28 Februar 2018, 09:00
Jerusalem: Grabeskirche wieder offen
 
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Laut der " Presse" hat Israels Ministerpräsident Netanyahu im Streit mit den Kirchen eingelenkt und angekündigt, ein umstrittenes Gesetzesvorhaben sowie konkrete Steuerforderungen der Stadt Jerusalem an die Kirchen auf Eis zu legen.

Jerusalem (kath.net)
Nach dreitägiger Schließung ist die Grabeskirche in Jerusalem seit Mittwoch am Morgen wieder geöffnet. Pünktlich um 4.00 Uhr öffneten zwei Wachmänner die großen Holztüren und ließen die ersten Pilger hinein. In den Tagen konnten tausende Pilger nicht in die Kirche. Zuvor hatten verschiedene christliche Kirchenleiter die Kirche aus Protest gegen ein israelisches Gesetzesvorhaben die Kirche zugesperrt. Laut der Tageszeitung "Die Presse" hat jetzt aber Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu im Streit mit den Kirchen eingelenkt und angekündigt, ein umstrittenes Gesetzesvorhaben sowie konkrete Steuerforderungen der Stadt Jerusalem an die Kirchen auf Eis zu legen. Es solle zunächst Verhandlungen mit allen Beteiligten geben, hieß es in einer Mitteilung aus Netanyahus Büro am Dienstag.

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Aus Protest gegen den Gesetzesentwurf sowie die Steuerforderungen hatten Kirchenoberhäupter am Sonntag die Grabeskirche bis auf weiteres geschlossen.

Hintergrund des Streits waren einerseits Steuerforderungen der Stadt Jerusalem an die Kirchen und Steuernachzahlungen in Millionenhöhe und ein Gesetzentwurf, der es Israel ermöglichen soll, von Kirchen an Privatinvestoren verkauftes Land zu enteignen.




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