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Erzbistum: Kunst in der Messe als Möglichkeit der Neuevangelisierung

10. April 2014 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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In München sorgte ein "Balletgottesdienst" für Diskussionen unter Gläubigen. Bistumspressesprecher Kellner nimmt Stellung und erklärt die Hintergründe


München (kath.net) „Die Einbeziehung verschiedener Künste in die Liturgie bietet immer auch die Möglichkeit, Menschen neu anzusprechen und sie zum Besuch des Gottesdienstes und damit zur Begegnung mit Gott einzuladen.“ Dies teilte Bernhard Kellner, Pressesprecher des Erzbistums München und Freising, kath.net auf eine Anfrage über den sogenannten „Ballettgottesdienst“, der am vergangenen Sonntag in der Münchner Innenstadtkirche St. Silvester stattgefunden hatte, mit Solisten des Bayerischen Staatsballetts tanzten dabei in der hl. Messe zur Nocturne aus „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, es handelte sich um die Auftaktveranstaltung der BallettFestwoche. „Das Thema der Gestaltung von Gottesdiensten spielt in unserer Pastoral eine große Rolle, wollen wir doch die Menschen neu für den Glauben begeistern – die Alten, die Jungen, die Kranken, die Frommen und auch die Suchenden und natürlich ebenso gerade jene, die vielleicht dem Glauben noch fern stehen! Ganz so, wie der Heilige Vater es immer wieder wünscht, wenn er davon spricht, dass wir an die Ränder gehen sollen. Wie sie sicher wissen, liegt ihm die Neuevangelisierung ganz besonders am Herzen. Wollen wir alle, jeder an seinem Platz, mit Begeisterung daran mitwirken.“


Die BallettFestwoche des Bayerischen Staatsballetts werde traditionell mit einer Heiligen Messe eröffnet, erläuterte Kellner weiter. „Dieser Eröffnungsgottesdienst fand in den vergangenen Jahren bereits in ähnlicher Form statt, vergleichbar ist er zum Beispiel auch mit dem Eröffnungsgottesdienst zu den Münchner Opernfestspielen, der jeweils in St. Michael stattfindet und entsprechend mit klassischer Musik gestaltet wird.“

Das Erzbistum München begrüße es und freue sich darüber, so der Pressesprecher des Erzbistums, „wenn zum Auftakt von gesellschaftlichen Ereignissen Gottesdienste und insbesondere die Heilige Eucharistie im Mittelpunkt steht. Auf diese Weise werden diese an sich säkularen Ereignisse unter den Schutz und die Begleitung Gottes gestellt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der christliche Glaube auch in einer pluralen und modernen Millionenstadt wie München im öffentlichen Leben präsent ist."

Solche eigens gestalteten Gottesdienste wie der zur BallettFestwoche seien freilich nur ein kleiner Teil des Angebots, das das Erzbistum München und Freising seinen 1,8 Millionen Gläubigen mache. „Die Bandbreite ist so groß wie auch sonst in unserer Kirche, gut katholisch, vielfältig und manchmal bunt, aber immer zur Einheit gerufen. Dass sich nicht immer jeder Gläubige mit jedem einzelnen Angebot identifizieren kann, ist eine Binsenweisheit. Wichtig ist, dass Wege zu Gott eröffnet werden – und was den einen für Gott begeistert, darüber sollte sich der andere nicht erheben oder lustig machen, finden Sie nicht auch? Gewiss ist, dass das Erzbistum München und Freising möchte, dass für jeden etwas dabei ist und keiner abseits steht!“, stellte Kellner abschließend fest.


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Lesermeinungen

 Woiferl 15. April 2014 
 

Psalm 150

1 Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in seiner mächtigen Feste!
2 Lobt ihn für seine großen Taten, lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!
3 Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, lobt ihn mit Harfe und Zither!
4 Lobt ihn mit Pauken und Tanz, lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel!

Für mich ist Tanz im Gottesdienst nichts Verwerfliches!


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 Kostadinov 15. April 2014 

@speedy

wo ist denn die Quelle für diese Richtlinien bzw. seit wann schwirren die denn rum? Ich hab's gegooglet und es liest sich als hätte sie ein Piusbruder nachträglich verfaßt. Und nirgends wird angegeben, wo sie das erste Mal aufgetaucht sind...


