Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Neues Logo des Dresdner Kreuzchors sorgt für Diskussionen

5. April 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Kreuz erscheint nur noch im Namen, nicht mehr als Bild


Dresden (kath.net/idea) Er ist einer der ältesten und der bekanntesten Chöre Deutschlands: der Dresdner Kreuzchor. In diesem Jahr begeht er sein 800-jähriges Bestehen. Aber nicht allen ist nach Feiern zumute. Der Grund ist eine Neugestaltung des Chor-Logos, in dem das Kreuz nun nicht mehr als Bild vorkommt. Das hat eine Diskussion darüber entfacht, ob sich der Chor von seinen christlichen Wurzeln entfernt. Heftige Kritik an der Entscheidung übt der frühere Pfarrer der Leipziger Thomaskirche – an ihr ist der nicht minder berühmte Thomanerchor zu Hause –, Christian Wolff. Der Kreuzchor nehme das große Jubiläum offenkundig zum Anlass, sich „von seiner gemeinsamen Geschichte mit Kreuzschule und Kreuzkirche und damit von seiner jahrhundertealten Trias aus Glauben, Musik und Bildung zu verabschieden“, schrieb Wolff in seinem Internetblog. Stattdessen liefere er sich einem Marketing aus, das nicht einen Inhalt kommuniziere, sondern ihn vernichte, indem es sich selbst zum Inhalt mache. Dass der offizielle Festakt im März in der Semperoper und nicht in der Kreuzkirche – der Heimat des Knabenchores – stattfand, sei zusätzlich erstaunlich.


Chorsprecher: Von einer Säkularisierung kann keine Rede sein

Verwundert angesichts der Kritik zeigte sich auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea hingegen der Pressesprecher des Kreuzchores, Christian Schmidt. Von einer „Abkehr von christlichen Werten“ könne keine Rede sein. Man habe lediglich das Erscheinungsbild des Chores erneuert: „Die Wortmarke Kreuzchor ist erhalten geblieben, lediglich die Bildmarke ist verschwunden.“ Kritiker interpretierten in diese Entscheidung eine „angebliche Säkularisierung“. Das sei keineswegs so. Der Chor halte an seinem christlichen Ursprung und der geistlichen Musik fest: „Das ist unser tägliches Tun.“ Auch der Pressesprecher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Matthias Oelke (Dresden), äußerte gegenüber idea Verständnis für die Neugestaltung: „Der Name ist das Programm, nicht das Logo.“ Im Jubiläumsjahr werde zudem das untrennbare Miteinander von Kreuzkirche, Kreuzschule und Kreuzchor deutlich.

Dresdner Kreuzchor und Thomaerchor Leipzig singen: Einleitung ´Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen´ (aus der Matthäuspassion/ J.S. Bach)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kreuz

  1. „Karfreitag. Das Kreuz steht da“
  2. Papst wird das Kreuz am Kolosseum selbst tragen
  3. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  4. „Der Kampf um das Kreuz geht weiter und berührt jede Generation“
  5. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  6. „Bekreuzigen Sie sich, wenn Sie an einer Kirche vorbeigehen?“
  7. Nicaragua: „Kirche in Not“ verurteilt Brandanschlag auf Kathedrale
  8. Erstmals live übertragenes Gebet vor Turiner Grabtuch
  9. Die Hand Jesu – Eine Betrachtung in einer außergewöhnlichen Fastenzeit
  10. „Ich war ein Baum. Ich wurde zum Kreuz“






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Schisma auf leisen Sohlen
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz