Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Fast der gleiche Glaube?
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Katholischer Erzbischof: Kinder mit Downsyndrom nicht abtreiben

25. November 2016 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer Vorsitzender der US-amerikanischen Bischofskonferenz ist betrübt über französisches Verbot der Ausstrahlung eines Videos mit Downsyndrom-Betroffenen


Louisville (kath.net/idea) Mit sehr persönlichen Aussagen gegen die Abtreibung von Kindern mit Downsyndrom hat sich der frühere Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz in den USA, Erzbischof Joseph Kurtz (Louisville/Bundesstaat Kentucky), an die Öffentlichkeit gewandt. Anlass ist die Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts in Frankreich, die Ausstrahlung des Kurzvideos „Dear Future Mom“ (Liebe zukünftige Mutter) über Menschen mit Downsyndrom im Fernsehen zu verbieten. Darin berichten sie über ihr Leben und über die Begabungen, die Gott ihnen geschenkt habe. Das Video wurde erstmals 2014 auf YouTube veröffentlicht. Das französische Gericht ist der Meinung, dass es auf Frauen, die ein ungeborenes Kind mit Downsyndrom abgetrieben haben, „verstörend“ wirken könnte. Erzbischof Kurtz schreibt, dass er über das Verbot betrübt sei. Werdende Eltern, die die Diagnose für ihr Kind im Mutterleib bekommen, müssten sich nicht fürchten. Das wisse er aus eigener Erfahrung.


Ich vermisse meinen Bruder, der Downsyndrom hatte, jeden Tag

Sein Bruder George habe Downsyndrom gehabt. Nach dem Tod der Mutter sei George zu ihm gezogen. Er habe in der Kirchengemeinde geholfen, die Gemeinschaft zu stärken: „Er hat in das Pfarrhaus eine Leichtigkeit hineingebracht, die ansteckend war.“ Sein Bruder habe allen das Gefühl gegeben, Teil der Familie zu sein. Er sei sanftmütig und immer liebevoll gewesen, so der Erzbischof: „Durch ihn bin ich eine bessere Person.“ Sein Bruder sei 2001 gestorben: „Ich vermisse ihn jeden Tag.“ Es sei tragisch, dass weltweit 90 Prozent aller Kinder abgetrieben werden, bei denen Downsyndrom diagnostiziert werde. Er ermutigte, sich das Video anzuschauen. Es widerlege die Vorurteile über Menschen mit Downsyndrom. Er hoffe, so der Erzbischof, dass es dazu beitrage, die wundervollen Begabungen und Potenziale der ungeborenen Kindern besser zu verstehen und dass Menschen sich gegen Abtreibung engagieren.

DEAR FUTURE MOM - Menschen mit Down-Syndrom erzählen einer werdenden Mutter, wie ihr Kind mit Down-Syndrom leben wird (engl. Untertitel) - BEWEGEND!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Behinderte

  1. Die erste Rechtsanwältin mit Down-Syndrom weltweit: Ana Victoria Espino de Santiago
  2. Mutter lehnt Abtreibung ab: ‚Er ist ein Geschenk Gottes’
  3. Die Realität aufzeigen
  4. Amsel Donata
  5. Eltern haben kein Risiko, Eltern haben die Chance
  6. Münchner Rollstuhlfahrerin wurde Baby weggenommen – Behördenversagen?
  7. Trisomie-Test als Kassenleistung - weitere Aushöhlung des Lebensrechts
  8. Behinderung wird zum Todesurteil
  9. Vatikan fordert offiziell Weiterversorgung von Komapatient
  10. „Solchen Kindern schneiden wir nicht die Haare“







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  3. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fast der gleiche Glaube?
  8. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  9. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  10. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  11. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  12. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  13. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  14. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  15. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz