15 Oktober 2015, 08:45
ÖVP-Abgeordnete nimmt neue ÖVP-Gemeinderätin Kugler in Schutz
 
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Gabriele Tamandl: Bezeichnungen wie "Katholiban" und "Kupplerin" sind ärgerlich und dumm. Ist es denn "unstatthaft, dass sich eine Politikerin in Österreich offen zu ihrem Glauben bekennt?"

Wien (kath.net/pm) "Es ist für mich unfassbar und ungeheuerlich, wie sich Gudrun Kugler, die per Vorzugsstimmen in den Wiener Gemeinderat einziehen wird, nun einer wahren Hetzkampagne ausgeliefert sieht", ärgert sich ÖAAB Wien-Obfrau Abg.z.NR Gabriele Tamandl. Wenn Menschen in den sozialen Medien es allem Anschein nach lustig finden, Kugler als "Katholiban" zu bezeichnen sei das schon schlimm genug. Wenn Journalisten dies befürworten oder gar selbst weiter verbreiten, sei dies schon hart an der Grenze. "Aber wenn Medienmacher gar zur Formulierung 'Katholische Kupplerin Kugler kommt ins Wiener Rathaus' greifen, dann kann man das nicht einfach so hinnehmen. Diese Verhaltensweise ist ärgerlich und dumm", so Tamandl weiter.

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"Ich frage mich ernsthaft, ob Journalisten, die solche Schlagzeilen produzieren, es als Verbrechen empfinden, eine Partneragentur für katholische Menschen zu betreiben. Oder finden sie es gar unstatthaft, dass sich eine Politikerin in Österreich offen zu ihrem Glauben bekennt?", fragt die ÖAAB Wien-Obfrau.

Gudrun Kugler habe mit viel Engagement und ihrem klaren Bekenntnis zu einer wertorientierten Politik den Einzug in den Gemeinderat geschafft, erklärt Tamandl: "Noch dazu mit einem überragenden Ergebnis. 2276 Stimmen auf dem Stadtwahlvorschlag und 2565 Stimmen insgesamt sprechen eine sehr deutliche Sprache." Dazu sei ihr "von ganzem Herzen zu gratulieren, auch und gerade wenn manche Menschen offensichtlich einen Beißreflex entwickeln, wenn jemand nicht im linksliberalen Mainstream zu schwimmen bereit ist", so Tamandl.

"Kugler ist Magister des Rechts und des Frauenrechts, Doktor des Internationalen Rechts und Master der Theologischen Studien zu Ehe und Familie und kann auf umfangreiche Erfahrung auch auf Ebene internationaler Organisationen verweisen. Sie wird sich im Wiener Stadtparlament unter anderem um familienpolitische Anliegen kümmern" bemerkt die Wiener ÖAAB-Obfrau. "Dass sie sich hier wie in anderen Bereichen auf ihre christlich-sozialen Überzeugungen stützt und diese entsprechend einbringt ist ja für die ÖVP als christdemokratische Partei nichts ungewöhnliches", so Tamandl abschließend.

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