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 Klaffer 14. April 2014 
 

@Weinberg
Ich meine auch, dass man sich freuen darf, wenn eine Ballet-Festwoche mit einem Gottesdienst begonnen wird. Und wenn am Beginn des Gottesdienstes auch ein Ballett auftritt, was soll da so verwerflich sein? Da könnte man es genauso kritisieren, wenn am Palmsonntag Kindergartenkinder am Beginn der Hl. Messe auf das Geschehen der Karwoche einstimmen oder wenn ein Chor oder eine Musikkapelle eine Messe mit ihren Stücken musikalisch mitgestaltet.
Wer solche Gottesdienste nicht mag, der muss ja nicht hingehen.


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 Josepha-Maria 12. April 2014 
 

Bitte NICHT die evangelische Kirche imitieren

Ich bin aus der evangelischen Kirche ausgetreten weil ich das ganze Brimborium dort nicht haben wollte. Warum muss man (nur weil man neue Mitglieder haben will) sich derart anbiedern? Warum muss man eine Messliturgie aufpimpen wie es so schön heisst.

Sehen sie mich an. Ich war evangelisch. Und dann bin ich konvertiert weil ich von der katholischen Liturgie fasziniert war. Ohne Schnörkeleien. Und jetzt lese ich sowas. BITTE NICHT!!!


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 ThomasvR 11. April 2014 
 

die Ränder der Zulässigkeit ?

Neben Balletgottesdienstes (eine kirechenrechtlich wenigstens bedenkliche Balletvorführung slbst wegen der Nutzung eines Kirchenraumes für eine profane Vorstellung- vor dem Hauptaltar wurde dazu eine Bühne ein engerichtet- fand zum Beginn der Heiligen Messe, die eigfentlich selbst sehr fromm war- ich war dabei). Viel bedenklicher sind für mich die schwul-lesbische Gottesdienste (diese Bezeichnung benutzte die Süddeutsche Zeitzung), die ebenso von Herrn Kellner begrüßt wurden ("Wir begrüßen es, wenn Menschen gemeinsam Eucharistie feiern") vgl. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schwul-lesbischer-gottesdienst-in-muenchen-ein-bisschen-frieden-1.1283297 Auf diese Weise wird einerseits eine Form vom liturgischen Ghetto für Homosexuelle einegrichtet und andererseits noch ein weiteres Treff ( in München hat sich leider eine illegalle Gruppierung unter dem Namen Pastorosa (vgl google_ München+Pastorosa) eingenistet, die u.A. eine verkehrte und aufKörper fixierte Estethik verfolgen scheint


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 speedy 11. April 2014 
 

in den Richtlinien vom grossmeister der Freimaurer an die katholischen Bischöfe effektive März 1962-
las ich folgendes,und zwar diesen Satz - bei der 7. Anweisung- von vielen anderen ( es ist nur ein ausschnitt, und es gibt noch viel mehr) :…führt liturgische taenze in aufreizender Kleidung, spiele und Konzerte am altar auf.


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 Pfennig 11. April 2014 
 

Ballett

Ballett schreckt mich eher ab. Wer so gewonnen wird, wird auch wieder leicht zu verlieren sein. Das hat jetzt nichts direkt mit Ballett als solchem zu tun. Es lassen sich andere Beispiele finden.


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 Fides Mariae 11. April 2014 
 

Das Totschlagargument

Ich war nicht dabei bei dieser heiligen Messe und kann mir deswegen keine Meingung bilden, ob die Balletteinlage lästerlich war. Was mir aber auffällt, ist, dass "Neuevangelisierung" jetzt offenbar ein Totschlagargument ist. Auch die Art, wie hier das Papstzitat "zu den Rändern gehen" anscheinend gezielt eingesetzt wird, um Kritik abzuwiegeln, scheint mir zynisch.


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 Helena_WW 10. April 2014 
 

@Marienzweig @IMEK : Bilder : Jahrmarkt statt Liturgie

Wenns in der Kirche wie auf dem Jahrmarkt oder der Disko ist, warum sollen die Menschen dann extra in die Kirche kommen ? Das mag einen sehr kurzfristigen Effekt haben, aber dann ist der Jahrmarkt im orginal oder die Disko etc. immer noch besser. Was bleibt dann für die Kirche, in ihrem nachahmen des gewöhnlichen, was man überall woanders in der Welt noch größer, lauter, bunter bekommen kann. Das eigene einmalige, was die Kirche ausmacht die heilige Euraristiefeier mit ihrer Liturgie hat man weggeworfen oder bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Mit etwas logischem Denken könnte man ja selbst drauf kommen. Schließlich heißt Theologie (theos : Gott, logos : Wort, aber auch Logik)

Und man sollte Neuevangelisierung auch nicht dazu benutzen jeden Mist zu rechtfertigen.


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 SemperCatholicus 10. April 2014 
 

Fehlende (geistige) Empfänglichkeit für Liturgie

Brüder und Schwestern in Christo, es nutzt nichts, sich nur über diese Untaten bloß zu beschweren. Hier sind zweifelsohne diabolische Mächte am Werk. Aber wir müssen das Übel an der Wurzel packen und wo immer es auch geht den Leuten erklären, was die Hl. Liturige mit uns machen will. Wir müssen die Menschen wieder empfänglich machen, für dieses eine Geschehen, für dieses eine endgültige Messopfer, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Uns als Laien ist in dieser Zeit nun mal diese Aufgabe der Katechese übertragen worden, da unsere Hirten darin wohl müde und feige geworden sind. Dixi.


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 pelizea 10. April 2014 
 

Hingabe

Gott hat aus seiner Fülle die Welt erschaffen und sie dem Menschen,der Krone der Schöpfung, geschenkt.Der Mensch hat Gott misstraut,wollte selber sein wie Gott und hat dadurch sein Heil verwirkt.So sehr hat Gott die Welt geliebt,dass er dem Menschen seinen Sohn geschenkt hat,um Sünde und Tod rückgängig zu machen.Der Sohn hat sich selbst seinem Vater hingegeben bis zum Tod am Kreuz.Wir Menschen dürfen bei jeder Hl Messe unter dem Kreuz stehen und Zeugen seines Opfers werden.Statt dass auch wir nun Jesus nachfolgen und uns ganz Gott hingeben, was tun WIR ?Wir reissen die Aufmerksamkeit und die Ehre wiederum AUF UNS. Herr vergib ihnen,sie wissen nicht,was sie tun.


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 waghäusler 10. April 2014 
 

Bei solchen Gottes(Menschen)dienste,wo eigentlich Leib und Blut Jesu Christi
verehrt werden sollen,geschändet.


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 Maria19 10. April 2014 
 

Balletgottesdienst ? Ich glaubte gerade, mich verhört zu haben

Die Gefühl von Ehrfurcht ist gänzlich verloren.


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 Marienzweig 10. April 2014 

@IMEK, danke für Ihre verlinkte Foto-Serie!

Nicht erbauend, aber erhellend!
Nötig, dass uns die Augen geöffnet werden für die Missbräuche, die es überall und wohl weltweit gibt.
Sagt denn niemand etwas dazu oder unternimmt etwas?


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 Marienzweig 10. April 2014 

Lassen die Messbesucher alles mit sich machen?

Ich empfehle, sich die von @IMEK verlinkte Fotoserie zu Gemüte zu führen.
Nicht immer angenehm anzusehen, aber erhellend.
Wenn die meisten hier gezeigten "Liturgie"-Situationen auch nur schockierende Ausnahmen sein mögen, zeigen sie doch, was alles inzwischen möglich ist und nicht beanstandet wird:
Verhöhnung des Herrn, Götzendienst, Klamauk, Gaudi, eine Wandlung ins Lächerliche herabmindern.

Armer Jesus Christus!
"Werde ich noch Glauben finden?", fragt er uns!

Auf die Fotos und nicht nur auf sie bezogen:
Machen denn diese Priester kritiklos alles mit, wenn es auch noch so geschmacklos und billig ist, weil sie womöglich selber einen fragwürdigen Spass daran haben oder trauen sie sich einfach nur nicht, "nein" zu sagen?


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 Tilda 10. April 2014 
 

In dem Maße in dem die menschliche Liturgie in der hl. Messe(Messopfer)die göttliche Liturgie verdrängt, verliert dieselbe ihr Erscheinen.
Doch die Menschen haben es nicht begriffen und benutzen das hl. Opfer zur Selbstdarstellung.


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 Fink 10. April 2014 
 

Die Moderne Kunst halte ich für ungeeignet...

...für ungeeignet für den sakralen Bereich. Moderne Kunst zelebriert den autonomen Menschen. Manches wirkt auf mich wie eine Verspottung (Gottes?).
Wie andere schon gesagt haben: Im Pfarrsaal ist vieles möglich, NICHT aber in der Kirche !


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 placeat tibi 10. April 2014 
 

@Weinberg

Sie sollten bitte zwischen "sakraler" und "profaner" Kunst unterscheiden.

