08 Februar 2016, 11:00
Muslimische Security beleidigt im LaGeSo christliche Flüchtlinge
 
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Lutherischer Pfarrer Gottfried Martens/Berlin: Christenmobbing im „Landesamt für Gesundheit und Soziales“ (LaGeSo) - „Konvertierte Christen sind in unserem Land Opfer dritter Klasse ...“

Berlin (kath.net) Ein Gemeindemitglied der evangelisch-lutherischen Dreieinigigkeitsgemeinde in Berlin-Steglitz war am Mittwoch in seinem Flüchtlingsheim wegen seines christlichen Bekenntnisses tätlich angegangen worden. „15 muslimische Bewohner seines Heims hatten ihn und ein weiteres Gemeindeglied angegriffen und geschlagen, ihm das Kreuz vom Hals gerissen und die beiden als ‚Abtrünnige‘ und ‚Unreine‘ beschimpft“. Dies berichtete der Pfarrer der Gemeinde, Dr. Gottfried Martens, auf Facebook und bestätigte seine Angaben nochmals gegenüber kath.net auf Nachfrage. Anzeigen bei der Polizei hätten keinen Zweck, erläuterte er weiter, denn es gebe im Heim genügend muslimische Zeugen, die aussagen würden, dass sie „genau gesehen haben, dass unser Gemeindeglied sich das Kreuz selbst vom Hals gerissen und sich seine Verletzungen selber zugefügt hat ... Es ist schon mindestens der dritte Angriff auf dieses Gemeindeglied. Ich habe wiederholt, das letzte Mal vor zwei Monaten, das zuständige Sozialamt schriftlich um eine Verlegung gebeten und die Angriffe geschildert. Es passiert nichts.“ Der evangelisch-lutherische Pfarrer fügte frustriert hinzu: „Konvertierte Christen sind in unserem Land Opfer dritter Klasse ...“

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Doch dies war nicht der einzige Vorfall von Gewalt gegen Menschen seiner Gemeinde an diesem Mittwoch. Dies berichtete Pfr. Martens über einem weiteren Vorfall, diesmal im Berliner „Landesamt für Gesundheit und Soziales“: „Das neuste Update vom LaGeSo: Zwei Taufbewerber aus unserer Gemeinde warten dort mit einem christlichen Freund im Wartebereich. Ein Stuhl wird frei. Ein Mann bietet ihm dem Freund der beiden an mit der Bemerkung: Du bist Moslem, du darfst hier sitzen. Daraufhin sagt der Freund: Ich bin aber kein Moslem, ich bin Christ!“ Daraufhin brach bei den Flüchtlingen allgemeine Empörung aus und sie beschwerten sich darüber, dass sie „mit unreinen Christen in einem Raum warten“ müssten. Die Beschwerdeführer gehen „zur arabischen Security. Diese rückt an, beschimpft und beleidigt die drei Christen und den christlichen Glauben mit übelsten Schimpfworten, prügelt auf sie ein - und erteilt unseren beiden Taufbewerbern für sechs Monate Hausverbot im LaGeSo. Sie hatten ohnehin schon zwei Monate am LaGeSo vergeblich auf die Auszahlung ihres Geldes gewartet ...“ Martens erläuterte weiter: „So macht die muslimische Security den Bereich vor dem LaGeSo allmählich Schritt für Schritt zur christenfreien Zone. Alltag in Berlin. Die Verantwortlichen wissen davon - und schweigen.“

Am Mittwochabend hatte die ARD in einem Themenbrennpunkt (Video siehe unten) den wachsenden und durchaus gewaltbereiten Druck thematisiert, der von muslimischen Flüchtlingen auf christliche Flüchtlinge ausgeübt wird. Ein christlicher Flüchtling berichtet: „Ich bin nach Deutschland gekommen, um frei zu leben, und treffe statt dessen auf radikale Muslime!“ Die ARD holte auch Pfr. Martens vor die Kamera. Bereits Mitte Januar waren Vorfälle in einem hessischen Flüchtlingsheim einer weiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. In Oberursel hatte muslimische Security einen Christen krankenhausreif geprügelt. Dem zum Christentum konvertierten Südiraner wurde dabei vorgeworfen, er habe den Islam beleidigt, kath.net hat berichtet.

Inzwischen entstehen erste Flüchtlingsunterkünfte für christliche Schutzsuchende, die diesem Problem entgegen wirken sollen. Die Stadt Stuttgart errichtet derzeit eine Unterkunft, in der 30 Christen unterkommen können, wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete. „Focus“ erwähnte, dass auch in Stuttgart in der letzten Zeit „christliche Flüchtlinge mehrfach über Mobbing durch die muslimischen Mitmenschen berichtet“ hätten. Auch das Erzbistum Köln baut derzeit eine Flüchtlingsunterkunft vorwiegend für christliche Flüchtlinge.

ARD-Tagesthemen: die bedrängten Christen in Flüchtlingsunterkünften






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