Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt

Kircheneinsturz in Nigeria: Mehr als 200 Tote?

12. Dezember 2016 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Unglück ereignete sich während eines Gottesdienstes - Betroffen ist eine evangelikale Freikirche


Uyo (kath.net/idea) Ein Gottesdienst im Südosten Nigerias endete in einer Katastrophe: Beim Einsturz einer vollbesetzten Großkirche am 10. Dezember in Uyo, der Hauptstadt des Bundesstaat Akwa Ibom, sollen Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. Betroffen ist die evangelikale Freikirche „The Reigners Bible Church“ (Bibelkirche des Herrschers). Nach Augenzeugenberichten stürzte etwa 30 Minuten nach Beginn des Gottesdienstes erst das Dach ein, bevor das Gebäude zusammenfiel. Die Ursache ist noch unbekannt. Die Zeitung „Punch“ zitierte den Chef der örtlichen Universitätsklinik, Etete Peters, zur Opferzahl mit den Worten: „Wir haben mehr als 200 Tote in den Leichenhallen und keinen Platz mehr. Doch noch immer werden mehr Leichen hergebracht.“


Laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA liegt die Zahl der Toten zwischen 50 und 200. Mindestens 211 Personen sollen verletzt worden sein. Medienberichten zufolge befand sich die Kirche, die 10.000 Besuchern Platz bieten sollte, noch im Bau. Das Dach sei nicht fertiggestellt gewesen. Eine Augenzeugin, die Studentin Ime Umanna, sagte: „Das schwere Metall, das für das Kirchendach benutzt wurde, fiel mit Wucht auf die Menschen und zerquetschte viele.“ Bei dem Gottesdienst sollte der Gründer der Kirche, Akan Weeks, als Bischof eingeführt werden. Er und der Gouverneur der Provinz Akwa Ibom, Udom Emmanuel, seien unverletzt geblieben, hieß es.

Der nigerianische Präsident spricht von einer Tragödie
Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari – ein Muslim – sprach den Angehörigen der Opfer auf Twitter sein Beileid aus: „Jede Tragödie, die einen Teil Nigerias trifft, trifft uns alle.“ Er bete dafür, dass die Seelen der Verstorbenen in Frieden ruhen und die Verletzten schnell gesunden.

Das Unglück ist nicht die erste Katastrophe dieser Art in dem westafrikanischen Land. 2014 waren beim Einsturz eines mehrstöckigen Gebäudes einer Mega-Kirche in Lagos 116 Menschen ums Leben gekommen. Als Ursache wurden Baufehler festgestellt. Von den über 180 Millionen Einwohnern Nigerias sind etwa die Hälfte Muslime und 45 Prozent Christen.

Euronews - Viele Tote beim Einsturz einer Kirche in Nigeria




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Unglück

  1. Bischof von Córdoba: Nach dem Zugunglück wurden Priester nicht zu Schwerverletzten durchgelassen
  2. Papst trauert um Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz
  3. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  4. Unwetter in Tschechien: Bischof von Brünn besuchte Katastrophenregion
  5. Salzburg: Auto rast in Kirchgänger, Kind tot
  6. Steiermark: Trauer um tödlich verunglückten Pfarrer
  7. Flugzeugabsturz: Unter den Opfern auch kirchliche Mitarbeiter
  8. Kirche lädt zum Gebet für Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
  9. Orkan „Friederike“ beschädigt Kirchtürme und Dächer
  10. Mann in Kirche von Stein erschlagen: Ermittlung in Florenz läuft






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  8. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  9. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  10. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  11. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  14. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  15. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz