Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Woelki ruft zur intensiveren Begleitung von Sterbenden auf

27. Mai 2016 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Kardinal warnt auf dem Katholikentag in Leipzig vor «Verkürzung des Lebens».


Leipzig (kath.net/KNA) Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ruft zur intensiveren Begleitung von Sterbenden auf. Auf dem Katholikentag in Leipzig wandte sich der Erzbischof am Freitag gegen eine «Verkürzung des Lebens». Das Sterben sei eine äußerst wichtige Phase, die zu jedem Leben dazugehöre.


Dabei gehe es nicht darum, «das Leben und damit das Sterben um jeden Preis zu verlängern», sagte Woelki. Medizinische Apparate, die den Tod letztlich nicht verhindern könnten, seien «zu Recht eine Horrorvorstellung». Hospize aber kämpften nicht gegen das Sterben, sondern ermöglichten dieses ohne Schmerzen und mit liebevoller Begleitung.

Am Stand des Erzbistums Köln dankte Woelki dem Diözesanrat für seine Aktion «Sterbebegleitung ist Lebenshilfe». Die dort präsentierte Initiative mache darauf aufmerksam, dass Sterbende jederzeit Zuwendung benötigen.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Archivfoto Kardinal Woelki (c) kath.net/Markus Gehling


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christin16 30. Mai 2016 

Ich meine mich dunkel zu erinnern

dass das mal zu den Kernaufgaben eines Priesters gehört hat. Muss aber wohl schon eine Weile her sein.
Ironie aus.
Ansonsten ist der Vorschlag von @ Stefan Fleischer sehr bedenkenswert. Wenn mir da auch ein lebenserfahrener, vielleicht etwas konservativerer Seelsorger als Gesprächspartner und Begleiter lieber wäre.


0
 
 Michmas 28. Mai 2016 
 

stefan Fleischer

Dies wäre doch etwas für Diakoninen?!Die Männer sind da nicht geeignet dafür.


0
 
 Innozenz 28. Mai 2016 
 

Ja, lieber Herr Kardinal Woelki,

auch unsere katholische Kirche in Deutschland braucht eine sehr intensive Sterbebegleitung!


4
 
 Stefan Fleischer 28. Mai 2016 

Frage:

Kümmert sich unsere Kirche wirklich genug um die Sterbenden? Ist unseren Priestern das Tagesgeschäft nicht oft wichtiger als einem Sterbenden die Sakramente zu bringen? Müssten wir uns vielleicht überlegen eigentliche Krankenpriester einzustellen, welche nicht noch mit Gemeindearbeit belastet sind? Dazu ein provokativer Gedanke: Wäre nicht gerade das eine Aufgabe für "viri probati" d.h. im Glauben und in einer gelebten Gottesbeziehung bewährte Männer, welche nach ihrem ordentlichen Berufsleben sich noch Gott für einen solchen Dienst zur Verfügung stellen wollten, freiwillig und benevol? (Die Spesen müssten natürlich übernommen werden.) Aber wie gesagt; gründlich durchdacht ist dieser Vorschlag natürlich nicht.


0
 
 anjali 28. Mai 2016 
 

Sterbenden

Kardinal Woelki hat Recht.Gerne mehr Zuwendung fuer Sterbenden,dann werden die auch nicht mehr so schnell Euthanasie wollen,was doch oft wegen Einsamkeit ist.Jedenfalls,so geht es hier in der Niederlanden.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  2. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  3. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  4. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  5. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  6. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  7. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  8. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!
  9. Österreichische Bischofskonferenz: Für umfassenden Lebensschutz!
  10. CDL fordert dringend ein "legislatives Schutzkonzept" bei Sterbehilfe






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  12. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz