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CDU-Außenpolitiker fordert Hijab-Erlaubnis für deutsche Polizistinnen

13. Juni 2016 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Christliche Polizeivereinigung: Symbol der Unterdrückung wird hoffähig gemacht


Münster/Hamburg (kath.net/idea) Sollte es Polizistinnen in Deutschland erlaubt werden, den Hijab – eine traditionelle islamische Kopfbedeckung, bei der nur noch das Gesicht zu sehen ist – zu tragen? Darüber ist eine Debatte entbrannt. Hintergrund sind Äußerungen des CDU-Außenpolitikers Ruprecht Polenz (Münster). Er hatte am 7. Juni als Reaktion auf die Entscheidung der Polizei in Schottland, den Hijab zuzulassen, um mehr muslimische Frauen für den Polizeidienst zu gewinnen, über das soziale Netzwerk Facebook gepostet: „Wird Zeit, dass die deutsche Polizei das auch macht.“ Ob die Aussage ernst gemeint war oder nicht, blieb zunächst unklar. Allerdings stieß sie auf scharfe Kritik der Christlichen Polizeivereinigung (CPV). „Wir sind besorgt und entsetzt, dass ein Symbol der Unfreiheit und Unterdrückung der Frau, wie es viele Gerichte und Parlamente bewerten, nun ausgerechnet bei der Polizei hoffähig gemacht werden soll“, heißt es in einer am 11. Juni veröffentlichten Pressemitteilung. Gerade die Polizei, die für die Einhaltung der Rechtsordnung einzutreten habe, müsse das auch durch ihre Mitarbeiter zum Ausdruck bringen. Ein umstrittenes Symbol wie das Hijab-Kopftuch, das Haare, Ohren, Hals und Ausschnitt bedeckt, als Uniformbestandteil einzuführen, würde Kritik und völliges Unverständnis der Bevölkerung hervorrufen, heißt es weiter. Mit dem Grundgesetz, das gerade die Staatsgewalt mit seiner Präambel „in Verantwortung vor Gott und Menschen“ verpflichtet, für Menschenwürde, Menschenrechte und der Gleichwertigkeit von Mann und Frau einzutreten, sei das nicht vereinbar.


Die Christliche Polizeivereinigung ist ein überkonfessioneller gemeinnütziger Berufsverband, in dem sich aktive und pensionierte Mitarbeiter der Polizei des Bundes und der Länder aus den beiden großen Kirchen sowie weiteren christlichen Konfessionen zusammengeschlossen haben. Die CPV pflegt Verbindungen zu rund 4.000 Polizisten durch Regionalgruppenarbeit in ganz Deutschland. Vorsitzender ist Kriminalhauptkommissar Holger Clas (Hamburg).


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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 17. Juni 2016 
 

@Leonore

Ich stimme ihren Kommentaren zu.
Sie haben es in aller kürze treffend dargelegt.
Ein locker getragenes Kopftuch, fällt nicht auf. Aber so wie die Türkinnen ihr Kopftuch tragen ist es ein Bekenntnis. Selbst die langen Kleider die auf dem Boden schleifen, wirken unhygienisch.

"etwas über sich herabziehen, damit sie (als ehrbare Frauen) erkennbar" wären (S.33,59). Wer das anerkennt, erkennt auch an, dass alle Unverhüllten "Schlampen" sind, die an Belästigungen selbst schuld sind"
Solches denken ist in den Köpfen der türkischen Männer. Immer wieder beobachte ich, wie schamlos und verachtend, mich türkische Männer betrachten.

@Ebu
Ja, das fällt mir auch auf...
"gleichzeitig lackierte Nägel, Lippenstift, modischen Schnickschnack usw. zur Schau stellen"


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 Leonore 15. Juni 2016 
 

@louisms Nein, "diese Art Kopftuch" ist nicht okay!

Eine Polizistin, die das islamische Kopftuch ("Schamtuch"!) trägt, zeigt damit, daß für sie die Scharia auch hier in Deutschland und während ihrer Arbeit, obwohl sie als Beamtin einen Eid auf unser GG abgelegt hat, das die Gleichberechtigung von Mann und Frau enthält, Gültigkeit besitzt! Was will die Hidschab-Polizistin dem Ehemann, der seine Frau schlägt und einsperrt, sagen? Im Islam ist das nicht nur erlaubt, sondern bei "befürchtetem Ungehorsam" geboten (!). Daß trotz Allahs Befehl "Die Ledigen unter euch verheiratet!" die Ehe hier eine freiwillige Angelegenheit zu sein hat.

Denn das islam. Gesetz, die Scharia, steht als "göttliches Gesetz" über menschengemachten Gesetzen.

Das kann sie als Kopftuch-Frau nicht zurückweisen, ohne sich selbst zu widersprechen. Man kann sich drehen und wenden, wie man will: die Scharia (die bis zu einer dringend (!) erforderlichen Reform leider das Herzstück des Islams ist) ist nicht mit dem GG, folglich auch nicht mit Polizeibeamten vereinbar.


