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Genn: Christen sollen keine Angst vor einer Islamisierung haben

5. Jänner 2017 in Weltkirche, 36 Lesermeinungen
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Münsteraner Bischof kritisiert, dass es auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen gäbe.


Münster (kath.net)
Felix Genn, der Bischof von Münster, hat sich bei einer Predigt zu Silvester gegen "eine Politik mit der Angst" ausgesprochen und gemeint, dass Christen keine Angst vor einer Islamisierung haben sollten.

Wörtlich sagte Genn: "Die Angst geht doch um, nicht so sehr die Angst, dass auch der Krieg bei uns ausbricht, wohl aber die Angst vor Terror und Gewalt in unserem Land und in unseren Straßen. Die Angst treibt Menschen in Misstrauen gegenüber Fremden, die in unser Land gekommen sind, eine Angst, gepaart mit Sorge, dass das von uns mühsam Angesparte und Erworbene zerstört werden könnte, dass viel zu viel Rücksicht genommen wird auf solche, die zunächst einmal zum Bruttosozialprodukt nichts beigetragen haben, aber davon zehren dürfen."


In der Predigt in der Lamberti-Kirche in Münster erklärte Genn dann weiter, dass Christen immer Friedensstifter gewesen seien.

Genn kritisierte dann, dass auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster es Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen gäbe. "Trotz des großen Engagements unzähliger Frauen und Männer, die in unseren Gemeinden als Ehrenamtliche sich auf vielfältige Weise um die Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden kümmern, gibt es ebenso starke Tendenzen – auch in unseren Gemeinden –, geprägt von der Angst vor Überfremdung, vor allem durch den Islam. Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt ist", meinte Genn wörtlich.

Archivfoto Bischof Genn (c) Bistum Münster


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Lesermeinungen

 Tonika 9. Jänner 2017 
 

Mietlinge/ Wölfe im Schafspelz die uns in falscher Sicherheit wiegen sollen wir meiden u. fürchten.

Christen sollen sich nicht vor die Islamisierung Europas fürchten? Alles klar. Die Lage der verfolgten Kopten in Ägypten, der Syrischen und Irakischen Christen zeigt was mit Christen passiert, wenn ein christliches Land islamisiert wird. Ägypten, Syrien, Irak wie der Naher Osten insgesamt WAREN CHRISTLICH. In der Tat sind Mietlinge und Wölfe im Schafspelz viel gefährlicher für Christen als Muslime, da sie Christen in falscher Sicherheit wiegen und einlullen. Islamisten warnen wenigsten einen vor und sagen was einem als Christ unter der islamischen Knute blühen wird. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife” (1. Thessalonicher 5,3-4).. Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen: Friede, Friede!, wo es doch keinen Frieden gibt“ (Jeremia 6,13-14).


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 Trierer 9. Jänner 2017 

Schützend vor welche Herde zu stellen,@Cremarius?

Für die 9% kath. und die 3% evang. Gottesdienstbesucher? (Von denen lt. Umfragen auch nur noch gerademal die Hälfte z.B. an die Auferstehung glauben)
Die Bischöfe mögen Vieles falsch gemacht haben, "unseren" Glauben allerdings haben "wir" schon selbst aufgegeben, und zwar freiwillig. Würden in unseren Ländern die Christen, egal welcher Konfession, fest in ihrem tradierten Glauben verwurzelt sein, ja glauben Sie denn, dass der Islam hierzulande auch nur einen Fetzen Land sehen würde. Und machen wir uns doch nichts vor, auch in den von guten Bischöfen geführten Diözesen sind die Menschen vom Glauben abgefallen, gerade auch dort! Ein Blick auf den verheerenden Zustand allein des wichtigsten Bistums Köln spricht Bände. Und das nach jahrzehntelangem, aufopferungsvollem Dienst des treuesten der Treuen, Kard.Meissner. Als Trierer sagt man das ohne jede Schadenfreude! Nun steht der Islam "ante portas", und die Homometropole am Rhein tanzt ungerührt weiter auf dem Vulkan. Hat man da Mitleid?


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 ThomasR 7. Jänner 2017 
 

über 40 profanierte Kirchen in Bistum Münster seit dem Jahr 2000

trotz steigenden Kirchensteuer- und Vermögenseinnahmen, momentan von über 400 Mio/EUR Jahr - es ist ziemlich viel Geld, wurden im Bistum Münster seit Jahr 2000 über 40 Kirchen profaniert (zum Teil Abriss, zum Teil Umwandlung) (vgl. google Liste der profanierten Kirchen Münster)
Hinter jeder profanierten Kirche gibt es einerseits eine Gemeinde (kleiner oder größer) die sich in diesen Kirchen einst zum Gebet und zum Gottesdienst getroffen hat und andererseits die Entscheidung vom Ordinarius (hier Bischof Genn oder sein Vorgänger) über die Profanierung.
Wenn die Kirchen über die Entscheidungen vom Inneren der Kirche im Voraus profaniert werden, dann braucht man tatsächlich keine Angst vor Moslems zu haben.
Eine profanierte Kirche kann schließlich irgendwann auch als ein Moshee wie Haga Sophia dienen


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 Sydney 7. Jänner 2017 

@cremarius

"Das Flüchtlingsboot wurde zum Altar, der Todes-LKW jedoch nicht. Eine selektive Wahrnehmung der Realität endet selten gut. Das Ende der DDR lehrt, die rauhe Wirklichkeit lässt sich auf Dauer nicht aussperren..." Ein treffendes Bild, dem man nichts mehr hinzufügen muß. Danke!


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 agnese 5. Jänner 2017 
 

Die unfassbare Meinung des Bischof Genns macht einen einfach sprachlos.


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 lakota 5. Jänner 2017 
 

@Adamo

Der "Löwe von Münster" ist das beste Beispiel, wie unsere Bischöfe heute sein sollten. Ich schaue immer mal wieder in seine Predigten, das klang ganz anders als das, was man heute zu hören bekommt. Er wurde mit recht seliggesprochen.


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 Kleine Blume 5. Jänner 2017 
 

@martin fohl:Korrektur > richtiger Link zum kath.net-Artikel von 2013 :-)

Ich bitte Sie, den falschen Link unten zum kath.net-Artikel von 2013 zu entschuldigen ...;-)

Hier der richtige Link zur im kath.net Artikel von 2013 erwähnten 5. Auflage dieses Buchs aus dem Jahr 2012 (ein bisschen nach unten scrollen):
http://www.kath.net/news/42358


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 Liberaler 5. Jänner 2017 
 

Mitt in der Islamisierung Europas

Wer heute noch so spricht ist naiv und seiner Aufgabe nicht gewachsen oder verantwortungslos. Viele andere Möglichkeiten sehe ich nicht.


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 Kleine Blume 5. Jänner 2017 
 

@martin fohl: Buch "Basiswissen Islam" von Dr. Andreas Maurer

Ihren Vorschlag mit dem Evangelisationsbüro finde ich bedenkenswert!

Ein Buchtipp hierzu:
Andreas Maurer: Basiswissen Islam. Wie Christen und Muslime ins Gespräch kommen. 2. erweiterte Auflage 2016 (7. Gesamtauflage). ISBN 978-3-7751-5668-4

Das Inhaltsverzeichnis dieses Buchs können Sie sich hier anschauen:
https://www.scm-shop.de/basiswissen-islam-208138.html

Die 5. Auflage dieses Buchs aus dem Jahr 2012 wurde im Jahr 2013 in einem kath.net-Artikel erwähnt (ein bisschen nach unten scrollen):
http://www.kath.net/news/58061


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 Wiederkunft 5. Jänner 2017 
 

Keine Angst

Lieber Herr Bischof, wir haben keine Angst vor den Moslimen. Mir zum Beispiel, gefallen die Bilder auf unseren Straßen nicht, wo man bis zur unkenntlich verschleierte, durch ihren Mann diskriminierte Frauen ansehen muss. Mir gefallen die kleinen Mädchen nicht, die selbst noch Kinder sind, und zwangsverheiratet schon selber wieder Mütter werden. Mir gefallen die Diskussionen an unseren Schulen nicht, über die Kreuz Entfernung. Mir gefallen die vielen Jungs nicht, die präpotent auf unseren Straßen herum lungern, wegen Arbeitslosigkeit und dann auf dumme Gedanken kommen. Das ist keine Angst, sondern vernünftige Sorge um die Zukunft unserer christlich geprägten Länder. Was mich wundert, wie wenig Einsatz doch von unseren Kirchen kommt, wenn man bedenkt, wie viele von unseren Jungen sich von der Kirche entfernt haben. Wir müssten doch alle auf den Knien Gott um Vergebung bitten angesichts dieser Tatsache und sich nicht ständig um den Islam kümmern!


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 Adamo 5. Jänner 2017 
 

In Münster gab es einst einen Bischof,

der in der Hitlerzeit eine sehr klare Sicht auf die damaligen Zeitprobleme hatte und diese unter Lebensgefahr von der Kanzel aus unerschrocken benannte. Dieses sein Leben sollte Bischof Genn einmal studieren und auch die kriegerischen Islamvorstöße der vergangenen Jahrhunderte in Europa. Muslime werden heute von unserer Bundeskanzlerin eingeladen und willkommen geheißen! Sie erhalten dafür noch unerhört viel Geld.(2016: 9,6 Milliarden €)und unsere eigenen Rentner werden mit Almosen abgespeist. Bischof Genn rate ich weiter, einmal den Koran zu lesen. Der muslimische Mörder Amri berief sich auf die Sure 8:12 und sagte: "Ich werde Terror in die Herzen jener verbreiten die nicht glauben und ihre Köpfe abschneiden". Also keine Angst vor dem ach so friedlichen Islam?


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 cooperator veritatis 5. Jänner 2017 
 

Keine Angst vor REALEN Gefahren???

Ein nicht ganz unbekannter Priestermönch des - in seiner Nachwuchspflege außerordentlich erfolgreichen - Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz schreibt in der Einleitung seines Beitrages zum RMÖ-Büchlein "Siehe Deine Mutter - 2017 -
100 Jahre Fatima Teil I" auf dessen Seite 173:
"Bedroht von Naturkatastrophen und Kriegen blicken immer mehr Menschen angstvoll in die Zukunft. HUNDERTTAUSENDE VON FLÜCHTLINGEN UND IMMIGRANTEN GEFÄHRDEN DEN FRIEDEN EUROPAS. DIE CHRISTLICHE KULTUR DES ABENDLANDES WIRD DURCH MUSLIME UNTERWANDERT, MIT DEM ZIEL, SIE GÄNZLICH AUSZULÖSCHEN. Gleichzeitig befinden wir uns mitten in einem gigantischen geistigen Kampf, sodass Verwirrung und Spaltung selbst unter den katholischen Christen immer sichtbarer werden."


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 Herbert Klupp 5. Jänner 2017 
 

Sie haben völlig recht

@martin fohl: Selbstverständlich "müssen" wir Chriten den Muslimen das Evangelium weitersagen. Denn Jesus fordert: "Geht zu allen Völker und lehrt sie ..." und jetzt sind alle Völker zu uns gekommen. Aber die zuallererst zuständigen bischöflichen (und pfarrlichen) Institutionen sind doch dazu am allerwenigsten bereit.


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 Kleine Blume 5. Jänner 2017 
 

@Cremarius: "Das Flüchtlingsboot wurde zum Altar, der Todes-LKW jedoch nicht."

Sehr treffend analysiert!


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 Lämmchen 5. Jänner 2017 
 

es soll ja auch

Bischöfe, Theologen, Ordensleute geben, die im Islam eine "knieende Theologie" sehen können. Da fragt man sich, ob sie neben Werbefilmchen auch mal den Koran studiert haben?


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 Kleine Blume 5. Jänner 2017 
 

Grad der Islamisierung vom Bischof als weniger gravierend wahrgenommen

Meines Erachtens wird der Grad der Islamisierung von Bischof Genn nicht als so gravierend wahrgenommen wie von vielen von uns Schäfchen:

"Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt ist" (siehe oben).

Dieses "manche" weist meines Erachtens aus dem Blickwinkel des Bischofs auf eine Minderheiten-Meinung hin.

Ähnlich, wie man ein Kind tröstet, das in der Nacht ein Monster unter seinem Bett wähnt, versucht der Bischof den Gläubigen die Angst vor der - aus seiner Sicht vermeintlichen - Islamisierung zu nehmen.

Die Kernfrage ist:
Wie gravierend ist die Islamisierung?

Sind das nur ein paar bereichernde kulturelle Einsprengsel?

Oder fällt die muslimische Zuwanderung aufgrund des jungen Alters der Migranten und der erheblichen demographischen Lücke bezüglich der Einheimischen doch sehr viel stärker ins Gewicht, als wir uns eingestehen wollen?


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 Cremarius 5. Jänner 2017 

Steigbügelhalter für den Islam?

In Deutschland sind schlimme Dinge geschehen. In Berlin, in Köln, in Hamburg, in Würzburg, in Ansbach, in Bochum, in Freiburg. Und dort, wo nur von "regionaler Bedeutung".
All das auszublenden und sich über die berechtigte Sorge der Menschen zu mokieren, ist schon dreist.
Die Sorge der Menschen wird zudem nicht geringer, wenn sie erfahren, dass der Staat in der "Migrationskrise" vielfach versagt hat. In Köln nahm die innere Sicherheit Schaden, in Berlin wird offenbar, wie leicht es ist, sich diverse Identitäten zuzulegen und mehrfach Gelder zu beziehen.
Es ist etwas faul im Staate Dänemark, da hilft auch kein rhetorisches Drehen und Winden.
Aufgabe von Kirche wäre es, auch dieses anzusprechen, sich schützend vor die Herde zu stellen!
Sich stattdessen als Steigbügel zu betätigen, um dem Islam in den Sattel zu helfen, kann böse ins Auge gehen. Wo sind die einstigen nordafrikanischen Christen heute? Was wurde aus der Hagia Sophia?
Islam heißt Unterwerfung, nicht Frieden...


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 siebenschlaefer 5. Jänner 2017 
 

Solche Predigten von Kirchenfürsten sind für mich einfach nur blanker Zynismus,

denn die Herren ignorieren schlichtweg, dass für uns Normalbürger, und speziell für mich als Frau, öffentliche Räume zu Angsträumen geworden sind. Und selbst mein Mann traut sich abends nicht mehr, Wege zu nehmen, die früher kein Problem waren. Nach und nach bekommen es immer mehr Menschen zu spüren, welche Folgen die Aufgabe von Staatlichkeit, und dazu gehören eben sichere Grenzen und die Kenntnis über alle Zuwanderer, haben wird. Was sollen also diese ständigen Versuche, den Leuten ihre eigenen Wahrnehmungen auszureden? Wir erleben doch nur, was die Menschen z.B. in den Pariser Vorstädten seit vielen Jahren kennen, es hat seinen Ursprung in Algier, Tunis, Kairo, dort kennen die Frauen das Leid der archaisch-muslimischen Gesellschaft nur zu gut. Wie verrückt muss man sein, das alles zu importieren?


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 PBaldauf 5. Jänner 2017 
 

@Thomas05

Danke für die Info.


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 Thomas05 5. Jänner 2017 
 

@PBaldauf: Mit den Peanuts würde sich der Bischof nicht zufriedengeben

Der Münsteraner Bischof wird wie alle deutschen Bischöfe im Range eines Staatssektretärs besoldet und eben auch vom Staat bezahlt, also von der Allgemeinheit und nicht aus Kirchensteuermitteln. Dazu verfügt er über einen Dienstwagen mit Chauffeur. Er muss sich also keine Sorgen machen, am Bahnhof oder im ÖPNV von Banden nordafrikanischer junger Männer überfallen oder vergewaltigt zu werden.


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  5. Jänner 2017 
 

Popanz Bruttosozialprodukt

Woher nimmt der Bischof die Erkenntnis dass die Menschen, die hier seit dem Fall der Grenzen, de facto durchgefüttert werden, je zum Bruttosozialprodukt beigetragen werden.
Weniger als 10 Prozent gelten übrigens als Flüchtlinge. Ein wenig `Unterscheidung` wäre durchaus sinnvoll.

Die Beobachtungen,
daß es sich überwiegend um junge männliche Muslime handelt, deren Vorgehensweise und Motivation hierher zu kommen keineswegs erkennen lässt, dass sie sich wie normale Migranten verhalten wollen. (Illegalität, fehlende Ausweispapiere, etc.)
daß der Bildungsgrad der Mehrheit dieser Menschen kaum den Erwartungen der Wirtschaft entspricht.
daß die Mehrheit dieser Menschen aus Ländern stammen in denen archaische Verhältnisse herrschen und Unterwerfung anderer (Frauen, Ungläubige..) quasi zweite Natur ist.
daß sich nicht wenige als Mohammedaner der autochthonen Bevölkerung überlegen fühlen und die Achtung der hier geltenden Gesetze, der Staatsgewalt etc. erst gar nicht in Betracht kommt


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 PBaldauf 5. Jänner 2017 
 

„…eine Angst, gepaart mit Sorge, dass das von uns mühsam Angesparte…"

Wie mühsam doch ein Bischof spart
Bis Euro sich mit Euro paart
- Was weiter auch ja nicht verwundert:
Pro Monat: 7000 und noch ein paar Hundert?* -

*Irrtumsvorbehalt:
las ich so im Internet


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 N. Jansen 5. Jänner 2017 

Angst vs. Furcht

Die Deutsche Sprache unterscheidet zwischen "Angst" vor etwas Unbekanntem und Furcht vor etwas Konkretem. Der Islam ist uns wohl bekannt, seine kriegerische Ausbreitung, die bis zur Ausrottung des Buddhismus in Indien geführt hat, seine Intoleranz gegenüber Ungläubigen ("Kuffar") sowie der Terror den er nach Europa und Amerika gebracht sind, sind nicht diffus, sondern konkret und verabscheuungswürdig. Ich habe keine Angst vor dem Islam, ich habe Furcht vor einer Islamisierung unseres christlich-aufgeklärten Europas.


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 Kleine Blume 5. Jänner 2017 
 

Gut, dann lassen wir uns ab jetzt angstfrei islamisieren ... ;-)


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 martin fohl 5. Jänner 2017 
 

Mein Vorschlag wäre

in diesem Kontext einmal auch über Evangelisation der Muslime nachzudenken. Mit Kirchensteuermittel ließe sich vielleicht eine Art Evangelisationsbüro schaffen. Keine Angst haben bedeutet auch mit Muslimen über Jesus zu sprechen. Trauen wir uns da überhaupt? Jedenfalls von kath. Seite höre ich hier sehr wenig!


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 Bonafide 5. Jänner 2017 
 

Warum "Angst"?

Warum ist eigentlich immer von "Angst" vor einer Islamisierung und Überfremdung und von "Angstmacherei" die Rede?
Erstens ist die Islamisierung und Überfremdung bereits eine Tatsache, und zweitens haben jene Menschen nicht einfach "Angst" davor, sondern sie wollen schlicht und einfach keine Islamisierung und keine Überfremdung.
Mit dem Begriff "Angst" und dem Suffix "-phob" sollen offenkundig diejenigen, die das nicht wollen, pathologisiert werden. Wenn das keine Diskriminisierung ist ...


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 antonius25 5. Jänner 2017 
 

Angst oder Beobachtung der Tatsachen?

