres Landes kennen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbert Klupp 6. Oktober 2017 
 

Zentrale Frage

Die von Schirmbeck aufgeworfene Hauptfrage ist doch, weshalb die Linken sich nicht zur einer echten Islamkritik aufschwingen können. Die Antwort scheint mir in der niederträchtigen Grundmotivation der Linken zu liegen. Immer schon wollten sie Gottes Ordnung zerstören - und sie haben es nie vermocht. Ihre zeitweisen "Erfolge" - Französische Revolution, Sowjetkommunismus, Kubanisches System, "Held" Che Guevara usw - erwiesen sich alle als nicht wirklich durchschlagend und vor allem nicht als beständig. DA kommt der Islam mit einem "Versprechen" daher, die christlcihe Gesellschaft ein für alle mal kaputtzuschlagen. Und nach der Devise "der Feind meines Feindes ist mein Freund" wirkt in ihrem Unterbewußtsein diese Niedertracht, alles lieber zu sehen, als den Erfolg der ( richtig verstandenen, christlcihen ) Rechten.


1

0
 
 Soldierer 5. Oktober 2017 
 

Islamkritik Schirmbeck

Nach dem 30-jährigen Krieg trennte sich Kirche u. weltliche Macht.
Im Islam sind Glaube u.politischer Islam
vereint, wer will bei ungebremster Zuwan-
derung durch Muslime hier die Diktatur
einführen, wer verrät hier unsere Freiheit ?
Entfernen Sie in einem "deutschen Koran"
die Verse des politischen Islam :
Den Kuffar, Apostaten, die Diskriminie-
rung der Frau, den Aufruf zum Dschihad:
Sodann werden Sie sehen wer mit seinem Glauben in Frieden leben kann u. wer von
der Ausbreitung u. Machtergreifung träumt ! Machen Sie, machen Sie, schreiben allein nutzt nichts !


1

0
 
 julifix 5. Oktober 2017 

Genau

[Zitat]:
Auch halte er „diese strenge Islam-Islamismus-Trennung für eine bewusste öffentliche Irreführung“, erläuterte Schirmbeck weiter gegenüber der „Welt“. Er stufe den Islamismus als inhärenten Teil des Islam ein.[Zitat Ende]

Ganz exakt!


9

0
 
 Chris2 5. Oktober 2017 
 

"Islamophobphob"

ist sehr treffend. So sehr mich die Omnipräsenz und (rein verbale) Aggressivität der Schwulenverbände jahrelang genervt und beunruhigt hatte, so sehr beunruhigt mich jetzt, dass sich in Deutschland jetzt alles nur noch um den Islam dreht. Von A wie Antanzen bis Z wie Zuwanderung. Aber wenigstens gibt es "keine Islamisierung". Und die Erde ist eine Scheibe und die Kinder bringt der Klapperstorch. Womöglich werden wir noch Zeiten erleben, in der ausgerechnet wir "bösen" Katholiken Schwule verstecken müssen, um sie zu retten...


11

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Künftig 19% Umsatzsteuer auf den Pfarrfestkaffee
  2. Prantl: Kirchen zu „schicksalsergeben“ bei #Corona-Einschränkungen
  3. Prantl: Kirchen zu „schicksalsergeben“ bei #Corona-Einschränkungen
  4. Aufruf: Schweizer Bundesrat soll 5er-Regel für Gottesdienste aufheben
  5. „Haben den Menschen ein Stück Freiheit zurückgegeben“
  6. Ramadan-Freitagsgebete dürfen nicht generell verboten werden
  7. Freiheit: Gesellschaft will eingesperrt werden – und Kirche gleich mit
  8. Sterbeseelsorge trotz Corona? Gericht gibt evangelischem Pfarrer Recht
  9. Religionsfreiheit wird „in ungeheuerlicher Weise angegriffen“
  10. Absolute Mehrheit in Deutschland keine gläubigen Christen mehr








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  4. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  5. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  6. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  7. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  8. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  9. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  10. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz