Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  6. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  13. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  14. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  15. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“

Kirchliche Würdenträger haben sich 'symbolisch selbst amputiert'

25. November 2016 in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Dogmatiker Tück kritisiert Marx und Bedford-Strohm: "Warum besuchen kirchliche Würdenträger die Heiligtümer des Islams, wenn sie dies nur um den Preis eines Verzichts auf das Kreuz tun können?"


Wien (kath.net)
Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück hat in einem Beitrag für die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) Kritik an Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm (EKD) geübt, weil diese am Jerusalemer Tempelberg das Kreuz abgelegt haben. Für den Theologen stellt sich dabei die Grundfrage: "Warum besuchen kirchliche Würdenträger, die eine ökumenische Pilgerreise ins Heilige Land unternehmen, die Heiligtümer des Islams, wenn sie dies nur um den Preis eines Verzichts auf das Kreuz tun können?" Die kirchlichen Würdenträger haben sich laut Tück durch das Ablegen des Pektorale – des Brustkreuzes – "symbolisch selbst amputiert". "Wären Reinhard Marx und Heinrich Bedford-Strohm inkognito und in Zivil gegangen, niemand hätte Einspruch erhoben. Auch hätten sie in dem Augenblick, als sie die Tempelbehörde zum Ablegen des Kreuzes aufforderte, «Nein, danke!» sagen und umkehren können. Dass sie dies nicht getan haben, ist ihr Fehler gewesen."


Tück kritisiert in seinem Beitrag auch Joachim Valentin, der auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) den beiden sogar "Bekennermut" zugeschrieben habe. So eine Umdeutung sei einigermassen "erstaunlich". Eine Begegnung im interreligiösen Dialog müsse auf Augenhöhe stattfinden. "Gerade im Orient, in dem Begriffe wie Achtung und Ehre nach wie vor wichtig sind, verliert an Ansehen, wer es an der nötigen Selbstachtung fehlen lässt. Es ist nicht bekannt, dass die Nachkonzilspäpste bei ihren wenigen Moscheebesuchen das Kreuz abgelegt hätten.", stellte Tück klar.

Am Ende seines Beitrages erinnerte der Theologe daran, wie diese bischöfliche Geste aus der Sicht orientalischer Christen sich darstellt. Diese haben immer wieder um Unterstützung aus dem Wesen gebeten, um ihren Glauben im Irak oder Syrien leben zu können. "Das Ablegen des Kreuzes – muss es ihnen nicht als trauriger Akt einer Selbstabdankung erschienen sein? "

Beitrag in voller Länge



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jerusalem

  1. Jerusalem hat viele Gesichter
  2. Patriarch Pizzaballa: Heiliges Land ist ohne Pilger unvollständig
  3. Jerusalem: Österreich-Hospizrektor rechnet mit ‘ruhigen’ Ostern
  4. Jerusalem: Hospizrektor erwartet so viele Pilger "wie noch nie"
  5. Jerusalem - Hauptstadt der Welt in Tagen des Zorns
  6. Stein fällt aus der Klagemauer, betende Frau bleibt unverletzt
  7. Abendmahlssaal: Religiöser Zankapfel am Zionsberg
  8. Hospizrektor Bugnyar: Grabeskirchenschließung war grob fahrlässig
  9. Jerusalem: Grabeskirche wieder offen
  10. Israel: Kirchen dementieren Gerüchte über weitere Schließungen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  4. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  12. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  13. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  14. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  15. Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz