Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  13. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

Salzburgs Erzbischof Lackner erhält in Rom das Pallium

23. Juni 2014 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst überreicht Zeichen der Metropolitenwürde beim Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni


Salzburg-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner (57) erhält am 29. Juni in Rom aus den Händen von Papst Franziskus das Pallium als Zeichen seiner Metropolitenwürde. Die Übergabe findet am Sonntagvormittag im Rahmen der Liturgie zum Fest der Apostel Petrus und Paulus auf dem Petersplatz statt. Das Pallium ist ein mit sechs schwarzen Kreuzen besticktes weißes Wollband (Stola), das bei liturgischen Feiern über dem Messgewand getragen wird. Traditionell überreicht es der Papst beim jährlichen Patronatsfest der Kirche von Rom an die in den vorangegangenen zwölf Monaten von ihm ernannten Erzbischöfe, die als Metropoliten an der Spitze einer Kirchenprovinz stehen.

Erzbischof Lackner hatte sein Amt als Erzbischof von Salzburg im vergangenen Jänner angetreten. Die Salzburger Kirchenprovinz umfasst neben der Erzdiözese Salzburg auch die Diözesen Gurk-Klagenfurt, Graz-Seckau, Innsbruck und Feldkirch.

An der Messe zu "Peter und Paul" nimmt traditionell auch eine hochrangige Delegation des orthodoxen Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel teil. Seit dem Besuch von Papst Johannes Paul II. in Istanbul 1979 entsenden Rom und Konstantinopel jeweils Gastdelegationen zum Patronatsfest der anderen Kirche. Ein besonderes ökumenisches Signal wird heuer zudem der Auftritt des Chores des russisch-orthodoxen Moskauer Patriarchats bei der Liturgie sein.


Salzburger begleiten Lackner

Franz Lackner wird bei der Messe unter den zahlreichen Metropolitan-Erzbischöfen aus aller Welt schon durch seine Kleidung besonders hervorstechen. Als Salzburger Erzbischof trägt er auch den Titel eines ständigen Legaten des Papstes ("Legatus natus") und darf als "Primas Germaniae" bei allen offiziellen Anlässen im Purpur des Legaten auftreten, das sonst nur Kardinäle tragen.

Nach Rom begleitet wird Lackner von einer 52-köpfigen Gruppe Gläubiger aus der Erzdiözese Salzburg mit Bischofsvikar Prälat Hans Reißmeier und Ordinariatskanzlerin Elisabeth Kandler-Mayr an der Spitze. Sie absolvieren in Rom ein Besichtigungsprogramm und nehmen am festlichen Gottesdienst mit dem Papst auf dem Petersplatz teil. Offizieller Schlusspunkt der Romreise der Salzburger ist ein festlicher Abendgottesdienst mit Erzbischof Lackner am 30. Juni in der Kirche Santa Maria dell'Anima.

Bereits am 28. Juni um 20 Uhr hält der Tiroler Franziskaner und Kirchenrechtler P. Nikolaus Schöch in Santa Maria dell'Anima aus Anlass der Pallium-Verleihung einen öffentlichen Vortrag zum Thema "Der Primas Italiae und der Primas Germaniae - verbunden durch das Pallium". Schöch wirkt im Vatikan an der "Apostolischen Signatur", dem höchsten Gericht der römischen Kurie, als stellvertretender Kirchenanwalt.

Symbol für Hirtenamt

Der Begriff Pallium kommt vom lateinischen Wort für Mantel. In römischer Zeit war es ein mantelartiger Überwurf, im Mittelalter war es dann der Krönungsmantel der Kaiser. In der katholischen Kirche ist das Pallium Teil der liturgischen Bekleidung des Papstes und der Erzbischöfe. Seit dem 12. Jahrhundert besteht das Pallium aus einem über dem Ornat um die Schultern getragenen weißwollenen Band, in das sechs schwarze Kreuze eingewebt sind. Die Pallien werden von den Ordensfrauen des Klosters S. Agnese in Rom aus der Wolle von am 21. Jänner geweihten Schafen gesponnen. Aufbewahrt werden sie in einem Behälter in der Nische des Petrus-Grabes im Petersdom.

Ursprünglich war das Pallium ein wollener Mantel, den seit dem 4. Jahrhundert alle Bischöfe bei ihrer Weihe als Symbol ihres Hirtenamtes (des ein Schaf auf den Schultern tragenden Hirten) empfingen. In der Westkirche wurde das Pallium vom römischen Bischof getragen und auch an andere Bischöfe als Auszeichnung verliehen.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Foto Erzbischof Lackner (c) Erzdiözese Salzburg/Sulzer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 24. Juni 2014 
 

Freiburg

Schade, dass der neue Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger noch nicht dabei sein kann. Er wird am Fest der hl. Petrus u. Paulus erst zum Erzbischof geweiht.


1
 
  23. Juni 2014 
 

Unterschiede

Es gibt einen farblichen Unterschied zwischem dem "Legatenpurpur" und dem "Kardinalpurpur". Das Birett sollte sich ebenfalls unterscheiden und demzufolge kein Kardinalbirett (ohne Quaste) sein!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzdiözese Salzburg

  1. Drei Adoratio-Kongresse im Herbst in Bayern und Österreich
  2. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  3. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  4. Salzburg: Trauer um Erzbischof emeritus Alois Kothgasser
  5. Die Nachfolge Christi hat immer auch mit Widerstand und Kreuz zu tun!
  6. „Damit etwas von uns bleibt“
  7. Lackner zu Kirchenaustritten: 2019 war ein "annus horribilis"
  8. Schulkonflikt: Erzbischof Lackner weist Vorwürfe zurück
  9. Salzburg: Aufregung um Übergriffe gegen Priester
  10. Lackner beklagt bei Maria-Namen-Feier Verfall christlicher Werte






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  12. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  13. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  14. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  15. Erneut hochrangige Sprecher bei der Adoratio Altötting im Oktober 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz