Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Berlin: Linksextreme Szene hat Zulauf

8. November 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Politologe: Handelte es sich um Rechtsextreme, gäbe es Lichterketten um Berlin


Berlin (kath.net/idea) In Berlin hat die linksextreme Szene Zulauf. Ihre Gewalttaten sind oft von zynischem Spott begleitet. Dieser Ansicht ist der Politikwissenschaftler Klaus Schroeder von der Freien Universität Berlin. Er sagte gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“: „Die machen sich über uns lustig, aber kaum jemand regt sich darüber auf. Man stelle sich vor, Rechtsextremisten würden das Gleiche tun: Wir hätten eine doppelte Lichterkette um Berlin.“ Laut Schroeder wird das Verhalten der Linksextremen nach wie vor nicht generell geächtet: „Noch immer wird im gemäßigten linken Lager linksextreme Gewalt mitunter als gute Gewalt angesehen nach dem Motto: Wenn der AfD-Politiker auf die Fresse kriegt, trifft es den Richtigen.“ Laut dem Leiter des Berliner Verfassungsschutzes, Bernd Palenda, sinkt von Jahr zu Jahr die Hemmschwelle, mit Gewalt gegen Polizisten und vermeintliche „Faschisten“ vorzugehen. Das belegten mehrere Ermittlungsverfahren wegen versuchter Tötungsdelikte. Der größte Teil der Bewegung lehne zwar weiterhin gezielte Gewalt gegen Personen ab, aber die Diskussion werde „deutlich emotionaler“ geführt. Ein Beispiel sei die Parole „Henkel töten“ – bezogen auf den Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU). Von 2014 auf 2015 stieg die Zahl der vom Verfassungsschutz registrierten Linksextremisten in Berlin von 2.560 auf 2.640. Laut einer Anfang 2016 veröffentlichten Studie des Verfassungsschutzes gab es für die Jahre 2009 bis 2013 in der Hauptstadt durchschnittlich 305 Gewalttaten pro Jahr. Die vorherige Statistik, die den Zeitraum von 2003 bis 2008 umfasste, war noch auf 139 Delikte von Linksextremen pro Jahr gekommen. Von Januar bis Ende September 2016 gab es ferner Polizeiangaben zufolge 32 Fälle von politisch motivierter Kriminalität gegen Parteieinrichtungen – für 22 waren Linksextreme verantwortlich, für sechs Rechtsextreme. Vier weitere Fälle waren den Ermittlern zufolge politisch nicht zuzuordnen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Extremismus

  1. Deutscher Verfassungsschutz warnt vor Allianz von Klima-Aktivisten mit Linksextremen
  2. Innenministerium verbietet 'linksunten.indymedia.org'
  3. Exorzist: Der Teufel fürchtet die Mutter Gottes
  4. 'Linke, rechte, islamistische Extremisten gefährden die Sicherheit'
  5. Facebook muss aufhören, Extremisten und Salafisten Plattform zu bieten
  6. Britische Regierung plant Gesetz gegen Extremismus
  7. 'Braune Anti-Christen' - Splitterpartei ist dezidiert antichristlich







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz