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| ![]() Flüchtlingslager-Chef übt schwere Kritik an Caritas und Amnesty27. März 2017 in Österreich, 10 Lesermeinungen Leiter des größten Flüchtlingslagers Österreichs veröffentlicht Buch mit brisanten Inhalten und übt scharfe Kritik an verschiedenen NGOs wie Caritas oder Amnesty International: "Um die Asylwerber selbst geht es ihnen am wenigsten." Traiskirchen (kath.net) Sein Vorwurf richtet sich konkret auch an die Caritas. Diese habe laut seinen Angaben ihren Spendenbus an einer medienwirksamen Stelle platziert. Die übermittelten Bilder zeigten laut Darstellung des Leiters aber immer nur Asylwerber, die zu einem ankommenden Auto eilten, aus dem Güter verteilt wurden. "Nicht gezeigt wurden die Berge an Spenden, die in Müllcontainern verschwanden. Er habe damals gesagt, dass man keine Hilfsmittel benötige. Das wollte man nicht hören. "Hilfsorganisationen wie die Caritas leisteten wichtige Arbeit, würden auf dem Gebiet des Asyl- und Fremdenwesens aus finanziellem Eigeninteresse aber wie große Wirtschaftsbetriebe agieren", so Schabhüttl. Kritisch sieht der Leiter des Flüchtlingslagers auch die Darstellung von Politikern, dass Asylwerber tendenziell kriminell wären. Das sei ebenso falsch. Es gab nur öfters Handydiebstahl und kleinere Drogendelikte. Schwerwiegende Zwischenfälle wie Massenschlägereien kamen während Schabhüttls 26 Jahren in Traiskirchen nur sehr selten vor. Der Leiter des Flüchtlingslagers schätzt, dass bei knapp 40 Prozent aller Flüchtlinge im Jahr 2016 objektiv nie ein Fluchtgrund vorlag. Es gehe ihm darum, einige Dinge zurechtzurücken. So habe Christian Konrad in seiner Funktion als Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung ein Obdachlosenzelt, das eine siebenstellige Summe verschlungen habe, aufgestellt. Gebraucht habe man dies nie. Als Kernproblem des Asylwesens ortet Schabhüttl laut NOEN die Genfer Flüchtlingskonvention. "Es gibt keine andere Möglichkeit zu kommen als über ein Asylverfahren, und wenn jemand über ein Asylverfahren kommt, ist der Staat gezwungen, mit ihm umzugehen. Der Staat macht sich damit zum verlängerten Arm der Schlepper und die NGOs verdienen dabei durch Betreuung etwa im medizinischen, psychologischen oder rechtlichen Bereich, weil sie den Staat mit dem Zeigefinger der eigenen Moral vor sich hertreiben. Die Schlepper entscheiden, wen sie bringen, und sie bringen vorwiegend die unteren sozialen Schichten." kath.net-Buchtipp von Franz Schabhüttl; Andreas Wetz Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern: Link zum kathShop Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz: Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuFlüchtlinge
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