Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“

Jerusalem: Hospizrektor erwartet so viele Pilger "wie noch nie"

16. Dezember 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor Bugnyar: "Lage hat sich beruhigt und die Besucher kehren wieder" - Hospiz über Weihnachten seit Monaten ausgebucht - Erzbischof Pizzaballa leitet am 24. Dezember um Mitternacht Christmette in Geburtskirche in Bethlehem


Wien-Jerusalem (kath.net/KAP) Der Rektor des Österreichischen Hospiz in Jerusalem, Markus Bugnyar, erwartet heuer zu Weihnachten so viele Pilger "wie noch nie" im Heiligen Land. Bereits im ersten Halbjahr habe sich ein neuer Rekord abgezeichnet, sagte der Hospizrektor in einem Gespräch mit "Kathpress". Grund dafür sei die momentan ruhige Lage. Zuvor hätten der Krieg im Gazastreifen 2014 und die Attentate in Jerusalem und anderen Orten in den letzten Jahren zu einem Einbruch bei den Pilger-Zahlen geführt. "Jetzt aber hat sich die Lage deutlich beruhigt und die Besucher kehren wieder." Das Hospiz sei für die Weihnachtszeit bereits seit Monaten ausgebucht. Kommen werden laut dem Rektor Menschen aus beinahe allen Kontinenten.
Für palästinensische Christen werde es auch heuer wieder Sondergenehmigungen für den Grenzübertritt in Bethlehem geben. "Traditionell nützen das viele Menschen, um Verwandte und Freunde in Jerusalem zu besuchen, oder einfach nur dazu, um wieder einmal in der Stadt zu sein", erläuterte der Hospizrektor.

Im Zentrum der Weihnachts-Feierlichkeiten im Heiligen Land steht die Geburtskirche in Bethlehem. Dort feiert am 24. Dezember um Mitternacht Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, einen Gottesdienst. Im Anschluss führt eine Prozession in die Geburtsgrotte Jesu. Die dafür notwendigen (übrigens kostenlosen) Tickets sind bereits alle vergeben, heißt es auf der von der Franziskaner-Kustodie vom Heiligen Land betriebenen Website des "Christian Information Centers". Tags darauf steht eine Messe in der Katharinenkirche gleich neben der Geburtskirche auf dem Programm.


Die Feierlichkeiten in Jerusalem konzentrieren sich vor allem auf die Hauptkirchen in der Stadt. Christmetten und Gottesdienste in deutscher Sprache finden am 24. und 25. Dezember in der Kirche des Österreichischen Hospizes und in der Dormitio-Abtei statt, einer deutschsprachigen Benediktinerabtei auf dem Berg Zion. Die Mönche des franziskanischen Salvatorklosters feiern am 25. Dezember einen Gottesdienst auf Italienisch. In der Kirche des griechisch-katholischen Patriarchats werden die Gottesdienste am 25., 26. und 31. Dezember und am 1. und 6. Jänner auf Arabisch gehalten. Im "Notre Dame Center" wird am 24. und 25. Dezember auf Englisch gefeiert.

Dass US-Präsident Donald Trump Jerusalem 2018 als Hauptstadt Israels anerkannt hat, sieht der Hospiz-Rektor nach wie vor positiv. Trump habe damit Horizonte geöffnet, "die beides können: Gewalt säen und Hoffnung geben. Die Chancen stehen meiner Wahrnehmung nach aber eher für Hoffnung auf Frieden", so Bugynar.

Pilger bringen wirtschaftliche Stabilität

Die ruhige Lage und die steigenden Pilgerzahlen würden sich auch positiv auf die wirtschaftliche Stabilität und die Lebensperspektiven der Menschen auswirken. Am Beispiel des Hospizes verdeutlichte der Rektor den positiven Trend: Mit Ostern 2019 gehe etwa die neu errichtete "Casa Austria" in Betrieb, die über weitere zwölf Wohneinheiten verfügen wird. Der Ausbau bringe zusätzliche Arbeitsplätze und sichere den neuen Angestellten damit ein geregeltes Einkommen.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens von rund 3,4 Millionen Euro werden außer durch Spenden u.a. aus Eigenmitteln, aus Mitteln der katholischen Kirche, der Bundesländer und durch eine Förderung der österreichischen Bundesregierung getragen. Zwölf Wohneinheiten kommen durch die "Casa Austria" an der nördlichen Front des Grundstückes zusätzlich zu den 32 bestehenden Gästezimmer hinzu.
Das "Österreichische Pilgerhospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem" - so seit 1. Juli 2018 die volle Bezeichnung der Einrichtung - ist das Pilgerhaus der katholischen Kirche Österreichs in der Jerusalemer Altstadt. Es ist zugleich das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land und wird jährlich von rund 80.000 Österreichern und Gläubigen aus aller Welt besucht. Das Hospiz übernimmt mit 26 Angestellten auch soziale Verantwortung, führt die Pfarre "Zur Heiligen Familie" in Gaza-Stadt, ist seit den 1990er-Jahren Einsatzort für österreichische Friedensdiener und organisiert in seiner Akademie Vorträge, Konzerte und Ausstellungen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jerusalem

  1. Einigung: Osterfeiern in Grabeskirche mit Jerusalemer Kirchenführern
  2. Jerusalems christliche Schulen in Existenz bedroht
  3. Jerusalem hat viele Gesichter
  4. Patriarch Pizzaballa: Heiliges Land ist ohne Pilger unvollständig
  5. Jerusalem: Österreich-Hospizrektor rechnet mit ‘ruhigen’ Ostern
  6. Jerusalem - Hauptstadt der Welt in Tagen des Zorns
  7. Stein fällt aus der Klagemauer, betende Frau bleibt unverletzt
  8. Abendmahlssaal: Religiöser Zankapfel am Zionsberg
  9. Hospizrektor Bugnyar: Grabeskirchenschließung war grob fahrlässig
  10. Jerusalem: Grabeskirche wieder offen






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz