Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  6. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Maria, die Mutter des Friedens

Lutherischer Bischof: Christliche Flüchtlinge vor Übergriffen schützen

17. Februar 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


SELK-Bischof Voigt fordert eine getrennte Unterbringung nach Religionen - Wiederholte Übergriffe radikaler Muslime auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen


Berlin/Hannover (kath.net/idea) Aufgrund von wiederholten Übergriffen radikaler Muslime auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen fordert die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) eine getrennte Unterbringung. Dies sei notwendig, solange der Staat nicht gewährleisten könne, „dass alle Flüchtlinge frei und ungehindert ihren Glauben in den Asylunterkünften leben können“, erklärte Bischof Hans-Jörg Voigt am 16. Februar in Hannover. Der Staat habe die Pflicht und die Aufgabe, die Religionsfreiheit uneingeschränkt zu gewährleisten und zu schützen. Gelinge dies zunächst nur durch eine nach Religionen getrennte Unterbringung von Flüchtlingen, müsse man diesen Weg gehen. Voigt: „Es kann nicht sein, dass Christen wegen ihres Glaubens in Flüchtlingsheimen drangsaliert werden.“


Unverständlich sei, dass gesellschaftlich relevante Gruppen und die Politik diese Missstände verharmlosten oder gar ganz verschwiegen. Der Bischof der fast 200 Gemeinden zählenden Kirche begründet seine Forderung mit Erfahrungen des SELK-Pfarrers Gottfried Martens, zu dessen Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin-Steglitz rund 1.200 Flüchtlinge gehören, zumeist Ex-Muslime aus dem Iran und Afghanistan. Er berichte immer wieder von gewalttätigen Übergriffen radikaler Muslime auf Christen. Außerdem würden christliche Flüchtlinge als Ungläubige beschimpft, ihnen Ketten mit Taufkreuzen vom Hals gerissen und Bibeln zerstört.

Christliche Flüchtlinge in Berlin verprügelt

Pfarrer Martens teilte am 13. Februar auf seiner Facebook-Seite mit, dass sechs christliche Flüchtlinge aus seiner Gemeinde in ihrer Unterkunft im Flughafen Tempelhof von einer Gruppe muslimischer Flüchtlinge massiv wegen ihres Glaubens bedroht worden seien. Als einer von den Christen daraufhin den – muslimischen – Wachschutz um Hilfe gebeten habe, habe dieser ihnen Hilfe und jeglichen Schutz verweigert.

Martens: „Darauf stürzten sich etwa 50 (!) muslimische Bewohner der Aufnahmeeinrichtung auf die Christen, verprügelten und verletzten sie.“

Den Christen sei es gelungen, sich in ein Zimmer zu flüchten. Die herbeigerufene Polizei habe mehrere Polizeihunde einsetzen müssen, um die Christen zu befreien.

Hörenswerte Predigt von Kardinal Woelki zur Ökumenischen Passionsandacht in Düsseldorf - Der Kardinal thematisiert auch die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Flüchtlingsheimen (ab Min10,20)


ARD-Tagesthemen: die bedrängten Christen in Flüchtlingsunterkünften



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  4. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  5. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  6. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  7. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  8. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  9. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  10. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  11. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  12. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  13. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  14. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  15. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz