25 August 2017, 10:49
Innenministerium verbietet 'linksunten.indymedia.org'
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Extremismus'
Das deutsche Bundesinnenministerium verbietet die einflussreiche linksextremistische Plattform - Polizeiliche Durchsuchungen in Baden-Württemberg - Zahlreiche Waffenfunde - VIDEO: Stellungnahme von de Maizière

Berlin-Freiburg (kath.net) Die linksextremistische Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ wurde vom Bundesinnenministerium verboten. Das berichtete heute morgen „Spiegel Online“. Nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) wurde den Betreibern in Freiburg eine Verbotsverfügung zugestellt.

Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) durchsuchten Polizeikräfte "mehrere Objekte" in Baden-Württemberg, "die mit dem Betrieb der Plattform und dem Betreiberkreis in unmittelbarem Zusammenhang stehen", erläuterte de Maizière bei einer Pressekonferenz. Bei der Durchsuchung wurden neben IT-Technik auch "Messer, Schlagstöcke, Rohre, Zwillen, Teleskopschlagstöcke, Butterflymesser - also alles typische Gegenstände, die wir aus dem gewaltbereiten Linksextremismus kennen". Die Internetplattform werde seit Jahren genutzt, "um Hass gegen Andersdenkende und Repräsentanten des Landes zu säen".

Werbung
christenverfolgung


Nach Angaben des Verfassungsschutzes spielte die Seite beispielsweise eine wichtige Rolle bei den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg, denn auf ihr wurde u.a. auch zu gewalttätigen Protesten aufgerufe, berichtete die FAZ. Ermöglicht werde dies auch dadurch, dass Nutzer auf der Seite anonyme Beiträge veröffentlichen können. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gilt die Seite als einflussreichstes Medium der linksextremen Szene in Deutschland.

Auch CDU-Gebäude und im Lebensschutz aktive Gruppierungen waren im Fokus der mit „linksunten.indymedia.org“ verbunden gewaltbereiten Aktionen gewesen.

Deutscher Bundesinnenminister Thomas de Maizière nimmt Stellung zum Verbot der linksextremen Website ´Linksunten Indymedia´




Zur Dokumentation: Aufruf auf der umstrittenen Internetseite ´Linksunten Indymedia´ - Bei dieser Demo wurden 123 Polizisten verletzt!




Zur Dokumentation: Linksextreme Internetplattform veröffentlicht das Bekennerschreiben zum Farbanschlag auf das Gebäude der CDU Stuttgart/Silvester




Zur Dokumentation: Bekennerschreiben der linksextremen Internetplattform zu Farbbeutelanschlag/CDU-Gebäude Heilbronn wegen Unterstützung Demo für Alle




Zur Dokumentation - Screenshot des Aufrufs von Satanisten gegen Lebensschützer auf linksunten.indymedia.org









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Die Kirche ist weiblich – Braut und Mutter (47)

Paul VI. zu Lefebvre: „Dann leiten Sie doch die Kirche!“ (46)

„Eucharistie für Protestanten? Dafür hatte mich Marx gemaßregelt“ (42)

Alle Bischöfe von Chile reichen geschlossen ihren Rücktritt ein (40)

Mangel, der an die Substanz geht (35)

Kardinal Sarah warnt vor „Priestertum gemäß menschlicher Kriterien“ (34)

Pfarrer an Pfingstsonntag mit Kopftuch am Altar (31)

Hartl „etwas zweigeteilt“ über Hochzeitspredigt von Bischof Curry (22)

Kardinal Kasper zur Interkommunionfrage (19)

Das Geschwätz tötet! (15)

Sorge über internationale Verlässlichkeit angesichts der Alleingänge (15)

Schweden: Kleinstadt erlaubt Muezzinruf, verbietet Kirchenglocken (15)

Vatikan: Oeconomicae et pecuniariae quaestiones (13)

Alois Schwarz wird neuer Bischof von St. Pölten (12)

DBK-Vorsitzender Lehmann im Jahr 2000: „Ich kann nur davor warnen“! (12)