"Die Angst geht doch um, nicht so sehr die Angst, dass auch der Krieg bei uns ausbricht, wohl aber die Angst vor Terror und Gewalt in unserem Land und in unseren Straßen. Die Angst treibt Menschen in Misstrauen gegenüber Fremden, die in unser Land gekommen sind, eine Angst, gepaart mit Sorge, dass das von uns mühsam Angesparte und Erworbene zerstört werden könnte, dass viel zu viel Rücksicht genommen wird auf solche, die zunächst einmal zum Bruttosozialprodukt nichts beigetragen haben, aber davon zehren dürfen."

Das kann man doch alles live beobachten. Was hat das mit Angst zu tun? Und ich weiß auch nicht, was es daran pauschal zu kritisieren geben soll, wenn man diese Beobachtungen als Prognose auf die Zukunft fort schreibt. Vielmehr sollte man sich ja fragen, ob das wirklich wünschenswert ist, und wenn nicht, was man dagegen tun kann.


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 zweifelTom 5. Jänner 2017 
 

Kopfschütteln

Man kann nur noch den Kopf schütteln über den Realitätsverlust von Bischof Genn, der allen Ernstes KRITISIERT, dass die Menschen Angst haben. Er macht den sich ängstigenden Menschen ihre Angst vor Überfremdung zum Vorwurf!
Diese Angst kommt doch nicht von ungefähr (Frau Merkels "Flüchtlingspolitik" der offenen Grenzen lässt grüßen) und ist begründet (nicht „postfaktisch“!). Will er sie in seinen Kirchengemeinden etwa verbieten?
Das beklagte Misstrauen kann (gerade angesichts der IS-motivierten oder -gesteuerten Anschläge und Attentate aus dem Umfeld der Migranten) eine ausgesprochen gesunde, unter Umständen sogar lebensrettende Reaktion sein!
Dass sich der Bischof sogar noch lustig zu machen scheint über Menschen, die in einer längerfristig islamisch dominierten Gesellschaft (das lässt sich auf der Basis des gegenwärtigen Trends errechnen) die Lamberti-Kirche in eine Moschee umgewandelt sehen, manövriert ihn vollends ins Abseits.
„Pastoral inkompetent“, kann man da nur sagen.


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 Christ777 5. Jänner 2017 
 

ja ja

die postfaktische Welt von Felix Genn


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 Helena_WW 5. Jänner 2017 
 

Sind Herr Bischof Genn Kinderfeindlich, Frauenfeindlich, Lebensfeindlich, Christenfeindlich

Oder warum werden die Gewalt, sexuelle Gewalt, Kriminalität, Mord und Terror verübt von vorgeblichen Flüchtlingen, oftmals noch mit mehreren Identitäten sozialbetrügend, von ihm ausgeblendet in selektiver Wahrnehmung. Warum werden die übergriffe gezielt auf Christen in Flüchtlingsheimen, auf christliche Kinder in Schulen auf christliche Veranstaltungen, Vandalismus an christlichen Einrichtungen und Symbolen von ihm ausgeblendet ?
Einseitig nach 68'er Weltbild konditioniert?


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 Herbstlicht 5. Jänner 2017 
 

Die Angst, wenn sie sich nicht panisch oder krankhaft äussert, ist grundsätzlich nichts Schlechtes.
Sie gehört zur menschlichen Natur und warnt uns oft schon im voraus, dass wir mit Dingen konfrontiert werden könnten, die uns evtl. überfordern.
Bischof Genn lebt abgschirmt und abgehoben in seiner Welt und mit den realen und nachvollziehbaren Ängsten und Gefühlen der Menschen kann er deshalb wohl nichts anfangen. Er lebt ja ungefährdet, braucht sich nicht mit aggressiven Menschen aus den nahen Asylheimen zu befassen, sein "Job" und sein Gehalt sind ihm sicher, kurz: Ihm geht´s gut!
Wie sieht Deutschland in zehn, zwanzig oder mehr Jahren aus?
Die Islamisierung wird weiter vorangeschritten sein, auch dank des bei uns so gern praktizierten vorauseilenden Gehorsams.
Was sagt er dann?
Aber es sind unsere Kinder und Enkel, die sich evtl. mit Problemen konfrontiert sehen werden, die ihn selbst nicht bzw. nicht mehr tangieren.


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 Herbert Klupp 5. Jänner 2017 
 

PS

... und sollen wir auch keine Angst vor einer ZWANGSISLAMISIERUNG haben ? Merke: Islamisierung geschieht in der Regel unter Zwang.


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 Herbert Klupp 5. Jänner 2017 
 

Wie die drei Affen

Nichts hören, nichts sehen, und inhaltlich nichts sagen, außer Beschwichtigungen. Lieber Bischof, Augen auf ! Wir sind DOCH im Krieg. Der IS hat uns ( Westen, Christen, Deutschland ) explizit den krieg erklärt. Wissen Sie das denn nicht ? Als guter Katholik bemühe ich mich, Respekt und Ehrfurcht vor meinen Bischöfen zu haben. Aber törichten und verführerischen Reden muß widersprochen werden. Um der Wahrheit willen. Um der Zukunft des Glaubens willen. Zur Ehre Gottes, des Vaters (den der Islam NICHT kennt), des Sohnes (den der Islam ausdrücklich und aggressiv leugnet) und des Hl. Geistes ( der uns in einen Glaubenskampf gegen den Islam führt, und nicht in ein Appeasement mit dem Bösen )


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 Cremarius 5. Jänner 2017 

Selektive Wahrnehmung

Dass mehr und mehr Kirchen geschlossen werden und dass mehr und mehr Moscheen aus dem Boden sprießen, ist eine Tatsache.
"Angstfrei" scheint auch die Kirche nicht zu sein, sonst hätte sie wohl nicht untersagt, entwidmete Gotteshäuser an islamische Gemeinden zu verkaufen,- der Symbolik wegen...
Was es bedeutet, wenn man finanziell über seine Verhältnisse lebt, haben die Bistümer Berlin und Aachen erfahren müssen. In Aachen sollen bspw. 1/3 aller kirchlichen Immobilien abgestoßen werden,- des Geldes wegen.
In Bezug auf die eigenen Angelegenheiten rechnet die Kirche durchaus spitz, nur mit dem Geld anderer gibt man sich großzügig...
Vgl. auch McDonalds im Vatikan oder die vielgepriesene Barmherzigkeit bzgl. der drei geschassten Mitarbeiter der Glaubenskongregation...
Das Flüchtlingsboot wurde zum Altar, der Todes-LKW jedoch nicht. Eine selektive Wahrnehmung der Realität endet selten gut. Das Ende der DDR lehrt, die rauhe Wirklichkeit lässt sich auf Dauer nicht aussperren...


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 Uwe Lay 5. Jänner 2017 
 

Ein guter Hirte

Sieht ein guter Hirte seine Schafe verängstigt angesichts von nahenden Wölfen ruft er aus: "Ängstigt Euch nicht! Christus ist mit Euch!" Er wird ihnen sagen, daß es in einer von Gott geschaffenen und regierten Welt gar keine Raubtiere geben könne, daß sie sich also ganz irrational ängstigten. Wenn in Medien von über 100000 getöteten Christen geschrieben wird, die von Muslimen um ihres Glaubens willen gemordet wurden, so sind das einfach Haßbotschaften, denn der Islam ist eine Fridensreligion!
Nein, der gute Hirte wird für eine Willkommenskultur plädieren: Machet auf die Stalltüren, damit die Wölfe freien Zutritt bekommen als Akt christlicher Nächstenliebe
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


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 Bonifaz2010 5. Jänner 2017 
 

Wenn die Dinge so liegen, fragt man sich, warum die Päpste im 16. und 17. Jahrhundert größte Anstrengungen unternommen haben, um gegen den Vormarsch der Türken christliche Heere aufzustellen. Sie hätten einfach auf das Zauberwort "Integration" setzen sollen. Andererseits gäbe es dann heute vielleicht das Bistum Münster nicht mehr.


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