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Debatte um Amoris laetitia: Papst in ‚schwieriger Position’

2. Dezember 2016 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
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Für Franziskus sei es wichtiger einen Prozess zu starten als ein Ergebnis zu diktieren. Es sei aber auch Aufgabe des Papstes, die eröffnete Debatte zum Abschluss zu bringen. Es gehe um die Einheit der Kirche, schreibt Mark Drew.


London/Rom (kath.net/jg)
Papst Franziskus habe sich in der Diskussion um seine Enzyklika „Amoris laetitia“ in eine schwierige Position manövriert, schreibt der britische Theologe und Priester Mark Drew in einem Artikel für den Catholic Herald (siehe Link am Ende des Artikels).

Erklärt er die von Johannes Paul II. gelehrten Prinzipien hinsichtlich des Kommunionempfanges für zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene für überholt, löst er damit ein theologisches Erdbeben aus. Dieser Schritt würde zum offenen Widerstand jener führen, die an der Überlieferung der kirchlichen Lehre festhalten, die seit Jahrhunderten gilt. Ein offener Bruch, ein formales Schisma, sei dann nicht auszuschließen, ist Drew überzeugt.


Papst Franziskus würde damit gleichzeitig seine eigene Lehrautorität in Frage stellen. Wenn er selbst die Ansicht vertrete, seine Vorgänger hätten den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen nicht richtig gehandhabt, gäbe es keinen Grund warum seine die von ihm vertretene Lehre über seinen Tod hinaus bestand haben sollte, fährt Drew fort.

Wenn der Papst die überlieferte Lehre bestätigen sollte, müsse er entweder seine Versuche aufgeben, die Disziplin der Sakramentenspendung zu ändern oder Argumente bringen, die zeigen, dass es keinen echten Widerspruch zwischen bestehender Lehre und neuer Disziplin gibt. Kardinal Schönborn habe versucht, die Änderung nicht als Aufhebung sondern als Weiterentwicklung der bisher gültigen Lehre zu charakterisieren. Bis jetzt habe er allerdings keine Gründe gefunden, welche dies rational nachvollziehbar machen würden, schreibt Drew.

Er könne sich nicht vorstellen, dass Papst Franziskus auf die vier Kardinäle wütend sei, die den Brief mit den „Dubia“ verfasst und veröffentlicht haben. Schließlich habe er selbst um eine mutige und offene Debatte gebeten. Für Franziskus sei es wichtiger, einen Prozess zu starten als ein Ergebnis zu diktieren. Doch dazu gehörten auch Initiativen, die gegen eine Änderung eintreten würden. Das sei ein normaler Teil des Prozesses, gerade in einer Kirche die „synodaler“ sein solle, wie Papst Franziskus dies wolle.

Letztlich sei es aber die Aufgabe des Papstes, eine von ihm eröffnete Debatte auch wieder zum Abschluss zu bringen. Er müsse die Einheit der Kirche auf Basis der Wahrheit sicherstellen, betont Drew. Die Bischöfe hätten in diesem Prozess die Aufgabe, den Papst zu beraten und, falls notwendig, zur Vorsicht zu mahnen, schreibt er.


Link zum Artikel von Mark Drew im Catholic Herald (englisch):
How the ’dubia’ drama will end


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Lesermeinungen

  5. Dezember 2016 
 

Hinwegreden über eine schwierige Lage

@ jaeger "wer seine Änderungen in der Lehre hinterfragt und anzweifelt, widersetzt sich danach dem Wirken des Hl. Geistes."

Ich denke das habe sie klar erkannt.
Allzu viele der Vertrauten des Papstes, die die vier Kardinäle attackieren, habe sich genau diese Position zu eigen gemacht: wer den Papst kritisiert leiste dem Hl. Geist Widerstand.

Allein der Wahrheit wird damit nicht Genüge getan.

Fr. Drews macht auf die Aufgabe des Papstes aufmerksam, eine "von ihm eröffnete Debatte auch wieder zum Abschluss zu bringen. Er müsse die Einheit der Kirche auf Basis der Wahrheit sicherstellen."
Darauf müssen wir ganz einfach pochen.


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 carl eugen 2. Dezember 2016 

Lieber @Richelius!

Was die Laien angeht haben Sie sicher Recht, und wahrscheinlich mit Ihrem letzten Satz auch.
Allerdings muss ich Ihnen sagen, dass ich 'ausgehebelt' geschrieben habe, weil ich 'ausgehebelt' gemeint habe. Denn nichts anderes hat der Papst mit AL getan, und würden Sie meine Kirchengemeinde kennen, wüssten Sie, warum ich von 'ausgehebelt' spreche.
Finden Sie es nicht schlimm, wenn man als überzeugter Katholik wegen dem Papst verzweifelt? Ist das die Aufgabe eines Papstes, Menschen an den Rand der Verzweiflung zu treiben? Ich bin nicht dieser Meinung.


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 theWinner 2. Dezember 2016 
 

Die gottgegebene Ordnung

@Richelius

Die gottgegebene Ordnung für das Leben der Menschen sind - in Kurzform - die 10 Gebote und die beiden großen Gebote der Gottes- und Nächstenliebe. Die "Langform" sind das Wort Gottes/Evangelien, die vollständige kath. Lehre sowie die Tradition der Kirche.
Gott hat keine Grauzone offen bzw. frei gelassen.
Grauzone ist ein menschliches Konstrukt unserer heutigen Zeit, eine Folge der sündhaften Lebensweise und Nichtbereitschaft zur Umkehr. Und so wie Sie es formulieren, meinen Sie also, AL würde den Priestern nun eine Hilfe für die Handhabung der Grauzone an die Hand geben.
Was heißt das? Die Grauzone des sündhaften Lebenstils darf beibehalten werden und wird durch gewisse Textstellen von AL faktisch erlaubt, ja gutgeheißen?
Das ist von übel, da dies bedeutet, die Menschen verharren im sündhaften Lebensstil ohne zu begreifen, was dies für ihre Ewigkeit bedeuten könnte. Der sündhafte Zustand wird noch vertieft durch den Kommunionempfang. Nur wahre Umkehr wird retten.


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 SCHLEGL 2. Dezember 2016 
 

@serafina

Ihr Zitat von den kleinsten Teilen des Gesetzes ist ein Irrtum!
Bereits Petrus hat in Apostelgeschichte 10 die gesamten jüdischen Speisevorschriften über Bord geworfen, alle Speisen sind rein! Das Apostelkonzil des Jahres 49 n. Chr. hat das gesamte jüdische Zeremonialgesetzes aufgehoben, mitsamt der Beschneidung! Lediglich die Jakobusklauseln (Verbot des Blutgenusses, des Genusses von Ersticktem und Unzucht = Verkehr mit einer Dirne) bleiben aufrecht.
Sonst müssten Sie in Ihrer Position Schweinefleisch, verschiedene Vögel und Meerestiere meiden, dürften am Samstag kein Feuer machen, oder eine Lichtschalter betätigen, Autofahren oder eine größere Anzahl von Schritten gehen.Msgr. Franz Schlegl


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 Richelius 2. Dezember 2016 
 

@ carl eugen

Bitte Vorsicht mit der Wortwahl! Der Papst hat nicht die Gebote Gottes ausgehebelt. Was schwarz war, ist nach wie vor schwarz, was weiß war, ist nach wie vor weiß. Das Problem ist die Grauzone, mit der die Priester bis jetzt eigentlich alleine dagestanden sind. Hier ist AL eine Hilfestellung.
Was ich dem Papste vorwerfe ist, daß er das Schreiben auch "an alle christgläubigen Laien" adressiert hat. Hochkomplexe Fragestellungen der Moral- und Sakramententheologie (und davon abgeleitet auch des Kirchenrechts) den Laien einfach vor die Nase zu klatschen, ist keine gute Idee.
Im Moment bin ich unheimlich meinem Prof. für Moraltheologie dankbar - der entgegen der üblichen Praxis - praktisch die Ganze Zeit moraltheologische Grundlagen. Das hilft mir jetzt enorm.
Ihnen rate ich, die Diskussion hinter sich zu lassen, sonst werden sie an ihr verzweifeln.


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 theWinner 2. Dezember 2016 
 

Der Katholik ist in einer schwierigen Position, nicht

der Papst! Der Papst setzt um was und wie er es will. Das ist Fakt. Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen sind für ihn sicher kein Problem, eher mit einkalkuliert, auch wenn man nicht jedes Momentum vorhersehen kann. Der Papst und seine Themenhelfer machen auch daraus noch das Beste für "die neuen Ziele".
Welche Ziele werden angestrebt? Die Zeit wird es zeigen. Spekulationen helfen nicht weiter.
Der Katholik muss sich eigenverantwortlich im Wort Gottes (Glaubenslehre) fortbilden, ehrliche Suche nach der Wahrheit wird der Herr nicht unbeantwortet lassen. Wer die Wahrheit ehrlich sucht, wird nicht in die Irre gehen. Gebet und Fasten sind immer richtig, vorallem in Notzeiten. Wir haben Notzeiten.
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Franziskus ist ein Mensch. Es ist der von Gott geoffenbarten, unveränderlichen, unverkürzten Lehre und den Geboten zu gehorchen. Die Sakramente und die Tradition der Kirche helfen uns, treu und fest im wahren Glauben festzustehen.


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 huegel76 2. Dezember 2016 

Weitere Option für den Hl. Vater

Es gäbe schon noch eine Môglichkeit, wie Papst Franziskus aus der Zwickmühle herauskäme: Er könnte dem Beispiel Benedikt XVI. folgen. Das hätte dann allerdings zugegebenermaßen auch einen Nachteil: Es würde die Institution des papa emeritus in ein Licht rücken, das Joseph Ratzingers unwürdig wäre.


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 jaeger 2. Dezember 2016 
 

Predigt vom 1.12.

In seiner Predigt vom 1.12. hat der Papst sein Selbstbewusstsein indirekt offengelegt: wer seine Änderungen in der Lehre hinterfragt und anzweifelt, widersetzt sich danach dem Wirken des Hl. Geistes. Angesichts dessen ist nicht zu erwarten, dass der Papst persönlich in der Lage ist, die erforderlichen Klarstellungen zur Unauflöslichkeit der Ehe, zu den Voraussetzungen für eine gültige Beichte und für eine Teilnahme an der Eucharistie vorzunehmen. Es bleibt daher nichts übrig, als stets darauf zu pochen, dass die Änderungen in der Lehre, die der Papst anstrebt, nicht legitim sind, weil sie dem zweitausendjährigen Lehramt der Kirche, basierend auf den klaren Weisungen in den Evangelien zuwiderläuft. Es ist nun offenbar Aufgabe der Laien, die Brüder auf die Gefahren der irreführenden Ausführungen von AL hinzuweisen. In der Haut der Hirten, die zwischen ihrer Pflicht zum Gehorsam und ihrer Verantwortung für das Seelenheil zerrissen werden, möchte man nicht stecken...


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 huegel76 2. Dezember 2016 

@Auroraborealis

Vielen Dank für Ihr Statement, denn es verdeutlicht sehr einfach die Misere. 1. Die Art und Weise, wie Sakramente nicht mehr ernst genommen werden nach dem Motto "dann ist es eben so". 2. Es ist sehr wohl ein entscheidender Unterschied, ob dem Lehramt widersprechende Handlungen "nur" gängige Praxis sind oder offiziell "erlaubt" werden. Ich persönlich hätte noch nicht einmal ein Problem damit - auch wenn ich es für falsch hielte -, wenn die Kommunion für WvG in seltenen, begründeten Ausnahmefällen barmherzigerweise ermöglicht werden würde. Aber die freudigen Kommentare und Auslegungen der Fußnote verheißen doch schon unübersehbar, dass diese Einzelfälle in die Tausende gehen werden.


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 serafina 2. Dezember 2016 
 

Papst in schwieriger Position

Daran ist er selbst schuld!
Er sollte mal über die Worte Jesu in Matth. 5,17 ff nachdenken: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel.“


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 carl eugen 2. Dezember 2016 

Tja!

Hat der Papst allen Ernstes geglaubt, es gäbe keinen Widerspruch, wenn er die Gebote Gottes aushebelt? So nicht!

Er ist der oberste Hirte der Kirche, er hat die Pflicht zu lehren, und zwar EINDEUTIG! Dieses Schweigen muss ein Ende haben, der Papst sollte endlich dazu stehen, was er angerichtet hat. Jeder Mensch muss die Konsequenzen für sein Tun tragen, auch vor Gott!


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 spes 2. Dezember 2016 

@sebi1983

sorry, wenn ich zynisch werde, aber mir fallen nur wenige Fälle ein, in denen Papst Franziskus VORHER bedacht hat, wie eine Aussage von ihm aufgenommen oder verstanden werden kann. Zumindest macht das auf mich den Eindruck... Legendär sind ja schon fast seine Flugzeug-Fragestunden...


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 Sebi1983 2. Dezember 2016 
 

Warum wurde das nicht vorher bedacht?

In der Tat eine schwierige Situation. Papst Franziskus könnte einem leid tun. Auf der anderen Seite hat er sich selbst in dieser Situation gebracht. Man muss die Wirkung VOR (!!!!) der Handlung bedenken. Seine theologischen Ratgeber (vor allem Kardinla Kasper) haben ihm und dem Papstamt einen Bärendienst erwiesen.


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 Auroraborealis 2. Dezember 2016 
 

Gängige Praxis

ist die Kommunion für Wiederverheiratete Geschiedene doch längst an der Basis. Der Papst macht es eben nur offiziell.


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 Bernhard Joseph 2. Dezember 2016 
 

Das Lavieren muss aufhören!

Die "Dubia" sind präzise formuliert und dienen der Klärung, wie AL im Kontext der bislang gültigen Lehre zu verstehen ist. Kardinal Pell nennt sie nicht ohne Grund signifikant, weil nur ihre Beantwortung eine Beendigung der Verunsicherung bringen kann.

Es mag sein, dass sich der Papst in einem Dilemma befindet, wie der Artikel sehr schön herausarbeitet, denn wenn die Beantwortung der "Dubia" ergäbe, dass die Lehre der Kirche ihre Kontinuität verliert, dann verliert damit auch der Papst selbst seine absolute Lehrautorität.

Die vier Kardinäle haben die große Gefahr erkannt, die in dem Wildwuchs der Interpretationen von AL liegt. Jeder Bischof scheint hier eine andere Auffassung zu vertreten. Diese Verwirrung ist aber dem katholischen Glauben äußerst abträglich und führt auf längere Sicht zu einer immer stärkeren Erosion des Glaubens.

Es bringt gar nichts, den vier Bischöfen Illoyalität vorwerfen zu wollen, denn es geht ums Ganze des Glaubens und da darf man nicht lavieren.


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 anjali 2. Dezember 2016 
 

Katholisches Tabu

Man kann auch seine persoenliche Verantwortung nehmen und einfach keine Beziehung angehen mit jemand der\die schon kirchlich verheiratet ist.Jedenfalls fuer mich ist das immer ein Tabu gewesen.


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 Chris2 2. Dezember 2016 
 

Die Frage ist doch,

wie weit die Verunsicherung durch den durch den Papst ins Rollen gebrachte Stein bereits ist, bzw., inwieweit die "neuen Regeln" im "vorauseilenden Gehorsam" lokal und auf mittlerer Ebene bereits umgesetzt werden. Auf jeden Fall ist das alles zweierlei: Eine Schwächung des (ohnehin von allem Seiten bedrohten) Ehesakramentes und ein Schlag ins Gesicht all derer, die wegen bestehender kirchlicher Ehe in einer neuen Beziehung wie Bruder und Schwester zusammenleben ('Josephsehe')...


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 cooperator veritatis 2. Dezember 2016 
 

Franziskus ins Stammbuch

Quidquid agis, prudenter agas, ET RESPICE FINEM!
Das ist zwar kein explizit katholischer "Lehrsatz", sollte m.E. aber trotzdem gerade auch für alle Handlungen oder Unterlassungen eines Papstes oder sonstigen katholischen Würdenträgers Richtschnur sein.


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