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Frauendiakonat? - Was Papst Franziskus wirklich sagte!

13. Mai 2016 in Weltkirche, 101 Lesermeinungen
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kath.net veröffentlicht Wortlaut von Papst Franziskus beim Treffen mit Ordensoberinnen. Lombardi: Der Papst hat nicht gesagt, er habe die Absicht, eine Diakonenweihe für die Frauen einzuführen - Propaganda-Show der KNA


Rom (kath.net)
kath.net veröffentlicht anlässlich der medialen Aufregung rund um Äußerungen von Papst Franziskus und Diakonat der Frauen den Wortlaut der Äußerung des Heiligen Vaters. Als Hintergrund: Papst Franziskus traf sich am Donnerstag mit Oberinnen verschiedener Frauenorden und beantwortete einige Fragen.

Eine der Fragen bezog sich auf das Diakonat für Frauen in den Anfängen der Kirche. Papst Franziskus sagte wortwörtlich in spanischer Sprache: „Wenn man von Frauen als Diakoninnen in den ersten Jahrhunderten der Kirche spricht, dann ist nicht wirklich bekannt, welche Rolle sie damals innehatten. Ob man eine offizielle Kommission einsetzen soll, die diese Frage vertieft? Einverstanden. Ich werde das ansprechen, damit so etwas umgesetzt werden kann – eine Studienkommission einrichten –, diesen Vorschlag nehme ich an.“

Klar ist damit eines: Der Papst hat weder davon gesprochen, ein Diakonat für Frauen einrichten zu wollen, noch dass er damit einverstanden sei. Es ging ihm einzig darum, die Rolle von Frauen als Diakoninnen in den Anfängen der Kirche wissenschaftlich zu vertiefen.

UPDATE:
"Kathpress" dokumentiert die entsprechende Anfrage der Ordensfrauen und den offiziellen Wortlaut der Antwort des Papstes in eigener Übersetzung:

(...)

Anfrage: Ordensfrauen arbeiten bereits viel mit den Armen und den Ausgestoßenen, sie unterweisen im Glauben, sie begleiten Kranke und Sterbende, sie geben die Kommunion aus, in vielen Ländern leiten sie die gemeinsamen Gebete, wenn Priester abwesend sind und unter diesen Umständen halten sie die Predigt. In der Kirche gibt es das Amt des Ständigen Diakons, aber es steht nur den Männern offen, verheirateten wie unverheirateten. Was hindert die Kirche daran, die Frauen unter die Ständigen Diakone aufzunehmen, genau so, wie es bereits in der Urkirche war? Warum keine offizielle Kommission einrichten, die diese Frage durchdenkt? Können Sie uns ein Beispiel geben, wo Sie die Möglichkeit für eine bessere Einbeziehung von Frauen und Ordensfrauen im Leben der Kirche sehen?


Papst Franziskus: Diese Frage geht in die Richtung des "Handelns": Die Frauen geweihten Lebens arbeiten bereits sehr viel mit den Armen, sie tun sehr viel... im "Handeln". Und das berührt das Problem des Ständigen Diakonats. Jemand könnte sagen, dass die "Ständigen Diakonissen" im Leben der Kirche die Ordensschwestern sind. [Er lacht, sie lachen]. In der Tat gibt es das im Altertum: Es gab einen Anfang.

Ich erinnere mich, dass das ein Thema war, das mich ziemlich interessiert hat, als ich nach Rom gekommen bin für die Versammlungen und in der Domus Paolo VI. wohnte. Dort gab es einen guten syrischen Theologen, der die historisch-kritische Ausgabe und die Übersetzung der Kirchenhymnen von Ephräm dem Syrer gemacht hat. Eines Tages habe ich ihn dazu befragt und er hat mir erklärt, dass es in der Frühzeit der Kirche einige "Diakonissen" gab. Doch was sind diese "Diakonissen"? Waren sie geweiht oder nicht? Das Konzil von Chalcedon (451) spricht darüber, aber es ist etwas unklar.

Welche Rolle hatten die Diakonissen in dieser Zeit? Es scheint - das sagte mir dieser Mann, der gestorben ist, er war ein sehr guter Lehrer, weise, belesen - dass die Rolle dieser Diakonissen darin bestand, bei der Taufe von Frauen zu helfen, beim Eintauchen. Sie tauften sie aus Anstandsgründen und übernahmen auch die Salbung auf dem Körper der Frauen bei der Taufe. Und noch eine merkwürdige Sache: Wenn es ein Ehe-Urteil gab, weil der Mann die Frau schlug und diese zum Bischof ging und sich beschwerte, waren die Diakonissen beauftragt, die blauen Flecken, die auf den Körpern der Frauen durch die Schläge des Mannes hinterlassen worden waren, zu sehen und den Bischof zu informieren. Daran erinnere ich mich.

Es gibt einige Veröffentlichungen über das Diakonat in der Kirche, aber es ist nicht klar, wie es aussah. Ich denke, ich werde die Glaubenskongregation bitten, mir über die Studien zu berichten, die es zu diesem Thema gibt, denn ich habe Euch nur auf der Grundlage dessen geantwortet, was ich von diesem Priester gehört hatte, der ein gebildeter und tüchtiger Forscher im Bereich des Ständigen Diakonats war. Zusätzlich möchte ich eine offizielle Kommission einrichten, die diese Frage durchdenkt: Ich denke, es wird der Kirche gut tun, diesen Punkt zu klären. Ich bin einverstanden und werde darüber reden, damit etwas in dieser Art geschieht.

Weiter sagt ihr: 'Wir sind mit Ihnen einverstanden, Heiliger Vater, der Sie mehrmals die Notwendigkeit einer einschneidenderen Rolle der Frauen in Entscheidungspositionen der Kirche betont haben.' Das ist klar. 'Können Sie uns ein Beispiel geben wo Sie die Möglichkeit für eine bessere Einbeziehung von Frauen und Ordensfrauen im Leben der Kirche sehen?' Ich werde eine Sache sagen, die danach kommt, denn ich habe gesehen, dass das eine generelle Frage ist. Die Ordensfrauen müssen in die Beratungen der vatikanischen Ordenskongregation, zu den Versammlungen gehen: das ist sicher. Zu den Beratungen über die vielen Probleme die dort präsentiert werden, da müssen die Ordensfrauen hin. Eine andere Sache: Eine bessere Einbeziehung. Jetzt im Moment fällt mir da nichts Konkretes ein, aber es gilt immer das, was ich früher gesagt habe: Das Urteil der Ordensfrauen suchen, denn die Frau sieht die Dinge gemäß ihrer Eigenart, die sich von der der Männer unterscheidet, und das bereichert: sowohl bei Beratungen als auch bei Entscheidungen, als auch im Konkreten.

Die Arbeit, die ihr mit den Armen, den Ausgestoßenen leistet, die Glaubensunterweisung, die Kranken und Sterbenden begleiten, das sind alles sehr "mütterliche" Arbeiten, wo sich die Mütterlichkeit der Kirche stärker ausdrücken kann. Aber es gibt sehr viele Männer, die dies ebenso tun, und das gut: Ordensleute, Krankenpflegeorden... Und das ist wichtig. Also, zum Diakonat: Ja, ich nehme das an und eine Kommission, die das genau klärt, scheint mir sinnvoll, besonders was die Frühzeit der Kirche betrifft.

Was eine bessere Einbeziehung der Frauen betrifft, wiederhole ich, was ich früher gesagt habe: Wenn es etwas zu Konkretisieren gibt, fragt jetzt danach. Zu dem was ich gesagt habe, gibt es da weitere Fragen, die mir helfen können, weiter zu denken? Nur zu... "

Vatikansprecher Lombardi hat am Freitag davor gewarnt, falsche Schlüsse aus den Aussagen von Papst Franziskus zum Thema Frauendiakonat zu ziehen. „Wir müssen ehrlich sein: Der Papst hat nicht gesagt, er habe die Absicht, eine Diakonenweihe für die Frauen einzuführen, erst recht nicht hat er von einer Priesterweihe für Frauen gesprochen“, sagte Lombardi als Reaktion auf die große Aufmerksamkeit für das Thema gegenüber "Radio Vatikan"

Die KNA hat inzwischen mit einer Propaganda-Show zum Thema "Frauen und Diakonat" gestartet. Sehen Sie selbst: http://www.kath.net/news/55185t

Für das Material der KAP:
Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Foto (c) kath.net/Jorgelina Jorda



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Lesermeinungen

 SCHLEGL 20. Mai 2016 
 

@anjali

Das stimmt überhaupt nicht! Kinderlosigkeit, also Unfruchtbarkeit, ist KEIN ANNULLIERUNGSGRUND! Denn das kann man vor der Eheschließung überhaupt nicht wissen. Würde ein Partner wissen, dass er aufgrund einer Erkrankung-Tubenverschluss der Frau ,Mumps nach der Pubertät beim Mann kam Sterilität bewirken-, keine Kinder zeugen bzw. empfangen kann, und es dem Partner verheimlichen, könnte die Ehe tatsächlich annulliert werden, weil es sich dann um eine TÄUSCHUNG des Partners, beziehungsweise um IRRTUM in WESENTLICHEN PERSONENEIGENSCHAFTEN handelt. Im Forum habe ich einmal die 14 Willensmängel und die 13 Ehehindernisse angeführt und erklärt. Vielleicht könnten Sie das im Forum finden, oder sich das erwähnte Buch besorgen.Msgr. Franz Schlegl


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 Charles X. 20. Mai 2016 
 

@Bernhard Joseph

Wer offenkundig inhaltlich und methodisch nicht das Kirchenrecht von der Dogmatik unterscheiden kann und will - und beiden muss man tun, denn das Kirchenrecht ist KEINE Theologie, kann sich wohl kaum erdreisten, anderen taktische Verhältnisse zu unterstellen.

Können Sie eigentlich lesen, was Msgr. Schlegl und selbst der CIC schreibt?
"Was nicht verbunden ist kann auch nicht getrennt werden. Geschieden kann nur verbundenes werden eine nicht vollzogene Ehe zu scheiden ist ein unmögliches Paradoxon. Weil nichts verbunden wurde. Also ist die Ehe nichtig."
Wenn ich das lese, offenkundig nicht. Eine nicht vollzogene, gültig geschlossene Ehe von Getauften ist ein Sakrament. Und nach ältestem Kirchenrecht vom Papst scheidbar. Akzeptieren Sie bitte das Kirchenrecht. Nochmals sei Ihnen ans Herz gelegt, Hartmut Zapp zu lesen.


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 Steve Acker 20. Mai 2016 
 

Lieber Monsignore

schon klar, dass es im Kirchenrecht viele Möglichkeiten zur Anullierung gibt.
Das Beispiel das ich weiter unten genannt habe, zeigt, dass selbst bei sehr gläubigen Leuten, die sich sicher gut vorbereitet haben, sich etwas finden lässt.
Wenn nun das Instrument Eheanullierung ausgeereizt wird, die Zahl massiv zunimmt, führt dies zur Aushöhlung der Unauflöslichkeit der Ehe und zur "Scheidung auf katholisch".
In den USA gab es in den 70er Jahren hundertausendse Anullierungen.
Dann wird auch für gläubige Katholiken
Trennung und wiederheirat zum gangbaren Weg und dann werden noch mehr Ehen zerbrechen, weil es seitens der Kirche nicht mehr ein Problem darstellt.


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 anjali 20. Mai 2016 
 

Eheannulierung

@Steve Acker: Ich dachte dass eine Ehe nur annuliert worden kann wenn es keine Kinder gibt? Gerne wusste ich das wenn es anders ist!


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 SCHLEGL 20. Mai 2016 
 

@ Steve Acker

Tatsächlich kennt das Kirchenrecht 14 Willensmängel und 13 Ehehindernisse, wobei Willensmängel wieder in Untergruppen geteilt werden. Es gibt immer schon viel mehr Annullierungsgründe, als der Normalverbraucher glaubt. Vielleicht können Sie sich das Buch von Martha Wegan "Ehescheidung-Auswege mit der Kirche"; Verlag Styria; 1982; ISBN 3-222-11395-5 besorgen. Die Autorin ist Advokatin am höchsten kirchlichen Gerichtshof in Rom, der so genannten " Rota Romana". Das Buch ist voll von Beispielen, die Judikatur des Obersten Kirchengerichtes und ist sehr praktisch und anschaulich geschrieben. Mit den wenigen Zeichen hier, kann man das nicht erklären. Irgendwo im Forum habe ich aber vor Jahren die einzelnen Punkte aufgezählt, vielleicht können Sie ist dort finden, mir feht dazu einfach die Zeit.Msgr. Franz Schlegl


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 Bernhard Joseph 20. Mai 2016 
 

@Charles X.

Sie haben da ein recht taktisches Verhältnis zur kirchlichen Lehre und so verdrehen Sie deutlich interessengelietet den Sinn des krichenrechtlichen Verfahrens.

Ohne den Willen oder die Fähigkeit zur Weitergabe des Lebens fehlt der Ehe das entscheidende Wesensmerkmal. Sie wird vor dem Traualtar gültig im Sinne des Konsens geschlossen, gewinnt aber im geschlechtlichen Vollzug zur Weitergabe des Lebens erst ihre sakramentale Realität, sonst könnte der Papst sie nicht per Dekret auflösen. Die Ehe dient eben nicht der gegenseitigen Lusterfüllung sondern dem Vollzug des göttlichen Willens. Fehlt dieser Vollzug, so fehlt der Ehe das Wesentliche, sie ist dann nicht bindend zustandegekommen, wobei dieser Sachverhalt krichenrechtlich nur durch den Papst festgestellt werden darf.

Es wäre schön, wenn hier Msgr. Schlegl Ihnen nochmals in seinen Worten den genauen kirchenrechtlichen Sachverhalt erläutern könnte.


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 Pilgrim_Pilger 20. Mai 2016 
 

Wer sind schon Kardinäle?

Kardinal Müller: ...Die Betreffenden könnten nicht zur Kommunion gehen, weil sie dem Dogma von der absoluten Unauflöslichkeit der Ehe widersprächen. Selbst ein Konzil könne daran nichts ändern ...

http://www.kath.net/news/46849

Kardinal Walter Brandmüller hat ebenfalls klargestellt:
‚Wer das Dogma ändern will, ist ein Häretiker – auch wenn er Purpur trägt.‘“

http://kath.net/news/50362

@Charles X. und @Ambrosios wissen es augenscheinlich besser als der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre.
Vielleicht wollen Sie es auch nur besser wissen weil sonst ihre Reform Agenda nicht funktioniert. Reformer sortieren die Worte der Bibel oft so wie sie oder die Welt es gerne hätten.

Was nicht verbunden ist kann auch nicht getrennt werden. Geschieden kann nur verbundenes werden eine nicht vollzogene Ehe zu scheiden ist ein unmögliches Paradoxon. Weil nichts verbunden wurde. Also ist die Ehe nichtig.

Da hilft auch kein Füße stampfen "ich will aber"ich habe Recht!


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 Charles X. 19. Mai 2016 
 

@Bernhard Josef

Ich muss es jetzt hart sagen: Lernen Sie Kirchenrecht. Es gibt dort den Unterschied zwischen der sakramental gültigen und der sakramental gültigen und vollzogenen Ehe. Was soll denn bitte eine "gültig vollzogene" Ehe sein - und als Gegenprobe: was eine "ungültig vollzogene"? Der Geschlechtsakt befindet nichts, aber auch gar nichts über die Gültigkeit der Ehe - denn die Gültigkeit der Ehe hängt schlicht an den Ehepartnern (und dort an der Nichtvorhandenheit von Ehehindernissen) und am formal korrekten Eheschluss (und diese formale Korrektheit heißt Gültigkeit). Weder @Ambrosios (danke!) noch ich verdrehen hier etwas.

@ Landpfarrer
Danke für Ihre wertvollen Hinweise. Wir sehen: Weder Ott, noch Pohle-Gummersbach, noch Brinktrine sehen die Unauflöslichkeit als Dogma an (das ist nur de fide in seinen Ausfaltungen) - und selbst bezüglich des Ehebruches zweifelt Bartmann an der Auflöslichkeit. Ein Dogma, gar ein lehramtlich definiertes, sieht anders aus.


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 Bernhard Joseph 19. Mai 2016 
 

@Ambrosios

Mir scheint, dass Sie und @Charles X. bewusst den Sachverhalt verdrehen möchten.

Hinderniss des göttlichen Rechtes ist zuallerst die Impotenz im Sinne der impotentia coeundi (Unfähigkeit zum Beischlaf), can. 1084 CIC.

Can. 1095 zur psychisch bedingten Eheunfähigkeit: „Unfähig, eine Ehe zu schließen, sind jene: […] die aus Gründen der psychischen Beschaffenheit wesentliche Verpflichtungen der Ehe zu übernehmen nicht imstande sind.“

Das Ganze hat nun rein gar nichts mit dem Thema WvG tun. Mein Kommentar unten trifft genau den kirchenrechtlichen Sachverhalt!


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 landpfarrer 19. Mai 2016 
 

@Charles X

Brinktrine sieht die Unauflöslichkeit der gültig geschlossenen und vollzogene Ehe als "fidei proxima" also eine Stufe unter em Dogma. Bartmann formuliert folgende These :"Die unter Christen geschlossene Ehe ist wegen ihres sakramentalen Charakters dem Bande nach unlösbar; auch der Ehebruch des eine Gaten löst die Ehe nicht". Er qualifiziert: Erster Teil der These "De fide" zweiter Teil "fidei proxima".
Auch diese Thesen wurden von "auctores probati" vertreten.


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 Ambrosios 19. Mai 2016 

@Bernhard Joseph

Ehe Sie hier anderen unterstellen, jemanden in die Irre zu führen - noch dazu einem @Charles X., von dessen theologischer Sachkompetenz ich hier immer profitiert habe (und, wenn ich recht sehe, auch andere), machen Sie sich doch bitte mit den Grundlagen der Kanonistik vertraut. Eine exzellente Einleitung in das Eherecht stammt übrigens von Hartmut Zapp. @Charles gibt nur das derzeit gültige Eherecht wieder: Der Papst kann eine sakramental gültige, aber nicht vollzogene Ehe scheiden oder auflösen (das meint sachlich m.E. dasselbe).


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 Charles X. 19. Mai 2016 
 

@Schlegl

Mit Ihnen kann man - ihm Gegensatz zu anderen - diskutieren! Das ist eine echte Freude.
Die noch nicht vollzogene (consummatum - also der erste Sex nach Eheschluss) Ehe unter Getauften ist aber sehr wohl eine gültige (ratum) Ehe. Es ist keine Nichtehe. Daher - ich glaube, es handelt sich um einen Wortdisput - ist das Eheband nach c.1142 auflösbar. "Scheidung" meint ja nichts anderes. Ein bestehendes Eheband wird aufgelöst - in der Zeit, in der es die Partner verband, war es aber sehr wohl gültig und unter Getauften auch sakramental. Das ist der Unterschied zum Anullierungsverfahren: Hier wird festgestellt, dass die Ehe NIE bestanden hat. Und daher stellt c. 1141 sehr wohl fest, dass eine sakramental gültige, aber nicht vollzogene Ehe vom Papst scheidbar ist.
Und auch Pohle-Gummersbach hält fest: Die Unauflöslichkeit ist eine sententia certa und nicht de fide definita. Die theologisch solide Bewertung ist mir mehr wert als die Ansicht eines Ehegerichts!


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 SCHLEGL 19. Mai 2016 
 

@ Charles X.

Ich hoffe, es ist kein Wagnis für Sie? Ich beiße niemand! Das katholische Eherecht erklärt uns, dass eine sakramentale Ehe zu Stande kommt:
1) Durch den Konsens der Partner.
Sie wird unauflöslich :
2) Durch den geschlechtlichen Vollzug (unabhängig davon, ob die Partner eine voreheliche Beziehung hatten!)
Das heißt, der Papst kann eine geschlossene, aber nicht vollzogene Ehe per Dekret auflösen.
Das Kirchengericht interpretiert im Gegensatz zu Ihrer Ansicht die dogmatische Formulierung des Konzils von Trient sehr wohl als Definition der UNAUFLÖSLICHKEIT der geschlossenen und vollzogenen Ehe. Darum wird bei einem Eheprozess das "EHEBAND" angeklagt, nicht aber die Partner.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 19. Mai 2016 
 

@Steve Acker

Der Herr Prälat, mit römischem Doktorgrad, den ich zitiert habe sprach von Ehen hier in Westeuropa! Wenn ich mir anschaue, wie unreif nicht wenige junge Menschen sind, wenn sie heiraten, dann verstehe ich die Aussage dieses absolut romtreuen Priesters.
Ich bin gerade wieder mit einem Fall für das Kirchengericht beschäftigt, weil es um slawische Sprache geht. Da haben 2 Leute mit 21 Jahren (unüberlegt) geheiratet, nach 3 Monaten wusste die Frau, dass das nicht gutgeht, aber der Sozialdruck im DORF, auch von der Familie, war ungeheuer, weshalb an eine Scheidung/Annullierung dort überhaupt nicht zu denken war. Erst nach einer Übersiedlung in eine Stadt kam es zur Scheidung, jetzt muss die Gültigkeit dieser Ehe festgestellt werden.Msgr. Franz Schlegl


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 Bernhard Joseph 19. Mai 2016 
 

@Klaffer

Gott legt die Kirche fest, was die Unauflösbarkeit der Ehe anbetrifft (Mt 19,6).

Wo das Ehesakrament nicht mehr heilig gehalten wird, verfällt der ganze Glaube. Ein Sakrament, hier der Bund von Mann und Frau vor Gott, ist immer göttlichen Ursprungs und nicht menschliche Tat. Gott selbst hat die Ehe zum unauflösbaren Bund erklärt. Wenn die Kirche hier über das Gotteswort hinwegginge, löste sie den Glauben in seiner Substanz auf, denn allein in der treuen Rückbindung an das göttliche Wort behält der Glaube seine Wahrheit. Ein relativer "Gott" wäre nichts anderes als ein Demiurg.


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 Klaffer 19. Mai 2016 
 

@Steve Acker

Sie schreiben: Wenn ein Großteil der Ehen ungültig ist, dann fragt man sich was die ganze Diskussion um die wvg soll.


Ich glaube, dass die Kirche unglaubwürdig ist, wenn sie Ehen für ungültig erklärt, von denen jeder überzeugt ist, dass das eine Ehe war. Das Beispiel, das Sie anführen, zeigt meines Erachtens die Problematik gut auf.
Mit kommt es besser und ehrlicher vor, wenn man kirchlicherseits erklärt, unter welchen Voraussetzungen wvg zur Kommunion gehen können.


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 Steve Acker 18. Mai 2016 
 

Monsignore Schlegl

Wenn ein Großteil der Ehen ungültig ist,
dann fragt man sich was die ganze Diskussion um die wvg soll.
Dann brauchen betroffene halt nur annulieren lassen.
Katholische Ehe ist zwar unauflöslich aber annullierbar. Effekt ist der gleiche: man ist den alten Ehepartner los und kann sich einen neuen suchen.

Bekannte von mir,beide sehr gläubig haben vor ca. 30 Jahren geheiratet. mehrere Kinder, dann ging die Ehe auseinander.
Er hat schon relativ bald wiedergeheiratet. Wie ich kürzlich erfahren habe, hat er eine Anullierung erreicht.
Also auch bei ihnen hat sich also was finden lassen.



Wie ich kürzlich


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 SCHLEGL 18. Mai 2016 
 

@ Pilgrim_Pilger

Was Charles X gemeint hat, war die Auflösung einer GÜLTIG geschlossenen, aber NICHT VOLLZOGENEN Ehe! Ein so genanntes "Inkonsummationsverfahren".
Schon Papst Benedikt XVI hat eine Vereinfachung des Ehegerichtsverfahrens angeregt, ein mit über 90 Jahren verstorbener, äußerst erfahrener Stadtpfarrer, der einen römischen Doktorgrad besaß, sagte einmal, er halte einen Großteil der in Westeuropa heute geschlossenen Ehen für UNGÜLTIG. Die Leute seien unreif, sehen in der kirchlichen Trauung oft ein Mittel zur Hebung der Feierlichkeit. In der Tat kommt es immer öfter zu Annullierungen wegen "Eheführungsunfähigkeit". Ich musste für die Diözese ein "Aufhebungsprotokoll einer Ehe" durch den serb. orth. Patriarchen übersetzen, indem es hieß: "Die Eheleute bewarfen einander von Anfang an mit Tellern und Tassen u. Küchengeschirr!" Unser Kirchengericht ordnete das unter "Eheführungsunfähigkeit" ein und ein serbischer Partner konnte eine Katholikenheiraten. Msgr.Franz Schlegl


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 Pilgrim_Pilger 18. Mai 2016 
 

Loyalität gegenüber wem? Christus?

Zu der Unterstellung der Illoyalität gegen unseren Papst möchte ich Sie darauf hinweisen das die erwähnten Aussagen so von Bischöfen und Priestern im Bezug auf wiederverheiratet geschienene Katholiken geäußert wurden und zu prüfen ist ob „Amoris laetitia“ in diesem Sinne pastoral oder im Sinne des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Seiner Eminenz Gerhard Kardinal Müller aufgrund der Glaubenslehre zu interpretieren ist.
Denn als Gläubiger und Mitglied der katholischen Kirche halte ich nicht zur Lehre von einen Papst ob der Papst nun Johannes XXIII; Paul VI.; Johannes Paul I:/II: Benedikt XVI. oder Franziskus heißt. Ich halte zur Lehre von Jesus Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa ein Papst für uns gekreuzigt? Oder sind wir auf den Namen eines Papstes getauft ? Die Papsttrteue kann sich nur auf die Lehre aller Päpste beziehen die nichts anderes als die Lehre von Jesus Christus verkündet und nicht eine Meinung von Menschen oder den Willen der Welt.


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 Pilgrim_Pilger 18. Mai 2016 
 

Wie ist da mit den Ehenichtigkeitsverfahren ?

Charles X. leider muss ich zur Kenntnis nehmen das dass auch Ihr Wissen nicht immer fundiert ist.

Die Frage des Dogmas Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe hat ja unser Mitbrüder Monsignore Schlegel bereits ausführlich beantwortet. Kein Papst keine eine sakramentale Ehe
Scheiden. Was Sie vermutlich meinen ist das im kanonischen Recht verankerte Ehenichtigkeitsverfahren (umgangssprachlich auch Eheannullierung genannt) in diesem Verfahren, kann eun zuständiges Gericht der katholischen Kirche die kirchenrechtliche Nichtigkeit der Ehe aussprechen. Das heißt das die überprüfte Ehe aus kirchlicher Sicht aufgrund der Ungültigkeit der Eheschließung nach katholischem Eherecht nicht gültig zustande gekommen ist. Mit dem Apostolischen Schreiben, in Form eines „Motu proprio“, mit dem Titel Mitis Iudex Dominus Jesus vereinfachte Papst Franziskus im Herbst 2015 das Ehenichtigkeitsverfahren. Das hat allerdings mit dem päpstlichen Schreiben „Amoris laetitia“ rein gar nichts zu tun.


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 SCHLEGL 18. Mai 2016 
 

@ Charles X

Die Unauflöslichkeit der Ehe istin Trient DEFINIERT worden!
"Wer sagt, die Kirche irre, wenn sie gelehrt hat und lehrt: Nach evangelischer und apostolischer Lehre (Mt 19, 6 ff; Mk 10, 6 ff; 1 Kor 7, 10 ff) könne wegen eines Ehebruchs des einen Ehegatten das eheliche Band nicht gelöst werden und beide, auch der unschuldige Teil, der keinen Anlaß zum Ehebruch gegeben hat, könne zu Lebzeiten des andern Ehegatten keine andere Ehe eingehen; und der Mann begehe einen Ehebruch, der nach Entlassung der ehebrecherischen Frau eine andere heirate, ebenso die Frau, die nach Entlassung des ehebrecherischen Mannes sich mit einem anderen vermähle, der sei ausgeschlossen.”
Das verkündete das Konzil von Trient auf seiner 24. Sitzung im November 1563 (hier zitiert nach Josef Neuner).Msgr.Franz Schlegl


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 Charles X. 17. Mai 2016 
 

@Pilgrim Pilger

Natürlich hat der Papst nichts von der verbindlichen Lehre verändert. Wenn er die - im Übrigen nicht als Dogma definierte - Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe (sakramentale Ehen können übrigens vor dem ersten Vollzug vom Papst geschieden werden, wussten Sie das) verändert hätte wollen, dann hätte er die geschiedenen Wiederverheirateten zur sakramentalen Ehe zulassen müssen. Das hat er aber gerade nicht getan. Ein bisschen weniger Phantasie bitte! Erstaunlich, diese illoyalen Unterstellungen gegen unseren Papst!


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 Pilgrim_Pilger 17. Mai 2016 
 

Dogma verändert ?

Charles X.

...oder hat er irgendein Dogma verändert?

In letzter Zeit wird immer öfter die Frage aufgeworfen ob das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus das Dogma der Unauflöslichkeit des Ehesakraments tangiert. Diese wichtige Frage kann nicht ohne weiteres mit JA oder NEIN beantwortet werden,

Das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus schafft weder Klarheit noch Eindeutigkeit es kann ja nach Lesart so oder so interpretiert werden.
Somit stellt sich die Frage hat Papst Franziskus das Dogma der Unauflöslichkeit des Ehesakraments durch Unterlassung tangiert? Indem er die Lehre der Kirche nicht in voller Fülle durch Eindeutigkeit und Klarheit verteidigt?

Ich denke dass eine Studienkommission der Dogmatik diese Frage erörtern sollte auch bezüglich des Dogmas der Verfasstheit der Kirche.

Damit Eindeutigkeit und Klarheit über die Lehre der Kirche gefunden wird.


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 Ambrosios 17. Mai 2016 

@Charles X.

Danke für Ihre Bestätigung! Man muss für das Katholische in unserer Kirche kämpfen - nicht, weil ich Sorge trüge, die Wahrheit könne sich nicht durchsetzen. Das tut sie ganz allein, sie ist göttlich und braucht uns dazu nicht. Aber die göttliche Wahrheit WILL, dass wir uns an ihrem Kampf gegen Un- und Halbbildung und für die Katholizität des Christentums beteiligen. Wir haben den Papst auf unserer Seite und den Hl. Geist. Warum also sollte jemand, der die voll Katholizität der Kirche verteidigt, scheitern? Ich sehe keinen Grund. Beten wir für unseren Papst, so wie er es bereits am 13.3.2013 von der Loggia des Petersdomes gewünscht hat. Er braucht uns!


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 Simon Cyrenaeus 17. Mai 2016 
 

@ Charles X.

Ich habe selbst noch am Abend des 14.5. bemerkt, dass ich den Einleitungssatz des rappix-Kommentars vom 13.5. zu flüchtig überflogen und dabei das Wort "und" überlesen habe. Leider war die Kommentarfunktion zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschaltet, so dass ich die Foristen und insbesondere rappix vor Pfingsten nicht mehr um Entschuldigung bitten konnte. Ich hole das hiemit nach.
Wenn besagter Einleitungssatz übrigens korrekt "Mehr Gottvertrauen und MEHR VERTRAUEN zum Heiligen Vater" gelautet hätte, wäre mir dieser Flüchtigkeitsfehler sicher nicht passiert.


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 placeat tibi 14. Mai 2016 
 

Werter @Kreuz

Vergelt's Gott, Ihnen und den Mitlesenden sei ebenfalls ein gesegnetes Pfingsten zuteil!


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 Charles X. 14. Mai 2016 
 

@ Kreuz

Wenn Sie mit Mysterium und Placeat einer Meinung sind, dann sind auch Sie dem Papst gegenüber illoyal (danke für den Hinweis @Ambrosios). Hier auf kath.net hat mit Sicherheit kaum jemand die Angriffe gegen Papst Benedikt geteilt. Also sollte auch der jetzige Papst unsere uneingeschränkte Loyalität genießen - oder hat er irgendein Dogma verändert? Nein, natürlich nicht.


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 kreuz 14. Mai 2016 

lb. Ambrosios,

Ihren "Skandal" möchte ich -auch wenn es so "knapp" vor Pfingsten ist, nicht unwidersprochen lassen.
ich denke, daß die meisten Poster hier durchaus von Ihrem Gewissen geleitet sind, und das ist auch gut so.

weil Sie den Vergleich mit Benedikt machen: können Sie sich erinnern ob über EINEN Text von Benedikt so hitzig diskutiert wurde (außer der Regensburger Rede)wie über wahrlich viele Texte von Franziskus?

"was ist katholisch"? ja, das ist eine one-million-$-Frage.

Ihnen gesegnete Pfingsten, allen Foristen, und besonders auch "mysterium ineffabile" und "placeat tibi", mit denen ich in dieser Streitfrage auf einer Wellenlänge bin.

es wird immer so sein, daß Menschen einander das "Katholisch-Sein" oder auch Anderes absprechen, aber das hat keinen wirklichen Wert. es bleibt Stückwerk.

DER, in dessen Arme ich glaube zu fallen, wenn ich in dieser Welt die Augen schließe, DESSEN Meinung ist mir die wichtigste überhaupt.

www.kathtube.com/player.php?id=40294


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 Charles X. 14. Mai 2016 
 

@Simon Cyrenaeus

Sie haben Rappix nicht genau gelesen. Abgesehen davon glaube ich sehr wohl, dass Gott auf unseren Papst vertraut und nicht enttäuscht wird.


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 Krisi 14. Mai 2016 
 

Ergänzung...im heutigen Judentum sieht die Tradition folgt aus...

Für die Leviten, die bis heute als eigene Gruppe im religiösen Judentum existieren, gilt eine Reihe besonderer Gesetze und Vorschriften, von denen aber nur wenige während der derzeitigen Abwesenheit des Jerusalemer Tempels anwendbar sind; so haben sie bei der Lesung der Tora Vortritt vor anderen Juden. Sie tragen heute oft den Nachnamen Levi oder Levy bzw. Halevi oder Halevy. Der Vorname Levi ist dagegen unter allen Juden recht verbreitet und deutet nicht auf eine Zugehörigkeit zu den Leviten hin. Im Tempel waren die Leviten unter anderem für die Einhaltung der Regeln im 3. Buch Mose zuständig, das daher auf Lateinisch Leviticus genannt wird.


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 Ambrosios 14. Mai 2016 

@Mysterium ineffabile und Placeat tibi

Man stelle sich vor, Sie hätten solche Äußerungen über den Papst getätigt, als er noch Benedikt hieß. Das ist ein großes Maß an Illoyalität - und daneben machen Sie sich zum Maß des Katholischen, weil Sie beurteilen, was der Papst zu tun und zu lassen habe. Das ist ein Skandal!


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 Krisi 14. Mai 2016 
 

@Selene

Als christliche Leviten wurden vor dem 2. Vaticanum der Diakon und der Subdiakon bezeichnet, deren Aufgabe darin bestand, dem Priester bei der Feier der heiligen Messe in Form eines Hochamtes im Tridentinischen Ritus zu assistieren. In der tridentinischen Messe gibt es noch heute Levitenämter. Insbesondere verkünden die Leviten Lesung und Evangelium.


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 Pilgrim_Pilger 14. Mai 2016 
 

Es wird sich alles erfüllen

Wer hier von „Ente“ spricht ist etwas naiv und hat nicht verstanden was der Papst mit dem gemeint hat was er gesagt hat. Im Übrigen glaube ich in meinem Lebensalter nicht mehr an Zufälle wer derartige Veränderungen plant überlässt nichts den Zufall weder die Frage die den Anstoß liefert noch die organisierte Gegenrede. Denn das dieses Vorhaben Widerstand hervorruft ist auch den Reformern klar. Ja der Heilige Geist, für was musste dieser nicht schon alles die Verantwortung übernehmen. Gesegnete Waffen, Kreuzzüge, Ablasshandel etc… immer wurde der heilige Geist für den Willen der Menschen und der Welt missbraucht. Aber in der Offenbarung des Johannes steht der Glaubensabfall geschrieben den viele verfallen den Irrlehren den Lehren die den Ohren schmeicheln und den Menschen nach dem Mund verkünden.

Komm o heiliger Geist....


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 Ambrosios 14. Mai 2016 

@Myschkin

Danke für Ihre guten Worte. Ja, solide Theologie und gute Kirchengeschichte, die keine Vor-urteile hegt, müssen am Anfang stehen.
@selene
"Was mich ärgert ist die Tatsache, dass der Papst wieder eine neue Baustelle eröffnet und mit seinen Äußerungen es geschafft hat, den Streit und die Zwietracht in der Kirche weiter anzuheizen."

Nun, der Papst wird seine Gründe haben. Wenn Sie diese nicht einsehen, ist das, pardon, nicht das Problem des Papstes.

"Und neue Verwirrung zu schaffen. Die Gräben werden immer tiefer."

Ich sehe keine Verwirrung und auch keine Gräben.

"Ein wie auch immer gestaltetes Frauendiakonat ist gerade nicht unser wichtigstes Thema und ich verstehe nur bedingt, warum manche Frauen so sehr danach drängen".

Nun, wie gesagt, weil Sie es nicht verstehen, deswegen müssen Sie noch lange nicht das Maß des Katholischen sein.

"Man sollte die Kirche nicht zur feministischen Spielwiese machen."

In der Tat, das ist richtig. Ich sehe aber nicht, wo dies der Fall ist.


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 Simon Cyrenaeus 14. Mai 2016 
 

@rappix

Gottvertrauen zum Papst? Ist das nicht pure Blasphemie?


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 Selene 14. Mai 2016 
 

Was mich ärgert

ist die Tatsache, dass der Papst wieder eine neue Baustelle eröffnet und mit seinen Äußerungen es geschafft hat, den Streit und die Zwietracht in der Kirche weiter anzuheizen.

Und neue Verwirrung zu schaffen. Die Gräben werden immer tiefer.

Ein wie auch immer gestaltetes Frauendiakonat ist gerade nicht unser wichtigstes Thema und ich verstehe nur bedingt, warum manche Frauen so sehr danach drängen bei all den - aus meiner Sicht - besseren Möglichkeiten für Frauen im kirchlichen Dienst.

Man sollte die Kirche nicht zur feministischen Spielwiese machen.

Gerade wenn es um den Einsatz für echte Frauenrechte geht, versagen unsere (kirchlichen) Feministinnen doch zur Zeit kläglich.

Ich meine den Einsatz für Frauen, die hier und in den Flüchtlingscamps Opfer muslimischer Sexmachos werden.

Und so lange man da nur Relativierungen hört, ist das Frauendiakonat für mich kein wirkliches Thema.


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 Selene 14. Mai 2016 
 

@Wiederkunft

Deswegen habe ich "Aufstiegschancen" auch bewusst in Anführungszeichen gesetzt.

Das sollte aber auch für Männer in der Kirche so gelten.

Kirchliche Ämter sind generell ein Dienst und keine Karriereleiter.


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 Steve Acker 14. Mai 2016 
 

Eine Verwandte von mir ist im kathol. Frauenbund

Sie erzählte mir schon vor über einem Jahr, dass es sie sehr nervt weil da ständig das Thema Frauendiakonat thematisiert wird.

Da ist so eine Äußerung des Papstes dann natürlich ein gefundenes Fressen.


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 Tonika 14. Mai 2016 
 

@feha Umkehr,die innere Veränderung eines jeden Gläubigen ist die Veränderung die die Kirche braucht

"WIR alle sind Kirche. Kirche ist also nichts Starres. Kirche lebt von Veränderung. Veränderung macht Angst und das spürt man bei ganz vielen Beiträgen. Angst vor Veränderung" Die Kirche lebt vom Glauben und nicht bloß von Veränderungen, denn nicht jede Veränderung ist eine Verbesserung und trägt gute Früchte. Vieles HAT SICH BEREITS in der Kirche GEÄNDERT und leider nicht zum Positiven.
Katholiken, die Veränderungen in Form von Fehlentwicklungen nicht haben wollen, haben keine Angst vor Veränderung. Treu zur Lehre zu stehen hat nichts mit Angst vor Veränderung haben zu tun. Es gehört vielmehr Mut dazu. Frauen in der katholischen Kirche erfüllen viele wichtige Aufgaben und wirken auch ohne Frauendiakonat in der Kirche.Es geht um Macht, Ämter,Titel, Prestigedenken und Verweltlichung.Die meisten progressiven, liberalen Katholiken sind auch erstarrt in ihrem ideologischen Denken.Veränderung,die die Kirche wirklich braucht ist- Umkehr, die innere Veränderung jeden einzelnen Gläubigen.


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 Tonika 14. Mai 2016 
 

@M.Schn-Fl

Sie haben vollkommen recht, ich bin nicht der Heilige Paulus und würde mir niemals anmaßen, mir stünde dasselbe zu, was dem Heiligen Paulus zustand.

Ich stelle auch nicht das Papstamt als solches infrage, ich bin lediglich gegen die Verabsolutierung des Papstes, da Päpste nur Menschen sind, Fehler machen und irren können. Daher ist es nicht anmaßend oder respektlos, wenn Katholiken, die einzelnen Akte des Papstes im Notfall – nicht aus einem generalisierenden Vorbehalt heraus kritisch prüfen und hinterfragen.

Respekt lässt sich nicht zerteilen. Somit kann man nicht die katholische Lehre als muffig, zurückgeblieben, verschroben, altmodisch oder schlecht bezeichnen und gleichzeitig es respektlos finden, wenn Franziskus kritisiert wird.(Diese Aussage beziehe ich nicht auf Sie).

Ringen wir gemeinsam um die Wahrheit statt gegeneinander. In dem Sinne wünsche ich Ihnen gesegnete und frohe Pfingsten.


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 Steve Acker 14. Mai 2016 
 

Hab grad einen kleinen Test gemacht

in Google eingeben: Franziskus und Diakonat.
Die ersten 5 Seiten:die ganze Bandbreite der großen Mainstream medien:
"Papst Franziskus erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat".

So kommt das halt rüber , in den Medien,
und sorgt für große Verwirrung !


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 carolus romanus 13. Mai 2016 

Wunschdenken

Es waren ja nur die Medien. Franziskus redet halt viel und unbedacht......
Schön wäre es und so gerne würden wir es glauben. So war es bei den WvG auch.
Der BvR wird es tun. Der Ablauf mit Kommission usw. ist nur die bekannte Taktik.


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 myschkin 13. Mai 2016 
 

@M.SChn.-Fl.

Ihre Kommentare in dieser Diskussion haben mir große Freude gemacht. Ihre Neugier, auf das, was in unserer Kirche sich ereignen möge, ist vorbildlich. Obwohl die Katholische Kirche inzwischen eine der aller ältesten Institutionen in der Welt sein dürfte, ist sie trotz aller Gebundenheit an die Tradition dennoch auf die Zukunft ausgerichtet. Deshalb versteint sie nicht, um Ihre treffliche Formulierung zu gebrauchen. Viel mehr richtet sich die Kirche her wie eine Braut, die auf das Kommen des geliebten Bräutigams harrt. Und das ist ein, wie bspw. diese lebhafte Diskussion übers Frauen-Diakonat in kath.net zeigt, kein ganz einfaches Unterfangen. Ich finde, dass uns das Christentum, weil wir auf den auferstandenen Christus hinleben, eines lehrt: Wir brauchen nicht ängstlich sein. Selbst, wenn Veränderungen anstehen sollten. Optimismus ist angesagt. Und das heißt noch lange nicht, dass wir Christen gegenüber dem Elend in dieser sündigen Welt ignorant wären.


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 myschkin 13. Mai 2016 
 

Außerordentlich geschickt und brillant

Unser Papst hat sich in dieser Sache sehr diplomatisch ausgedrückt. Er legt sich nicht fest, lässt alles offen und fordert wissenschaftliche Aufklärung über die frühkirchliche Praxis. Denn erst auf solcher gesicherter Grundlage kann weitergedacht und erwogen werden. Gleichzeitig zeigt diese päpstliche Äußerung, indem sie alles offen hält, etwas sehr Schönes. Der Papst ermutigt zur Diskussion. Es soll innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft in dieser Sache kraft des adäquaten Arguments der gute Weg gefunden werden, und damit fördert der Papst das geistige Leben in der Kirche. Mir scheint inzwischen, dass der Papst in seinem Pontifikat ein pfingstliches Anliegen verfolgt. Wenn ich es recht verstehe, will er einen geistigen Prozess innerhalb der Kirche fördern, damit er und wir erkennen können, wohin der Hl. Geist weht. Das ist inspirierend und muss niemanden ängstigen. Niemand kann momentan wissen, zu welcher Klärung dieser Prozess in der konkreten Frage führen wird.


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 Wiederkunft 13. Mai 2016 
 

Aufstiegchancen

Also wenn ich in der Kirche das Wort "Aufstiegschancen" für Frauen höre, bekomme ich allmählich die Krise. @ Selene, natürlich, weis auch ich, dass wir Religionslehrerinnen usw. haben, aber ich meinte mit dem Wort "lehren", das Frauen bei der Messe predigen, was ihnen durch das Diakonat dann möglich wäre. Und das mit unserem Religionsunterricht vieles im argen liegt, ist auch kein Geheimnis. Man kennt auch so manchen gut ausgebildeten Theologen, der schlecht predigt, so ist auch diese Aussage nicht ganz stimmig. Ich lebe auf dem Lande, wir haben einen Priester, der seine Arbeit alleine macht und wir sind froh darüber, von Laienpredigten egal von Mann oder Frau, verschont zu sein!


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 placeat tibi 13. Mai 2016 
 

@Mysterium Ineffabile

Volle Zustimmung!

Es ist nicht die Presse, die dieses Tohuwabohu schafft, es ist vor allem ein (Gäste)hausgemachtes Problem. (das man im übrigem schon 2005 installieren wollte, in expliziter Verhinderungsabsicht eines Pontikats Benedikts XVI., schon vergessen?)

Und bitte: wenn eines der offiziellen Sprachrohre des Heiligen Stuhls in der Würdigung dieses albernen wie überflüssigen Remakes der Diakonissen/Diakoninen-Debatte, nämlich Radio Vatikan Deutsch, denselben Duktus wie ARD und ZDF dazu verlautet, was will man Journalisten letzterer dann bitte vorwerfen?


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 M.Schn-Fl 13. Mai 2016 
 

Noch eine Entgegnung,

dann werde ich zu diesem Thema schweigen.

@Tonika
Weder Sie noch ich sind der heilige Apostel Paulus, der erste und größte Theologe der Kirche. Was ihm zustand, steht Ihnen und mir noch lange nicht zu.
("Und ich werde ihm zeigen, wie sehr er für meinen Namen leiden muss".) Ihm war vor und in Damaskus vom Herrn selbst seine Amtsgnade verliehen worden und sein Weg als Märtyrer gewiesen worden.
Wir müssen unser Damaskus erst in uns selbst finden, in dem wir Demut lernen. Ihnen ein gnadenreiches Pfingstfest mit der Füllle des Heiligen Geistes.


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 Selene 13. Mai 2016 
 

@Krisi

Das AT ist sozusagen unsere Vorgeschichte, aber wir leben nach dem NT.

Bei uns gibt es keine Speisevorrichtung, keine Beschneidung neugeborener Jungen und unsere Priester stammen auch nicht aus dem jüdischen Stamm Levi, der im Übrigen auch gar nicht mehr existiert.

Jesus hat die Gebote nicht aufgehoben aber weiter entwickelt, siehe auch das absolute Arbeitsverbot am Sabbat (seine Jünger sammelten Ehren und wurden dafür getadelt).

Den Hl Paulus in allen Ehren, aber er war ein Mensch seiner Zeit, des Alten Orients. Seine Vorschriften für die Frauen entsprachen seiner Zeit und seinem Kulturkreis und können nicht mehr auf die Rolle der Frauen heute in der Kirche angewendet werden.

Für uns Katholiken heute gilt das Vat II.

Wie ich schon an anderer Stelle sagte, hat die Kirche qualifizierte LAIENämter in der Kirche geschaffen und Männer und Frauen unter den Laien sind hinsichtlich möglicher Aufgaben in der Kirche völlig gleichberechtigt.


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 Rut2007 13. Mai 2016 

Mal die Kirche im Dorf lassen...

Der Heilige Vater ist unser Papst, unser aller Papst. Er steht für die katholische Lehre im Sinn des Lehramts und hat das immer bekräftigt "als Sohn der Kirche". Von daher können und müssen wir ihm unser Vertrauen und unseren Gehorsam schenken, auch wenn vordergründig Äußerungen mißverständlich scheinen (!), die es mit Blick auf den Gesamtzusammenhang nicht sind bzw. Äußerungen aus dem Kontext gerissen oder verfälscht dargestellt werden. Wem hat der Hl. Geist die "Schlüssel" gegeben? Ihm oder uns? Also - hier ist angebracht, sich zurückzunehmen, und nicht vorschnell einer "Ente" aufzusitzen. Sondern im kindlichen Vertrauen dem Hl. Vater anzuhangen (was eine schöne alte Formulierung ist für die Haltung, die uns allen zukommt). Nix für ungut.


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 rappix 13. Mai 2016 

Mehr Gottvertrauen

und zum Heiligen Vater.

Ich empfehle auch folgendes Kirchenlied:

Originaltext von 1659:

Wer nur den lieben Gott läst walten
Und hoffet auf Ihn allezeit
Der wird Ihn wunderlich erhalten
In aller Noht und Traurigkeit.
Wer Gott dem Allerhöchsten traut
Der hat auf keinen Sand gebaut.

Was helfen uns die schweren Sorgen?
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es daß wir alle Morgen
Beseuftzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreutz und Leid
Nur größer durch die Traurigkeit.

Man halte nur ein wenig stille
Und sey doch in sich selbst vergnügt
Wie unsres Gottes Gnadenwille
Wie sein’ Allwissenheit es fügt
Gott der uns Ihm hat auserwehlt
Der weis auch sehr wohl was uns fehlt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_nur_den_lieben_Gott_läßt_walten


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 huegel76 13. Mai 2016 

@ M.Schn-Fl

Auch von mir ein herzliches Vergelt's Gott für Ihre Worte, die auch genau meine Meinung wiedergeben.
Ihnen uns allen anderen wünsche ich ein gesegnetes Pfingstfest!


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 jabberwocky 13. Mai 2016 

Feminisierung der Kirche

Es erstaunt mich schon lange, daß verschiedene Kreise in der Kirche sich wohl dauernd Gedanken um Frauendiakonat bzw. Frauenpriestertum machen (dafür auch gerne den Hl. Vater instrumentalisieren), es diese Leute andererseits offensichtlich nicht weiter interessiert, wenn ca. 80-90 % der Gottesdienstteilnehmer Frauen sind und im Grunde im normalen kirchlichen Leben die meisten Männer fehlen. Macht sich darüber auch jemand Gedanken? Ich denke kaum, denn das hat etwas mit Mission und Echtheit zu tun, nicht mit dem Heischen nach Ämtern. Man will Ämter für Menschen schaffen, nicht Menschen für Christus gewinnen.


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 Stefan Fleischer 13. Mai 2016 

@ Selene - eine kleine Nebenbemerkung:

Weder wir noch unsere Seelsorger aber dürfen vergessen, dass eine gute Predigt nicht unbedingt einen guten Theologen braucht, aber unbedingt einen überzeugten und deshalb überzeugenden Glauben.


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 Pilgrim_Pilger 13. Mai 2016 
 

Sind wir wirklich Kirche ?

Ja alle Reformer die meinen "WIR sind Kirche" oder "Initiative Kirche von unten" jubeln über die aktuelle Entwicklung in der Kirche endlich am Ziel. "WIR sind KIRCHE"
Sind wir aber nicht die Kirche ist nicht Menschenwerk sie wurde von Jesus Christus begründet und ER allein ist Herr in der Kirche. Ein fröhliches Pfingstfest an alle.


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 Selene 13. Mai 2016 
 

Frauen haben ihren Platz

in der Kirche schon längst genau wie männliche Laien, da gibt es keinen Unterschied mehr.


Bestimmte Leitungsaufgaben in Gemeinden und generell in der Kirche sind an die Priesterweihe gebunden und stehen auch (männlichen) Diakonen nicht zu.

Insofern würde ein Amt der Diakonin den Frauen keine verbesserten "Aufstiegschancen" im kirchlichen Dienst bringen.

Das Einzige wäre die Erlaubnis zur Predigt in der Eucharistiefeier, die Predigt halten zu können setzt aber eine gute theologische Ausbildung voraus.

Wir brauchen nicht noch mehr Diakone (und Diakoninnen) sondern Priester, das ist DAS Problem unserer Zeit.


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 Selene 13. Mai 2016 
 

@wedlerg

was die deutschsprachige Seite von Radio Vatikan und deren Leiter angeht, bin ich ganz ihrer Meinung.

Im dortigen Blog werden mit Zustimmung von P. Hagenkord Meinungen, speziell zur derzeitigen Christenverfolgung im Mittleren Osten und den hiesigen Flüchtlingsunterkünften, vertreten, dass ich nur noch vor Zorn mit den Zähnen knirsche, wenn ich das lese.

Inzwischen erspare ich es mir meistens, da noch mitzulesen.


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 Walter Knoch 13. Mai 2016 

Vielleicht

sollte man klar und unmissverständlich formulieren, sodass der Weg zu einer zu pass kommenden Interpretation nicht zum "Katzensprung" wird.
Papst: Was Päpste in der Kirchengeschichte angerichtet haben, sollte hier kein Geheimnis sein. Wobei man sagen muss - mit Freude sagen muss: Die Päpste der letzten Jahre waren ein Geschenk. Gerade für einen wie mich ... Die Bücher von Benedikt und Johannes Paul waren mir einer sehr, sehr schweren Zeit Gnade, Trost, Erbauung und ja, Freude.


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 Ehrmann 13. Mai 2016 

Weibliches Diakonat der Urkirche

Es ist garnicht so schlecht, daß einige Dinge ausgesprochen und diskutiert werden. Nach meiner Information wurde das weibliche Diakonat (kirchlicher Dienst von Frauen) benötigt, solange die Taufe durch Untertauchen und folgender GANZKÖRPERSALBUNG durchgeführt wurde. Da es sich um heilige Öle (heute noch Chrisamweihe!) handelte und eine Ganzkörpersalbung weiblicher Täuflingebdurch Männer nicht schicklich war (ist), wurde diese von kirchlicherseits dafür beauftragten Frauen durchgeführt (Diakonissen). Als und wo die Ganzkörpertaufe nicht mehr üblich war,(in der Ostkirche noch etwas länger als im Westen), war auch dieser kirchliche Dienst von Frauen nicht mehr erforderlich und geriet (wie man sieht) in Vergessenheit.(Frag nach bei Suttner)


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 SCHLEGL 13. Mai 2016 
 

@ M.Schn-Fl

Sie haben vollkommen Recht!Was sich hier manche Forumsmitglieder geleistet haben, ist nahezu unglaublich. Aber als Christ, besonders auch als Priester, muss man durchaus den Mut aufbringen, sich manchmal durch ein klares Wort unbeliebt zu machen. Das stehe ich jetzt ganz auf Ihrer Seite. Gesegnetes Pfingstfest! Msgr. Franz Schlegl


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 feha 13. Mai 2016 
 

Danke M.Schn-Fl

Sie sprechen mir aus dem Herzen....
So allmählich geht mir dieses Theater echt gegen den Strich.
WIR alle sind Kirche. Kirche ist also nichts Starres. Kirche lebt von Veränderung. Veränderung macht Angst und das spürt man bei ganz vielen Beiträgen. Angst vor Veränderung.
Bei allem Verständnis für diese Angst, Bedenken oder was sonst so manchen hier veranlasst, so vehement gegen unseren Papst zu schießen..... ein bisschen Vertrauen wäre vielleicht einfach mal angebracht.
Ich finde es gut, dass es kleine Veränderungen geben könnte und die katholische Kirche, zu der auch ich gehöre, aus ihrer Starre erwacht und vielleicht auch mal Neuerungen zulässt.
Ich glaube wirklich, Jesus würde die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er manches hier lesen würde.
@H.v.KK : Den Papst "päpstliche Plaudertasche" zu nennen, finde ich einen starken Tobak, egal was man von ihm hält. Etwas mehr Respekt gegenüber dem Papst wäre wünschenswert bei manchem Artikel hier.... Der Papst tur mir leid!!


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 Tonika 13. Mai 2016 
 

@M.Schn-F

Der Papst als Stellvertreter Christi auf Erden bedarf weder Ihrer noch meiner Lossprechung, sondern wir bedürfen seiner; denn "was du auf Erden bindest, das wird auch im Himmel gebunden sei, und was du auf Erden lösest...." Das stimmt daher dürfen Katholiken niemals respektlos gegenüber dem Papst sein.

Dennoch wurde Petrus von Paulus kritisiert und gerügt als diese sich unkorrekt verhielt. Petrus nahm die Kritik und die Rüge von Paulus an und ließ sich korrigieren.

Franziskus selbst hat einem seiner schärfsten Kritiker für konstruktive Kritiken gedankt. Der Papst ist nicht dagegen kritisiert zu werden, solange es respektvoll geschieht.


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 Pilgrim_Pilger 13. Mai 2016 
 

@ M.Schn-Fl

Papsttreue bezieht sich nicht nur auf den amtierenden Papst sondern auf alle Päpste. Problematisch wird es immer dann wenn Papst Franz in der Kirche ihrer Lehre oder in ihrer Verfasstheit etwas verändern möchte was in der Tradition der Kirche schon lange so ist. Die Frage ist dann hat der Heilige Geist das seinen Vorgängern verborgen was er Papst Franz offenbart? Oder weht eventuell doch der Geist der Welt durch die Worte und Anregungen von Papst Franz?

Ich stehe treu zu der katholischen Kirche der Lehre der Väter der Tradition und der Worte der Bibel.

Wenn ich dafür oder für die Einheit der Kirche eine Gefahr sehe erlaube ich mir dies konstruktiv und sachlich anzusprechen.


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 carl eugen 13. Mai 2016 

Lieber @M.Schn-Fl!

Auch ich wünsche Ihnen, allen Forumsteilnehmern und dem kath.net-Team ein frohes und segensreiches Pfingstfest. Gottes reichen Segen!


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 M.Schn-Fl 13. Mai 2016 
 

Fortsetzung

Und trotzdem geht das Gemeckere weiter. Dabei wird völlig die Amtsgnade vergessen, die der Heilige Geist, dessen Herabkunft wir übermorgen feiern, dem jeweiligen Nachfolger des Heiligen Petrus verleiht.
Das die Kurie partiell immer wieder versagt, ist seit mindestens 1600 Jahren bekannt. Auch Papst Benedikt hat darunter gelitten. Ich erinnere mich auch sehr gut, dass oft die gleichen Leute an ihm etwas zu meckern hatten, auch wenn sie das heute vergessen haben.
Wir haben eben in der Kirche zu wenig Gehorsam und Demut dafür aber viel zu viel Besserwisserei.
So jetzt habe ich mich genug unbeliebt gemacht und wünsche aber trotzdem allen Lesern ein gnadenreiches Pfingstfest, bei dem der Lenker der Kirche unseren flehentlichen Ruf erhören möge: "O komm herab, du Heiliger Geist..."


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 doda 13. Mai 2016 

Die Unprofessionellen sind in der Außenwahrnehmung bei diesem Spiel stets 'die Katholiken'

Ist es nicht folgendermaßen:
sollte der Papst der Auslöser der Verwirrungen und der Dementi sein, ist er der unprofessionelle Papst 'der Katholiken'.
Sollten der Vatikan oder Frederico Lombardi' dementieren müssen, sind sie die unprofessionellen Repräsentanten oder Sprecher 'der Katholiken'.
Sollten die sich an diesem Spiel beteiligenden Journalisten freundlicherweise etwas klarstellen oder dementieren, dann selbstredend nur,
weil die liefernde Medienarbeit 'der Katholiken' unprofessionell war.
Ich denke, diese Journalisten wissen welches Spiel sie hier spielen.
Ihr Spiel heißt 'Heute verlieren die Katholiken, morgen gewinnen wir.'


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 M.Schn-Fl 13. Mai 2016 
 

[email protected] carl eugen

Ich schätze Ihre Beiträge seit Jahren sehr. Aber in dieser Frage möchte ich ganz klar feststellen: Der Papst als Stellvertreter Christi auf Erden bedarf weder Ihrer noch meiner Lossprechung, sondern wir bedürfen seiner; denn "was du auf Erden bindest, das wird auch im Himmel gebunden sei, und was du auf Erden lösest...."
Das was der Papst nun wirklich gesagt hat ist so klar, dass hier kein Missverständnis aufkommen kann. Und trotzdem geht es munter weiter. Der Papst hat so zu funtionieren, wie sich das hier ein ganze Reihe von Kommentatoren vorstellen nach dem Motto: Ich entscheide, was der Papst sagen und tun darf.
Wo, bitte schön, steht in der Heiligen Schrift oder im KKK, dass der Papst nicht spontan sein darf. Wir werden uns bei den nicheuropäischen Päpsten daran gewöhnen müssen. Mir ist ein spontaner Papst lieber als ein versteinerter. Denn das entspricht viel mehr den Schriften des Alten und Neuen Testamentes.


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 Mysterium Ineffabile 13. Mai 2016 

Nein, Widerspruch, @M.Schn-Fl

Nein, das Wirrwarr wurde nicht von den (ach so bösen) Medien gestiftet, sondern vom Papst. Die Medien haben ihre Arbeit getan angesichts dessen, was die Vorlage war. Es genügt, diese Arbeitsübersetzung zu lesen und das Potential a Wirrwarr zu erkennen.

Dann: diese "Kommission" hat es schon einmal gegeben, ihre Arbeiten waren 2003 zu einem Ende gekommen. Was soll nun dieses Gerede? Warum nicht auf Getane Arbeit verweisen? Einfach um Kasper nachzufolgen und Lehmann ein Geburtstagsgeschenk zu machen? Wir wissen doch, was mit dieser "Diskussion" verbunden ist: WAS und WER.

Die Kirche braucht alles andere als diesen Wirrwarr, der von höchster Stelle gestiftet wird. Bitten wir also, wie es gestern hieß, um die Gnade, dass sich alle auf die Zunge beißen, BEVOR der Wirrwarr losgetreten wird.


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 wedlerg 13. Mai 2016 
 

Welche Rolle spielt Radio Vatikan?

Welche Rolle spielt Radio Vatikan und der Leiter, der in meinen Augen dubiose Pater Hagenkord? Wenn man liest, dass dort Kardinal Kasper schon heute ein Statement auf der Homepage von Radio Vatikan abgibt (welches muss ich nicht sagen), dann hat man den Eindruck, dass mit Hagenkord ein anti-katholisches Netzwerk nahe an den Papst herangeführt wird. Man lese dazu auch gerne den relativierenden Bericht zur Verfolgung von Christen über die Open Doors Studie.


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 Krisi 13. Mai 2016 
 

...

Da nun Paulus ein Bruder im Herrn mit dem Heiligen Geist war. Geboren aus dem jüischen Blut und der jüdischen Tradition hat er hierzu die jüdischen Schrift als Wegweisung verwendet. Frauen SIND bei Gott mit den Männer gleichberechtigt. Es Bedarf keiner Amtlichen Veränderungen. Die Kirche ist auch keine Karrierejobinstitution. Die Kirche ist die Wegweisung in Himmelreich. Die Aufgaben der Frauen, sind also sozusagen biblisch festgelegt. Ich bin wirklich froh, dass also Jesus klar sagt "kein Jota" des Gesetzes soll aufgehoben werden. Das ist wichtig, denn das steht im Neuen Testament und hat die Gültigkeit für uns. Paulus bestätigte dies dann genauso. Die Anführung im Artikel, könnte man mit berücksichtigen. Wenn Frauen Priester unterstützen finde ich es gut. So läuft es auch in der evangelischen Kirche durchaus gut ab. Doch im Prinzip ist eine Assistenzsstelle immer auch okay. Es muss nichts in der Welt "sagenumwogenes" sein. Unser Ziel ist der Himmel und die Verherrlichung Gottes.


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 Krisi 13. Mai 2016 
 

Gott hat einen Plan! Die Rebellische Welt aber auch...

Im alten Testament steht GESCHRIEBEN, dass im jüdischen Volk eigendlich nur Männer (Stamm der Leviten) Priester wurden. Gott hat sich die Leviten erwählt aus den Zwölf Stämmen. Da wir nun an unseren Herrn Jesus Christus glauben und wir wissen, dass Gott sich seinen Weg in die Schöpfung durch das jüdische Volk erwählt hat, sagte er etwas entscheidendes:Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich6 der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.20 Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel eingehen!


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 H.v.KK 13. Mai 2016 
 

H.v.KK

Was der Papst "wirklich sagte"? Schlimm genug,daß er ständig etwas sagt,was dann umgehend relativiert werden muß!


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 Wiederkunft 13. Mai 2016 
 

ORF

Natürlich reagiert auch der ORF auf diese neue Schlagzeile aus Rom und zitiert gleich einmal Kardinal Kasper und Befürworter für das Diakonat der Frauen. Es tut mir leid, aber ich glaube nicht mehr an das Argument der spontanen Äußerungen des Papstes,er bringt diese Themen bewusst ins Spiel, er will hier Veränderungen. Unlängst sagte er doch, wir hätten in der Kirche für die Frauen viel zu wenig getan! Leider dürften Diakoninnen dann auch predigen, taufen ,beerdigen, usw., was für schreckliche Vorstellung! Sagte nicht Paulus in den sogenannten "Anfängen" der Kirche:" Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht"??


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  13. Mai 2016 
 

Die Taktik des Papstes- typisch jesuitisch?

Erzbischof Forte äußerte anlässlich der Einführung der Kommunion für alle folgendes:
“Don’t judge, but reach out to all with the gaze of mercy, but without renouncing the Truth of God. It is easy to say, ‘that family has failed’; more difficult to help it not to fail. No one ought to feel themselves excluded from the Church.”

Archbishop Forte has in fact revealed a “behind the scenes” [moment] from the Synod: “If we speak explicitly about communion for the divorced and remarried,” said Archbishop Forte, reporting a joke of Pope Francis, “you do not know what a terrible mess we will make. So we won’t speak plainly, do it in a way that the premises are there, then I will draw out the conclusions.”

nachzulesen auch im italienischen Original auf
http://www.onepeterfive.com/pope-speaking-plainly-communion-divorced-messy/

Nur nichts klar aussprechen, aber dann doch die Folgerungen ziehen.


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 carl eugen 13. Mai 2016 

Sie haben recht, lieber @M.Schn-Fl.

Aber in diesem Fall kann man es sich auch nicht ganz so leicht machen und den Vatikan und den Papst einfach lossprechen. Die Medien sind auf einen fahrenden Zug aufgesprungen bei dem Franziskus der Lokführer ist. Der Papst weiss nach 3 Jahren im Amt anscheinend immernoch nicht was seine spontanen Reden auslösen können. Er muss endlich einsehen, dass sein Wort viel mehr Gewicht hat als das irgendeines Bischofs vom Ende der Welt. Bei Franziskus gibt es in einer Woche mehr Missverständnisse und Dementis als bei Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in 35 Jahren zusammen. So kann es einfach nicht weitergehen.


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 A.Birlinger 13. Mai 2016 
 

Zu M.Schn-Fl

Wie schön wäre es, wenn Sie recht hätten.

Wenn aber selbst die vatikanischen Medienverantwortlichen mit ihren Meldungen im Dunkeln tappen, weil der Papst mal wieder spontan war, dann liegt das problem an einer anderen stelle.

Die chaotischen WIRKUNGEN des päpstlichen Geredes können Sie im Internet recherchieren. die gesetzmäßigkeiten der medien muss der papst doch endlich zur kenntnis nehmen.

Wenn aber ideologiegesteuerte medien vom papst selbst die steilvorlagen auf dem tablett serviert bekommen, kann man nur noch eines sagen: deren Beifall ist ihm sicher und insgeheim lachen sie sich in ihren redaktionsstuben ins fäustchen / Gute Nacht für die Kirche!


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 Selene 13. Mai 2016 
 

Abwarten

Mir persönlich ist es inzwischen zuviel, mich mit dem ganzen Verwirrspiel aus Rom noch groß zu beschäftigen.

Seit 3 Jahren geht das ungefähr so:

Der Papst sagt was, P. Lombardi relativiert, der Papst macht "sein Ding", Verlautbarungen und Dementis im Wechsel werden verkündet, zahlose Interpretationen aus allen kirchlichen "Lagern" ohne Ende, die Gläubigen wissen nicht, woran sie sind, mit großem Aufwand (siehe 2 Fragebogenaktionen, 2 Synoden) wird was in Gang gesetzt und hinterher kommt irgendwann ein offizielles Dokument vom Papst, das jeder so auslegen kann wie er will (siehe Amoris laetitia).

Die Kirche hätte wahrhaft andere Sorgen......


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 M.Schn-Fl 13. Mai 2016 
 

"Medien berichten"

Eine ganze Reihe von Kommentatoren auch hier sollte ganz schnell wieder zu sich kommen.
DER WIRRWAR WURDE VON DEN MEDIEN GESTIFTET; NICHT VOM PAPST:
Wir sollten das ja nun wirklich alle wissen: bevor die Medien (und bestimmte "Reformkatholiken") den Mund aufmachen, ist es gewöhnlich schon gelogen - zumindest wenn es die Kirche betrifft.
Haben wir das noch immer nicht gelernt?


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 Sebi1983 13. Mai 2016 
 

In den Garten gehen, einen Augenblick durchschnaufen,

und die Füße hochlegen, an einem sonnigen Maitag Gottes schöne Schöpfung genießen. Das werde ich jetzt machen.

Vielleicht ist das das einzig Sinnvolle, was man bei diesem ganzen Wirrwarr machen kann.

Unter den jetzigen personellen Bedingungen erwarte ich mir aus Rom augenblicklich für meinen Glauben keine Stärkung.

Aber vielleicht ändern sich die Zeiten auch wieder. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber ein Quäntchen Bitterkeit bleibt.


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 Maulwurf 13. Mai 2016 

Was genau war die Frage?

Für eine einigermaßen qualifizierte Interpretation der Antwort wäre es sehr sinnvoll, auch den GENAUEN Wortlaut der Frage zu kennen.

Dazu heißt es in dem obigen Artikel leider nur "Eine der Fragen bezog sich auf das Diakonat für Frauen in den Anfängen der Kirche.". Das ist mir ein bisschen zu wenig und sehr schade.

Vielleicht lässt sich das noch nachholen?

Diakoninnen: Nach meinem Verständnis waren die damaligen Diakoninnen so etwas, wie in der evangelischen Kirche die Diakonissen, also etwas ähnliches wie Ordensschwestern, die in der Pflege und ähnlichen Bereichen mitwirken. So ähnlich habe ich es mal wo gelesen.


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 A.Birlinger 13. Mai 2016 
 

Zu GINSTERBUSCH

Vollste Zustimmung!

Während der Amtszeit von Papst Benedikt war oft von Kommunikationsproblemen die Rede (z.B. Piusbrüder/Aufhebung der Exkommunikation und und und). Da haben Mitarbeiter des Papstes geschlafen und ihren Job nicht ordentlich gemacht. Schlimm!

Aber was wir seit 2013 erleben, spottet jeder Beschreibung. Quelle von Chaos und Verwirrung sind hier nicht schlafende Mitarbeiter sondern der Papst selbst, der es seit drei Jahren nicht gelernt hat, auch die WIRKUNG seines spontanen Geredes zu bedenken.

Ist das Starrsinn? Überforderung? Blauäugigkeit? Naivität? Oder vielleicht sogar Berechnung?

Ich bin ratlos und meine innere Emigration wird größer und größer.

Hoffen wir auf einen guten Nachfolger, der mir jetzt schon leid tut.


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 Marollein 13. Mai 2016 
 

Lieber Papst
Sag klar und bestimmt
was du willst
Lass die Phrasen fehlen
wer nutzlos unsere Zeit nimmt..stiehlt
und es heisst: du sollst nicht stehlen


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 Herbstlicht 13. Mai 2016 
 

Korrektur!

Ich korrigiere mich!
Das von mir vorhin Gesagte, dass mein Kommentar (mit Link auf Radio Vatikan) gelöscht worden sei, trifft nicht zu.
Ich hatte mich auf einer anderen Seite befunden und dort fälschlicherweise meinen Kommentar vermisst.

Ich habe mich geirrt und bitte die Redaktion um Entschuldigung.


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 A.Birlinger 13. Mai 2016 
 

zu SCHLEGL

Ihrem Gebetsaufruf, Herr Schlegl, schließe ich mich gern an. Beten wir für den Papst, dass es ihm endlich gelingt das umzusetzen, was er in der Morgenmesse gepredigt hat: sich auf die Zunge beißen. Nur wenn Wort und Tat übereinstimmen, entsteht Glaubwürdigkeit.


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 Herbstlicht 13. Mai 2016 
 

@A.Birlinger

Heute morgen hatte ich hier auf das von Ihnen erwähnte Interview mit Sr. Katharina auf Radio Vatikan verlinkt und einen kleinen Auszug daraus gebracht. Jetzt soeben stelle ich fest, dass mein Beitrag, der zuvor gelesen werden konnte, inzwischen wieder verschwunden ist.
Warum nur?
Gestern noch hieß es, es finde keine Zensur statt, nur Moderation!


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 Stiller 13. Mai 2016 
 

Die Aufgeregtheit und das übereinander Herfallen

mit Verdächtigungen und Vermutungen, dem Infragestellen der Gläubigkeit und Kirchentreue jeweils anderer zeigt die Aufgewühltheit von Katholiken.

Die mediale Allpräsenz und Vielfalt ist gewaltig - und ebenso sind es die Formen und Inhalte der Diskutanten.

Aufgeregtheit und übereinander Herfallen, wie oen genannt, gab es immer in der Kirche, ja schon bei den Aposteln (siehe Apostelkonzil, siehe die Konzilien der ersten 400 Jahre).

Kirche lebt und Kirche verändert sich.
Und besonders der Glaube lebt.
Die Erkenntnis von Wahrheit in Christus ist dabei ein fortschreitender und auch schmerzlicher Prozess und sicher nie abgeschlossen bis zur Wiederkunft des Herrn.

Dabei, das sehen wir ganz deutlich beim Thema "Diakonat der Frauen in den ersten Jahrhunderten?" ist noch viel zu forschen und zu verstehen.
Und für Missverständnisse ist offensichtlich immer viel Raum.


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 Magdalena77 13. Mai 2016 

Heutiger Titel der "ZEIT": der Barmherzige Jesus tippt sich an die Stirn, der Titel: "Wozu brauchen wir noch zwei Kirchen?"

Noch Fragen?

Von einem Papst erwarte ich, dass er sich verantwortungsvoll und klar äußert, und von katholischen Nachrichtenseiten, dass sie erst berichten, wenn der genaue Wortlaut einer Papstaussage feststeht. Damit könnte man viel Schaden für die Kirche abwenden.

Von säkularen "VerLeit"Medien indes ist wohl nicht mehr viel zu erwarten.


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 carl eugen 13. Mai 2016 

Ich schließe mich vollumfänglich @Ginsterbusch an!

Es ist in der Tat nicht mehr auszuhalten. Jeden Tag ein neuer Eklat.
Was der Papst wirklich gesagt hat ist geklärt, aber was die Medien daraus gemacht haben (mit tatkräftiger Unterstützung des Vatikans, denn Pater Lombardi konnte selbst gestern Nachmittag nicht schlussendlich klären, was Franziskus genau gesagt hat [Pressearbeit des Vatikans: Setzen, Sechs]), das ist in der Welt und lässt sich auch nicht beseitigen. Mal sehen, was am Ende bei dieser ganzen Sache rauskommt. Ich traue dem Braten nicht so ganz, nicht mehr!
Ich nehme den Vorschlag von Msgr. Schlegl gerne auf und bete jeden Tag den Rosenkranz für den Papst (was ich ohnehin immer tue) und seinen armen Nachfolger, der dieses Chaos eines fernen Tages erbt und aufarbeiten muss. Gottes Segen an alle!


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 Secundus 13. Mai 2016 

@herzrosenduft

"Das tun nur die Dummen..."Stimmt das? Das Entscheidende ist in der heutigen medialen Welt leider nicht, was der Papst wirklich gesagt hat, sondern das, was die Medien in "realtime" in die Welt tragen. Medien erreichen heute, wie wir (fast) alle wissen, über soziale Netzwerke, Smartphones, Internet usw. zeitgleich jeden Winkel der Welt (akt. Beispiel aus der Politik: Flüchtlingskrise, Kanzlerin-Selfie). Das Fatale ist, daß der Vatikan und der Papst m. E. das noch nicht verstanden haben. Durch Dementi und Zurückrudern der Pressesprecher entsteht jedes Mal ein Flurschaden (z. B. Aussagen des Papstes zu Kindererziehung, Katholiken und Karnickel, Mutterbeleidigung u. a.). Ich habe es schon mal geschrieben, ich glaube, die Absicht von Papst Franziskus ist gut gemeint, aber sein lockerer Unterhaltungsstil in der Öffentlichkeit gefällt und verwirrt oft zugleich - sogar seine Mitarbeiter. Die anfänglichen spontanen Telefonate, die teils medial ausgenutzt wurden, hat er wohl jetzt eingestellt.


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 Stephaninus 13. Mai 2016 
 

@Schlegl

Lieber Msgr Schlegel
2 Dinge:
Ich danke Ihnen für Ihre zahlreichen, guten Ausführungen in der Sache. Auch für Ihren Bussaufruf. Sie haben recht. Auch ich war zu voreilig und setzte mich wohl viel zu schnell aufs hohe Ross. Manchmal verwirrt mich unser Papst, den ich persönlich sehr mag, halt immer wieder ein bisschen. Aber vielleicht ist es am Ende weniger der Papst als die eigene Verwirrtheit, die einem oft einen Fallstrick bereitet.
2. Vielen Dank für Ihre stets sehr gehaltvollen Kommentare, auch dafür, dass Sie uns immer wieder die Kirche(n) des Ostens nahe bringen. Ich habe stets grosse Freude und entsprechendes Interesse daran. Gerade diesbezgl. wäre es toll, wenn Sie einen oder mehrere(auch für den zwar einigermassen gebildeten, aber eben doch theologischen Laien) Literaturtipp/s abgeben könnten. Herzlichen Dank!


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 Ginsterbusch 13. Mai 2016 

Er hat es nicht so gesagt, er hat es nicht so gemeint

Und immer bleibt eine noch größere Verunsicherung zurück.
Mal ehrlich: stellen wir uns vor, Herr Seibert müsste nach fast jeder Merkel Aussage öffentlich bekennen.. .sie habe es sooo nicht gesagt bzw.gemeint.
Ich finde die derzeitige Situation kaum noch aushaltbar.
Vertrauen wir auf die Gottesmutter in Fatima. Sie hat alles so gemeint wie sie gesagt hat.


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 Robert S 13. Mai 2016 
 

@SCHLEGL Busse tun....?

Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIJA,
sehr geehter Msgr Schlegl...warum sollen diejenigen Busse tun die sich darüber aufregen dass unser gegenwärtiger Heiliger Vater Franziskus sich in ganz anderer Weise und in manchen Fragen sich auch essentiell anders ausdrückt als die Päpste vor ihm? Der Grund der Aufregung ist doch dass der Papst etwas ändern möchte oder das zumindest der Eindruck entsteht das er etwas ändern möchte was die Päpste vor ihm für unveränderbar hielten und uns als unveränderbar zu Galuben vorstellten. Die Frage ist dann wer die Busse tun soll... Hat den unser Heiliger Fanziskus als Papst und somit als Hirte nicht die Pflicht uns den Glauben so zu lehren wie die Päpste vor ihm und wie es unser HERR JESUS CHRISTUS augetragen hat und sich klar und eindeutig auszudrücken? Wozu brauchen wir imer einen Erklärer päpstlicher Worte? Ausserdem las ich hier auf kath.net dass PApst meint das GOTT uns bedingunslos liebt und verzeiht.Wozu dann Busse tun? +PAX+CHRISTI+ Robert S


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 Willigis 13. Mai 2016 
 

Kommission?

Wozu denn bitteschön eine "offizielle Kommission"? Es gibt mit Sicherheit ganze Regalmeter über das Thema, aus allen denkbaren Perspektiven, sakramententheologisch, ekklesiologisch, anthropologisch, soziologisch etc pp.

Bei so einem Sachstand kann man einen Referenten in der Kurie bitten, die Literatur zu sichten und zu einem Essay zusammenzufassen. Aber auch sowas dürfte schon irgendwo existieren, das ist ja eine Fingerübung für Theologiestudenten.


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 Schneerose 13. Mai 2016 
 

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Kommentare, lange, kurze, zynisch bis wohlwollend. Msgr. Schlegl spricht mir aus der Seele! (an @ Pilgrim_Pilger) Nebenbei: Schön, dass wir alle keine anderen Sorgen haben als unfundierte Medienberichte sofort aufzugreifen und zu kommentieren.


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 A.Birlinger 13. Mai 2016 
 

Fehler der Medien?

Quelle der Berichterstattung bei Radio Vatikan war ein Interview mit einer Ordensfrau, die an der Audienz teilgenommen hatte.

Schlimm, dass nicht einmal Radio Vatikan, die offizielle Sender des Vatikans, auf Originalquellen wie Redemanuskripte zurückgreifen kann, sondern auf Informationen aus Interviews/zweiter Hand angewiesen ist.

Ein Kommunikationsdesaster, das sich in heutiger Zeit auch die Kirche nicht mehr erlauben kann. In diesem Fall den schwarzen Peter auf die bösen Medien zu schieben, greift zu kurz.

Man soll die Hoffnung nicht verlieren, dass der eigentliche Auslöser - Franziskus/Bergoglio mit seinem Spontangerede - dazulernt. Oder ist das Taktik?

Ansonsten halte ich es wie von SCHLEGL vorgeschlagen und bete eifrig für den jetzigen Papst und v.a. für seinen Nachfolger, der wieder Ordnung ins Chaos bringen muss.


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 Simon Cyrenaeus 13. Mai 2016 
 

@Secundus, @herzrosenduft

Der Papst hat keinen Einfluss darauf, wie die Medien seine "Plaudereien" interpretieren und was sie darüber berichten. Es gibt daher nur eine Möglichkeit, missverständliche Medienberichte über päpstliche Äußerungen zu vermeiden: Nicht mehr soviel "plaudern" - wenigstens nicht in der (Medien-)Öffentlichkeit!
Der Duden kennt übrigens sogar den Begriff des "Dampfplauderers" und definiert diesen so: "Person, besonders des öffentlichen Lebens, die gern und viel redet."


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 herzrosenduft 13. Mai 2016 

@secundus Thema Flurschaden

Es sollte jedem bekannt sein oder bekannt werden, dass die Medien hierzulande das Bild bestimmen, dass die Menschen vom Papst haben. ...und dieses Bild stimmt selten mit den Tatsachen überein, sondern ist verzerrt. Schuld am Flurschaden ist nicht der Papst, sondern die Medien. Man sollte nicht unbedingt immer alles sofort glauben, was über den Papst und die Kirche geschrieben steht. Das tun nur die Dummen...


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 Chris2 13. Mai 2016 
 

Auch, wenn es natürlich interessant wäre, zu erfahren,

welche Rolle genau die Diakoninnen in der frühen Kirche innehatten, glaube ich nicht, dass wir nach 2000 Jahren plötzlich bahnbrechende neue Erkenntnisse gewinnen werden. Obwohl - mit der histerisch-glitschigen Methode (meiner Erfahrung nach 'Theologie ohne Gott') findet sich sicherlich etwas (nach dem Motto: Schrift x muss nach 70 n. Chr. entstanden sein, weil Jesus die Zerstörung des Tempels andeutet - was der Schreiber vor dem Jahr 70 gar nicht gewusst haben und damit Jesus auch nicht in den Mund gelegt haben kann). Jedenfalls machen sich jetzt viele Frauen wieder Hoffnungen, doch noch bis zur Priesterweihe durchmarschieren zu können. Ihre Enttäuschung wird grenzenlos sein...


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 Pilgrim_Pilger 13. Mai 2016 
 

Das ängstliche Pfeifen im Wald ?

„Wenn man von Frauen als Diakoninnen in den ersten Jahrhunderten der Kirche spricht, dann ist nicht wirklich bekannt, welche Rolle sie damals innehatten. Ob man eine offizielle Kommission einsetzen soll, die diese Frage vertieft? Einverstanden. Ich werde das ansprechen, damit so etwas umgesetzt werden kann – eine Studienkommission einrichten –, diesen Vorschlag nehme ich an.“

Tja und wer weiß mit welchen Personen Franziskus Studienkommission besetzt und bedenkt welches Trommelfeuer viele Medien veranstalten werden. Kann schon Bedenken haben ob das wirklich so harmlos ist wie sich das mancher erwünscht.

Es ist die Hoffnung das Jorge Mario Bergoglio das schon nicht so gemeint haben könnte oder das die Studienkommission die Lehre der Kirche bestätigt, beides könnte eine Illusion sein. Ich hoffe und bete das es keine ist und die Treue zur Verfasstheit der Kirchbestätigt wird.


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 AlbinoL 13. Mai 2016 

Bei aller Liebe aber ich glaube nicht mehr ganz an Spontanität und Zufälle

Zufällige Frage, Zufällige Antwort...das habe ich jetzt bei Amoris Laetitia gesehen...
Zufällig hält Kardinal Kasper beim Konsistorium einen Vortrag über seine These vom Sakramentenempfang für Wiederverheiratete.
Zufällig bringt Kardinal Schönborn eine Gradualität ins Spiel.
Alles das wird von der Synode abgelehnt um dann versteckt in AL zu stehen (es gibt zwar keine Gradualität des Gesetzes aber eine Gradualität der Anwendung LOL)
Dann steht in AL es kann keine generellen Bedingungen für den Kommunionempfang für Wiederverheiratete geben (max. Einzelfall und Forum Internum).
Was macht die DBK: Wir erarbeiten generelle Kriterien für die Zulassung...ob gewollt oder nicht, der Vorschlag von Kasper...
Wenn man am Ende sowieso macht was man will, brauch man auch keine Studiengruppe oder Synoden einberufen um den Anschein einer Beratung stattzugeben...


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 Secundus 13. Mai 2016 

Flurschaden

Ein großes deutsches Onlinemagazin bezeichnet Franziskus heute inzwischen als "Der nächste Luther". ZDK und andere Organisationen im deutschsprachigen Raum sprechen im TV u. a. davon, "der Papst höre hin auf die Erfordernisse der Zeit und schaue nicht so sehr auf menschenferne Dogmen und alte Traditionen." Das was Franziskus öffentlich plaudert, wird viel mehr beachtet, als das was er schreibt oder seine Pressesprecher versuchen "wieder zurechtzurücken". Es werden seit Beginn eines Pontifikats Erwartungen geweckt, Verwirrung gestiftet, Flurschaden verursacht. Unbewusst oder Absicht?


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 Stefan Fleischer 13. Mai 2016 

Ich bin gespannt

wie die Medien nun reagieren. Eigentlich sollte jeder, der die Möglichkeit hat, diese Meldung seinen Medien zustellen mit der Bitte um eine entsprechende Korrektur ihrer Meldung.
Eine Richtigstellung wäre aber auch von den Nachrichtenagenturen. Hier wären die Medienstellen der Bistümer und Bischofskonferenzen gefordert. Hoffen darf man immer, dass bei dieser Aktion die KNA mit dem guten Beispiel vorangeht.


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