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Neue Mutter-Teresa-Kathedrale in Pristina wird geweiht

15. August 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Albanischer Kardinal Simoni päpstlicher Sondergesandter bei Festgottesdienst am 20. Todestag von Mutter Teresa am 5. September - Mit VIDEO


Pristina (kath.net/KAP) Zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung wird am 5. September die neue "Mutter-Teresa-Kathedrale" in der kosovarischen Hauptstadt Pristina geweiht. Papst Franziskus hat für die Feierlichkeiten den albanischen Kardinal Ernest Simoni (88) zu seinem Sondergesandten ernannt. Der Festgottesdienst findet genau am 20. Todestag der vor einem Jahr heiliggesprochenen Ordensgründerin Mutter Teresa statt. Sie wurde in der heutigen mazedonischen Hauptstadt Skopje geboren. Die Mutter der späteren Friedensnobelpreisträgerin war Albanerin aus dem heutigen Kosovo. Kardinal Simoni war während der kommunistischen Diktatur in Albanien von 1963 bis 1981 inhaftiert und wirkte als Untergrundpriester; 2016 erhob ihn Papst Franziskus zum Kardinal.

"Mutter Teresa ist eine Tochter, Schwester und Mutter unseres Volkes", sagte der Apostolischen Administrators von Prizren, Dode Gjergji, zur Ankündigung der Feierlichkeiten. Der Bischof erinnerte zudem daran, dass Mutter Teresa im rund 60 Kilometer von Pristina entfernten Wallfahrtsort Letnica ihre Berufung zur Missionarin erfuhr.

Der Grundstein für die neue Kathedrale, deren Bau auch der kosovarische Präsident Ibrahim Rugova (1944-2006) unterstützt hatte, wurde 2005 gelegt. Nach dem plötzlichen Tod des damaligen Bischofs Marko Sopi sowie Präsident Rugovas im Jahr 2006 stockten die Bauarbeiten und wurden erst eineinhalb Jahre später wieder aufgenommen. 2010 konnte das Dach des Heiligtums gedeckt werden. Seit damals finden auch Gottesdienste statt. Fertig ist das Gebäude jedoch noch nicht. So steht bisher erst einer der eigentlich zwei geplanten 70 Meter hohen Kirchtürme der Kathedrale.

Die Kathedrale soll neuer Sitz der Apostolischen Administratur von Prizren werden, die im Jahr 2000 durch die Teilung der Diözese Skopje-Prizren entstand. Administrator Bischof Gjergji ist der höchste vatikanische Repräsentant im Kosovo. Der Vatikan hat den Kosovo, der 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt hat, bisher nicht als Staat anerkannt. Der Kosovo ist auch geistliches Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche.

Die neue Mutter-Teresa-Kathedrale in Pristina/Kosovo in der Endphase des Baues


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Dejan 15. August 2017 
 

Dejan

Wie kann es Mutter Teresa einen Albanerin aus dem Kosovo sein, wenn sie in Skopje, Mazedonien geboren, erwachsen und in der Glaube von die Jesuiten erzogen wurde. Wie kann sie Albanerin aus Kosovo sein, wenn sie nicht albanisch sprechen könnte. Sie wohnte und lebte nie in Kosovo. Damit sehr wahrscheinlich will man eine neue Geschichte zu schreiben, die gar nicht an die Tatsachen entspricht. Der Name Gonxa existiert gar nicht bei der Albaner und die Familienname (Bojaxhiu)ist typische Name der Walachen


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