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 Leonore 15. Juni 2016 
 

Das Kopftuch bedeutet im Islam etwas anderes

als in anderen Kulturen. Immer wieder hört man, die eigene Großmutter habe auch bei der Feldarbeit ein Kopftuch getragen. Oder hier wieder: die Gottesmutter Maria werde auch immer mit Kopftuch abgebildet. - Man kann doch nicht einfach ausblenden, in welchem Zusammenhang der Hidschab-Vers "geoffenbart" wurde: Nachdem zu Mohammeds Lebzeiten ein Muslim eine Muslima vergewaltigt hatte und er sich "entschuldigte", er habe sie für eine Sklavin gehalten! Da erging der Befehl "Allahs" an Mohammed, seine Frauen und Töchter und die seiner Anhänger sollten "etwas über sich herabziehen, damit sie (als ehrbare Frauen) erkennbar" wären (S.33,59). Wer das anerkennt, erkennt auch an, daß alle Unverhüllten "Schlampen" sind, die an Belästigungen selbst schuld sind (genau so hatte es auch ein Imam nach "Köln" ausgedrückt; schon vor Jahren nach einem gang-rape auch ein austral. Imam: Wenn die Katze an "unbedecktes Fleisch" gehe, sei nicht die Katze schuld). Das Kopftuch ist ein Bekenntnis zur Scharia!


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 Hanswerner 14. Juni 2016 
 

Total vermerkelt

Das ist das Ergebnis der Vermerkelung der CDU. Diese Partei ist für Christen unwählbar.


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 louisms 14. Juni 2016 

Diese Art des Kopftuches ist ok!

Es verbirgt das Gesicht nicht. Es ist unbedingt zuzulassen im Gegensatz zu den die Identität verhüllenden Tüchern. In Krankenhäusern und Schulen ist es längst an der Tagesordnung.
Wir müssen unterscheiden! Durch übertriebene Restriktionen wird die Radikalisierung verstärkt.


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 doda 14. Juni 2016 

@Kleine Maus

Das Kopftuch ist Ausdruck dessen, was im Kopf ist. Was sonst?


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 queenie 13. Juni 2016 
 

Eine langjährige sehr fähige und loyale türk. Sekretärin

trug kein Kopftuch. Sie erzählte mir aber, wenn sich ihre Schwester mit Kopftuch bewirbt, erhält sie mur Absagen. Trägt sie keines, wird sie zu vielen Vorstellungsgesprächen eingeladen.


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 Ebu 13. Juni 2016 
 

Antwort an Kleine Maus

O ja, auch die Gottesmutter ist oft mit ähnlichen Kopftüchern dargestellt. Aber in diesem Falle stellt es eine demütige, gottgefällige und züchtige Kopfbedeckung dar, die aber mit keinerlei Ideologie bzw. Provokation verbunden ist.
Auch viele Ordensschwestern tragen ja Ähnliches - um alle weiblichen Reize unter der Kleidung zu verhüllen.
Warum eigentlich fällt es so schwer, gleiches von den moslemischen Frauen zu glauben? Vielleicht, weil zu viele von ihnen gleichzeitig lackierte Nägel, Lippenstift, modischen Schnickschnack usw. zur Schau stellen. Diejenigen, die wirklich sich nur schamvoll verhüllen und es damit ehrlich meinen, mögen sich nicht getroffen fühlen. Nein - der Hijab steht in unserem Land für ein unangepasstes, nicht integriertes Verhalten und hat bei der Polizei nichts zu suchen, egal was "im" betreffenden Kopf ist.


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 siracides 13. Juni 2016 
 

erschreckend..

alleine die Vorstellung lässt einen schon erschaudern. Wenn man der Polizistin dann noch die Meinung sagt, würde sie dann einen direkt verhaften!

Deutschland, pass auf! Wo steuerst du hin?


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 Onesimus 13. Juni 2016 
 

Es ist schon erschreckend, ...

mit welcher Skrupellosigkeit manche Politiker, die sich christlich nennen, die Islamisierung Deutschlands und Europas vorantreiben.


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 Selene 13. Juni 2016 
 

Bedenklich

Da das islamische Kopftuch nicht nur ein religiöses Symbol ist sondern auch das Bekenntnis zu einer Weltanschauung, die mit dem Grundgesetz und unseren Werten nicht kompatibel ist, ist dieses Kleidungsstück im öffentlichen Dienst generell und bei der Polizei im Besonderen abzulehnen.

Ich hätte nicht das geringste Vertrauen zu einer Polizistin, die das islamische Kopftuch trägt und auch nicht zu einer solchen Soldatin.

Wer m Staatsdienst arbeiten will, muss in Allem auf dem Boden unserer Gesetze stehen, das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun.

Und für diejenigen, als Polizistin oder Soldatin unser Land und unsere Gesellschaft verteidigen wollen, gilt das in besonderem Maße.


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 Kleine Maus 13. Juni 2016 
 

Na ja, es mag Schlimmeres geben

(auch im Hinblick auf Bekleidung), als diese Art von Kopftüchern. Ist nicht auch die Gottesmutter auf vielen Darstellungen ähnlich gekleidet? Die Frage, was in den Köpfen ist, würde ich für wichtiger halten, als die Frage, was auf den Köpfen ist.


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 Thomas05 13. Juni 2016 
 

Polenz ist bekannt

für seine proislamische Einstellung. Leider ist er äußerst gut vernetzt und hat großen Einfluss in der Bundesregierung. Die Zukunft sieht düster aus.

@Prophylaxe: Sie haben vollkommen Recht. Das C im Namden der CDU ist inzwischen reiner Etikettenschwindel, man kann nur selbst so viele Menschen wie möglich darauf aufmerksam machen, die noch der CDU des letzten Jahrhunderts nachtrauern.


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 Prophylaxe 13. Juni 2016 
 

Wie ich letzte Woche

hier schon postete, hat die CDU mit Christentum gar nichts mehr zu tun.
Wer dem Islam bei jeder Gelegenheit den Teppich auslegt, braucht sich über die Folgen nicht wundern.


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