Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  15. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“

Laun: Über Häresien reden, nicht sie vertreten

26. August 2003 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Demut heißt nicht, Fehler Gottes zu behaupten, meint der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Kommentar zur "Missions"-Debatte auf den Salzburger Hochschulwochen.


Salzburg (www.kath.net) Nach Auffassung von Perry Schmidt-Leukel, Professorfür Systematische Theologie und Religionswissenschaft an der UniversitätGlasgow, gehe es bei der pluralistischen Religionstheologie darum, dass esgegenüber den als gleichwertig eingeschätzten Religionen keinen Wunschmehr nach "Überwindung durch Missionierung" geben kann. Es müsse erkanntwerden, dass die Fülle der Heilsmittel durch nichtchristliche Religionennicht weniger vermittelt werden kann als durch die christlichen Kirchen,lautete die These Schmidt-Leukels - so meldete vor kurzem die katholischeNachrichten-Agentur Kathpress. Prof. Schimdt-Leukel hatte dies im Rahmenseines Vortrags bei den Salzburger Hochschulwochen gesagt.

Die These ist folgerichtig gedacht: Wenn das Heil gleich-gut bei anderenReligionen zu haben ist, warum sollte man jemand "bekehren" wollen? Wahrhaftüberflüssig. Was Schmidt-Leukel hier vorgetragen hat, ist Häresie pur,allerdings Häresie von heute, dem Zeitgeist entsprechend. Das macht sienicht besser, sondern wegen der Unterstützung durch die öffentliche Meinungnur noch verführerischer, maskiert mit einer hohlen "Demut", die nicht ist,was sie vorgibt zu sein. Demut gegenüber Nichtchristen heißt, die eigenenSünden und Halbheiten bekennen, nicht, Fehler Gottes zu behaupten: als hätteSeine Offenbarung gar nicht stattgefunden und darum sei diejüdisch-christliche Religion auch nicht besser als "andere Religionen".

Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keine zweioder mehr Wege, es gibt keine doppelte oder vielfältige Wahrheit, es gibtkein Doppelleben - es gibt nur einen Weg, eine Wahrheit, ein Leben. Jesusist der Einzige, der vom Vater gekommen ist und wirklich Kunde gebracht hat.Die anderen Religionen suchen Gott, in Jesus hat Gott selbst die Initiativeergriffen. Dass das Leben, das vom Kreuz ausströmt, auch die Nicht-Christenerreicht, ist ebenso wahr wie dass auch in anderen Religionen Wahres zufinden ist. Das erkennt man, indem man sie mit der Lehre der heiligen,katholischen Kirche vergleicht.

Auf den Salzburger Hochschulwochen hat in den Jahren vor dem Anschluss sogarBischof Alois Hudal gesprochen, jener unselig verblendete Bischof, dermeinte, eine ideologische Brücke zu den Nazis schlagen zu müssen. DiesePeinlichkeit wird irgendwie aufgewogen dadurch, dass einmal auch Edith SteinGast der Hochschulwochen war. Über Häresien sollte man auf den SalzburgerHochschulwochen reden, nicht aber sie vertreten.

Weihbischof Andreas Laun



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mission

  1. „Die Vision des hl. Ansgar war größer als nationale oder regionale Horizonte“
  2. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  3. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  4. Befreite Ordensfrau aus Mali: Mission muss weitergehen
  5. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  6. Papst: Jeder ist zur Mission aufgerufen
  7. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  8. Vatikan betont Bedeutung der Mission in Zeiten der Pandemie
  9. Hier bin ich, sende mich!
  10. Papst: Künftige Diplomaten müssen ein Jahr auf Mission






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz