Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

Religionslehrer sollen sich aktiv in Landes-Bildungspolitik einbringen

12. Dezember 2014 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fuldaer Bischof Algermissen thematisiert in Weihnachtsbrief an die Religionslehrer, dass „die Entwicklungen in der hessischen Bildungspolitik“ die Arbeit der Religionslehrer nicht unbedingt erleichtert haben.


Fulda (kath.net) Als „Anwälte des Faches katholische Religion in der hessischen Schuld- und Bildungslandschaft“ bezeichnete der Fuldaer Heinz Josef Algermissen in seinem Weihnachtsbrief an die Religionslehrer des Bistums Fulda die kirchlichen Pädagogen. Der Bischof ermutigte die Religionslehrer, im „Bildungsgipfel“ die Anliegen des schulischen Religionsunterrichts zur Sprache zu bringen. Beim Bildungsgipfel sollen auf Wunsch der Landesregierung im kommenden Jahr parteiübergreifend gemeinsame Beschlüsse für langfristige Leitlinien einer Bildungspolitik in Hessen gefasst werden.

„Die Arbeit im Religionsunterricht und in der Schule überhaupt ist für Sie im ablaufenden Jahr sicher nicht leichter geworden; die Entwicklungen in der Bildungspolitik und die vielfältigen Aufgaben, die vor Ort zu erledigen sind, lassen dies mit einer gewissen Sicherheit vermuten“, betonte der Oberhirte in seinem Schreiben.


Der Bischof wies auch auf das Missverhältnis von unbesetzten Religionslehrerstellen und der fehlenden Abdeckung des Religionsunterrichts an allen Schulen hin und betonte, dass es ihm ein besonderes Anliegen sei, „in den Gesprächen mit der Landesregierung dafür Sorge zu tragen, dass diese Veränderung nicht auf dem Rücken der Schwächeren ausgetragen werden und die Rahmenbedingungen für den Religionsunterricht in Hessen erhalten bleiben.“ Auch könnten an vielen Schulen nur noch mit besonderer Anstrengung konfessionell homogene Lerngruppen gebildet werden.

Algermissen brachte zur Sprache, dass die Religionslehrer oftmals die von Schulleitern und Kollegen in der Schule als überholt angesehene Position eines konfessionellen Religionsunterrichts verteidigen oder darum kämpfen müssten, dass es überhaupt Religionsunterricht an ihrer Schule gebe. „Auch wenn Sie diese Probleme nicht haben, treffen Sie im Religionsunterricht immer mehr auf Schülerinnen und Schüler, die vielleicht noch eine grundsätzliche Offenheit für religiöse Fragen, aber kaum noch eigene religiöse bzw. kirchliche Erfahrungen mitbringen.“ Das sei bei vielen Eltern nicht anders, was nicht gerade zu einer besonderen Wertschätzung des Faches katholische Religion beitrage.

Doch „der konfessionell geprägte Religionsunterricht bietet den christlichen Schülern die einzigartige Chance, das Christentum von innen heraus zu verstehen, den eigenen Standpunkt zu reflektieren und vernünftige Rechenschaft über den Glauben zu geben“, erläuterte Algermissen. „In einer Zeit, da viele Richtung und Sinn verloren haben, vermittelt der Unterricht eine Orientierung in ethischen Fragen, die in den Zehn Geboten gründet.“ Die vermittelte Wertorientierung sei heute besonders vonnöten, „um zwischen wahr und falsch unterscheiden und das an Gut und Böse orientierte Gewissen bilden zu können.“ Dabei komme nicht zuletzt den Religionslehrern selbst durch ihre fachliche und soziale Kompetenz sowie ein positives, wertschätzendes Verhältnis zu den Schülern eine entscheidende Rolle zu.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsunterricht

  1. Lehrermangel – Ende des römisch-katholischen Religionsunterrichts in Österreich?
  2. Australien: Maßregelung für Kritik an LGBT-freundlichem Lehrplan
  3. Faßmann: Ab 2020 Ethikunterricht ab der 9. Schulstufe
  4. Plädoyer für Paradigmenwechsel im schulischen Religionsunterricht
  5. Ein Plädoyer für den Religionsunterricht
  6. Grüner Vorstoß: Religionsunterricht Christen, Juden, Muslime
  7. „Symbol“ Auferstehung: Religionslehrerin kritisiert Religionsschulbuch
  8. Faßmann: Religionsunterricht hat fixen Platz an Schulen
  9. Regierungsparteien brechen Lanze für Religionsunterricht
  10. Religionsunterricht vernebelt den Glauben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  10. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  13. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  14. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  15. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz