Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

EU-Kommission attackiert neue EU-Bürgerinitiative für die Familie

19. Jänner 2016 in Familie, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Initiative „Mum, Dad & Kids“ ist der EU-Kommission und ihrer LGBT-Ausrichtung ein großer Dorn im Auge!


Brüssel (kath.net/pm) "Das leistet keinen Beitrag zur Fortentwicklung der EU und des Europarechts, sondern betrifft ein umstrittenes und emotional aufgeladenes Thema, das nur für eine Minderheit, nicht aber für die große Mehrheit der EU-Bürger von Bedeutung ist." Mit diesem Satz hat die EU-Kommission die neue Bürgerinitiative "Mum Dad & Kids" abqualifiziert. Dies geht aus dem Protokoll der 2149. wöchentlichen Sitzung der Europäischen Kommission vom 9. Dezember 2015 hervor. Gleichzeitig musste sich Kommission aber vom Generaldirektor des Juristischen Dienstes der EU-Kommission darüber belehren lassen, dass die Kommission dazu verpflichtet ist, jede Bürgerinitiative zu registrieren, die die formalen Voraussetzungen erfüllt und zu den europäischen Grundwerten nicht in offenkundigem Widerspruch steht.


Bei der LGBT-Agenda (lesbisch, schwul, bi- und transsexuell), die von gewissen Kräften im Europaparlament, wie auch innerhalb der Europäischen Kommission propagiert wird, haben EU-Kommissare offensichtlich weit weniger Berührungsängste. Zuletzt sprach beispielsweise der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, ein holländischer Sozialist, auf einer Galaveranstaltung der Schwulenlobby ILGA Europe. Er versprach dort, sich dafür einzusetzen, dass die Homo-"Ehe" in allen EU-Mitgliedstaaten anerkannt wird. Das Budget von ILGA Europe stammt übrigens zu 70% direkt von der EU-Kommission und wird mit Steuermitteln finanziert! Die Homo-"Ehe" ist nach Ansicht der Kommission, im Gegensatz zu vielen Umfragen unter europäischen Bürgern, natürlich weder "umstritten", noch ist sie ein "Minderheitenthema", sondern sie ist ein "Fortschritt".

Doch zurück zur Bürgeriniative "Mum Dad & Kids". Diese wurde inzwischen registriert. Gleichzeitig forderten die Kommissare eine Debatte darüber, wie diese Situation "berichtigt" werden könnte, um solche Initiativen, deren langfristige politische Folgen ihnen gefährlich erscheinen, in Zukunft von vornherein unterbinden zu können. Voraussichtlich ab Ende Januar 2016 kann man die Initiative übrigens unterstützen.

Weitere Informationen: www.mumdadandkids.eu.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  8. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  9. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  10. Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  9. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  10. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  11. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  12. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  13. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  14. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz