23 Juli 2017, 09:40
Unkraut und Weizen im Reiche Gottes
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Jesus Christus'
Jesus ist der Sämann, er wird am Ende der Zeiten das Unkraut vom Weizen trennen. Von Josef Spindelböck.

St. Pölten (kath.net/Sankt Josef)
16. Sonntag im Jahreskreis A (23.07.2017) L1: Weish 12,13.16-19; L2: Röm 8,26-27; Ev: Mt 13,24-43
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Die Gleichnisse Jesu enthalten eine gültige Botschaft für alle Zuhörer und Leser – auch für uns. Gewiss sind es Abläufe aus der damaligen Zeit bzw. auch Vorgänge aus der Natur, die Jesus in bildhafter Weise verwendet, um die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erläutern. Doch was Jesus den Menschen seiner Zeit sagt, gilt recht verstanden auch für uns.

Werbung
messstipendien


Die Weltgeschichte stellt sich dar als Ereignis des Aussäens, des Wachstums und schließlich der Ernte. Wer ist der Sämann, der den guten Samen aussät? Es ist Christus der Herr!

Jesus scheut sich nicht, auch einen Feind zu benennen, der auf seine eigene Weise am Werk ist: Es ist der Teufel. Er möchte die Menschen von Gott abbringen und zu Söhnen und Töchtern des Bösen machen.

Aber Vorsicht! Uns steht es nicht zu, über andere zu richten und sie zu verurteilen. Ihr Herz kennt Gott allein. Er allein vermag Unkraut und Weizen zu trennen. Dies aber geschieht nicht jetzt, sondern am Ende der Zeiten. Bis dahin hat auch ein gottferner Mensch noch Zeit zur Umkehr. Ihm gilt die Einladung Jesu, sich vom Bösen abzuwenden und sich Gott zuzuwenden. Solange ein Mensch hier auf Erden lebt, ist es nie zu spät für eine Bekehrung!

Keineswegs möchte Gott, dass jemand auf ewig verloren geht, indem er oder sie die rettende Hand Gottes zurückweist. Daher schöpft er gleichsam alle Mittel der Gnade und des Erbarmens aus, weil er jede und jeden retten will. Können wir hier gleichgültig bleiben? Geht uns das alles wirklich nichts an?

Die kirchlich anerkannte Botschaft von Fatima ruft uns auf zum stellvertretenden Gebet, zu Opfer und Sühne für diese Menschen, die in der Gefahr sind, in die Hölle zu kommen. Sich zum Gebet und Opfer für die Sünder bereit zu erklären, ist ein großer Akt der Nächstenliebe. Papst Franziskus hat die zwei Seherkinder Jacinta und Francesco Marto am 13. Mai 2017 heiliggesprochen. Verachten wir die Kinder nicht, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. Sie sind ein Vorbild auch für erwachsene Menschen.

Wir bitten Gott den Herrn darum, dass der Same des Wortes Gottes bei uns auf guten Boden trifft und wir Frucht bringen für das Himmelreich. Maria, die Mutter Jesu, weist uns den Weg! In ihrem unbefleckten Herzen sind wir geborgen. Der Jubel aber und die Freude im Himmelreich werden unsagbar groß sein! Amen.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Affären, Macht und Intrigen? (121)

Australien berät Aufhebung des Beichtgeheimnisses bei Missbrauch (54)

Die neue Würde, die Jesus der Frau schenkt (48)

Die Beleidigung tötet die Zukunft des anderen (48)

"Was die Nazis machten, heute tun wir das mit weißen Handschuhen" (39)

Lohnt sich der Kinofilm über Papst Franziskus? (38)

„Bistum Genf droht wegen des Papstbesuchs der Konkurs“ (27)

Deutsche Bundespolizei weist ab sofort bestimmte Flüchtlinge zurück (25)

Die Verführung der niederträchtigen Kommunikation, die zerstört (24)

Tagung: Ist Gold in Liturgie noch zeitgemäß? (23)

Salzburg: Neupriester Reves vermittelt Ostkirchen-Spiritualität (22)

Scharfe Kritik an Totendiamanten durch Berliner Bischöfe (22)

Zwei Donnerschläge aus Rom (20)

Chuck Norris warnt vor linker Indoktrination an US-Universitäten (17)

Ohne Islam-Reform droht Islamisierung Europas (16)