Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Papst redet G20 ins Gewissen

11. November 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus verurteilte eine globale Wirtschaftsordnung, deren einziges Ziel der Profit sei – «Eine Denkweise, in der Menschen am Ende weggeworfen werden, wird niemals Frieden und Gerechtigkeit erreichen»


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat die G20-Staaten zur Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen. Angesichts vieler Konflikte und Armut in der Welt müsse die Staatengruppe geschlossener auftreten, schreibt der Papst in einer am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Botschaft an den australischen Premierminister Tony Abbott. Australien, das derzeit die Präsidentschaft der G20-Gruppe innehat, richtet am 15. und 16. November den Gipfel in Brisbane aus.


Franziskus verurteilte eine globale Wirtschaftsordnung, deren einziges Ziel der Profit sei und in der der Mensch nur als Mittel zum Zweck diene. «Eine Denkweise, in der Menschen am Ende weggeworfen werden, wird niemals Frieden und Gerechtigkeit erreichen», schrieb er. Weltweit, auch innerhalb der G20-Staaten, litten zu viele Menschen an Hunger und unter Arbeitslosigkeit.

Ein «extrem hoher Anteil junger Menschen ohne Arbeit» und wachsende soziale Ausgrenzung drohten die Betreffenden der Kriminalität und dem Terrorismus in die Arme zu treiben, so der Papst weiter. «Konstante Angriffe auf die Umwelt» und ungezügeltes Konsumverhalten hätten schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.

Franziskus appellierte an die Staaten, sich hilfsbereit gegenüber Flüchtlingen zu zeigen. Deren Lage werde durch militärische Konflikte weiter verschärft. «Ich nutze diese Gelegenheit, die G20-Staaten darum zu bitten, ein Beispiel an Großzügigkeit und Solidarität abzugeben angesichts der vielen Nöte von den Opfern dieser Konflikte.»

Zudem prangerte Franziskus eine Unterdrückung religiöser und ethnischer Minderheiten an. Die G20 sollten ihren Einfluss bei den Vereinten Nationen geltend machen, um etwa die Verfolgung von Christen im Nahen Osten zu stoppen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  3. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  4. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  5. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  6. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  7. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  8. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  9. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  10. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  11. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  12. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  13. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  14. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  15. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz