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Kardinal Canizares kritisiert europäische Flüchtlingspolitik

15. Oktober 2015 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
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Den europäischen Staaten warf Canizares vor, auf die Flüchtlingskrise mit «Gesten und Propaganda» zu reagieren.


Valencia (kath.net/KNA) Der Erzbischof von Valencia, Kardinal Antonio Canizares, hat die europäische Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. «Die Invasion der Einwanderer» könne sich als «trojanisches Pferd» erweisen, sagte der Geistliche laut spanischen Medienberichten am Mittwoch.

Man müsse scharfsinnig sein und genau hinterfragen, «wer hinter alledem steckt». «Kommen die Menschen wirklich, weil sie verfolgt werden?», fragte der Kardinal. Dies treffe seiner Meinung nach «nur auf sehr wenige» zu.

Den europäischen Staaten warf Canizares vor, auf die Flüchtlingskrise mit «Gesten und Propaganda» zu reagieren. Dabei dürfe man mit dem, was derzeit geschehe, «nicht spielen». Sowohl die Geschichte als auch die Identität der Völker verdienten Respekt.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 queenie 21. Oktober 2015 
 

11 angebotene Wohnungen

- nur eine von Behörden verschiedener Städte angeschaut. Das ist auch Realität.


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 Seramis 16. Oktober 2015 
 

@asino

'aus "Brandschutzgründen"' ist gut! Heute morgen hat das Radio wieder gemeldet, dass ein als Unterkunft vorgesehenes Haus abgefackelt wurde - wie mittlerweile fast alltäglich. Sollte man auch mal erwähnen...


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 asino 16. Oktober 2015 

ganz und gar freiwilliges Angebot

@ulmi
nein ganz und gar keine Konfiszierung. Die Quartiergeber haben ihre Bereitschaft in einem Fall vor 4 Wochen, im zweiten Fall vor gut einer Woche gemeldet. Aber noch hat sich keine öffentliche Stelle dafür interessiert. In einem dritten Fall kam das angeblich aus "Brandschutzgründen" nicht zustande - ob zu Recht, kann ich nicht beurteilen.
Im Allgemeinen scheint die Angst dort am größten zu sein, wo es noch gar keine Flüchtlinge gibt.


2

0
 
 Magdalena77 16. Oktober 2015 

Hilfe mit Herz UND Verstand!

Es wäre schon sehr viel gewonnen, wenn einfach geltendes Recht angewendet und nicht einfach niedergetrampelt würde, sobald es nicht mehr in die Vorstellungen unserer Kanzlerin passt. Das heißt, es muss Staatsgrenzen geben, die auch geschützt werden. Es müssen alle registriert werden, die hereinwollen - und zwar bevor sie anfangen, auszubüchsen und sich auf eigene Faust in der BRD zu bewegen-, es müssen nicht Asylberechtigte zügig in ihre Herkunftsländer zurückgebracht werden, Straftäter sollten zumindest Gefahr laufen, dass ihr Asylverfahren eingestellt wird. Die wenigsten Menschen in D haben etwas gegen Hilfe für Bedürftige, aber das, was wir zur Zeit erleben, widerspricht jeder Vernunft und echten Hilfeleistung, denn die wirklich Bedürftigen kommen inmitten zahlreicher Trittbrettfahrer kaum zum Zuge. Von den Christen, die selbst in den Unterkünften in D noch von Muslimen verfolgt und bedroht werden, ganz zu schweigen. Ganz zu schweigen auch von den armen Frauen und Kindern dort...


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0
 
 beertje 16. Oktober 2015 
 

klar erkannt!

Aber wie üblich werden die Menschen erst dann erkennen, wenn es zu spät ist. Vernebelung und Gehirnwäsche durch die Medien sind einfach zu wirksam.


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0
 
 luigi 16. Oktober 2015 
 

reale Zahlen ,aber wo?

Habe beim Bundesamt für Migration nachgesehen und folgendes gefunden:
„.. So sind im EASY-System im Monat September 2015 bundesweit etwa 164.000 Zugänge von Asylsuchenden registriert worden. Von Januar bis September 2015 waren es insgesamt ca. 577.000. … Bei den EASY-Zahlen sind Fehl- und Doppelerfassungen wegen fehlender erkennungsdienstlicher Behandlung und fehlender Erfassung der persönlichen Daten nicht ausgeschlossen. “ Soviel zu den Zahlen des Bundesamts.
Ob die Sonntagszeitung von der Bild abgeschrieben hat weiß ich nicht. Richtig ist dass die Bild am Montag über eine neue Schätzung des Bundes berichtete wonach heuer bis zu 1,5 Millionen Flüchtlinge Deutschland erreichen könnten.
Diese Schätzung scheint durchaus plausibel zu sein wenn man bedenkt dass zu Zeit allein in Bayern täglich zwischen 5000 und 10000 Menschen eintreffen (Augsburger Allgemeine 7.10.2015).


10

0
 
 ulmi 16. Oktober 2015 
 

@asino

Zitat: Ich kenne z.B. mögliche Quartiergeber, zu denen noch kein Beauftragter gekommen ist, um die Wohnung anzuschauen.

Sie meinen "für Zwangseinweisungen zu konfiszieren"?!


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 chriseeb74 16. Oktober 2015 
 

@ Also jetzt reichts...

lieber Kardinal C., als Hitler mit der Verfolgung der Juden, Sinti und Roma, Kommunisten, politisch Andersdenkender und weiteren Minderheiten anfing sind in den 30er Jahren (da ging das noch!) des vorigen Jahrhunderts auch unzählige Menschen emigriert; in erster Linie nach Nordamerika, aber auch in die Schweiz, Norwegen und Schweden.
Hätten diese Länder sich auch weigern sollen??? Vielleicht hätten die Nazis ja auch einige ihrer Anhänger geschickt???
M.E. ist der IS mindestens genauso verbrecherisch wie das Hitler-Regime, nur, Gott sei es gedankt, nicht so mächtig!!
Ich kann jeden Menschen, welcher Couleur und Religionsgemeinschaft, verstehen, der mit dem IS nichts, aber auch gar nichts zu tun haben möchte.
Ein Aspekt allerdings, der kaum betont wird (auch nicht von den Kirchen)
Warum helfen die arabischen Brüder nicht? Was machen die Golfstaaten, Pakistan, Indonesien???
Es werden auch Moslems vom IS verfolgt, nicht nur Christen!!


1

0
 
 elmar69 16. Oktober 2015 
 

Schnelle Eingliederung

Am einfachsten geht die Eingliederung natürlich in Sumte, die paar Christen werden sich wohl schnell an die moslemische Mehrheit in dem Ort anpassen können.


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0
 
 Seramis 16. Oktober 2015 
 

Rätselhafte Einlassung

Das sind zusammenhanglose faktenfreie Äußerungen, die ohne konkret zu werden mit negativ konnotierten Worten ("Invasion", "trojanisches Pferd", "Propaganda") negative Emotionen schüren sollen. Seiner Meinung nach werden nur sehr wenige verfolgt... Irgendwelche Belege hierfür? Noch nie etwas vom IS gehört? - "wer hinter alledem steckt"? Vielleicht die Freimaurer? Haben die die ganzen Terrorgruppen gegründet, Diktatoren installiert und Bürgerkriege angezettelt? - "Gesten"? Wenn viele europäische Staaten Flüchtlingen erst einmal ein Dach über dem Kopf verschaffen und zu Essen geben, ist das keine Geste, sondern handfeste Hilfe, die vollumfänglich dem Geist der Heiligen Schrift entspricht. Diese Äußerungen sind eines Kardinals unwürdig.


2

0
 
 queenie 16. Oktober 2015 
 

Reale Zahlen

@ Luigi.
Die Zahl von 1,5 Mio. scheint von der
Bildzeitung abgeschrieben sein. Statistik bei Bundesamt für Migration
sehen/Homepage.


2

0
 
 luigi 16. Oktober 2015 
 

Bis zu 1,5 Millionen

Katholische Sonntagszeitung vom 17./18.Oktober 2015:
"Bis zu 1,5 Millionen Flüchlinge könnten dieses Jahr nach Deutschland kommen."
Und es ist meines Erachtens kein Ende des "Flüchtlings"-Stromes abzusehen.


10

0
 
 Maxim 16. Oktober 2015 
 

queenie

Wenn man Ihren Kommentar liest, kann man nur zu einer logischen Erkenntnis kommen, dass Sie keine Ahnung vom Islam haben.
Weitere Ausführung sind deshalb kaum sinnvoll. Erkundigen Sie sich doch einmal ernsthaft über den Islam. Es gibt genug objektive Bücher über den Islam. Lesen Sie vielleicht auch kritische!


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 ivanka 16. Oktober 2015 
 

Fast 200.000 Menschen

Fast 200.000 Menschen sind in letzten 4 Wochen in Kroatien reingekommen und weitergegangen nach Ungarn, Austria, Deutschland.... In letzten Tagen wird uber das Thema in den Zeitungen fast garnicht berichtet. Als wenn keiner in das Land /Europa kommen wurde. Die realitat ist das die Menschen immer mehr und mehr kommen, man sieht kein Ende im Moment. Wenn es mit diesen Tempo weiter geht in einem Jahr werden durch ein 4,3 Millionen Einwohner Land fast 2,5 Millionen Menschen illegal reingehen/rausgehen.


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 queenie 16. Oktober 2015 
 

Flüchtlingsphobie

Hätte der EB. auch so reagiert, wenn alle ungläubig wären? Wahrscheinlich nicht. Moslems glauben an den einen Gott und haben viele Gemeinsamkeiten mit Christen und Juden. Statt die Gemeinsamkeiten zu leben und zu vertiefen, baut man auf allen Seiten Gegner auf.
Lt. der franz. kath Tageszeitung La Croix von gestern kamen in 2015 bisher rd. 700 000 Menschen nach Europa, lt Bundesamt für Migration 238 000 nach Deutschland. Europa hat 500 Mio. Einwohner; es kamen also 0,14 % der Bevölkerung der EU. Die Hälte erhält vorauss. kein Asyl; Deutschland verlassen jrl. ca. 200 000 Menschen. Nur Frau Mergel und Herr Gabriel sind m.E. glaubwürdig; alle anderen käuflich in
dem Sinne, daß sie Stimmenjäger zum eigenen Wohle sind.


2

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 asino 16. Oktober 2015 

Canizares schelcht informiert?

Da scheint Kardinal Canizares schlecht informiert zu sein. Wenn man das Messer eines IS-Kämpfers an der Gurgel spürt, ist es zum Fliehen zu spät. Ausgebombte Stadtviertel sind für eine Familie Grund genug, um zu fliehen.
Der Gefahr des Trojanischen Pferdes entgeht man am besten durch zügige und entschlossene Eingliederung der Ankommenden. Da lahmen die Behörden. Ich kenne z.B. mögliche Quartiergeber, zu denen noch kein Beauftragter gekommen ist, um die Wohnung anzuschauen.


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 Kleine Blume 16. Oktober 2015 
 

Hintermänner

"Man müsse scharfsinnig sein und genau hinterfragen, «wer hinter alledem steckt»."

(Zitat siehe oben.)


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 Kleine Blume 16. Oktober 2015 
 

Trojanisches Pferd

"«Die Invasion der Einwanderer» könne sich als «trojanisches Pferd» erweisen [...]"

(Zitat siehe oben.)


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