Eine Ballettaufführung jedenfalls hat nichts in einer Hl. Messe verloren.


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 Auroraborealis 10. April 2014 
 

Show

Die Liturgie wird heutzutage für alles missbraucht. Als Show-act, da werden die Priester bald auch nur mehr als Schauspieler wahrgenommen.


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 Elija-Paul 10. April 2014 
 

Quo vadis, Heilige Liturgie?

Papst Benedikt XVI. hat versucht die Liturgie wieder mehr in den sakralen Bereich hinzuführen. Es scheint eine Herkulesaufgabe zu sein, wenn man die vielen-fast unzähligen- ormen des Liturgiemißbrauch sieht. Leider hat auch der geschätzte Kardinal Müller dieses Krebsgeschwür-bei sonstiger Scharfsichtigkeit-in der Weltkirche nicht genügend gesehen! Der Balletgottesdienst ist einer dieser eklatanten Fehlformen. Traurig ist die Blindheit, die in Bezug auf die Liturgie vorherrschend wird! Diese Dinge auch noch auf diese Weise zu rechtfertigen ist beschämend! Der Vorschlag von @Dottrina ist sehr richtig. Auf der Basis dieses Vorschlages könnte man manche unpassenden Darbietungen aus der Heiligen Messe auslagern und die Gläubigen nicht zwingen, solche Heilige Messen mitzufeiern. Das gilt auch für viele unsägliche musikalische Elemente, die Einzug gehalten haben ...
Möge der so wichtige Impuls von Bendikt nicht einschlafen, denn die Liturgie ist doch das Herz der Kirche und keine Bühne!


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 Kostadinov 10. April 2014 

@horologius

das WLAN ist entscheidend! Dann könnte man sich während des liturgischen Geskaspers durch eine Ratzinger-Predigt oder eine Tridentinische Messe auf Youtube trösten lassen :-)


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 Marienzweig 10. April 2014 

Tanzeinlage heute - auch schon vor 2000 Jahren?

So spricht Kellner:
"Dass sich nicht immer jeder Gläubige mit jedem einzelnen Angebot identifizieren kann, ist eine Binsenweisheit."
Wie wahr!
Ich war zwar nicht dabei, aber es wird nirgends in den Evangelien beschrieben, dass Jesus, als er am Abend vor seinem Tod mit den Jüngern zu Tisch saß und ihnen das gebrochene Brot gab, auch Tänzerinnen, ob Bauch oder Ballett, dazu eingeladen hat.
Im Gegenteil, er sagte den Verrat eines seiner Jünger voraus, der sich dann einige Zeit später davonmachte.

Aber da die Evangelisten mittlerweile auch in Frage gestellt werden, wäre eine passende Tanzeinlage ja durchaus denkbar. Sie wurde uns vermutlich bisher nur unterschlagen.

Man verzeihe mir diesen Spott - aber vieles in unserer Kirche ist ohne ihn nicht mehr zu ertragen.

Übrigens, wenn schon "Angebot":
Wie wär´s denn mit der Möglichkeit, häufiger eine heilige Messe nach dem ausserordentlichen Ritus feiern zu können?


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 Weinberg 10. April 2014 
 

Ad Majorem Dei Gloriam

Dass das Bayerische Staatsballett seine Ballett-Festwoche mit einer Heiligen Messe beginnt, nötigt mir Respekt ab. Auch der gewählte Rahmen, Inhalt und Form des Festgottesdienstes erscheint mir angemessen und stimmig. Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich gerne daran teilgenommen. Wer die Kunst aus den Gottesdiensten verbannen möchte, möge Satuen und Gemälde verhängen, die Orgeln zertrümmern und den Gesang in der Kirche verbieten - ad minorem Dei gloriam.


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 horologius 10. April 2014 
 

damit alle was davon haben....

"Gewiss ist, dass das Erzbistum München und Freising möchte, dass für jeden etwas dabei ist und keiner abseits steht!" Wie wärs mit Kunstblut-Geschütte a la Hermann Nitsch, Bauchtanz, Szenen aus der Pekingoper, Freibier, Liegestühle, Relax-Massagesessel, Bildschirme mit Dauerwerbung und -nicht zu vergessen- WLan!!


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 Monika M.R. 10. April 2014 

@Dismas

Ihre Kommentare sind für mich immer wie Balsam auf der Seele. Ich bin ganz ihrer Meinung! Obwohl man kann hier eigentlich gar nicht von Meinung sprechen kann weil sie ja nur Tatsachen aufzeigen. Tatsachen für die so viele blind sind. Es ist traurig, dass von der Heiligen Liturgie so wenig verstanden wird.


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  10. April 2014 
 

Menschendienst statt Gottesdienst

„Das Thema der Gestaltung von Gottesdiensten spielt in unserer Pastoral eine große Rolle, wollen wir doch die Menschen neu für den Glauben begeistern..."

Nur ein weiterer Missbrauch der Heiligen Messe unter unzähligen Missbräuchen.
Wer sich dies nicht vorstellen kann, möchte sich hier ein Bild machen:
http://www.conciliovaticanosecondo.it/foto/

Die Glaubenskrise offenbart sich inmitten der Kirche vor allem als Liturgiekrise.

Aber wer sollte im Erzbistum München Freising noch dagegen halten, wenn nicht der Erzbischof?


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 Dismas 10. April 2014 

Was soll diese Kasperei??

In früheren Zeiten war es das höchste Ziel der Kunst als sakrale Kunst den HERRN zu verherrlichen "ad majorem gloriam DEI"): Kathedralen, Malerei, Skulptur, Textilkunst durch die Epochen bis ca. 1900. Musik,die Komposition der Messen und besonders die ehrwürdige hohe Kunst der Gregorianik in der Musik! Also: WAS bitte ist neu an "Kunst in der Liturgie"? Sicher, die letzten Jahrzehnte stehen Priester und Altardienst "Säcken" (oft recht teuere) in Betonbunkern, die sich "Kirche" nennen an sog. "Mahltischen", dazu erklingen oft recht oberflächliche Liedchen in "Backe-backe-Kuchen" Melodien verpackt! Da braucht es freilich die SAKRALE KUNST! Aber KEINE profane, schon gar KEIN Ballet-"Event" oder andere Profanie Happenings in der Kirche!! Schluss sei mit diesen äußerlichen Veranstaltungen. Denken wir besser daran, wie sehr uns unser geliebter Hl.Vater em.Benedikt wieder die Tür zur "schönen, tiefen Liturgie" geöffnet hat!Sie ist ein Blick in den Himmel hinaus aus dem eitlen Getriebe der "Welt"! Auch


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 Christin16 10. April 2014 

Ist Kirche

nicht ein Ort inneren Innehaltens, des ins Gebet Gehen, des mit Gott Sprechens? Ist die Heilige Messe nicht Dienst und Anbetung Gottes? Geht das nicht alles mit Stille und innerer Sammlung, mit Hören auf das Wort Gottes einher? Nichts gegen Ballett, aber in der Kirche hat das nun wirklich nichts verloren, nicht am sakralen Ort, nicht in der heiligen Handlung der Liturgie. Gott hat eine leise Stimme, wenn Er zu dem einzelnen Menschen spricht. Wer Ihn hören will, muss seine Antennen fein justieren und ganz weit ausfahren.
Wie wenig verstehen offensichtlich viele Verantwortliche noch die Sprache zwischen Gott und der menschlichen Seele, wenn man zu solchen "Events" greifen muss. Es ist m.E. eine Bankrotterklärung der Kirchenverantwortlichen, jetzt auch noch "Angebote" unterbreiten zu müssen, wie im Supermarkt oder Jahrmärkten. Wie elend und billig wird die kostbare Botschaft Christi hier verkauft! Wer nicht kommen will, wird auch nicht durch Ballett zum Herrn kommen.


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 nicodemus 10. April 2014 
 

Der Sprecher des Bistums,

Herr Kellner,würde uns auch eine Heilige Messe - in Karnevalskleidung - schmackhaft machen wollen, nur - wo ist da die Ehrfurcht?


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 Kostadinov 10. April 2014 

Cola Werbung II

Mir hat's nen Teil abgeschnitten beim ersten Posting: "...Die Menschen spüren dies im Innern und fühlen sich betrogen, wenn das Mysterium in Unterhaltung verwandelt wird, wenn der Hauptdarsteller in der Liturgie nicht mehr der lebendige Gott ist, sondern der Priester oder liturgische Animateur.“

Wer den Autor dieses Zitats errät, gewinnt einen Gratis-Kommentar auf kath.net ;-)


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 arialdus 10. April 2014 
 

Zu den Rändern gehen?

"Ganz so, wie der Heilige Vater es immer wieder wünscht, wenn er davon spricht, dass wir an die Ränder gehen sollen", Zitat Pressesprecher.
Indem man ein Stück, sagen wir mal, Kulturwelt, in die hl. Messe hereinholt und einbaut ( den "Quelle und ... Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens", wie die Kirchenkonstitution Lumen Gentium des letzten Konzils sagte), indem man das tut, gehen wir zu den Rändern?
Es ist doch genau anders herum: man trägt die Ränder der Welt ins Heiligtum von Kirche und Messe.
Dass dadurch die die Welt nicht heiliger wird, aber das Heilige profaner, um nicht zu sagen, profaniert, kann jedes Kind sehen.
Leider, das muss man auch sagen, scheint es in Argentinien eine "Tango-Messe" zu geben, bei der am Schluß ein Paar (dezent, aber eben doch) einen Tango tanzt. Auch bei Kardinal Bergoglio. Das würde man im Fall des Nachfragens wohl von der Pressestelle im Erzbistum hören, garniert mit dem Hinweis: wir sind die Speerspitze von Papsttreue.
Was für ein Durcheinander.


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 Rolando 10. April 2014 
 

Es dem Herrm überlassen

Der Herr zieht die Menschen zu sich, in ehrfürchtig gefeierte Hl. Messe und in der Anbetung vor dem Allerheiligsten. Das sind dann nachhaltige Bekehrungen. Eventgottesdienste sorgen nur für Strohfeuer. Wo gehen die Menschen zur Beichte?


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 Dottrina 10. April 2014 
 

Sowas hat in der Messe nichts verloren!

Gerne können die Künstler nach der Messe im Pfarrheim oder in einem gemieteten Saal auftreten, da kann sich jeder dran erfreuen, der das mag. Aber bitte nicht in der Messe! Kein Wischi-Waschi-Argument vonseiten der Bistumsleitung! Das geht gar nicht!!!


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 placeat tibi 10. April 2014 
 

Ja, säkulare Kunst kann auch Glaubenszeugnis sein.
Und dennoch: niemals gehört sie in eine heilige Messe und eigentlich gar nicht in ein Gotteshaus.

Lustig aber, daß hier die Münchner Ballettliebhaber mit dem existentiellen Rändern der Gesellschaft identifiziert werden, von denen der Papst spricht.

Tip: Freibier zöge noch mehr Leute an...


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 Stefan Fleischer 10. April 2014 

eine verräterische Sprache

"nur ein kleiner Teil des Angebots"
Solange sich die Kirche als eine Institution versteht, die Angebote an die Menschen macht, versteht sie sich falsch. Christus hat uns keine Angebote gebracht, sondern eine Botschaft, und zwar die Botschaft des Kreuzes als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.


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 Kostadinov 10. April 2014 

Klingt eher nach Cola-Werbung...

„Wir müssen die Dimension des Heiligen in der Liturgie zurückerobern. Die Liturgie ist kein Festspiel, kein gemütliches Zusammensein. Es ist vollkommen unwichtig, ob es dem Priester gelingt, seine eindrucksvollen Ideen oder phantasievollen Nachtgedanken zu verwirklichen. Die Liturgie bedeutet, den dreimal heiligen Gott unter uns zu vergegenwärtigen, sie ist der brennende Dornbusch und die Verbindung Gottes mit dem Menschen in Jesus Christus, dem Toten und dem Auferstandenen. Die Größe der Liturgie besteht nicht darin, eine interessante Unterhaltung zu bieten, sondern darin, daß uns der Völlig-Andere berührt, den wir nicht herbeiholen könnten. Er kommt, weil Er will. Mit anderen Worten, das Wesentliche der Liturgie ist das Geheimnis, das im gemeinsamen Ritus der Kirche begangen wird; alles andere ist Nebensache. Die Menschen spüren dies im Innern und fühlen sich betrogen, wenn das Mysterium in Unterhaltung verwandelt wird, wenn der Hauptdarsteller in der Liturgie nicht mehr der lebendige Gott ist


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 Schweizergardist 10. April 2014 
 

Gott preisen, nicht Menschenwerk ehren

zum Nutzen des eigenen Lebens, zur Erfüllung des eigenen Herzens mit Gottes Liebe vergegenwärtigen wir Jesu Christi Liebesopfer in jeder Messe erneut und wiederholen sein Opfer an Gott.
Hupfdohlen, die durch die Kirche tanzen lenken von diesem Ziel ab und stören die Liturgie erheblich. Wenigstens einnmal in der Woche soll es nicht um Menschenwerk, sondern nur um Gott gehen.


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