Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Papst ruft Missionare zum Dialog mit Islam auf

6. Juni 2017 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Empfang für Consolata-Missionare: Vorrangig um Armen und Leidende kümmern


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Missionare zum Dialog mit dem Islam und zu einer kulturgemäßen Vermittlung des christlichen Glaubens gemahnt. Zugleich sollten sie sich für die Würde der Frau, für Familienwerte und für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen, sagte er bei einem Empfang für Consolata-Missionare am Montag. Der männliche und der weibliche Zweig des Ordens halten derzeit in Rom ihr jeweiliges Generalkapitel, um eine neue Leitung zu bestimmen.


Der Papst erinnerte auch an die Ordensmänner und -frauen, die ihren Dienst als Missionare mit dem Leben bezahlten. Die Geschichte der Consolata-Institute sei in den vergangenen Jahren "vom Kreuz Christi gezeichnet" gewesen, sagte Franziskus. Viele ihrer Mitglieder hätten "das Evangelium der Nächstenliebe mehr geliebt als sich selbst".

Weiter rief der Papst die Ordensleute auf, sich vor allem den armen und leidenden Bevölkerungen zuzuwenden, etwa in Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Die Missionare sollten sich "von den konkreten Realitäten provozieren" lassen. Zu einem angemessenen Missionsstil gehörten "einfache und arme Formen des Lebens unter den Menschen" und eine Beteiligung von seelsorglichen Mitarbeitern an der Verantwortung.

Die Consolata-Missionare wurden 1901 von dem Priester Giuseppe Allamano (1851-1926) in Turin gegründet. Die männliche Kongregation zählt nach vatikanischen Angaben weltweit 980 Mitglieder, der weibliche Zweig rund 610.

In einer am Montag verbreiteten Twitter-Botschaft rief Papst Franziskus erneut zum Klimaschutz auf. "Vergessen wir nie, dass die Umwelt ein kollektives Gut ist, Erbe der Menschheit, für das wir alle Verantwortung tragen", schrieb er.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  6. Juni 2017 
 

Mist:

Habe aus dummen Versehen "Märtyrer" geschrieben, hätte "Selbstmordattentäter" schreiben sollen.


4
 
  6. Juni 2017 
 

@Karlmaria

Sie haben recht.

Aber eine Formulierung in ihrem Text hat mich leider so zum Lachen gebracht, dass ich einfach daraufhinweisen will, auch um die Paradiesvorstellung der Märtyrer etwas lächerlich zu machen:

"Denn solange jemand glaubt durch Selbstmordattentate zu den 72 Jungfrauen zu kommen wird das mit den Attentaten nicht aufhören. Demgegenüber hat uns Jesus Christus das hundertfache schon in diesem Leben zugesagt. Da muss die Mission anfangen. Wer das hundertfache schon in diesem Leben bekommt muss keine Selbstmordattentate begehen."

Da spüre ich spontan das Verlangen, sofort das Christentum zu verlasen; das 100fache schon in diesem Leben? Also 7200 Jungfrauen in diesem Leben? Herr, bitte nicht, bitte beschenk mich irgendwie anders, aber 7200 sind mir echt zu viele; sogar 72 wären ein bißchen viel; mit einer Frau intim zu sein ist zwar schön, aber bei 72 und erst recht 7200 hätte ich im Diesseits und im Jenseits für nichts anderes Zeit und das wäre armselig statt selig.


6
 
 Karlmaria 6. Juni 2017 

Vermittlung des christlichen Glaubens

Das ist vielleicht das einzige das hilft. Denn solange jemand glaubt durch Selbstmordattentate zu den 72 Jungfrauen zu kommen wird das mit den Attentaten nicht aufhören. Demgegenüber hat uns Jesus Christus das hundertfache schon in diesem Leben zugesagt. Da muss die Mission anfangen. Wer das hundertfache schon in diesem Leben bekommt muss keine Selbstmordattentate begehen. Gerade Neubekehrten schenkt Gott ja die ganze Fülle Seiner Gnade. Der Glaube ist gerade für Neubekehrte eine Angelegenheit die sich auch im täglichen Leben sehr stark auswirkt weil alles mit einem Wasserfall von Gnaden übergossen wird. Später ist das dann nicht immer so. Dann gilt: Wir leben im Gauben nicht im Schauen!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mission

  1. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  2. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  3. Befreite Ordensfrau aus Mali: Mission muss weitergehen
  4. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  5. Papst: Jeder ist zur Mission aufgerufen
  6. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  7. Vatikan betont Bedeutung der Mission in Zeiten der Pandemie
  8. Hier bin ich, sende mich!
  9. Papst: Künftige Diplomaten müssen ein Jahr auf Mission
  10. „Wir schrauben in der Kirche immer an irgendwelchen Rädchen herum ...






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  10. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  13. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  14. Menschenrecht auf Abtreibung?
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz