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Vatikan ruft Katholiken zu Aktionen für Flüchtlinge auf

21. August 2015 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Päpstlicher Rat für die Migranten: Einwohner in Zielländern von Migranten und Schutzsuchenden dürfen nicht in Gleichgültigkeit, betäubende Gewohnheit und Zynismus verfallen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Päpstliche Rat für die Migranten ruft die Katholiken in Europa dazu auf, mit Aktionen auf die "dramatische Situation" von Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Diözesen und Pfarren müssten dazu beitragen, dass die Einwohner in den Zielländern von Migranten und Schutzsuchenden nicht in Gleichgültigkeit, betäubende Gewohnheit und Zynismus verfielen, heißt es in einer Mitteilung, die der Vatikan am Freitag veröffentlichte. Anlass der Initiativen soll der katholische Weltflüchtlingstag sein, der am 17. Jänner begangen wird. Sein Motto lautet 2016 "Migranten und Flüchtlinge sind eine Herausforderung - Antwort gibt das Evangelium der Barmherzigkeit".


Der päpstliche Rat für die Migranten verwies weiter auf den besonderen Bezug des Aktionstages zum dann stattfindenden Heiligen Jahr, das von Papst Franziskus als "Jahr der Barmherzigkeit" ausgerufen wurde. Zu den traditionellen christlichen "Werken der Barmherzigkeit" zähle auch die Aufnahme von Fremden. Christen müssten sich nach ihrer Zuwendung zu den Ärmsten beurteilen lassen. Dabei sei auch das Verhältnis von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu bedenken.

Papst Benedikt XV. (1914-1922) hatte den katholischen Weltflüchtlingstag 1914 unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs ins Leben gerufen. Seither wird er jährlich im Jänner begangen.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 wandersmann 22. August 2015 
 

@jadwiga - Kein Volk wird erlöst ...

Die Politik ist ein hartes Geschäft. Ein guter Mensch hat es sehr schwer dort überhaupt Fuß zu fassen. Das, was die Poliker können, ist politisch korrekt zu reden. Das kann dann schon mal so aussehen wie Barmherzigkeit. Die selben Politiker, die sich für Flüchtlinge einsetzen fallen über gute Katholiken her als wären das perverse Untermenschen. Also mit Barmherzigkeit hat das nichts zu tun.

Bleiben noch diejenigen, die die Flüchtlinge versorgen. Wachdienste, Handwerker usw. usw. Die machen das nicht aus Barmherzigkeit, sondern für Geld.

Selbstverständlich gibt es auch (ein paar) Menschen, die sich aus Barmherzigkeit persönlich und unentgeldlich um Flüchtlinge kümmern oder diese unterstützen - keine Frage. Das reicht aber nicht für 800.000 Flüchtlinge, sondern vielleicht für 8.000

Das Aufnahmesystem von Flüchtlingen in Deutschland ist vielleicht gut für die Flüchtlinge, aber es hat wenig mit Barmherzigkeit zu tun.


5
 
 jadwiga 22. August 2015 

@Hanswerner

Ob das Quatsch ist, entscheidet am Ende nur Gott.
Ich sehe in dieser politischen Entwicklung Gottes Hand, die über Europa, besonders über Deutschland "schwebt". Das ist eine Chance für die Rehabilitation. Vielleicht sogar die letzte Chance, bevor der gerechte Richter kommt.

Gott verzeihe Ihnen die Beleidigung!


1
 
  21. August 2015 
 

Anfragen

Anfrage 1:
Wie viele Flüchtlinge/Asylanten hat der Vatikanstaat derzeit aufgenommen?
Zum Vergleich: Papst Pius XII. verfügte 1943 allgemeines Kirchenasyl (und öffnete u. a. die Tore des Vatikans), um bis zur Befreiung am 4. Juni 1944 in mindestens 150 Einrichtungen Roms und Italiens rund 4500 Juden vor den Nazis Unterschlupf zu gewähren.
Anfrage 2:
Die Vatikanbank (genauer: das „Institut für die religiösen Werke“) hat ihren Gewinn in 2014 um mehr als das 20-fache gesteigert.
Wie viel davon floss konkret in Flüchtlingsprojekte?
Wann, wo, in welcher Höhe?


10
 
 jadwiga 21. August 2015 

Gott ist mit Deutschland barmherzig!

Wie sehr sollte jetzt das deutsche Volk Gott dankbar sein für die Menschenmassen, die in D. Unterkunft suchen! Das ist doch die beste Möglichkeit die Schulden Gott zurückzuzahlen! Wir können dann nicht mehr sagen: Wann warst Du Herr hungrig und obdachlos?

"Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?"

Die Schulden sind auch bei Afrika groß.
Sie wurden nur vergessen oder verschollen wie der Rommel Schatz!


3
 

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