Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Kardinal Ruini kritisiert Urteil zu künstlicher Befruchtung in Italien

11. April 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diese Entscheidung des Verfassungsgerichts unterstelle, dass es ein Recht auf Kinder gebe, einen solchen Anspruch könne es jedoch nicht geben - Umgekehrt hätten Kinder ein Recht darauf, zu wissen, wer ihre Eltern seien.


Rom (KNA) Der frühere Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini (83), hat die Aufhebung des Verbots künstlicher Befruchtung mit Spermien oder Eizellen Dritter in Italien kritisiert. Diese Entscheidung des Verfassungsgerichts unterstelle, dass es ein Recht auf Kinder gebe, zitierte die italienische Tageszeitung «La Stampa» Ruini am Donnerstag. Einen solchen Anspruch könne es jedoch nicht geben.

Umgekehrt hätten Kinder ein Recht darauf, zu wissen, wer ihre Eltern seien. Dies sei bei dieser Form der künstlichen Befruchtung unmöglich, so Ruini. Für eine abschließende Bewertung des Urteils müsse jedoch die Begründung der Richter abgewartet werden, sagte der Kardinal. Eine offizielle Stellungnahme der Italienischen Bischofskonferenz liegt bislang nicht vor.


Italiens Verfassungsgericht hatte am Mittwoch das Verbot künstlicher Befruchtung mit Spermien und Eizellen von Fremdspendern aufgehoben. Die obersten Richter erklärten einen Gesetzespassus aus dem Jahr 2004, der die sogenannte heterologe künstliche Befruchtung untersagt, für verfassungswidrig. Drei Gerichte hatten den Verfassungsrichtern die Regelung zur Prüfung vorgelegt, weil sie Zweifel an deren Verfassungsgemäßheit hatten. Zuvor hatten mehrere betroffene Paare gegen das Verbot geklagt.

Im Jahr 2005 rief Ruini als Vorsitzender der Bischofskonferenz zum Boykott eines Referendums auf, in dem es auch um die Zulassung dieser Form von Zeugung ging. Der Appell wird von Gegnern wie Befürwortern als ein maßgeblicher Grund angeführt, dass die Abstimmung das notwendige Quorum verfehlte.

Die katholische Kirche lehnt die künstliche Befruchtung mit Spermien oder Eizellen von Fremdspendern grundsätzlich ab. In Deutschland ist Samenspende legal. Allerdings untersagen viele Landesärztekammern künstliche Befruchtungen mit Spendersamen berufsrechtlich.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

In-Vitro-Fertilisati

  1. „Erinnerungsschmuck für IVF-Embryonen“ – „Spezialisten für Schmuck mit Embryoneneinschluss“
  2. Lebensschützer kritisieren Förderung der künstlichen Befruchtung (IVF) durch Präsident Trump
  3. US-amerikanische Bischofskonferenz lehnt In-vitro-Befruchtung komplett ab
  4. "Ich stimme mit dieser Position nicht überein" - Präsident Biden zur Lehre der Kirche über IVF
  5. Biden macht falsche Angaben zum Embryo-Urteil von Alabama
  6. Polen: Präsident Duda stimmt Gesetz zur Förderung der künstlichen Befruchtung zu
  7. Ethikerin: Künstliche Befruchtung für Mütter keineswegs harmlos
  8. 40 Jahre IVF: Mehr Kontrolle bei Fortpflanzungsmedizin gefordert
  9. Ethikerin: Nachteile der künstlichen Befruchtung nicht ausblenden
  10. Kinder - egal wie?!







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz