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Ackermann stellt sich offen gegen Rom: Sex vor der Ehe keine Todsünde

8. Februar 2014 in Deutschland, 317 Lesermeinungen
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Bischof von Trier möchte Sexualethik der katholischen Kirche völlig verändern: Neue Ehe nach Scheidung keine "dauernde Todsünde". Homosexualität für den Bischof nicht mehr "widernatürlich"


Trier (kath.net)
Katholiken, die zur Lehre der katholischen Kirche halten, haben es derzeit im deutschsprachigen Raum schwer und dürfen keine Unterstützung von den Hirten erwarten. Mehrere deutschsprachige Bischöfe haben sich offenbar fest vorgenommen, die Morallehre der katholischen Kirche neu zu gestalten. Gegenüber der Rhein Main Presse meinte der Bischof von Trier, Stephan Ackermann, jetzt, dass es nicht mehr zeitgemäß sei, "eine neue Ehe nach einer Scheidung als dauernde Todsünde anzusehen". Der Bischof von Trier stellte sich dann auch in zahlreichen anderen Fragen klar gegen die Lehre der Kirche und meint, dass es nicht mehr haltbar sei, "jede Art von vorehelichem Sex als schwere Sünde zu bewerten."

Beim Thema Geburtenregelung gibt sich der Bischof dann unwissend und meint sogar: "Die Unterscheidung nach natürlicher und künstlicher Verhütung ist auch irgendwie künstlich. Ich fürchte, das versteht niemand mehr."


Große Zugeständnisse möchte Ackermann naturgemäß auch beim Thema "Homosexualität" machen. "Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, 'daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind'", heißt es dazu im Katechismus der katholischen Kirche. Für Ackermann offensichtlich eine überholte Vorstellung. Gegenüber der Zeitung meint er trotz dieses klaren Befundes der Kirche: "Das christliche Menschenbild geht von der Polarität der Geschlechter aus, aber wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich."


Was sagt die katholische Kirche wirklich zu diesem Thema. Der Katechismus gibt dazu Aufklärung: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8B.HTM

Kontakt-E-mail [email protected]


Diskussion auf Facebook beim Bistum Trier

ZITAT aus der HEILIGEN SCHRIFT: "Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (Röm 1,26-27

Kardinal Schönborn: Über die Sexualmoral der Kirche






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Lesermeinungen

 leibniz 17. Februar 2014 
 

Lieber Herr Born,
ich habe ein bessere Idee: Schauen Sie auf www.thomaskreis.de, dann können Sie Kontakt mit mir aufnehmen ohne dass ich Ihnen gleich meinen Namen nennen muss. (München)


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 Born 16. Februar 2014 
 

Liebe Frau leibniz,

Gerade ging mir noch ein Satz über Ar.- Texte durch den Kopf: "Diese kamen erst zur Zeit des Lehrers von Thomas, Alberts des Großen, über die Vermittlung islamischer Gelehrter (Avicenna uns Averroes -gest. 1168) ins Abendland."
Es gibt im 12.s. neben der arabischen auch eine europäische Aristoteles-Überieferung, durch die z.B. die Metaphysik des A. ins MA kam. Prüfen Sie mal genauer nach! Das könnten typische Fragen des Rigorosums werden.


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 Born 16. Februar 2014 
 

Liebe Frau leibniz, Sie haben inzwischen noch zwei weitere

gute Beiträge verfasst, wofür ich Ihnen sehr danke. Ich kann sie nur noch kopieren, da diese Rubrik ja vor der Schließung steht. In einer anderen passenden Rubrik könnten wir vielleicht fortsetzen, z.B. in: 'Gegenwärtige Krise ist eine gewaltige Chance zur echten Bekehrung!' (bisher 28 Komm.) beginnend mit Ihrem Satz: "Thomas sagt zu Beginn der Summa contra Gentes, dass man einem Gegner der christlichen Lehre nicht mit Argumenten aus der Offenbarungstheologie überzeugen kann. Man muss sein Denken auseinandernehmen."
Was halten Sie davon?
Für den Rest wünsche ich Ihnen noch einen schönen Sonntag.


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 Born 16. Februar 2014 
 

leibniz zu Thomas

Zu 1)
Augustinus' Einstellung habe ich nicht auf Aristoteles bezogen, sondern stillschweigend den Neuplatonismus vorausgesetzt.
Die ersten Aristoteles-Texte hat Boethius (gest.524) ins MA gebracht, vor ihm schon der große Porphyrius, der jedoch damit mangels Latein keinen größeren Erfolg hatte. Aber P. ist der Erfinder des Kommentarwesens, das es bis ins Spätmittelalter gab.
Zu 2)
Mit der Kurzfassung "Kälte" meinte ich die reine Rationalität seiner Theologie ("der unbewegte Beweger" ist ein physikalisches Postulat). Dass diese Rationalität im Gegensatz zur christl. Religion steht, sagt Thomas selbst, wenn er betet: "Adoro te devote, latens Deitas, quae sub his figuris vere latitas, tibi se cor meum totum subicit ...". Dieser Gegensatz hat weder den Augustinus bei Plotin gestört, noch Thomas bei Aristoteles. Das schließt die philosophische Bedeutung keineswegs aus. Man spannte m.E. nicht ein, sondern wählte das aus, was die christliche Theologie bereicherte.


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 Born 14. Februar 2014 
 

leibniz zu Thomas:

„Er hat also die Philosophie in die Theologie eingespannt.“
Wobei sich allerdings das Paradoxon ergab, dass der theologische Teil der aristotelischen Philosophie dazu nicht gehörte. Heute würde man sich über die theologische Kälte des A. wie über so vieles empören und ihn ganz ablehnen, damals gingen selbst große Theologen schon seit Augustinus darüber schweigend hinweg. (Das sind ca. acht Jahrhunderte.) Man wählte das aus, was die christliche Theologie bereicherte. Auch dann, wenn es sich nur um eine Fragestellung im aristot.Text handelte und Augustinus bzw.Thomas diese als Anregung zu einer eigenen Lösung betrachtete, so dass die Antwort eine ausschließlich christliche wurde.


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 Born 14. Februar 2014 
 

Toribio, wenn Sie einen Satz aus dem Zusammenhang reißen, kommt ein anderes als mein Verständnis

des Satzes heraus. Ich hatte am 11.2. geschrieben:
1)„Ein Schluss vom Sein auf das Sollen ist kritikanfällig.“ Für wen, habe ich dabei nicht gesagt, aber sofort übergeleitet zum Naturbegriff: DAS GILT FÜR DEN NATURBEGRIFF NICHT MEHR, jedenfalls nicht in gleicher Weise. Es kommt natürlich auf die Definition des Naturbegriffs an.
2)“Ihr Schlusssatz lässt vermuten, dass Sie schon vom Modernismus angekränkelt sind, wenn Sie schreiben, dass für Sie die Durchsetzbarkeit z.B. des Frauenpriestertums unwahrscheinlich sei. Tatsache ist: das Frauenpriestertum ist gänzlich unmöglich!" Was Sie hier betreiben, ist reine Sophistik.
3) „Weil sich 'Vincentius' ziemlich eindeutig darauf beruft, wundert es mich, warum Sie auf seine Antwort warten wollen.“ Was V. dazu schreibt, ist m.E. in sich nicht haltbar.
Was Sie alles vermuten, worüber Sie sich wundern und welchen Eindruck Sie haben, ist Ihre Privatsache. Es ist chic, nach „Angekränkelten" zu suchen. Aber das bedarf der richtigen Diagnose.


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ Born: Unbefriedigende Antworten! Forts.

Übrigens, eine von der Schöpfungsordnung ausgehende ethische Diskussion, die für mich selbstverständlich ist, scheint nicht nur für 'Vincentius', sondern auch für Sie ein Unding zu sein... Zitat von Ihnen: "Von einem Sein auf ein Sollen zu schließen ist stets ein kritikanfälliger Schluss."
NB: 'Vincentius' meint, dass das christl. Ethos nicht ausreiche, um alle Menschen zu überzeugen... welches Ethos mag er wohl im Sinn haben, mit dem er die ganze Welt überzeugen könnte?
Alles klar?
"Danach sieht sein Statement aus, aber..." - da bin ich schon froh, dass auch Sie glauben, dass Bischof Ackermann nicht mehr ganz dem Naturrechtsverständnis der kath. Kirche folgt... aber was soll Ihr Einwand u. Verweis auf pastorale Absichten? - Kasuistik???
Ihr Schlusssatz lässt vermuten, dass Sie schon vom Modernismus angekränkelt sind, wenn Sie schreiben, dass für Sie die Durchsetzbarkeit z.B. des Frauenpriestertums unwahrscheinlich sei. Tatsache ist: das Frauenpriestertum ist gänzlich unmöglich!


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ Born: Unbefriedigende Antworten!

'Suarez' hat m.E. schon einen guten Überblick über das wahre Naturrecht gegeben, mit den Pflichten u. Rechten, die sich aus dem Verhältnis des Menschen zu Gott, zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen ergeben... da haben auch Ehe, Familie, Gesellschaft ihren Platz und da stimmen auch noch die Normen, die sich aus all dem ergeben, weil der Mensch nicht, wie es später passiert, nur in seiner Individualität gesehen wird, sondern auch die soziale Natur des Menschen noch voll berücksichtigt wird und wo es demzufolge auch noch eine kath. Soziallehre gibt... alles zusammen macht eben die Schöpfungsordnung mit den sich daraus ergebenden normativen Gesetzmäßigkeiten aus. Leider ist es aber später durch verschiedene Strömungen - Nominalismus, Naturalismus usw. - zu Wandlungen im Verständnis des Naturrechts gekommen hin zu aufklärerisch-individualistischen Naturrechtstheorien. Weil sich 'Vincentius' ziemlich eindeutig darauf beruft, wundert es mich, warum Sie auf seine Antwort warten wollen.


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 Born 13. Februar 2014 
 

leibniz und Toribio

Toribio schreibt: "Leider ist es nun aber so, dass es Wandlungen im Verständnis des Naturrechts gegeben hat." Das ist das Kardinalproblem, denn Ackermann äußert nichts, das in diese Richtung geht.
Toribio: "...weil ich der Meinung bin, dass er in Sachen Naturrecht längst den skizzierten Säkularisierungs- und Liberalisierungstendenzen anhängt und nicht mehr dem metaphysisch verstandenen Naturrecht wie von der kath. Kirche gelehrt." Danach sieht sein Statement aus, aber solange wir nicht wissen, ob seine Begründung auch eine andere ist, vielleicht eine in SEINEN AUGEN pastorale, können wir in dieser Frage kein Urteil abgeben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das, was er hier sagt, 1:1 umgesetzt werden kann und wird. Vielleicht wird das Problem durch eine Kasuistik entschärft,obwohl auch das schwer durchsetzbar sein wird. Es gibt gewisse Themen, deren Durchsetzbarkeit in höchstem Maße unwahrscheinlich ist, m.E. an erster Stelle das Frauenpriestertum, dann das obige Thema.


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 Born 13. Februar 2014 
 

Toribio, wenn Sie

Wenn Sie ein paar Beiträge weiter zurück "geblättert" hätten, hätten Sie feststellen können, dass wir auf eine Antwort von @Vincentius warten. Diese werden wir doch jetzt nicht vorgeben (können).


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ Born u. leibniz: Teil 3

Das vorhin Skizzierte bezog sich auf das metaphysisch verstandene Naturrecht, wie es von der kath. Kirche gelehrt wird, wobei gesagt werden muss, dass die Lehre des Naturrechts nicht primär eine kirchliche Lehre ist, sondern auf die Anfänge der Philosophie bei den Griechen, besonders auf Aristoteles, zurückgeht.
Leider ist es nun aber so, dass es Wandlungen im Verständnis des Naturrechts gegeben hat... von Luther angefangen über verschiedene Aufklärer bis hin zu der Naturrechtslehre der Freimaurer u. dem Projekt "Weltethos" des Hans Küng. Wenn ich vorhin davon gesprochen habe, dass Bischof Ackermann mit seiner Aussage den kath. Rahmen sprengt, dann tat ich das deshalb, weil ich der Meinung bin, dass er in Sachen Naturrecht längst den skizzierten Säkularisierungs- und Liberalisierungstendenzen anhängt und nicht mehr dem metaphysisch verstandenen Naturrecht wie von der kath. Kirche gelehrt.
Meine Bitte: Bitte nicht wieder irgendwelche Fachsimpeleien, sondern klare Antworten!
Danke!


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ Born u. leibniz: Teil 2

Wunderbar, wenn mit Euch beiden zwei Philosophen hier mitdiskutieren. Also an die Arbeit!
"Wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich." - Will Bischof Ackermann damit sagen, dass die HS mit der Natur des Menschen vereinbar ist? Was ist Eure Meinung dazu?
Hier geht es um das Naturrecht, um die Natur des Menschen u. um die ihr innewohnenden Gesetzmäßigkeiten, die allen Menschen gemeinsam sind. Der Mensch ist eine leib-seelische Einheit... das animal rationale, wie man im MA sagte, das vernunftbegabte, geistige, rationale Lebewesen. Geist u. Vernunft bedingen Erkenntnisfähigkeit, Urteilsfähigkeit u. freien Willen. Grundlage des Naturrechts ist das Wesen des Menschen, die menschliche Natur. Dies ist ein objektiver Ausgangspunkt, etwas, das völlig unabhängig von uns besteht, was wir uns nicht selbst ausgedacht haben. Es ist eine schlichte Tatsache, dass der Mensch eine leib-seelische Einheit ist, dass er Person ist, die Leibliches u. Geistiges in sich verbindet.


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ Born u. leibniz: Teil 1

Ich finde Eure Fachsimpelei erfreulich, aber noch mehr würde ich mich freuen, wenn Ihr beide klar und unmissverständlich zu den Äußerungen von Bischof Ackermann Stellung nehmen würdet, ob die noch mit dem Katholischen vereinbar sind oder nicht. Nur darum geht es! Für mich selber hat er damit den Boden des Katholischen verlassen, mache mir aber überhaupt keine Hoffnungen, dass da irgendjemand eingreift. Denn was wir hier und jetzt sehen, ist das Offenbarwerden der neuen "Menschenmachwerkskirche", wie sie Anna Katharina Emmerich vorausgeschaut hat. Niemand hat die geheime Vernichtungsarbeit der Freimaurer präziser in Bildern beschrieben als diese deutsche Mystikerin. Sie sah "Sektierer" und "Abtrünnige" in großer Zahl, die den Freimaurern zur Hand gingen. In einer der ältesten Ausgaben ihrer Visionen und Offenbarungen finden sich Voraussagen über den "Bau einer neu konstruierten Kirche unter Mitwirkung böser Geister" - sie klagte über "Deutsche Spitzbuben und eine neue Kirche".


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 Born 13. Februar 2014 
 

leibniz - Leibniz

Ein mich im Augenblick überwältigender Zufall. Habe meinem Sohn noch zu Weihnachten den WBG-Band „Leibniz“ geschenkt mit der Absicht, dass wir an diesen gemeinsam herangehen, da L. ja seine Werke mehrsprachig geschrieben hat. Nun ist aus Ihrer Feder eine Dissertation zu erwarten, auf die wir beide natürlich außerordentlich gespannt sind. Sie teilen mir sicher zum Kauf den Erscheinungstermin mit? Habe schon einmal alles kopiert, was Sie hier soeben über L. geschrieben haben. Bin auf weiteres hier sehr gespannt! Aber erstaunlich, dass Sie das neben Ihrer Tätigkeit als Lehrerin am Gymnasium zeitlich alles schaffen. Wünsche Ihnen schon einmal alles Glück, das man dazu braucht.


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 Born 13. Februar 2014 
 

leibniz: Forts.

Maßgebend ist und bleibt in philosophischen Diskussionen der Wortlaut in Behauptung, Argumentation und Widerlegung. Wer mit dem Wortlaut einer These oder ihrer Argumentation nicht einverstanden ist, der widerlegt ihn.
Im Moment überlege ich noch, ob zwischen dem Aquinaten und dem großen Philosophen hinter Ihrem nickname nicht interessante philos. Beziehungen bestehen. Er war ein Mann von Welt (im philos.Sinne)und ein Philosoph.


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 Born 13. Februar 2014 
 

Liebe Frau leibniz, was Sie schreiben,

stellt der Aquinate ja umfassend in seiner Auffassung dar von der Glaubenswirklichkeit der Offenbarung und der Schöpfungswirklichkeit der Welt. Er hält den Antagonismus im Denken darüber für grundlegend falsch und sagt, man müsse beide Wirklichkeiten zusammendenken. Was das für die Welt bedeutet, haben Sie vorher in klarer Formulierung dargelegt. Mit dieser Auffassung hat er es anfangs nicht einfach gehabt, nicht einmal in seinem eigenen Dominikanerorden. Aber diesem Denken gehörte die Zukunft. Im nachaugustinischen Denken des MA bedeutete es die Geburtstunde der WELT.
Wir sind also vollkommen d’accord, und ich verstehe nicht, wie Toribio — auch auf Sie und mich bezogen — vorher schreiben konnte: „Aber wie schon 'Suarez' aufgezeigt hat, sind skizzierte Selbstverständlichkeiten heute nicht mehr überall selbstverständlich... das scheint mir auch aus Ihrem Wortwechsel mit 'Born' und vor allem 'Vincentius' hervorzugehen: tönt ziemlich unterschiedlich!"
Forts.!


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 Toribio 13. Februar 2014 
 

@ leibniz: Habe vorhin gerade an Sie gedacht...

... und wollte Sie schon an Ihr Versprechen erinnern... und jetzt lese ich: Erkenntnistheorie III und IV. Vielen Dank!
Natürlich müsste man noch viel mehr sagen, nur fehlt der nötige Platz dazu. Daher nur einige Stichworte, die hier in der Diskussion gefallen sind: Offenbarung, Schöpfungsordnung, Erkenntnisfähigkeit des Menschen, Erkenntnislehre, Werte u. Normen, Göttliches Recht, Naturrecht usw. Sie scheinen sich darin sehr gut auszukennen und haben die logischen Zusammenhänge sehr gut dargestellt. Ich als einfacher Katholik habe Euch Spezialisten diesbezüglich bisher vertraut. Aber wie schon 'Suarez' aufgezeigt hat, sind skizzierte Selbstverständlichkeiten heute nicht mehr überall selbstverständlich... das scheint mir auch aus Ihrem Wortwechsel mit 'Born' und vor allem 'Vincentius' hervorzugehen: tönt ziemlich unterschiedlich!
Zitat v. Ackermann: "Wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich." Das hat mich am meisten erschreckt, weil er damit alles sprengt!


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 leibniz 13. Februar 2014 
 

noch einmal Erkenntnistheorie IV

"Dass das Gewissen die letzte subjektive Norm für das Handeln des Menschen ist, ist eine klassische katholische Lehre. Dem muss hinzugefügt werden, dass ein solches verbindliches Gewissensurteil aber nur dann möglich ist, wenn sich das Gewissen des Einzelnen an der objektiven Norm orientiert. Das Gewissen ist keine normsetzende Instanz, sondern eine norminterpretierende, eine Instanz, eine Fähigkeit des Menschen, die die immer und für alle gültige Norm auf den in Frage stehenden Einzelfall anwendet und diesen danach entscheidet."


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 leibniz 13. Februar 2014 
 

noch einmal Erkenntnistheorie III

Nach dem Hl. Thomas werden Normen aus der Erfahrung abgeleitet. Der formale Prinzip, welches jedem Menschen bekannt ist, lautet: "Das Gute ist zu tun, das Böse ist zu meiden" Was im Einzelfall das Gute und das Böse ist, ist aus der Erfahrung abzuleiten. Also spielt auch hier die menschliche Subjektivität eine große Rolle. Für Thomas war es allerdings selbstverständlich, dass sich das Gewissen außer an Normen des Naturrechts am göttlichen Gesetz (Normen der Offenbarung) ausrichtet. Man kann sich leicht ausmalen, was geschieht, wenn ich die Orientierung am Naturrecht und an der Offenbarung einfach weglasse. Dann haben wir weitgehend die heutige Situation, s. Walter Brandmüller:


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 Suarez 12. Februar 2014 

@leibniz - Wie dichtete schon Rainer-Maria Rilke

„Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.“


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 leibniz 12. Februar 2014 
 

noch einmal: Erkenntnistheorie II

Ich weise noch einmal auf "De ente et essentia" hin, dort ist das ganze genau erklärt.
Die Auswirkung auf die Normenbegründung (damit wir zum Thema des threads zurückkehren)muss ich später erklären, da ich jetzt in die Arbeit gehe.


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 leibniz 12. Februar 2014 
 

noch einmal: Erkenntnistheorie I

Lieber Born,
ich müsste viel weiter ausholen, um die thomistische Erkenntnislehre genau zu erklären, was in diesem Thread aber nicht möglich ist.
Nur noch - zum Schluss - so viel: Auch wenn Thomas Wahrheit versteht als Angleichung an die außersubjektive Wirklichkeit, so spielt doch die Subjektivität ebenfalls eine große Rolle, da jede Erkenntnis von der Erfahrung ausgeht. Die menschliche Seele ist zwar theoretisch für alles offen, kann aber natürlich nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit de facto erkennen. Zudem ist alle Erkenntnis analog: Kein Mensch kann jemals z. b. das Wesen einer Rose vollkommen erkennen. Subjekt X interpretiert daher schon beim Hl. Thomas die Wirklichkeit in gewisser Weise anders als Subjekt Y. Auch für die Begründung von Normen spielt der Ausgangspunkt bei der Erfahrung eine große Rolle.


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 Mr. Incredible 12. Februar 2014 
 

@Diasporakatholik & Stammtisch

stimmt nicht.
Ich habe in zugegeben humorvoller Übertreibung Argumente geliefert, sie aber nix ausser pauschalisierndem Bloggerede ;-)
Überspitzung ist eine Stilmittel, ebenso Ironie. Sie kennen sich am Stammtisch aus? Ich war noch nie bei einem Stammtisch (Ironie, nix für ungut).
Widerlegen Sie was ich sagte, wenn sie sich schon die Mühe machen, mich zurechtzuweisen, das wäre fair.
Liebe Grüße.


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 Diasporakatholik 12. Februar 2014 
 

@Mr. Incredible: Bischofernennungen

Sorry, aber das was Sie da von sich gaben, ist pauschalisierendes Stammtischniveau.
Indiskutabel.


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 Mr. Incredible 12. Februar 2014 
 

Bischofsernennungen

Ein Problem ist vielleicht, dass die jew. Kurien sich ihre Bischöfe als Gesinnungsgenossen in gewissem Umfang "nachzüchten" können. Wenn man die Zustände in Limburg usw. sieht, dann stellt sich mir die Frage, ob man die Bischofsernennungen (ich meine incl. der Kandidatenauswahl) nicht noch ausschliesslicher Rom überlassen sollte. Das gäbe einen Riesenkrach, das würd' ich gerne sehen :-))))
Die Zeitgeistlobby ist ein todlangweiliger Haufen. Unfassbar langweilig gegenüber "echt röm-kat".
Und: Die Zeichen stehen doch an der Wand. Wenn man sieht, was diese Bischöfe in ihren Seminaren machen, was für ein gequirlter Mist.
Abgesehen davon: Mir reicht's von solchen Personen öffentlich vertreten zu werden. Nehmt ihnen erst mal ihr Gehalt zu 75% weg. Arme Hirten nach Papst Franziskus. Schätze ein großer Teil der Karrierehengste springt dann schon mal ab. Dann: Papst Franz. sagt: Die Hirten sollen den Geruch der Schafe haben, nicht deren Hirn! Das haben unsere Genies falsch verstanden :-))


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 Born 11. Februar 2014 
 

leibniz: analoge Erkenntnisweise ?

Liebe Frau leibniz, Sie schreiben:
"ich bin mir nicht sicher, ob Sie nicht doch die MA-Philosophie bevorzugen - hört sich jedenfalls so ähnlich an."
Meine Hermeneutik schließt das aber m.E. aus.


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 Trierer 11. Februar 2014 

Liebe Freunde, bitte um Entschuldigung für mein "zerfetztes" letztes posting, ist wohl bei der Übertragung was schief gelaufen. Danke.


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 speedy 11. Februar 2014 
 

ich hoffe Pfarrer Georg haeffner darf bald heilig gesprochen werden, alle ermordeten Priester um ihres glauben s willen , und in der treue zu den 10 geboten, und alle heiligen ; die lieber starben als zu sündigen,
verspottet der Trierer Bischof mit dieser aussage- er tut mir sehr leid, denn dafür wird er Rechenschaft vor Gott ablegen müssen, unser Herrgott sieht alles, und im buch des Lebens sind alle unsere taten aufgeschrieben, die guten und die bösen, im wissen darum das die Hölle existiert , müssten wir uns alle bekehren, hl.augustinus bitte für uns


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 leibniz 11. Februar 2014 
 

historisch-kritische Vernunft

Ja, vor allem Punkt 3 würde mich sehr interessieren. Aber dazu brauchen wir zuerst eine Definition der "historisch-kritischen Vernunft." So wie viele Exegeten diese Art der Vernunft anwenden, ist wohl die gesamte Bibel nicht mehr haltbar, s.: "Die Bibelfälscher" von Klaus Berger


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 Born 11. Februar 2014 
 

Lieber Vincentius, ich halte es nicht für gut,

Ihre Statements un-ausdiskutiert im Raume stehen zu lassen, wenn man (z.B. @leibniz u. ich) sich damit sine ira et studio auseinandersetzen möchte. Nach dem biographischen Intermezzo stehen folgende Ihrer Punkte noch offen:
1)Dass Sie mit „Atheisten, Hindus und Buddhisten Mord und Totschlag verhindern“ wollen, ist ehrenwert, nötigt Sie aber nicht, die christl. Schöpfungsordnung aufzugeben, jedenfalls für Sie selbst nicht.
2)Ein Schluss vom Sein auf das Sollen ist kritikanfällig. Das gilt für den Naturbegriff nicht mehr, jedenfalls nicht in gleicher Weise. Es kommt natürlich auf die Definition des Naturbegriffs an. Davon würden Philosophen es abhängig machen, ob sie lachen würden.
3)„Etliche Grundannahmen der sog. Schöpfungslehre sind vor der historisch-kritischen Vernunft nicht haltbar.“ Hierzu fehlt die Begründung!
4)Zum Kateg.Imp. Kants hatte ich schon an Sie gepostet.


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 leibniz 11. Februar 2014 
 

ananloge Erkenntnisweise

Lieber Born,
ich bin mir nicht sicher, ob Sie nicht doch die MA-Philosophie bevorzugen - hört sich jedenfalls so ähnlich an.
Thomas vertrat keinen naiven Realismus. Während Gott das Einzelne erkennen kann, ist der Mensch nur zu einer analogen Erkenntnis des Allgemeinen (des Wesens) fähig. Analog bedeutet Ähnlichkeit und Unähnlichkeit zugleich. Die Erkenntnislehre des Thomas wird oft vereinfacht und damit falsch dargestellt, s. "De ente et essentia".


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 Suarez 11. Februar 2014 

Lieber Toribio - Die von Ihnen bemerkte Parallele ist mir auch schon aufgefallen

Wer sich einmal mit den Pius-Brüdern und ihren Anhängern über Glaubensfragen, das Vaticanum II oder Papst Franziskus auseinandergesetzt hat, stellt fest, dass da teils völlig groteske, der Lehre der Kirche klar widersprechende Thesen vertreten werden. Auch widerspricht man sich permanent und redet viel über Gehorsam, um im gleichen Atemzug Papst Franziskus herabzusetzen und zwar in einer Weise, die mich wirklich nur empört. Widerspricht man, erntet man einen in arrogantem Ton vorgetragenen Sermon von Borniertheit und abstrusen Glaubensauffassungen, die mit Katholizität nur schwer vereinbar sind. Die Pius-Brüder stellen das Gesetzt über den Glauben. Die progressiven Katholiken, die, wie Sie es so treffend formulieren, links vom Pferd fallen, behaupten, wie @Vincentius, ein Primat der Philosophie vor dem Glauben. Beides ist mit Katholizität nicht vereinbar, denn wo man vom Glauben an Christus als Mitte, auf die alles zuläuft, absieht, verfehlt man die Wahrheit.


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 Trierer 11. Februar 2014 

@Dismas

Verstehe Ihren Einwand gut, geht mir nicht selten auch so. Die notwendige Kritik an den Äußerungen des Bischofs haben Sie auch sicher in meinem Beitrag wahrgenommen. Und wenn Ackermann sich "so weit aus dem Fenster lehnt", geschieht das, da bin ich mir leider ganz sicher, gewiss nicht ohne Rückendeckung einer großen Anzahl seiner Kollegen, wahrscheinlich sogar der Mehrheit. Man könnte zu der Überzeugung gelangen, dass nach dem Rücktritt B.XVI. jetzt "die Schleusen" geöffnet und Tatsachen geschaffen werden sollen. Bin gespannt auf die Reaktion EB Müllers.
Aber alles das kann man auch ohne grobe Unhöflichkeit sagen,und ohne kränkende Beleidigungen. So lange der Hl. Vater nichts anderes entscheidet,ist er Bischof von Trier,und damit "mein" Bischof,auch wenn ich ihn nicht mehr verstehe. Dieser Respekt ist ihm als Apostelnachfolger geschuldet. Sonst wäre i c h nicht mehr katholisch.












2aus dem Fenster lehntein privates "Aggiornamento" betreibt, dann darf er sich über


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 Toribio 10. Februar 2014 
 

@ Vincentius: Danke für die Aufklärung!

Dieser Vinzenz von Lerin passt ja auch viel besser zu Ihnen... scheint aber eine schillernde Figur gewesen zu sein. Ich kenne ihn ehrlich gesagt überhaupt nicht, aber wissen Sie, wer sich gerne auf ihn beruft? Traditionalisten wie die Piusbrüder usw.
Ich sag's ja immer wieder: Es gibt solche, die rechts vom Pferd fallen, und solche, die links vom Pferd fallen, aber immer wieder erstaunlich ist, dass neben der Neigung zum Protestantismus beide auch sonst vieles gemeinsam haben.
Bischof soll er gewesen sein? Im Zuge einer Schnellrecherche im Internet las ich immer wieder, dass man ihn eigentlich nur als Mönch u. Priester zu Lerinum kennt, wo er um das Jahr 434 sein berühmtes Buch 'Commonitorium adv. Haer.'[Gedenkschrift oder Warnung gegen die Ketzereien] herausgab... dessen auszugsweiser Inhalt mir von Piusbrüdern schon oft genug um die Ohren geschlagen wurde, weswegen ich schon lange einen weiten Bogen um diese Traditionalisten mache. Und jetzt kommen Sie mir mit diesem Typ daher...


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 Vincentius 10. Februar 2014 

Hl. Vincentius @ Toribio

Herzlichen Dank für die Blumen. In einem sind Sie allerdings ein wenig zu spekulativ geworden. Pate meines Nicknames ist nämlich nicht etwa der gar nicht lehrbefugte Diakon Vincentius, sondern Bischof Vincentius von Lerinum, dessen berühmte Formel des Katholischen (was überall, von allen und immer geglaubt wird, ist katholisch) mein Motto ist, das ich natürlich auch hier vertrete!


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 Born 10. Februar 2014 
 

Vincentius: Kants kategorischer Imperativ

"Ich halte eine Orientierung am Kategorischen Imperativ (Kant hat Jesus für den fleischgewordenen K.I. gehalten!) für aussichtsreicher in der ethischen Diskussion."
Offen bleibt dabei aber die Frage, woher Sie den Inhalt der Maxime Ihres Willens gewinnen wollen.


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 Suarez 10. Februar 2014 

Lieber Toribio - Das Problematische ist nicht Vincentius Selbstverständnis

Sondern dass er in doch unüberbietbarer Chuzpe klar der katholischen Glaubenslehre widersprechende Aussagen als von Rom gebilligt hinstellt. Das geht entscheiden zu weit und muss Widerspruch finden, zumal sich bei den Aussagen eine deutliche Intention erkennen lässt, das grundlegende katholische Glaubensverständnis zu relativieren. Man muss wirklich nur mal in aller Ruhe die von mir unten in Auszügen zitierten "Erwägungen" lesen, um zu erkennen, dass der gesamte katholische Glaube auf dem Glauben an eine sinnvolle Schöpfungsordnung ruht. Stellt man die infrage, bleibt nichts mehr vom katholischen Glauben übrig, dann zerrinnt einem Katholizität einfach.

Es ärgert mich auch jedesmal, wenn einige glauben, sie könnten mit ein paar verkürzten Gedankengängen eine Glaubensrezeption von 2000 Jahren überholen. Das ist doch eine rechte Hybris, die man einfach lassen sollte. Die großen Kirchenlehre waren alles andere als flache Denker.


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 Toribio 10. Februar 2014 
 

Lieber Suarez! Ja, der Hl. Vincentius...

... war ein Mann des Glaubens, und der hiesige Vincentius ist das irgendwie ja auch. Er hat sich selber mal als guten Katholiken bezeichnet, was wohl seinem Selbstverständnis entspricht... würde er sich für einen guten Protestanten halten, wäre das nachvollziehbarer.
Jetzt werden Sie meinen Vergleich bestimmt anders sehen: der hiesige Vincentius ist wohl ebenso wissbegierig und gebildet, redegewandt und ein guter Sophistiker, sehr aufgeschlossen für jede Neue Theologie, die er eifrig zu verteidigen trachtet, wie man das seit Herbst hier gut mitverfolgen konnte. Er liegt ganz auf der Linie der protestantisierenden Lehmann-Zollitsch-Bruderschaft und ist ein schlagkräftiger Beweis dafür, dass in der kath. Kirche längst zwei Gruppierungen existieren, die nicht mehr miteinander können, weil es nur eine Wahrheit gibt, die nicht teilbar ist.
Übrigens bin ich Prof. Windisch für seine klaren Worte sehr dankbar: Ja, es gibt bischöfliche Irrlichter... und noch mehr theologische!


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 Dismas 10. Februar 2014 

@Trierer

sicher, wir sollen abwägen, dem Bischof gehorchen, auch wenn er sagt, was uns nicht gefällt.
Aber im Fall des Herrn Ackermann, der sich mit solchen Äußerungen nicht mehr "in Gemeinschaft mir dem Papst" befindet, sehe ich uns verpflichtet zu widersprechen, auch um der Rettung seiner selbst, wenn er sich so schnell verirrt. Früher habe ich mich gefreut einem Bischof zu begegnen, heute gehe ich den meisten lieber aus dem Weg.... Leider hat Basileos der Große recht mit seinem Ausspruch bezüglich Bischöfen und Hölle...


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 Born 10. Februar 2014 
 

@Kostadinov, dass die Lehre der Kirche nicht verstanden wird, liegt nicht allein daran,

dass sie nicht erklärt werde, sondern auch daran, dass nicht einmal Interesse besteht, die Lehre der Kirche kennen zu lernen. Die Besucherzahlen unserer Gottesdienste sagen das ihrige dazu. Und diejenigen, die die Lehre zur Kenntnis genommen haben, geben in Worten und Handlungen zu erkennen, wie wenig sie von der Notwendigkeit, sich an diese Lehre zu halten, überzeugt sind. Dieses Letztere ist das eigentliche Problem.


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 Born 10. Februar 2014 
 

leibniz: Fortsetzung

Jeder macht aus der Umgebung, in der er lebt, seine kleine Eigenwelt, in der er mit einen Gedanken, Worten und Taten leben und schaffen kann und möchte. Das soll und muss so sein. Diese kleine Welt aber auch kritisch als nur seine Eigenwelt zu sehen und aus ihr keine über sie hinausgehenden Ansprüche abzuleiten und aus ihr allein nicht die große Welt beurteilen zu wollen, das kostet heute viele Zeitgenossen ein großes Einsichtsvermögen. Gerade diese hier sich ständig vermehrenden und fast die Zahl 300 erreichenden, oft sehr persönlich gestalteten Beiträge sprechen dazu Bände.


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 Born 10. Februar 2014 
 

leibniz, wir diskutieren bereits auf derselben Wellenlänge.

„Ist Denken auf Sein bezogen oder konstruiert der Mensch die Wirklichkeit?“ Das ist eine der tiefgründigsten Fragen der Philosophie, die die vier Großen der dt. Philosophie dementsprechend beantwortet haben. Im MA war daran nicht zu denken. Ich bin weder Neukantianer noch Hegelianer, folge aber auch nicht dem MA. Wir konstruieren nicht die Wirklichkeit, aber wir legen sie aus, wir interpretieren und deuten sie. Und das vermag nur das Subjekt. Immer stellt sich die Frage, gleitet mir nicht unter der Hand doch auch ein Konstruieren der Wirklichkeit in meine Gedankengänge. Wer hat das je gänzlich vermieden? Nicht einmal diese Frage können wir beantworten.
Sieht es nun mit unserer Vorstellung von der Schöpfungsordnung anders aus? Theologisch ist es allerdings eine Gewissensfrage, die Schöpfungsordnung neu konstruieren zu wollen oder ähnliche Gedanken nur zuzulassen. Für mich ist sie mehr als Natur und ist objektiv gegeben. Ich sehe keine Probleme, das Sollen daraus abzuleiten.


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 Kostadinov 10. Februar 2014 

Nachschlag ;-)

ich verstehe nicht, wie er diese Thesen aufstellen kann, ohne präzise theologische Begründung, "nicht zeitgemäß" sagt ja noch gar nix aus und "versteht niemand mehr" heißt ja nur, dann erklär's bitte besser. Ich bin nicht prinzipiell gegen Präzisierungen auf dem Feld oder Wechsel der Wortwahl, aber bitte nur aus Rom und theologisch begründet


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 Trierer 10. Februar 2014 

Schluss

Wie w.o. ausgeführt, halte ich die Thesen Ackermanns in der Tat für eine Belohnung der „Schwach gewordenen“ und für die Negierung der „Treu gebliebenen“.
Wie so viele heutige Seelsorger, sieht auch er vorwiegend die pastorale Not des „Gescheiterten“, was ja in Ordnung wäre, würde er in gleicher Weise auch die anders geartete, aber nicht minder große Not derjenigen wahrnehmen, denen die „Moderne“ ihr christliches „Weltbild“ (nomen est omen) um die Ohren zimmert.
Das alles einem Bischof zu sagen, muss erlaubt sein und ist es natürlich auch. „Verschwörungstheoretiker“, „Freimaureruntersteller“ und „Großtönespucker“ (ja, selbst vom „Spucken“ war in einem Post die Rede), aber sollten nicht denken, dass sie dabei hilfreich wären.


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 Trierer 10. Februar 2014 

Fortsetzung

Würden die Scharfmacher den Mut haben, mit dem Bischof ebenso zu reden, wie sie hier über ihn reden?
Die Moderation bittet uns persönliche Angriffe zu unterlassen. Mit Recht! Und das gilt dann auch für Bischof Ackermann. Auch ich bin Mitglied im „Verein für deutliche Aussprache.“ Und seine Aussagen sind wahrhaftig kritikwürdig. Die Tonlage und Wortwahl einiger hier, ist für mich jedoch nicht christlich, schon gar nicht katholisch. Die begründetsten und glaubwürdigsten Einwände bleiben wirkungslos, würdigt man den Kritisierten herab. Und es ist doch viel Gutes und Richtiges in der Forumsdebatte gesagt worden. Warum das also entwerten? Gerade das haben wir doch den unsäglichen Kritikern Bischof van Elst´ zu Recht vorgeworfen.


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 Born 10. Februar 2014 
 

leibniz, die Diskussion hat ein beachtliches Niveau erreicht. Angesichts der Fülle der

angeschlagenen Themen ein paar Gedanken zur Straffung, ohne hier Partei ergreifen zu wollen.
Von einem Sein auf ein Sollen zu schließen ist stets ein kritikanfälliger Schluss. Diese Tatsache nun zu übertragen auf den Schluss von der Natur auf Moral ist ein Problem, weil „Natur“ der begrifflichen Definition bedarf. Wie auch immer nun diese Definition ausfällt, ob der Schluss von der Natur auf Moral ebenso kritikanfällig ist wie oben der vom Sein auf ein Sollen, ist völlig offen. Dazu bedarf es jetzt der Stellungnahmen zu dem, was man mit Natur meint. — Es wird nicht ergiebig sein, den historischen Naturalismus heranzuziehen, den es ja nicht erst in der Neuzeit, sondern schon in der Antike und wieder in der Renaissance gab. Erschwerend käme hinzu, dass er historisch ja Philosophie oder Weltanschauung oder beides zugleich sein kann.
Noch eine Anmerkung: Philosophie ist bei Thomas der Theologie natürlich nachgeordnet, aber deshalb keine Hilfswissenschaft. Ohne den Aristotelismus hätte


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 Suarez 10. Februar 2014 

@Toribio - Der heilige Vincentius war ein Mann des Glaubens!

Er hätte nie die Jungfrauschaft Marias infrage gestellt, wie es @Vincentius in einem Kommentar zum kath_net Artikel:"War Maria wirklich 'Jungfrau'?" getan hat und sich dann noch allen Ernstes auf Papst Benedikt zu berufen, der in seinem letzten Buch "Beten" folgendes schreibt:

"Diejenige, die der Verkündigung des Engels geglaubt hat und zum Werkzeug geworden ist, damit das ewige Wort des Allerhöchsten Mensch werden konnte, hat das Wunder jener menschlich-göttlichen Geburt auch im Herzen aufgenommen, hat es betend betrachtet, hat darüber nachgedacht, was Gott in ihr wirkte, um den göttlichen Willen in ihrem Leben aufzunehmen und ihm zu entsprechen. Das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes und der Mutterschaft Marias ist so groß, daß es einem Prozeß der Verinnerlichung verlangt. Es ist nicht nur etwas Leibliches, das Gott in ihr wirkt, sondern es verlangt eine Verinnerlichung von Seiten Marias."

Insofern teile ich Ihre Auffassung zu Vincentius Glaubentreue ganz und gar nicht.


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 peregrino 10. Februar 2014 
 

Sein und Sollen

@Vincentius
"Die" Philosophie, die über uns lachen könnte, gibt es gar nicht. Philosophen streiten sich gern. Eine Richtung seit David Hume (schottische Aufklärung) spricht in der Tat vom Seins-Sollens-Fehlschluss. Das ist aber ganz schön von gestern. Lesen Sie als kleinen Einstieg mal die Bundestagsrede von Papst Benedikt XVI nach: http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/geschichte/gastredner/benedict/rede.html


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 leibniz 10. Februar 2014 
 

Erkenntnistheorie und Schöpfung - einfach erklärt

Sich eine Philosophie vorzustellen, die rein rational argumentiert, d. h., auf keiner Voraussetzung beruht, an die man glauben müsste, ist eine Illusion. Auch ein atheistischer, naturalistisch denkender Philosoph geht von einem Glauben aus, dem Glauben, dass es außer dem, was sinnlich wahrnehmbar ist, nichts gibt. Diese Behauptung kann er nicht beweisen.
Eine christliche Philosophie geht von dem Glauben aus, dass der Mensch Ebenbild Gottes ist (Schöpfung). Daraus folgt ein Grundvertrauen in die Wirklichkeit (die Schöpfung ist gut) und ein Grundvertrauen in die eigene Erkenntnisfähigkeit: Der Mensch ist fähig, die Wirklichkeit zu erkennen, da er als Ebenbild Gottes Vernunft und freien Willen besitzt. Aus dieser Erkenntnis der (guten) Schöpfungswirklichkeit kann er Normen ableiten, die wiederum gut und vernünftig sind.


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 leibniz 10. Februar 2014 
 

empirische Bestätigung von Humanae Vitae

Antwort an Vincentius III
Die Vorwüfe, die Sie formuliert haben, (naturalistischer Fehlschluss, falsches Verständnis des Naturrechts...) wurden hauptsächlich von deutschen Moraltheologen schon im Zusammenhang mit der Enzyklika Humanae Vitae gemacht. Lassen wir 'mal die Theorie und gehen wir zur Praxis über:
Wie erklären Sie sich, dass sämtliche Voraussagen von Paul VI. eingetroffen sind trotz dieser falschen Begründung?
Ich verweise, weil ich sonst mit dem Aufzählen nicht fertig werde, auf den hervorragenden Vortrag von DDDr. Peter Egger bei KTV.
Nur ein Zitat zum Nachdenken:
„Männer, die sich an empfängnisverhütende Mittel gewöhnt haben, könnten die Ehrfurcht vor der Frau verlieren, und, ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht Rücksicht zu nehmen, sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet."

(HV 17)


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 Toribio 10. Februar 2014 
 

Suárez vs. Vincentius

Der berühmte span. Theologe und Philosoph Francisco Suárez gegen den span. Diakon und Märtyrer Vincentius. Vincentius ist der berühmteste unter allen Märtyrern Spaniens und wurde schon seit den ältesten Zeiten in der Kirche verehrt... er ist der dritte Erzmärtyrer neben Stephanus und Laurentius.
Lieber Suarez, wieder mal vielen Dank für Ihre vielen großartigen Beiträge! Ich wollte Sie schon längst mal fragen, ob Ihr Nickname was mit diesem genialen Francisco Suárez zu tun hat... nun haben Sie das selber klargestellt. Jetzt lese ich Ihre Beiträge mit noch mehr Ehrfurcht und Hochachtung und hoffe, dass ich Ihnen auch weiterhin gut folgen kann.
"Unser" Vincentius scheint mir einiges vom echten Vincentius zu haben: wissensdurstig, intelligent, sehr redegewandt, sehr aufgeschlossen für Neues, im Letzten dann aber ein mutiger Bekenner des Glaubens. Auf der Seite des St.-Vinzenz-Hospitals Haselünne findet sich eine gute Beschreibung.
Bin schon gespannt auf Eure weiteren Beiträge.

www.krankenhaus-haseluenne.de/120.html


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 WoNe 10. Februar 2014 
 

@Vincentius

Auf die richtige Bemerkung von dalet (siehe Zitat in Klammern) schrieben Sie: "Vielleicht [liegt] es auch daran, dass es nicht verstehbar ist! "

(„Wenn's niemand mehr versteht, liegt es vielleicht auch daran,...
dass es schon lange niemand mehr erklärt hat.“ (@dalet)).

Da ich mit Schrecken hier gelesen habe, dass Sie angeblich Priester seien, kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass Sie vermutlich auch kein eifriges Bemühen gezeigt haben dürften, die katholische Lehre hinsichtlich Sexualität den Gläubigen näherzubringen, oder?

Sie hinterlassen den Eindruck der klammheimlichen Freude darüber, dass nun künftig "alles anders" sein wird. So als hätten Sie immer schon darauf gewartet.

Warten wir es gemeinsam ab, ob und was sich ändern wird. Vor allem aber schauen wir darauf, ob es der EINEN Wahrheit zur Ehre gereicht.

Der Mensch sollte sich hüten, durch Verwässerung der Lehre menschliches Bequemlichkeitsdenken auf pomadige Art befriedigen zu wollen!


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 leibniz 10. Februar 2014 
 

Schöpfungsordnung

Lieber Vincentius,
uns lachen also DIE Philosophen aus, wenn wir über die Schöpfungsordnung sprechen. (I.)
Ich weiß leider nicht, wo Sie Philosophie studiert haben.
Ein Heidegger, ein Habermas usw. würde sich verwehren, über Schöpfung zu sprechen, aber nur aus formalen Gründen, da der Begriff nicht in die Philosophie gehört.
Hätte auch ein Thomas von Aquin gelacht? Natürlich nicht, obwohl er bereits Theologie formal von Philosophie getrennt hat. Die Philosophie gehörte für ihn als Hilfswissenschaft (nicht abschätzig gemeint!) zur Theologie. So kann man als THEOLOGE zeigen mit Hilfe der Philosophie, dass es nicht vernunftwidrig ist, an die Schöpfung zu glauben. Und man kann zeigen, dass es der Vernunft gemäß ist, aus der Schöpfungsordnung Normen abzuleiten. Dass ein naturalistisch denkender Philosoph das nicht kann, ist eine Binsenweisheit, hat er doch seinen Erkenntnishorizont im neuzeitlichen Sinn eingeschränkt.


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 bücherwurm 10. Februar 2014 

@Gernkatholisch:

Die Moderation weist Sie darauf hin, bitte in Zukunft vollständig persönliche Angriffe auf @Teetasse (und auf andere User) zu unterlassen. Wir argumentieren hier sachorientiert, nicht ad personam - ich bitte um freundliche Kenntnisnahme.


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 Randolf 10. Februar 2014 
 

Nachrennen

Der Bischof rennt den Positionen nach, die doch von mehr und mehr jungen Menschen nicht mehr geteilt werden. Es gibt Tendenzen, keinen Sex mehr vor der Ehe zu haben. Wieso stellen auch Bischöfe eigentlich Sex mit sämtlichen Determinationen so in den Focus der Betrachtung ? Die Ansichten der Jungen zu Heterosex vor der Ehe sind durchaus unterschiedlich, falls das noch nicht angekommen sein sollte.


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 Suarez 10. Februar 2014 

@Vincentius - demagogisches Telant Teil III

"Homosexuelle Beziehungen werden « in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt... (vgl. Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10). Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind ».(5) Dieses moralische Urteil, das man bei vielen kirchlichen Schriftstellern der ersten Jahrhunderte(6) findet, wurde von der katholischen Tradition einmütig angenommen.

Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen « mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen ».(7) Diese Personen sind wie die anderen Christen gerufen, ein keusches Leben zu führen.(8) Aber die homosexuelle Neigung ist « objektiv ungeordnet »,(9) und homosexuelle Praktiken gehören « zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen ».(10)


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 Suarez 10. Februar 2014 

@Vincentius - demagogisches Telant Teil II

weiter heißt es in den Erwägungen:

"3. Die natürliche Wahrheit über die Ehe wurde durch die Offenbarung bekräftigt, die in den biblischen Schöpfungsberichten enthalten ist und auch die ursprüngliche menschliche Weisheit zum Ausdruck bringt, in der sich die Stimme der Natur selbst Gehör verschafft. Das Buch Genesis spricht von drei grundlegenden Aspekten des Schöpferplanes über die Ehe.

4. Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt « die Weitergabe des Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen ».(4)"

Nochmals, wo bleibt Ihr Gehorsam gegenüber der katholischen Lehre!


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 Suarez 10. Februar 2014 

@Vincentius - Sie haben wirklich ein großes demagogisches Telant

Ihre Aussagen stehen im klaren Widerspruch zur Lehre der Kirche!

"ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXUELLEN PERSONEN"

"2. Die Lehre der Kirche über die Ehe und die Komplementarität der Geschlechter legt eine Wahrheit vor, die der rechten Vernunft einsichtig ist und als solche von allen großen Kulturen der Welt anerkannt wird.Sie wurde vom Schöpfer mit einer eigenen Natur sowie eigenen Wesenseigenschaften und Zielen begründet.(3)Keine Ideologie kann dem menschlichen Geist die Gewissheit nehmen, dass es eine Ehe nur zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechts gibt, die durch die gegenseitige personale Hingabe, die ihnen eigen und ausschließlich ist, nach der Gemeinschaft ihrer Personen streben. Auf diese Weise vervollkommnen sie sich gegenseitig und wirken mit Gott an der Zeugung und an der Erziehung neuen Lebens mit."

Wo bleibt Ihr vielbeschworener Gehormsam gegenüber der Lehre der Kirche?


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 Antigone 10. Februar 2014 
 

Guten Morgen, flimnap,

wenn Sie das (für mich weiterhin unsägliche und einfach ungerecht diskriminierende) Wort "Gremienkatholiken" so definieren, wie beschrieben, dann wenden Sie es doch nicht auf Leute an, die Sie gar nicht kennen und auf die es, auch wenn Sie es anders vermuten, gar nicht zutrifft!


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 flimnap 10. Februar 2014 
 

@Kant

Herzlichen Dank für die guten Worte!

Doch um die Wahrheit der Ehre zu geben: Ich WILL mich aufregen, denn manchmal habe ich die deutsche so unsäglich satt ...


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 flimnap 10. Februar 2014 
 

@bernhard_K

Hallo Bruder!

So trifft man sich wieder - ich wie immer tief im Schlamassel, weil ich meine große Klappe einfach nicht halten kann ;)


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 flimnap 10. Februar 2014 
 

Klarstellung 2 (@Vincentius)

Ich bin wahrscheinlich ein "Troll", doch bestimmt kein Piusbruder!

Typisch, dass Sie mir - immer schön "Evangelii gaudium" zitierend! - eine "Hexenjagd" unterstellen und mich im selben Atemzug als Ketzer verleumden ...

-> "Barmherzigkeit" der Gremienkatholiken

Definition "Gremienkatholiken": Menschen, die Gremien der Körperschaft öffentlichen Rechts "Katholische Kirche" angehören, ohne an zentrale Dogmen der Kirche zu glauben (wie z.B. die unfehlbare Lehre des "magisterium ordinarium").


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 flimnap 10. Februar 2014 
 

Klarstellung 1

Ich entschuldige mich in aller Form bei all denjenigen, die sich von meiner flapsigen Wortwahl verletzt fühlen.
Seine Heiligkeit als "Sabbergreis" oder "Nase in Rom" zu bezeichnen ist Folge meiner katholischen Sozialisierung im Bistum Mainz Mitte/Ende der Achtziger.

So redete man damals eben über Johannes Paul II., legte man Wert auf beifälliges Schmunzeln der diversen Religionslehrer, Gemeindereferenten oder Diakone ...

Mea culpa!


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 carl eugen 10. Februar 2014 

Ich habe ja schon vor ein paar Tagen...

...meine Meinung über Bischof Ackermann geäussert. Aber angesichts dieser hitzigen Debatte hier im Forum muss ich doch etwas los werden.
Ich schreibe etwas, was ich bisher nicht gewagt habe, über einen Bischof der Katholischen Kirche zu schreiben. Aber Exzellenz Ackermann wäre gut beraten, dem Heiligen Vater seinen Rücktritt anzubieten. Bischof Ackermann hat eines unter Beweis gestellt, er ist ein Mann der Zwietracht, nicht der Einheit. Er stellt sich wissentlich gegen die Lehre der Kirche und führt somit seine Herde in die Irre!
Als treues Kind der Mutter Kirche schmerzt es mich, solche Zeilen gegen einen geweihten Bischof zu schreiben. Aber mein Gewissen drängt mich dazu.
Die Kirche ist angewiesen auf Bischöfe, die freudig das Evangelium verkünden, und den Geboten Gottes und der Kirche folgen. Beides sehe ich bei Exzellenz Ackermann nicht. Das stimmt mich traurig!
Mehr möchte ich zu diesem traurigen Vorgang nicht mehr sagen!


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 Aquinato 9. Februar 2014 

nicht richtig @ flimap

Sie haben papst beleidigt und bischofe und gute katoliken. Entschuldigen sie sich bitte. Grobheiten nie jesus hat getan – er predigt liebe. Christentum braucht liebe nicht grobheiten
@ pascal13
warum sisnd sie so aufgeregt. ich sage nie: du bist antikatholisch, nur wenn jemand sagt, der pspt ist böse oder der bischof ist schlecht, denke ich, das ist nicht gut. also sagen sie nicht vicentius ist antikatholisch. jemanden "bazillus" zu nennen ist doch in ihrer heimat nicht gut. das haben auch boese menschen vor 70 jahren getan (andere bazillus nennen), die unvorstellbares leid ueber mein vaterland und die halbe welt haben gebracht. bitte denken sie nach, was sie schreiben.


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 Pascal13 9. Februar 2014 
 

Innehalten

Eine kurze Bitte zum Innehalten: egal auf welcher Seite man steht ist das Auseinanderfallen eines heilig katholischen Lehramtes (und das Verkünden der Bischöfe, Priester und Leben der Laien danach) genau das was man in diese Forum erlebt! Es gibt keine verbindlichen Glaubenswahrheiten mehr, jeder sagt was er gerade fühlt, denkt oder für richtig hält!

Das ist genau das was uns erwartet wenn Leute wie Ackermann, die Zollitschbrüder oder hier im Blog deren ständiger Vertreter Vicentius die Oberhand behalten. Gruselig... mehr leider nicht


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 Waldi 9. Februar 2014 
 

Ich möchte hier nur den Kommentar...

von @Iñigo bezüglich des Hochgebetes bei der Wandlung aufgreifen: "Für Alle"?, oder "Für Viele"? Da hat vor einigen Tagen ein Polnischer Priester, Prof. XY, bei K-tv die Hl. Messe zelebriert. Bei der Predigt hat er klar und deutlich erkrärt, dass es beim Hochgebet, richtig übersetzt, "Für Viele" und nicht "Für Alle", heißen muss. Das war auch der Wunsch vom em. Papst Benedikt XVI. Und dann kam die Wandlung - und was geschah? - "...nehmet und trinket alle daraus, das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und "Für Alle"! vergossen wird, zur Vergebung der Sünden". Alles klar? oder noch irgendwelche Fragen?


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 Vincentius 9. Februar 2014 

Schöpfungsordnung - ein Ideologoumenon?

Ist "Schöpfungsordnung" ein Ideologoumenon? Eine von der Schöpfungsordnung ausgehende ethische Diskussion halte ich für erfolglos:
1) Ich kann mit mich mit dem Begriff „Schöpfung“ mit Christen und vielleicht mit Juden und Muslimen verständigen. Wenn ich ALLE Menschen vom christl. Ethos überzeugen will, an das sich alle Menschen gebunden fühlen, reicht das nicht. Ich möchte ja auch mit Atheisten, Hindus und Buddhisten Mord und Totschlag verhindern.
2) Ich gehe davon aus, dass kein Dogma der Kirche der Vernunft widerspricht. Mit dem Argument der „Schöpfungsordnung“ beginge ich dann aber einen naturalistischen Fehlschluss (von einem Sein auf ein Sollen zu schließen). Da lachte uns die Philosophie aus.
3) Etliche Grundannahmen der sog. Schöpfungslehre sind vor der historisch-kritischen Vernunft nicht haltbar.
4) Ich halte eine Orientierung am Kategorischen Imperativ (Kant hat Jesus für den fleischgewordenen K.I. gehalten!) für aussichtsreicher in der ethischen Diskussion.


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 Kant 9. Februar 2014 

@flimnap / @seine Kritiker: was wollte flimnap uns sagen? Aber ohne "Aufreger"!

1. Der Ungehorsam der katholische Kirchensteuer-Zahler in Deutschland ist direkte Folge des Ungehorsams vor allem vieler Bischöfe, die sich nicht einmal an den Welt-Katechismus, das Kirchenrecht geschweige denn die Weisungen des Papstes und seiner Mitarbeiter in Rom halten.
2. Die Bischöfe glauben an das Geld, Psychologie und Management-Regeln und ihren Kompromiß-Kurs mit Politik und Öffentlichkeit, aber nicht an die unerschöpflichen Möglichkeiten des Heiligen Geistes.
3. Die Causa Ackermann liegt genau auf dieser Linie.
flimnaps Ausdrucksweise hat Empörung hervorgerufen!? Offensichtlich versteht er nicht – oder zumindest will er es nicht zugeben –, warum er sich dafür entschuldigen sollte. Sei’s drum! In der Sache hat er leider Recht!

(@flimnap: Bitte korrigieren Sie mich! Aber um des lieben Friedens willen ohne weitere „Aufreger“!)


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 Kant 9. Februar 2014 

Selbst mit redlichen Motiven – „das geht gar nicht“!

... wenn er nach intensiven Gebet, mehrtägigen Exertizien, unvoreingenommenen Bibelstudium und wohlwollenden Beschäftigung mit den lehramtl. Texten zu seiner Ablehung der kirchl. Lehre gekommen ist – halte ich eigentlich für ausgeschlossen halte –, dann ist trotzdem eine Ungeheuerlichkeit, eine schwere Verfehlung damit an die Öffentl. zu gehen. Vergleichen wir das mit einem Mitarbeiter im höheren Management eines Unternehmens, z.B. Goga-Gola. Er geht an die Öffentlichkeit: „Die miserablen Verkaufszahlen liegen am schlechten Geschmack, an der nicht mehr zeitgemäßen Rezeptur von Goga-Gola. Angemessene Korrekturen beim Geschmack sind nötig!“ Man würde ihn wahrscheinlich augenblicklich „feuern“, denn solche Äußerungen würden die Verkaufszahlen ja noch weiter in den Keller treiben. Nichts spricht dagegen, daß er seine Ansichten auf einem internen Meeting vorträgt und zur Diskussion stellt – soviel zur angstfreien Disk. –, aber Gogo-Gola öffentlich schlecht zu machen, „das geht gar nicht!“


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 Iñigo 9. Februar 2014 

@ flimnap: für alle

Wie betet Papst Franziskus das Hochgebet?
Meist verwendet er die Volkssprache, und da habe ich schon gehört:
italienisch: per tutti
spanisch: para todos
portugiesisch: para todos
Das bedeutet jedesmal "für alle" - ohne Möglichkeit, daran herumzudeuteln. Papst Johannes Paul II. hat das "für alle" als legitime und richtige Übersetzung bestätigt. Papst Benedikt selbst hat gesagt, dass die sachliche Bedeutung des "pro multis" durchaus mit der älteren Übersetzung übereinstimmt. Ehrlich, mir gellen in unserer Kirche ganz andere Dinge in den Ohren. Wenn da jemand schreibt, dass die deutschen Bischöfe vom katholischen Glauben abgefallen sind, kann ich nur empfehlen, Mt 5,22 zu lesen und sich an der eigenen Nase zu nehmen.


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 Suarez 9. Februar 2014 

@Vincentius - Bleiben Sie doch bitte bei der Wahrheit

@flimnap wollte ganz sicher den Papst nicht herabsetzen, sondern mit seiner flapsigen Bemerkung deutlich machen, wie links-grüne, in allerlei Gremien beheimatete "Wir sind Kirche" Funktionäre den Papst sehen.

Tatsächlich wird der Papst von diesen Gruppen nicht wie ein Hl.Vater behandelt sondern wie eine nicht weiter zu beachtende Kirchenautorität, auf die man sich nur dann beruft, wenn es gerade mal ideologisch ins Konzept passt. Sie sind da ja darin bestens geübt, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare verfolgt.

Die Art, wie Sie und andere hier Ihre(!) Vorstellung einer anderen Kirche durchzusetzen versuchen, ist für einen in Katholizität Beheimateten nur schwer erträglich. So behaupteten Sie doch ernsthaft, Homosexualität sei lediglich eine Spielart der Natur, womit sie die Schöpfungsordnung leugnen und noch unterstellen dies könnte die Lehrmeinung der Katholischen Kirche sein.

Sie sind doch Priester oder nicht?

Da kennen Sie die Lehre der Kirche bezgl. der Schöpfungsordnung genau!


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 bernhard_k 9. Februar 2014 
 

@flimnap

Hier geht es ja "ordentlicher" zur Sache als mit RuBl, HB, UL ... auf amazon ;-)

Es ist heute in der Kath. Kirche leider so, dass ausgerechnet wir rom- bzw. lehramtstreuen Katholiken uns rechtfertigen müssen - sollte es nicht genau umgekehrt sein?

Bischof Ackermann und weitere Bischöfe haben leider die Lehre der heiligen katholischen Kirche verlassen. Ob sie dies aus ehrlicher Überzeugung oder (nur) aus Angst vor dem politisch korrekten Mainstream tun, ist letztlich sekundär.

Eigenartigerweise versuchen diese Mainstreamer erst gar nicht, argumentativ zu zeigen, warum ihre Sicht der Dinge evangeliumsgemäßer sein solle. Das könnten sie auch gar nicht. Schon krass: Da soll die 2000-jährige Lehre der Katholischen Kirche, für die zudem alle Heiligen des Himmels mit ihrem Leben einstehen, verdreht werden, damit diese "attraktiver" würde?? Eigenartig auch, dass nur mehr von "Attraktivität" und "Lebenswirklichkeit" gesprochen wird. An der Wahrheit, die allein Jesus Christus ist, scheint das Interess


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 Antigone 9. Februar 2014 
 

@flimnap

Wie kommen Sie eigentlich auf (das unsägliche Schimpfwort) Gremienkatholiken? Auf mich trifft es jedenfalls nicht zu.
Was Ihren Austritt betrifft, so sollte er in Ihrem Sinne sein. Niemand möchte Ihnen weiter zumuten, mit Ihrem kostbaren Geld Bedürftige zu "pampern". Vielleicht sind Sie noch sehr jung, haben auch keine Oma, die auf die von Ihnen diskriminierte Hilfe angewiesen ist. Wer damit traurige Erfahrung hat, findet Ihre Rundumschläge nicht lustig.


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 Vincentius 9. Februar 2014 

@ flimnap

Wie schreibt der Papst, den Sie als "Sabbergreis" verunglimpft haben, so schön: "Für diejenigen, die durch alte Spaltungen verletzt sind, ist es schwierig zu akzeptieren, dass wir sie zur Vergebung und zur Versöhnung aufrufen, weil sie meinen, dass wir ihren Schmerz nicht beachten oder uns anmaßen, sie in den Verlust ihrer Erinnerung und ihrer Ideale zu führen. Wenn sie aber das Zeugnis von wirklich brüderlichen und versöhnten Gemeinschaften sehen, ist das immer ein Licht, das anzieht. Darum tut es mir so weh festzustellen, dass in einigen christlichen Gemeinschaften und sogar unter gottgeweihten Personen Platz ist für verschiedene Formen von Hass, Spaltung, Verleumdung, üble Nachrede, Rache, Eifersucht und den Wunsch, die eigenen Vorstellungen um jeden Preis durchzusetzen, bis hin zu Verfolgungen, die eine unversöhnliche Hexenjagd zu sein scheinen. Wen wollen wir mit diesem Verhalten evangelisieren? "(Evangelii Gaudium 100)


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 Suarez 9. Februar 2014 

@flimnap - Im Kirchenkampf sind unsere deutschen Gremienkatholiken nicht zimperlich

Man bedenke nur, wie freundlich und in tiefer Zuneigung unsere engagierten Gremienkatholiken Papst Benedikt zugetan waren. Der Hass gegen den Hl.Vater war da allenthalben so deutlich zu spüren, dass manche bei der Nennung seines Namens schon Probleme hatten und weiterhin haben.

Da merkte doch tatsächlich unser Pfarrer einmal an, dass Papst Benedikt ein großer Kirchenlehrer sei und man dies wohl erst in fernerer Zukunft erkennen werde. Darauf herrschte eisiges Schweigen, zorngeschwillt und mit deutlich vernehmbaren Zähneknischen!

So sieht heute Katholizität in unseren Gemeinden aus.

Wir sind in unserem vom Konsum satten Land eben etwas dekandent geworden und verkürzen alles auf's Wohlfühlen und einer stets sich selbst beweihräuchernden Bequemlichkeit.

Morallehre ist gut, solange sie mich nicht fordert. Der Glaube muss lau sein in unserem Land, sonst will man ihn nicht haben. Das gilt auch für einige Bischöfe.


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 Vincentius 9. Februar 2014 

Amt und Autorität; flimnap ist sicher ein piusbrudertroll.

Die wahre katholische Lehre bezieht ihre Wahrheit aus der Autorität der Kirche: „Nach dem Wort des Herrn ist der Bote wegen seines rechtmäßigen Gesandtseins die Garantie der Botschaft und so die Kirche die Garantie ihrer Lehre, nicht umgekehrt die (von mir als richtig befundene) Lehre die Garantie der Kirche... Es bleibt dabei: Glaube ist Glaube, der die Kirche hört und in der Kirche glaubt.“ Wenn der Papst Glaubensgehorsam einfordert, habe ich keine Gegeninstanz. Dann gehorche ich. Und bleibe katholisch.
In einem Punkt gebe ich Ihnen (@ Suarez)dem Worte nach Recht. Ich relativiere – denn das heißt, dass ich Dogmen und Lehrsätze unterhalb des Dogmas (das Gros der Morallehre der Kirche ist unterhalb des Dogmas) in Beziehung setze. Ex. Müller schreibt hierzu: „Gegenüber einer unterschiedslosen Gleichstellung aller einzelnen Dogmen... ergibt sich aus einem kommunikationstheoretischen Offenbarungsverständnis eine inhaltliche Gewichtung [!]“ (G.L. Müller, Dogmatik, 81f.)


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 Vincentius 9. Februar 2014 

Amt und Autorität in der Kirche II

Es „muss... jeder von einem Konzil oder einem Papst formulierte Glaubenssatz mit den allgemeinen [!] Regeln der Hermeneutik interpretiert werden (Textkritik, Sachkritik, Untersuchungen der philosophischen, geistespolitischen und traditionsgeschichtlichen Zusammenhänge, auch der persönlichen Motive derer, die an der Formulierung eines Dogmas mitgewirkt haben usw.)“ (ebd. 87). Müller nimmt dabei Bezug auf die Hierarchie der Wahrheiten (UR 11). Nichts daran ist kirchenzersetzend. Ich bitte lediglich darum, Ex. Müller zu folgen. Und dem Papst. Und Ex. Ackermann. Die werden uns schon sagen, was Dogma ist und was nicht.
Ich schrieb schon einmal, dass mein etwaiges Priestersein irrelevant ist, da ich hier nur auf die heilige, gesunde Lehre unserer Mutter Kirche Bezug nehme.


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 Suarez 9. Februar 2014 

@Vincentius - Entwicklung der Morallehre

Eine Morallehre, die sich gegen die Schöpfungsordnung stellte, diese negierte, könnte nie eine katholische Morallehre sein.

Ich hoffe, soweit besteht Einigkeit.

Maßgeblich ist aus dem katholischen Glauben heraus für moralisches Handeln nicht eine zeitlich gebundene Mehrheitsmeinung in der Gesellschaft oder Staat, sondern ob die Handlung mit der Schöpfungsordnung in Einklang steht.

Da liegt die unüberschreitbare Grenze!

Wer diese Grenze überschreitet - und einige "progressive" Bischöfe wollen das - stellt sich zwangsläufig außerhalb der Katholizität, da diese unauflöslich mit dem Glauben an die Schöpfungsordnung verbunden ist.

Natürlich greift die katholische Morallehre auch philosophische Erkenntnisse auf, stellt sie aber immer in einen höheren theologischen Zusammenhang - lesen Sie hierzu einfach den Sentenzenkommentar und die Collationes in Hexaemeron des seraphischen Lehrers Bonaventura.

Wer das Fundament des katholischen Glaubens verlässt, hebt den katholischen Glauben auf!


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 flimnap 9. Februar 2014 
 

Die "Barmherzigkeit" der Gremienkatholiken ...

beeindruckt mich immer wieder auf's Neue!

Antigone maßt sich an, mir den Austritt aus der Katholischen Kirche nahezulegen ("Bitte treten Sie heute noch aus!"), während "Gernkatholisch" ungeniert Glaubensbrüder und -schwestern in wahrhaft Fromme und "(Schein)Fromme" wie z.B. "Teetasse" selektiert!

So funktioniert effiziente Kirchenspaltung in Deutschland!

Seine Exzellenz Herr Bischof Ackermann darf mit sich zufrieden sein ...


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 Born 9. Februar 2014 
 

Teetasse, Sie schreiben an @Gernkatholisch:

„Ist für Sie ein normaler Seelsorger ein schlechterer Seelsorger als ein psychotherapeutischer Seelsorger?“
- Zu dieser in eine Frage gekleideten Unterstellung hat @Gernkatholisch keine Veranlassung gegeben. Er ist ein anderer, aber kein schlechterer S.
„Das zweite hat er bestimmt nicht, weil er da nur mit Psychologiestudium oder Medizinstudium zugelassen wird.“
- Was schließt es definitiv aus, dass er ein Psychologie-Studium hat und dann ein Theologie-Studium begann ?
„Und der Heilpraktikerschein für Psychotherapie, darauf brauchen Sie sich wirklich nichts einbilden,“
- Billige Polemik.
„Und das wollen Sie über ein Theologiestudium stellen?“
- Das hat @Gernkatholisch nicht getan. Sie hat es daneben gestellt.
„Es ist schon schwierig gegen so viel Ahnungslosigkeit zu argumentieren.“
- Dieser Satz geht 1:1 an Sie, Teetasse, zurück.


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 Beobachter 9. Februar 2014 
 

Gesprächskultur

Bischof Ackermann hat sich ohne Zweifel für einen Bischof erstaunlich offen von wichtigen Punkten der kirchlichen Lehre distanziert. Wenn man ihm widerspricht - muss man dann aber, wie viele im Forum und andeutungsweise auch schon im Beitrag - in Frage stellen, dass er aus ehrlicher Überzeugung spricht, und ihm Motive wie Opportunismus, Anbiederung an die Medien u.ä. unterstellen? Das fällt mir in kath met übrigens sehr oft auf, dass man Andersdenkende als moralisch anrüchig sieht. Unter diesen Umständen haben dann deren Aregumente von Vornherein nicht die Chance, auch nnur verstanden zu werden


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 silvana 9. Februar 2014 
 

Ein paar Gedanken zu der "angstfreien Kommunikation", wie sie jetzt durch die Medien geistert und angeblich endlich möglich ist:
1) Mich ärgert das unterschwellige Unterstellen, diejenigen, die an der traditionellen Lehre festhalten,wären quasi Tyrannen, die andere Meinungen bisher nur unterdrückt haben.
2) Als Laiin muss ich sagen, dass ich eher Angst habe, mich zur traditionellen Lehre zu bekennen, als zur Mehrheitsmeinung.
3) In Bezug auf die Kleriker, die bisher angeblich so Angst hatten, ihre Meinung zu sagen, frage ich mich schon: Wenn jemand wirklich in seinem innersten Gewissen der Meinung war, die kirchlichen Vorstellungen von Verhütung etc. seien ungerecht und falsch: Vor was hatte er denn so Angst? Seinen bezahlten Kirchenjob zu verlieren? Na Prost, was für ein Armutszeugnis! Eine tapfere Verkündigung der (wenn auch nur vermuteten) Wahrheit stelle ich mir anders vor.


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 Steve Acker 9. Februar 2014 
 

Fortsetzung. Sünde= objektiv schlechte Dinge

er von heute auf morgen sagt: war nett mit Dir, aber jetzt hab ich was besseres gefunden.

Wenn Ackermann sagt, die Kirche soll die Wiederheirat nach Scheidung, Sex ausserhalb der Ehe, und anderes nicht mehr als Sünde betrachten, dann würde dies bedeuten, dass die Kirche das auch nicht mehr als objektiv schlecht betrachtet.
Und das wäre absolut fatal.


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 Steve Acker 9. Februar 2014 
 

Sünden = Objektiv schlechte Dinge

Teetasse. Ein sehr guter Punkt den Sie da bringen.
Mir persönlich hilft das auch immer sehr, wenn ich das was die Kirche in
solchen Fragen sagt, auch als objektiv richtig erkenne.
Wenn eine Ehe zerbricht, ensteht unendliches Leid.Deswegen ist die Ehe unauflöslich, und es kann keine Wiederheirat geben.
Ebenso ist Sex ausserhalb der Ehe schlecht. Es eine so intime Beziehung ist, dass sie eine klare Entscheidung des Paares füreinander für immer braucht,und das geschieht durch die Heirat.Ansonsten können die Verletzungen gewaltig sein.
Eine Bekannte von mir erzählte mal, dass sie ihrem Sohn (16) erlaubt hatte ,dass seine Freundin bei ihm übernachte.
Später meinte sie:"jedesmal wenn er ein anderes Mädchen anschaut,wird die Freundin gleich ganz eifersüchtig".
Mich wunderte das gar nicht. Sie hatte mit ihm geschlafen, und im Grunde schon alles von sich hergegeben.Und dies ohne dass die beiden irgendwie eine konkrete Entscheidung für einander getroffen haben.Es konnte durchaus sein, dass.


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 flimnap 9. Februar 2014 
 

@Aquinato (Sensible Seelchen bitte wegschauen!!!)

Mein lieber Aquinato!

Tut mir leid, doch jetzt werde ich richtig grob!

Solange mir jeden Sonntag das "für alle" im heiligsten Moment der Messe in die Ohren gellt, mittels dessen die deutschen Bischöfe die päpstliche Autorität seit Jahren öffentlich und fortgesetzt VERHÖHNEN - solange brauche ich mich von Ihnen nicht schuriegeln zu lassen!

Ich schulde Herrn Bischof Ackermann genau so weit Respekt, wie dieser ihn der Autorität der Römischen Kirche erweist - und das ist nicht weiter als ich spucken kann!


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 Antigone 9. Februar 2014 
 

@limnap

...ach, "nase" und "sabbergreis" war Ironie? Wie hätte man das denn merken können?
Und wie steht es mit "damit Menschen wie Sie angemessen gepampert werden können".
Bitte treten Sie heute noch aus! Keiner will von Ihnen "gepampert" werden! (Und ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen niemals zustößt, in die Lage zu kommen, ge...)


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 flimnap 9. Februar 2014 
 

@Vincentius/@wiligis

Liebe Brüder!

Mein Stil gefällt Euch nicht („Sabbergreis“)?

Nun, liebe Brüder, so redet man nun einmal im "katholischen" Deutschland vom Papst seit den Zeiten Pauls VI. - übrigens ohne dass diese Ausdrucksweise jemals gewisse deutsche Ortsbischöfe auf Plan gerufen hätte!

Was das "Machen der Moral", den "Jurisdiktionsprimat" etc. betrifft, so wird all dies von der römischen Glaubenskongregation konkret definiert - und nicht etwa von deutschen Provinz-Theologen (oder gar von Möchtegern-Päpsten wie z.B. Euch).

Der Vorsitzende dieser Behörde hat erst vor kurzem umissvertändlich klargestellt, das regionale Bischofskonferenzen - auf gut Deutsch gesagt! -gefälligst die Schnauze zu halten haben, sobald es darum geht, die Sexuallehre der Kirche zu definieren.

Genau das hat ja Herrn Bischof Ackermann zu seinen Äußerungen veranlasst, indem er unverdrossen auf die Unfehlbarkeit des Zeitgeistes pocht ...

Ja, ich bin grob! Das ist nun einmal so, spricht man statt zu schwätzen ...


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 Giovanni Bosco 9. Februar 2014 

Weltfamilientag in Mailand: War da was?? (2)

von Zollitsch haben einen Satz aus der Vigilfeier von Benedikt aus dem Zusammenhang gerissen, falsch interpretiert und für die Begründung dieser Handr. entstellt. Erschreckend, was aus einer vom hl. Geist geleiteten Veranstaltung gemacht wurde! Sie wurde regelrecht pervertiert!
Ich empfinde das für unsere Deutsche Kirche symptomatisch. Die Katechese zur Ehepastoral wird in D verschwiegen. Dafür macht man sich aber viel Gedanken darüber, wie man die Schiffsbrüchigen auf billigste Weise - mit falschen Versprechungen - wieder ins Boot bekommt. Mit diesem Weg ist niemand gedient. Auch nicht den wiederverheiratet Geschiedenen!
Kennt jemand in D die Theologie des Leibes? Weiß jemand, was es bedeutet, dass die Ehe ein Sakrament ist? Versteht jemand den Zusammenhang zwischen Ehesakrament und Eucharistie?
Ich bin überzeugt, dass die die Kirche im deutschen Sprachraum nur dann wieder ernst genommen wird, wenn sie die Schönheit ihrer Lehre zur Sexualität ohne Angst und Scheu konsequent verkündet!


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 Iñigo 9. Februar 2014 

Eine heller strahlende Kirche

wünschen sich viele Poster hier.
Vielleicht sollten wir die Mahnung der heutigen Lesung ernster nehmen:
Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf, und deine Finsternis wird hell wie der Mittag. (Jes 58,9-10)


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 Giovanni Bosco 9. Februar 2014 

Weltfamilientag in Mailand: War da was?? (1)

Im Mai 2012 War in Mailand der Weltfamilientag. Von Süddeutschland aus in 4-5 Stunden erreichbar! Es gab in Deutschland keine ! Werbung zu dieser sehr guten Veranstaltung. Eine Woche lang hochkarätige Vorträge von Wissenschaftlern und Kardinälen zu Ehe und Familie. Sehr gewinnbringend. Zum Abschluss kam Papst Benedikt auf das Flughafengelände. 1. Mio. Menschen waren da. Ich hatte den Eindruck, meine Familie und der Papst waren (fast) die einzigen Deutschen! Deutschland hat diese wichtige Veranstaltung verschlafen oder bewusst und erfolgreich verschwiegen.
Bischof Tebartz-van Elst war als einziger deutscher Bischof anwesend.
Die Vorträge wurden dort simultan übersetzt. (sogar auf Deutsch) Ich dachte mir in meiner Naivität, dass ich nicht mitschreiben bräuchte, es wird ja alles in Papierform auch auf Deutsch vervielfältigt werden.
Pustekuchen!
Nichts wurde in Deutschland veröffentlicht. (Keiner wollte die Übersetzung bezahlen)
D.h. fast nichts. Die Befürworter der Handreichung ...


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 flimnap 9. Februar 2014 
 

Lieber confrater-stefan!

Mein Gott, habe ich dieses frömmelnde "An-den-Tatsachen-vorbeilabern" satt!

Was, glauben Sie, würden Heilige vom Schlage Augustins zu Herrn Bischof Ackermann sagen?

Tatsache ist, die Katholische Kirche in Deutschland ist - dank dem Wirken einiger deutschen Bischöfe - zutiefst gespalten!

Die Postings hier sind der beste Beleg dafür!

Wer daran etwas ändern möchte, der sollte damit beginnen, diese Realität zu akzeptieren: Es ist - mit Verlaub! - einfach SAUBLÖD, sich zu wünschen, wir alle sollten "jeden Tag die Lehre der Kirche 100% leben", wenn - dank Herrn Bischof Ackermann - kein Mensch hierzulande mehr in der Lage ist, zu definieren, wie diese Lehre denn bitteschön lautet ...

"Katholisch-Sein" heisst de facto hierzulande gar nichts mehr - ausser brav die Kirchensteuer in den bischöflichen Säckel abzudrücken, damit Menschen wie Sie angemessen gepampert werden können ...

Das mag für Sie (Leistungsempfänger) OK sein. Mir (Zahler) reicht das nicht!

Schönen Sonntag!


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 Teetasse 9. Februar 2014 

@Gernkatholisch - Ihr Niveau ist schon echt schwierig. Ist für Sie

ein normaler Seelsorger ein schlechterer Seelsorger als ein psychotherapeutischer Seelsorger? Was meinen Sie denn überhaupt mit psychotherapeutischen Seelsorger? Ein Ordensmann mit einer Zulassung zum Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz oder einer Psychotherapeutenausbildung, die zu einer gesetzlichen Kassenzulassung führt? Eins von beiden muss er haben, sonst darf er sich nicht so nennen. Das zweite hat er bestimmt nicht, weil er da nur mit Psychologiestudium oder Medizinstudium zugelassen wird. Und der Heilpraktikerschein für Psychotherapie, darauf brauchen Sie sich wirklich nichts einbilden, da braucht man überhaupt keine bestimmte Ausbildung, da reicht der Hauptschulabschluss. Den kann praktisch jeder erwerben (schriftlicher und mündlicher Test beim Gesundheitsamt und das wars) und dementsprechend sind die Leute auch drauf, die das machen.

Und das wollen Sie über ein Theologiestudium stellen?

Es ist schon schwierig gegen so viel Ahnungslosigkeit zu argumentieren.


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 flimnap 9. Februar 2014 
 

@Aquinato

Lieber Aquinato,

tut mir sehr leid, wenn Sie und andere wütend werden, weil ich den Papst als "Nase in Rom" oder "Sabbergreis" bezeichne.
Aber letztlich ist es genau diese Sichtweise, die Bischof Ackermann und die zahlreichen deutschen Gremienkatholiken vertreten - und genau an die richtet sich mein Posting!
(Man muss so schreiben, dass man vom Gegenüber schliesslich auch verstanden wird ...).

Sie, mein lieber Aquinato, sind ja lieb und nett, doch sollten Sie sich Ihre moralische Entrüstung ob meiner Wortwahl sparen, um nicht völlig realitätsblind zu werden.

"alle bischofe sind nachfolger der apostel stehen in einheit mit bischof von rom", schreiben Sie.

Unfug!

Hinsichtlich Bischof Ackermann ist dies eben NICHT der Fall - deshalb posten wir ja alle hier!

Wachen Sie auf und verstehen Sie endlich, dass wir es mit Menschen zu tun haben, für die Seine Heiligkeit letztlich eben nicht mehr ist, als was ich sagte: ein "Sabbergreis" zu Rom.


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 Stiller 9. Februar 2014 
 

Nein, nein, @IMEK,

das ist nicht ein "ausgesprochen beunruhigender Hinweis", sondern ein sehr beruhigender in meinen Augen:
Nicht die Bischöfe, bewahrend, verzögernd, vorpreschend, von gutem, von schlechtem Lebenswandel, weltlich machtvoll wie der Welt abgewandt, kriegerisch wie friedfertig, konkurrierend wie den einen Leib Christi, die Kirche, stärkend, die Bischöfe (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher', ‚Hüter', ‚Schützer') waren voll des Geistes gottes ebenso wie eben nicht.
Das heißt für uns: Kirche lebt und verändert sich im Hl. Geist.
Das ist doch wunderschön!


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  9. Februar 2014 
 

" Die Treue zu GOTT kann nicht verhandelt werden."

Zum Nachdenken sollte auch diese Predigt unter obigem Titel des Heiligen Vaters anregen.

auf http://www.vatican.va/holy_father/francesco/cotidie/2013/ge/papa-francesco_20131118_meditazioni-80_ge.html


Liebe Grüße und GOTTES SEGEN


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  9. Februar 2014 
 

Lackmustest für das Bischofsamt

Nachdenkenswert halte ich eine Meditation von Papst Franziskus vor der italienischen Bischofskonferenz im Mai 2014 über das Hirtenaamt der Bischöfe.

auf http://blog.radiovatikan.de/der-lackmustest-fuer-das-bischofsamt-eine-meditation-des-papstes/


Liebe Grüße und GOTTES SEGEN.


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 confrater-stefan 9. Februar 2014 
 

Teufels Werk und Menschleins Beitrag

Liebe Mitchristen,
236 Leserkommentare bis zu diesem Moment. Viele davon von Enttäuschung geprägt. Die Menschen, die der Kirche angehören und sie leiten sind nicht perfekt. Das sehe ich jeden Tag an mir selber. Es ist ok, manchmal von anderen Menschen enttäuscht zu sein und es ist sogar notwendig, hohe Maßstäbe an Hirten anzulegen. Was aber weder notwendig noch produktiv ist, ist Zwietracht innerhalb der Kirche. Es ist der Verwirrer selbst, der Vater der Lüge, der den Samen der Zwietracht unter die Menschen gesäht hat. Christus hat uns Regeln gegeben, wie wir Streit mit Mitchristen regeln sollen. Bei aller Liebe zum Internet - muss das so öffentlich ausgetragen werden? Insbesondere ohne dem Herrn Bischof Gelegenheit zur Klarstellung zu geben. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Ein klares Wort könnte heute Wunder wirken.
In diesem Sinne, Euch/Ihnen allen, einen gesegneten und versöhnlichen Sonntag und uns allen die Kraft, jeden Tag die Lehre der Kirche 100% zu leben.


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 templariusz777 9. Februar 2014 
 

@Gernkatholisch

Haben Sie auch was sinnvolles zu sagen und beizutragen oder wollen Sie sich nur als Opfer der bitterbösen *Teetasse* stilisieren?
Ihre wehleidigen und empfindlichen Reaktionen sind langweilig.
Lesen Sie die Beiträge objektiv, dann verstehen Sie auch den Inhalt.


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  9. Februar 2014 
 

Die Hölle IST mit den Schädeln von Bischöfe gepflastert

So äußerte sich der Heilige Johannes Chrysostomos und Kirchenlehrer vor über 1600 Jahren.
Ein ausgesprochen beunruhigender Hinweis.


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 Teetasse 9. Februar 2014 

Nein Gernkatholisch - das höre ich mir ganz bestimmt

nicht an! Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich mir Ihre Häresien anhöre. Und die Sache mit der Psychotherapie ist ein weites Feld - da können Sie gern den Rest von Ihrem Leben noch drin suchen, mit der Lehre der Kirche würden Sie sich viel leichter tun - hier ist der Platz zu kurz.
Sie urteilen nämlich ständig! Sie urteilen ständig ab indem Sie keine objektiven Wahrheiten anerkennen. Wenn Sie keine objektiven Wahrheiten anerkennen, bleiben Ihnen nur Ihre subjektiven Urteile. Und die geben Sie ständig preis! Sie stellen Ihr eigenes Urteil über das der Bibel, das der Kirche und das anderer Menschen.

Ich kann Ihnen nur eins sagen: Die Kirche spricht nur objektive Glaubenswahrheiten an, die sowieso unabänderlich bestehen. Sie macht sozusagen nur etwas sichtbar, dass sowieso schon da ist.

Wenn Sie wollen können Sie gern noch 10x Mal gegen eine Wand laufen. Die Wand bleibt trotzdem bestehen. Das einzige was passiert, ist dass Sie sich eine blutige Nase holen.


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  9. Februar 2014 
 

Gott ist anders

@Teetasse Hören Sie sich diesen Vortrag an und auch die Hörerkommentare! Bevor Sie alle Menschen aburteilen, welche nicht Ihrem Maßstab entsprechen! Vielleicht können Sie die Themen dann aus einem anderen Blickwinkel betrachten? Das Leben ist viel komplexer, als wie Sie es sich und anderern eingestehen wollen. Zur Umkehr gehört mehr als allein der Wille. Umkehr bedeutet auch Sehnsucht nach der Liebe Gottes und ein liebendes Gottesbild! Aber wer ist dieser Gott? Hören Sie dazu nachfolgenden Vortrag!
Podcast. Radio Horeb Leben in Beziehung
Gott ist anders, als wir denken. Belastende und heilende Zugänge zum christlichen Glauben.
Donnerstag, 6. Februar 2014 09:00
P. Christoph Kreitmeir OFM (Franziskaner), psychotherapeutischer Seelsorger, Kloster Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein Medien-Dateien
20140207lh.mp3 (MP3 Format Sound, 28.4 MB)

@Templariusz 777
Wenn Sie meinen mich beleidigen mich zu beleidigen zu müssen,,bitte schön! Ich habe es bereits Gott aufgeopfert!


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 Teetasse 9. Februar 2014 

an Gernkatholisch - Sünde und Sünder

Das Schuldbekenntnis der Kirche geht immer von Handlungen aus: "Durch meine Schuld", "Ich habe gesündigt". Durch Erkennen der Handlung und damit sozusagen der Eingrenzung der Sünde ist eine Abkehr von diesen Handlungen und der Sünde möglich. Handlungen kann man ganz einfach sein lassen.
Der Relativismus macht aber genau das Gegenteil: Er identifiziert d. Menschen viel zu sehr mit Handlungen, Reizen und Empfindungen! Da es nach dem Relativismus keine objektiv schlechten Handlungen gibt (Sünden), wird alles gleich immer mit der Person gleich gesetzt und die Person gleichzeitig ohnmächtig. Gerade die Verhaltenstherapie, die am meisten genutzte von d. Kasse gezahlte Therapieform setzt aber am gleichen Punkt an: Verhalten ändern! Ein klare Orientierung, Religion und Gott hilft dabei. Gerade in der Suchttherapie(z.B. Anonyme Alkohliker) wird viel mit der Hilfe von Gott gearbeitet. Sucht ist ja nur eine Götze, die Gott ersetzen sollte. Für geheilte Suchtkranke ist das Thema Gott ganz wichtig


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 Teetasse 9. Februar 2014 

an Gernkatholisch - zu Ihren Beispielen: Die Antwort des Bischofs ist immer die Gleiche:

Du bist von Gott geliebt, aber Du musst aufhören schlechte Dinge zu tun. Sünde ist doch nur ein anderes Wort für objektiv schlechte Dinge, halt kürzer und damit einfach zu handhaben. Sie schmeißen aber Sünde sofort mit Sünder in einen Topf. Sie müssen lernen Handlungen von Personen zu unterscheiden. Das ist ganz wichtig! Und es bringt überhaupt nichts, wenn wir uns selbst dem Freien Willen absprechen. Gerade der macht uns doch erst zu Menschen! Die Geschichte von der Erbsünde ist die Geschichte unseres freien Willens. Manche wünschen sich einen Zustand ohne freien Willen herbei und glauben dann das sei wieder die komplette Vereinigung mit Gott (das Paradies sozusagen). Wir sind aber von Gott getrennt, wir sind seine Ebenbilder sozusagen, auch wenn das schmerzhaft sein kann. Dadurch haben wir aber auch einen freien Willen. Trotzdem können wir aber versuchen der Reinheit, Klarheit und Wahrheit von Gott wieder nahe zu kommen. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist eine Möglichkeit dazu.


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 Teetasse 9. Februar 2014 

an Gernkatholisch - den Begriff "geistlich krank" gibt es überhaupt nicht

Was meinen Sie denn mit dem Begriff ständig? Aus ärztlicher Sicht gibt es nur psychisch krank, wobei unter den psychischen Krankheitseinordnungen nach ICD 10 natürlich auch Krankheiten sind, die vor allem das Geistlich betreffen wie z.B. Demenz, Alzheimer,...
Die Aufzählung von Einzelfällen ohne nähere Hintergründe bringt überhaupt nichts, dazu hier Stellung zu nehmen ist der Platz zu kurz. Und natürlich sind Sie eine Suchende in Sachen Sünde, allein im letzten Beitrag schreiben Sie 3x "SÜNDER, SÜNDER, SÜNDER". Alle Ihre Beiträge drehen sich um die angemessene Bewertung der Sünde und Ihrer Meinung nach bewertet die Kirche die Sünde falsch. Aber Sie haben den falschen Blickwinkel und zwar den überzogen weltlichen der Bewertung der Kirche der Sünde. Die Kirche will sich auf das Beste, das Gute, das gute Leben für JEDEN Menschen konzentrieren. Sie steht es jedem Menschen zu! Das ist doch das Gute! Dazu ist es aber notwendig, dass die Sünde bezeichnet werden muss.


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 peregrino 9. Februar 2014 
 

Wandel in Deutschland und Rom

@Vincentius
"roma locuta causa finita." Darf ich Sie so verstehen, wenn Sie Pius XII als Gewährsmann der historisch-kritischen Exegese verstehen? Mal abgesehen davon, dass die Reduktion der biblische Verurteilung der Homosexualität auf Tempelprostitution einfach seichte Theologie und keine historisch-kritische Exegese ist - glauben Sie Ihren TheologieprofessorInnen bitte nicht alles - hat Pius XII die historisch-kritische Methode neben den anderen auch zugelassen, nicht darauf verpflichtet. Also bitte Rom nicht verdrehen,wenn es spricht. Was ist nun, wenn Rom schweigt oder mit mehreren Zungen spricht - Müller gegen Maradiaga? Was ist, wenn die Synode im Herbst etwas beschließt, was in Ackermanns Richtung geht? Flimnap hat das sehr schön auf den Punkt gebracht: dann ist es so, erstmal... genauso wie die von ihnen angesprochene Legitimierung der Sklaverei und die diversen Anpassungen, die die Kirche in ihrer Geschichte an den Zeitgeist angenommen hat. Vorher und nachher werden wir beten!


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 Steve Acker 9. Februar 2014 
 

Eine Bekannte von mir, deren Ehemann

am Sozialamt arbeitet,und wohlgemerkt gar nicht gläubig ist, erzählte mal dass er meinte: Er findet die katholische Kirche hat mir ihren Moralvorstellungen ganz recht. Wenn sich mehr Leute daran halten würden, hätten sie am Sozialamt viel weniger Probleme.


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 peregrino 9. Februar 2014 
 

Gott liebt den Sünder

@GernKatholisch
Wir alle sind Sünder und in die Liebe und Barmherzigkeit Gottes eingeschlossen. Uns wird 77 mal - meint alles immer - vergeben. Wir sind eine Kirche von Sündern. Menschsein heißt Sünder sein. Die Frohe Botschaft ist, dass uns der Herr als Sünder liebt. Nur die Sünde bleibt Sünde, die geht nicht weg, wenn wir sie umbennen oder nicht mehr darauf angesprochen werden wollen. Wir brauchen immer Gottes Vergebung und Barmherzigkeit. Und wir müssen jede Minute wieder neuanfangen von der Sünde zu lassen, auf Gott zu vertraue und neu umzukehren, ganz egal wie groß und grauenhaft die Verstrickungen sind, in die wir hinein geraten sind. Lesen Sie die Schriften der Hl.Therese von Lisieux und die der Hl.Faustina. Immer auf Gottes Liebe vertrauen. Das sollten die Bischöfe sagen, nicht: "Du bist kein Sünder, mach nur so weiter. Alles halb so schlimm. Eh alles gleich. Have fun!"


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 Paddel 9. Februar 2014 

"Stereotypen" und "Sexueller Eigensinn"!

Schon mal gehört? Nicht ganz so, man tausche "Eigensinn" mit "Vielfalt" dann sind wir beim Bildungsplan 2015 von unseren Grünen.

Schreiben wir wieder "Eigensinn" dann landen wir bei der Katholischen Akademie in Freiburg. Den Begriff "Stereotyp" dürfen wir in beiden Fällen stehen lassen.


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 Vincentius 9. Februar 2014 

@ wiligis

Ich stimme Ihnen völlig zu!
@flimnap

1) Ihre Bezeichnungen für den Papst („Sabbergreis“) sind absolut indiskutabel. Ich schäme mich, solche Äußerungen in einem katholischen Forum zu lesen.
2) Moral wird nicht „gemacht“. Welche Vorstellungen haben Sie? Dass das Gute zu tun, das Böse zu meiden ist, hat Gott allen Menschen ins Herz gesenkt. Darüberhinaus gibt es sehr wohl eine Entwicklung in der Morallehre (schauen Sie sich nur die Lehre zur Beseelung, Sklaverei, Organtransplantation und zum Zinsnehmen an). Rom „macht“ das nicht, sondern greift da philosophische und theologische Entwicklungen auf – und legt sie dann (manchmal verbindlich) fest.
3) Mit dem Jurisdiktionsprimat hat das nichts zu tun. Die Lehrvollmacht in Rom ist genau diesselbe wie in jedem Bistum – der Verbindlichkeitscharakter, den Rom aber festlegen kann, übersteigt den eines nichtrömischen Bischofs.


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 Aquinato 8. Februar 2014 

@ flimnap

hoeren sie mal, wie reden sie von papst? sie nenen ihn "nase" und "sabergreis". so etwas geht nicht. ich bin da richtick wutend. entschuldigen sie sich. alle bischofe sind nachfolger der apostel stehen in einheit mit bischof von rom.


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 Kant 8. Februar 2014 

@Bischof Ackermann: Fürchten Sie eigentlich nicht um Ihr Seelenheil?

Ich befürchte, auf Sie trifft das Wort Jesu zu: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.“ Wieviele Eheleute, die sich um die Offenheit zum Leben bemühen, Jugendliche, die sich vielleicht bisher enthalten haben, Homosexuelle, die nach einem Ausweg aus ihrem Lebenstil suchen, werden durch Ihre Äußerungen verwirrt und verführt? Glauben Sie wirklich, was Sie gesagt haben, oder brauchen Sie die Sympathie der Öffentlichkeit? Oder haben Sie Angst vor dem scheinbar unaufhaltbaren Exodus der Menschen aus der Kirche? Seien Sie nicht töricht: Was dem Menschen auf Dauer imponiert, ist nicht falscher Kompromiß, sondern Mut zur Wahrheit und klares Profil. Als Bischof haben Sie eine große Verantwortung, und die „Sünden“ der Menschen, die Sie verführt haben, wird Gott Ihnen anrechnen. Deshalb: Kehren Sie um, bevor es zu spät ist! Ich bete für Sie, beten Sie auch für mich!


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 KaRoBa 8. Februar 2014 
 

@ die kluge Jungfrau

Die Kirche hat natürlich eine Bringschuld. Das wollte gesagt sein. Denn die Gnade baut auf der Natur auf.
Der Mensch ist keine Marionette und Gott lässt ihm die Freiheit. Er kann sich an Handlungen gegen sein Gewissen gewöhnen oder von einer Gesellschaft daran gewöhnt werden.
Wenn ein Pfarrer die Lehre der Kirche verkündet, kann ihm jeder mit Verweis auf bischöfliche Aussagen widersprechen.
Ein Laie sollte sich auf das Wort eines Hirten verlassen können und nicht zwischen verschiedenen Äußerungen wählen müssen.


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 Teetasse 8. Februar 2014 

an Gernkatholisch - Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen schon wieder schreibe, aber ich merke

einfach dass Sie eine suchende in Sachen Sünde sind. Es hilft einfach nicht wenn wir die Sünde relativieren, weil wir dann auch das richtig Gute nicht mehr heraus stellen können. Gott verzeiht die Sünden doch, aber dafür müssen wir die Sünde klar benennen, das ist schon der erste Schritt zur Reue. Sünde entfernt uns von Gott. Reue und Umkehr bringt uns wieder zurück. Und das ist eine ganz klare Gesetzmäßigkeit im Leben, die sowieso automatisch eintritt - ob wir wollen oder nicht. Der Katholzismus benennt dabei Gut und Schlecht objektiv und für jeden Menschen gleich - das ist doch das Gute! Gott ist die Wahrheit, Klarheit und Reinheit. Also ein Wegweiser für jeden Menschen. Und nochmal konkret zu Ihrer Frage: Nehmen wir mal an die Frau wird vom vorehelichen Sex schwanger und der Mann will nicht heiraten und verlässt sie. Es wird sehr schwierig, da wieder zu absoluter Klarheit, Wahrheit und Reinheit zurück zu finden - die Verstrickung ist da. Erster Schritt: den Fehler sehen und der war?


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 Willigis 8. Februar 2014 
 

@ flimnap

Ihre Ausführungen sind weder von Stil, noch von Sachkenntnis getrübt...


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 kluge Jungfrau 8. Februar 2014 

@KaRoBa

Die berechtigte Frage "Woher sollen sie es wissen?" findet ihre Antwort in der Wirklichkeit der ERLÖSUNG: Wenn wir uns von Gott abwenden, spüren wir das intuitiv; haben wir es einmal erlebt, dass unser Schutzengel in jeder Versuchung an unserer Seite kämpft, wenn wir es zulassen, spüren wir die LIEBESREUE, wenn Sünde (Sonderung von Gott) passiert. Die nicht vermittelte Morallehre der Kirche kann Gott nicht daran hindern, die Gnade über der Sünde triumphieren zu lassen ... ;-) ;-) ;-)


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 Pascal13 8. Februar 2014 
 

Ackermann

Ackermann (neben Pfeiffer, erhebt sich): Schon die alten Germanen haben aus Honig ein berauschendes Getränk bereitet, welches sie Met nannten. (wird von hinten angetippt, plötzlich besoffen) Ohne diesen Met legten sie sich auf die Bärenhaut.

Kreil: Was ist denn los, Ackermann?

Ackermann: Gar nichts, mir ist nur so komisch im Kopf.


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  8. Februar 2014 
 

Ist Gott der ewig strafende?

Ich verstehe das nicht? Ist den verheirateten Paaren, welche vor der Ehe Sex hatten, die Todsünde vergeben? Ich nehme an, das es dies mehrheitlich unter den Katholiken gibt, welche vor der Ehe Sex hatten oder sogar wegen einer Schwangerschaft geheiratet haben! Zum Bischof kann ich nur sagen: Wissen Sie wie er argumentieren soll, angesichts des menschl. Leids, welche manchen Menschen zur Sünde getrieben hat. Beispielsweise, wenn Kinder vom Elternhaus nich angenommen, ungewollt oder verstoßen wurden und sich von der Kirche entfernt haben? Kann man sie ein Leben lang damit bestrafen in dem man ihnen ständig vorhält Du hast in Todsünde gelebt oder ein Kind in Todsünde empfangen! Auch Homosexualität ist ja bekanntlich nicht angeboren Wissen Sie welche Empfindungen tatsächlich haben und mit Sicherheit geistlich krank sind, hilft man ihnen in dem man Ihnen sagt du hast bei Gott kein Erbarmen gefunden? Vielleicht ist dieser Bischof in diesen Fragen einfach emotional und argumentiert danach?


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 Lämmchen 8. Februar 2014 
 

@humb

genau, nur die Sünde wider den hl. Geist wird nicht verziehen. ABER: die anderen Sünden werden auch nur dann vergeben, wenn sie bereut und bekannt werden und nicht, wenn man um sie weiß, aber trotzdem munter weiter sündigt.

Und, was so manche Herren scheinbar etwas aus dem Blick verloren haben: es geht bei Geschiedenen, die standesamtlich wieder heiraten nicht nur um eine Sünde allein,wie bei einer Lüge oder einem Diebstahl..., sondern da ist noch ein Sakrament mit tangiert: das Sakrament der Ehe, das missachtet wird. Und in diesem Sakrament der Ehe ist noch ein dritter im Bunde!


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 Waldi 8. Februar 2014 
 

Besonders traurig

und verheerend sind die Nebenwirkungen,
die solche Bischöfe wie Ackermann, Zollitsch, Lehmann und ihresgleichen auf die Kirche und die Pfarrgemeinden ausüben. Es ist so, als würden sie eine unsichtbare Barriere zwischen die Kirche Jesu Christi und das gläubige und glaubensbereite Gottesvolk schieben. Dadurch leidet die Mutter Kirche ohne eigene Schuld, sondern durch die Schuld derer, die sie verraten. Jeder erlebt, (und erleidet), die Kirche vor Ort in seiner Diözese. Kein noch so feierliches Hochamt im Petersdom im fernen Rom kann die Glaubens-Leere einer säkularisierten Pfarrgemeinde ausfüllen. Denn nur dort entscheidet sich die Hinwendung zu, oder die Abwendung von den Gottesdiensten. Es tut mir leid, aber eine Kirchengemeinde, die jede seicht dahinplätschernde Laienpredigt begeistert mit Beifall quittiert, ist mir bis in den tiefsten Seelengrund zuwider! Da ist vom: "Erhebet die Herzen - wir haben sie beim Herrn", nichts mehr zu spüren, nur noch Aktivismus in eigener Sache!


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 Pascal13 8. Februar 2014 
 

@ humb

Ja, selbstvertändlich ist das völlig ausgeschlossen. Ich empfehle Ihnen in diesem Zusammenhang die Lektüre des Katechismus und die darin zitierten Stellen aus der heiligen Schrift.


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 KaRoBa 8. Februar 2014 
 

Woher sollen Sie es wissen?

Betrachtet man die Verkündigung und den Religionsunterricht der letzten Jahrzehnte, darf man sich fragen, woher sollen die Menschen die katholische Sexualmoral kennen!
Gleichzeitig leidet unsere Gesellschaft an einem Mangel von Kindern, ohne Zuzug kann sich unsere Gesellschaft nicht mehr erhalten.
Beide Faktoren werden unserer Gesellschaft in ein bis zwei Jahrzehnten ein anderes Gesicht geben, das nicht mehr mehrheitlich katholisch ist.
Kann eine Anpassung in der Sexualmoral wirklich eine dauerhafte Lösung sein? Bestünde nicht die Gefahr sich mit der wandelnden Kultur unseres Landes als Kirche ganz zu verschwinden?
Der Herr hat uns zu allen Völkern gesandt! Im Sinne von Papst Franziskus sollten wir missionarisch sein.
Wird die Kirche neue Kulturen gewinnen, weil sie verkündet, jeder kann machen was er will?
Möge der Heilige Geist unsere Bischöfe stärken, damit sie uns nicht nur in ein Morgen, sondern in eine gute Zukunft führen!


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 Steve Acker 8. Februar 2014 
 

Wenn eine Ehe zerbricht entsteht unendliches Leid.

Ich erlebe das gerade in meinem Bekanntenkreis. Besonders die Kinder sind die Hauptleidtragenden. Wenn die Kirche,wie das leider auch manche Bischöfe wie Ackermann fordern, in irgendeiner Form an der Unauflöslichkeit der Ehe rüttelt, hätte das absolut fatale Folgen. Dann wären viele weitere gescheiterte Ehen vorprogrammiert. Dann würde sich die Einstellung breit machen:
"Die Kirche akzeptiert Scheidung und Wiederheirat. Dann kann ich also unbekümmert heiraten. Wenn mir mein Ehepartner nicht mehr passt, suche ich mir einen neuen".


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 humb 8. Februar 2014 
 

Es gibt nur eine Sünde,

die nicht verziehen wird. Das ist die Sünde gegen den heiligen Geist. Von daher wäre ich sehr, sehr vorsichtig, Bischof Dr. Stephan Ackermann als Freimaurer und Irrlehren zu bezeichnen. Ist es so ausgeschlossen, dass er prophetisch gesprochen hat?


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 Grazerin 8. Februar 2014 

erlöst oder freiwillig unerlöst;

diese Entscheidung hat der Mensch zu treffen, wenn ihm durch sein (gebildetes) Gewissen bewußt wird, versucht zu sein, sich gegen Gottes Liebe zu wenden.
Wer sich in solchen Situationen nicht sofort vertrauensvoll nach Gottes Hilfe (durch den Schutzengel) ausstreckt, hat schon verloren ... http://www.kathtube.at/player.php?id=33365


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 Victor 8. Februar 2014 
 

Die Kirche in D ist von Freimaurern

unterwandert. Das ist jetzt Fakt. Wer weiß, welche Kontakte der Irrlehrer Herr Stephan Ackermann hat und hatte und wer ihn auf den Bischofssitz von Trier geschleust hat.
Eines muß man diesen Personen lassen: sie waren in ihrem verkehrten Sinne sehr erfolgreich.
Herr Ackermann ist jedenfalls nicht weiter Bischof von Trier. Er soll mit seinen ganzen Dunkelmännern und Dunkelfrauen gehen, einfach gehen.
Er selbst hat das Band zur Kirche gekappt.


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 Maria19 8. Februar 2014 
 

Bischof Ackermann scheint beunruhigt zu sein, dass sein Mitbruder ins Nachbarbistum zurückkehrth

„Ich nehme eine große Entfremdung zwischen Bischof und Bistum wahr“, sagte Ackermann der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Ackermann kritisierte zugleich Gerüchte über eine mögliche Auflösung des Bistums Limburg als „verantwortungslos und schlimm“. Bei der Entscheidung, ob der Limburger Bischof nach seiner Beurlaubung in sein Amt zurückkehren könne, werde sich Papst Franziskus „von keiner Gruppe unter Druck setzen lassen“, wird Ackermann zitiert.


Druck erzeugen in der Tat nicht gut.

Personalangelegenheiten der Kirche gehören nicht in die weltliche Öffentlichkeit.

Entfremdung von den Grundwerten der Kirche an sich ist auch nicht gut.


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 mischa 8. Februar 2014 

Ich finde alle die die kath. Ehe leben
sollen sich zusammen tuen und der Bischofskonferenze Nachhilfe geben!
Anscheinend hat Bischof Ackermann keinerlei Kontakt mit Eheleuten die die katholische Ehe leben und sich dadurch wie die Glückspilze fühlen! Humanae vitae war prophetisch. Ddas man Sünde
und Gebote abschafft machtden Menschen nicht glücklicher. Wir brauchen Hirten die selber keusch und rein leben und damit ein Zeugnis sind-
Ich frage mich wie lebt mein Pfarrer mein Bischof seinen Zölibat , warum geben sie kein Zeugnis davon ?
Ich mache die ERfahrung das meine Umwelt komplett ahnungslos ist über kath. Lehre. Sie wissen nur was ihnen Medien tagein tagaus einprügeln, den ganzen
toleranten Einheitsbrei, wenn man ihnen aber die Lehren erklärt sind sie nicht ablenend, sondern oft erstaunlich offen und interessiert. Vielen in unserem Land bleibt es nicht verborgen welchen Schaden die Beliebigkeit in den Beziehungen auslöst,besonders Kindern aus diesen gescheiterten Familien!


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 Giovanni Bosco 8. Februar 2014 

Häresie

Ich hoffe, dass die Katholische Kirche bald den Genderismus in allen Spielarten, auch innerhalb der Kirche, als Häresie bekämpft!!
Das ist eine leibfeindliche Entstellung der Lehre.

Beispiel:
In der kath. Akademie in Freiburg findet im März eine Veranstaltung: "Von Rosarot bis Himmelblau" statt. Kinder im Kindergartenalter sollen einen "sexuellen Eigensinn" entwickeln und ihr soziales Geschlecht mit ihren Erziehern entdecken.

Merkt hier niemand von den Verantwortlichen, dass das gegen die Lehre der Kirche ist??
Wieviel Verdrehung müssen wir uns gefallen lassen?


@Marienzweig:

Danke für die Gebetszusage!

Ich habe versucht mit zu verfolgen, an welchen Tagen speziell gebetet wird:

Mo: 1x
Di: 1x
Mi: frei
Do: frei
Fr: frei
Sa: 2x
So: 1x
Allgemein: 3x

Hezlichen Dank an alle Mitbeter!
Der Bildungsplan in BW muss verhindert werden.
Denn hier geht es um unsere schutzlosen Kinder!


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 Born 8. Februar 2014 
 

Coelestin, es ist richtig, wenn Sie schreiben,

dass eine Todsünde "die volle Erkenntnis und/oder volle Zustimmung" voraussetzt. Es ist ebenso richtig, dass Ackermann es ablehnt, "jede Art von vorehelichem Sex als schwere Sünde zu bewerten."
Sie verbinden nun beide Sätze und folgern daraus, dass die Übereinstimmung mit dem RKK gegeben sei.
Das heißt dann, dass die Arten des vorehelichen Sex sich durch die Arten der Erkenntnis bzw. Zustimmung unterscheiden.
Das jedoch erscheint mir deshalb zweifelhaft, weil das schon immer gegolten hat und nichts Besonderes wäre, das man in die Zeitung bringt. Ich meine, es seien mit den Arten des vorehelichen Sex die verschiedenen Praktiken gemeint.


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 Marienzweig 8. Februar 2014 

@Giovanni Bosco

Darf ich Sie ein klein wenig korrigieren.
Das 500-jährige Jubiläum findet 2017 statt.
Wir Katholiken hingegen feiern im gleichen Jahr die Erscheinung Marias in Fatima im Jahr 1917.
Ich fürchte allerdings, dieses Jubiläum wird weit weniger Beachtung finden.

Übrigens, lieber Giovanni Bosco,
die Gebetszusage gilt!


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 Cölestin 8. Februar 2014 

Ungenaue plakative Überschrift des Artikels

Ackermann sagte nicht, dass Sex vor der Ehe keine schwere Sünde (Todsünde) ist, sondern dass nicht "jede Art von vorehelichem Sex als schwere Sünde zu bewerten" sei. Wenn die volle Erkenntnis und/oder volle Zustimmung fehlt, stimmt das mit dem Katechismus überein.


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 Giovanni Bosco 8. Februar 2014 

2016 "Großes Jubiläum"

In Zwei Jahren "feiern" unsere ev. Mitchristen 500-jähriges "Jubiläum" der Abspaltung von Rom.
Mir scheint, als bereiten sich mache Geistliche im deutschen Sprachraum zu intensiv auf dieses Jubiläum vor.
Neu ist, dass es diesmal auf dem Rücken der Familien stattfindet!

Heilige Mutter Gottes, Königin und Siegerin der Familie, bitte für uns und unsere Kirche!


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 Tonia 7. Februar 2014 
 

@leibniz

Die deutschen Bischöfe (eben nicht nur Ackermann) outen sich ausgerechnet zu einer Zeit, in der die negativen Auswirkungen einer seit Jahrzehnten praktisierten permissiven Sexualmoral mit Händen zu greifen sind.
Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Kommandos für die 5. Kolonne in der Kirche und die der Gleichgesinnten in der Welt von der selben Leitstelle kommen, die unerkannt im Hintergrund agiert


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 uneasy reader 7. Februar 2014 
 

Watt soll's

40 Jahre nach "Dem Konzil" braucht sich Bischof Ackermann wohl keine Sorgen mehr zu machen. Man hat sich schließlich an einiges gewöhnt.
Warum sollte er auf einmal Konsequenzen seiner Äußerung befürchten müssen??
Der Bischof tut doch keinem was zu leide - hat lediglich katholische Glaubensgrundsätze in Frage gestellt.
Von Rücktritt keine Spur.
Mich wundert nur, warum das mit der Evangelisierung, wovon der Papst spricht, nicht so richtig klappen will bei uns?


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 kluge Jungfrau 7. Februar 2014 

ist es die Liebe Gottes,

die uns hilft, nicht sündigen zu müssen?
Nur wenn ich die Versuchung "lokalisiere", kann ich in rechten Moment vertrauensvoll um Gottes Hilfe bitten. Diese liebende Hilfe einmal erlebt, gibt Kraft und Zuversicht für die nächste Herausforderung; so passiert Wachstum im Glauben: http://www.kathtube.at/player.php?id=33203


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 Pascal13 7. Februar 2014 
 

@Vincentius

Ich muss ehrlich sagen, dass ich von Ihren unsäglichen, selbstgefälligen und anti-katholischen Kommentaren hier die Nase voll habe.

Ich möchte Sie nicht persönlich beleidigen, aber Priester die sich so äußern wie Sie sind der Bazillus an denen unsere heilige Kirche derzeit krankt!


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 trueman 7. Februar 2014 

Was ein Bischof sagen sollte...

Es fällt heute unseren Bischöfen wohl leichter zu sagen, was keine Todsünde sein soll, als was Sünde ist. Immerhin ist ja bald eine neue Wahl des Vorsitzenden und wenn man das werden will, muss man sich hin und wieder mal etwas profilieren (andere sagen dazu Karriere, oder nicht?). Zudem muss man die zukünftigen Kirchenbeitragszahler doch auch bei der Stange halten und muss sie irgendwie besänftigen - im Sinne der Kundenfreundlichkeit! Es stimmt, dass diese Hirten eigentlich nur mehr den Untergang verwalten - aber das können sie, das muss man ihnen wirklich lassen! Respekt...


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 Aquinato 7. Februar 2014 

@ vicentius

danke, dass sie meine frage beantwortet haben. mir gefällt zwar nicht ihr ton, und beim inhalt regt mich auch etwas auf, aber ihre argumente machen mich sehr nachdenklich. auch wenn sie hier oft angefeindet werden - ich verstehe diese feindseligkeit nicht, denn man muss doch nur, weil man nicht derselben meinung ist, nicht unfreundlich oder aussfaellig werden - bin ich dankbar, dass sie ihr wissen zur verfügung stellen.
ich haette gehofft, der trierer bischof waere wirklich absetzbar - so wie sie es darstellen, ist er aber von rom gewertschaetzt...


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 leibniz 7. Februar 2014 
 

Nachfrager

Haben Sie gerade ernsthaft gefragt, wo die Antworten auf die Nöte unserer Zeit sind? Was glauben Sie denn, was ich im Unterricht und im Pflegeheim mache? Ich muss meine Schüler, die enttäuscht über die "Christlichkeit", die ihnen in katholischen und evangelischen Pflegeheimen begegnet, sind, wieder aufbauen. Ich habe jahrelang Frauen unterstützt, die ungewollt schwanger waren, damit sie ihr Kind behalten konnten. Dabei hat mich noch nie ein Bischof unterstützt geschweige denn dafür gesorgt, dass sich z. B. die unhaltbaren Arbeitsbedingungen in der Pflege ändern. Und wer hat denn behauptet, es gäbe keine positiven Lebensentwürfe? Es gibt sogar immer mehr junge Leute, die, auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können, nach der Lehre der Kirche leben.
Bitte lesen Sie die von fast der gesamten deutschsprachigen Theologie totgeschwiegene "Theologie des Leibes" von J.P.II. Das haben Sie das Modell für einen positiven Lebensentwurf.
Gegenfrage: Was tun Sie denn selbst?


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 Lämmchen 7. Februar 2014 
 

@Suarez

irgendwie erinnern mich die Methoden wie Sie sie von Vincentus richtigerweise beschreiben an die Art und Weise eines gewissen Herrn, der vor kurzem in einer gewissen Talkrunde war und auf FB wettert gegen kath.net, was das Zeug hält. Seine Posts dort haben den gleichen Stil wie Vicentus hier...... nur, dass der auf FB dort alle blockiert und als beleidigend usw. klassifiziert, die ihm widersprechen, so dass dort mittlerweile immer die gleichen Personen posten (aus Kirche ausgetreten, nie Christ gewesen etc.etc.)


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 Giovanni Bosco 7. Februar 2014 

@Vincentius

"Wenn Bischof Ackermann mit seinen Äußerungen so a-katholisch wäre, dann würde der Vatikan sofort eingreifen(...)Meine Folgerung: Ein Wandel ist da."
-------
Wer sind Sie eigendlich, dass Sie sich so etwas anmassen??
Ich fühle mich von Ihnen, B. Ackermann und allen Geistlichen, die die kath. Sexuallehre so entstellen beleidigt. Ich empfinde es als Zumutung soetwas zu verkünden.
Was soll sich denn bitteschön wandeln?
Was ist das noch für ein Schutz der Ehe und Familie?
Wer denkt an die Kinder?
Was bedeutet es für einen Partner, der seinem gesch. Partner treu bleibt, wenn er erlebt, wie die Kirche seinem "Ex-Partner" eine zweite "Trauung" gewährt?
Basteln die Kinder aus erster Ehe die Kerze zur Segensfeier?
Das ist ein Schlag ins Gesicht, und entstellt die Unauflöslichkeit der Ehe, die zum Schutz beider Partner und Kinder wichtig ist!

Lieber Vicentius, nur weil SIE es nicht verstehen, heißt das nicht, dass es nicht verstehbar oder lebbar ist.
Bitte lesen Sie die Theologie des Leibes!!


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 Nachfrager 7. Februar 2014 
 

@Randolf

Also ich habe in keiner Weise der Auflösung der Familie das Wort geredet....und darum geht es doch auch gar nicht.Aber was ich hier bei Ihnen @Randolf und bei vielen anderen Postern lese, dass ist das unerträgliche Jammern über die Schlechtigkeit und Gottlosigkeit der Welt und der Sitten und hier vor allem bei allem was mit Sexualität zu tun hat. Wo sind denn Ihre Antworten sowohl auf die Nöte als auch auf die vielen positiven Lebensentwürfe unserer Zeit außer mit Verdammung und dem Rückzug in sektenhaftes Denken der kleiner werdenden Gruppe der Rechtgläubigen zu reagieren.


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 Kostadinov 7. Februar 2014 

Büchse der Pandora...

da hat sich ja Paul VI schon als Zauberlehrling versucht, und viele Theologen gepusht, die unter Pius XII noch kalt gestellt waren, und dann hat er die Kontrolle über den Besen verloren und Küng, Alfrink & Co nicht mehr in die Ecke gekriegt...
wenn Homophile Handlungen toleriert werden, dann demnächst vielleicht auch pädophile oder nekrophile? So nach dem Motto, man hat halt diese Neigung?
Ich hab keine Ahnung wie diese Neigungen entstehen, ich bin nicht befugt einen Menschen wegen dieser Neigungen zu verdammen, das überlassen wir einer höheren Instanz, aber daraus folgt ja noch nicht, dass das Ausleben jeder Neigung begrüßt werden muß.


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 leibniz 7. Februar 2014 
 

Demagogie

Ja, lieber Suarez, ich bin auch ein wenig erschüttert, in welchem Ausmaß Worthülsen, demagogische Techniken und persönliche Angriffe angewendet werden. Hier rächt sich die mangelnde Verkündigung der letzten Jahrzehnte, welche zu einem derartigen Notstand der theologischen Bildung und auch der Herzensbildung geführt hat. Leider sieht man aber auch den mangelnden Praxisbezug. Man muss sich wirklich eines "auf der Zunge zergehen lassen": Die deutschen Bischöfe (eben nicht nur Ackermann) outen sich ausgerechnet zu einer Zeit, in der die negativen Auswirkungen einer seit Jahrzehnten praktisierten permissiven Sexualmoral mit Händen zu greifen sind. In der Schule braucht man gar keine religiöse Begründung mehr zu geben. Um die Moral der Kirche zu begründen, braucht man nur auf den Ist-Zustand der Gesellschaft hinzuweisen, entstanden durch ein Verhalten, das im Gegensatz zur Lehre der Kirche steht.


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 Suarez 7. Februar 2014 

@Vincentius - Mittlerweile halte ich Sie für einen Demagogen

Einmal relativieren Sie die katholische Lehre und setzen sie mit früheren Auffassungen zu Sklavenhandel gleich, um dann Ihre und anderer kirchenzersetzenden Positionen als vom Papst approbiert auszugeben, so dass kein Einspruch möglich sei.

Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass Sie Priester sind - stimmt das oder irre ich da?

Sie glauben doch nicht etwa, wenn die Büchse der Pandorra einmal geöffnet ist, dass Sie(!) diese dann wieder zubekommen, das schafft dann nicht einmal mehr der Papst.

Wird die katholischen Lehre einmal zur Beute der angeblichen Kirchenbasis, gibt es keine einheitliche Lehre mehr, dann ist Katholizität tot.

Ich werde mir auch keine Lehre aufzwingen lassen, die ich schon von der Schöpfungsorndung und damit meinem natürlichen Empfinden ablehne. Kein Mensch(!) kann mich dazu zwingen, etwas dem Glauben widerstreitendes als wahr anzuerkennen!

Die Lehre bezieht aber ihre Wahrheit nicht nur aus der einzelnen Lehrautorität sondern immer auch aus ihrer Geschichte.


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 Born 7. Februar 2014 
 

Wir haben es doch hier mit ZWEI Tatsachen zu tun:

mit der Äußerung Ackermanns und der Tatsache, dass das, was er sagt, längst die Praxis der Mehrheit der Bevölkerung ist. Aber man postet hier fortgesetzt nur gegen Ackermann und fordert seinen Rücktritt.
Was aber unbedingte Priorität hat, sind Gedanken zur Neuevangelisierung des Volkes. Über DIESE TATSACHE muss nachgedacht werden. Rücktritt fordern ist einfach.


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 Randolf 7. Februar 2014 
 

Nachfrager

Bei Nachfrager ist die Kirche nicht verloren, weil sie miserablen Umständen folgen will. Auch von Nichtchristen werden die heutigen Zustände im bereich der Familie beklagt. Das hat mit "Katholisch" schon gar nichts mehr zu tun. Die gesellschaftlichen Folgen dieser allgemeinen Auflösungstendezen sind eindeutig negativ und das auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Auf die Kinder wird in dieser Zerrissenheit eh keine Rücksicht genommen.


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 pray2god 7. Februar 2014 

Rücktritt

Ich fordere ALLE Theologen (in sämtl. Positionen) inkl. Bischöfe und Kardinäle, zum Rücktritt auf, die das Volk Gottes in solcher Weise auf das Übelste betrügen, indem sie die Wahrheit beugen, die Verbindlichkeit von Gottes Gebot und Offenbarung aufweichen und sich sogar offen dagegen bekennen.
Man tut der Menschheit nichts Gutes, wenn man sie so bestiehlt, beraubt und betrügt, nur für ein bisschen Beifall und um etwas mehr "Gemütlichkeit in die Realität der Sünde" zu bringen.
Das ist MENSCHENVERACHTEND unter dem Deckmantel einer "Menschlichkeit", die das tödliche Gift der Sünde leugnet und zu einen geistl. Suizid ermutigt!
Gnade uns Gott, wenn alle Ärzte plötzlich Krebs als neuen, besten Gesundheitszustand preisen, nur weil die Erkrankungsrate derart ansteigt, dass sie schon fast "normal" ist. Warum eigentlich noch nach Heil(ung) suchen, wenn man die Krankheit auch als neues Ideal verkaufen kann???
Wer solche üblen Hirten hat braucht keine Wölfe mehr zu fürchten!


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 Vincentius 7. Februar 2014 

@pascal13

1) Es muss geklärt werden, ob die Wiederverheiratung von Geschiedenen ein Ehebruch im Sinne Jesu (Mt 5,31f.) ist. Zur Homosexualität steht in der Bibel gemäß historisch-kritischer Exegese, auf die Pius XII. die Kirche verpflichtet hat, nichts. Nur zu männlicher Kultprostitution und Päderastie (die allerdings beide verwerflich sind). Von "Lehre Christi" kann keine Rede sein, trotz beinahe 1900 Jahre Tradition.
2) Zum Thema Lehramt: "Dafür, daß der Geist der Kirche keine Fehler macht, gibt es keine solchen Vorkehrungen und Sicherheitsmaßnahmen (in der Verfassung der Kirche oder in den ... Methoden der Theologie), an die man Berufung einlegen könnte, wenn die Lehre der Kirche eine entscheidende Forderung an die Glaubenszustimmung stellt."
Das gilt für Sie und mich. Zu beiden Themen liegt m.E. zwar Lehre des authentischen, aber nicht des unfehlbaren Lehramtes vor. Da tritt keine Sedisvakanz ein. Keine Sorge.
Ein Wandel ist doch gar nicht mehr zu leugnen, ob es mir passt oder nicht!


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 Nachfrager 7. Februar 2014 
 

Endlich mal ein Mutiger Bischof

..endlich mal einer der das offen ausspricht, was glaube ich bei vielen Bischöfen nicht nur in Deutschland schon lange Thema und konsens ist....Kirche, DU bist gottlob doch noch nicht verloren...
Und der Aufschrei der Pharisäer hier, einfach nur armselig!!!


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 Descartes 7. Februar 2014 
 

Wenn wir alles ernst nehmen würden, was in der Tora steht

oder was religiöse Amtsmänner vor Jahrhunderten für ihre Gemeinschaft als gut und nützlich hielten, wo würde das hinführen?
Das gebe ich zu bedenken. Offensichtlich gab es eine Veränderung seit damals hin zu... ja was?
Und warum ist es so?
Wir wollen doch nicht sexuelle Prägungen oder ungläubige Überzeugungen durch Töten aus der Gesellschaft entfernen. Was ist höher? Menschlichkeit oder vermeintlich göttliche Gebote der AT und NT?
Vielleicht wirkt ja der Heilige Geist in Bischof Ackermann, und wenn nicht, wie kann das sein, als Bischof?


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 J. von Prackwitz 7. Februar 2014 
 

Nochmals Ackermann

Ich empfehle den Mitschreibern, bei Amazon das Buch "Einer von uns" der Autoren Kronenburg, Sonnen u. Weinert aufzurufen, es erschien 2009 zum Amtantritt von Bischof Ackermann. Darunter ist eine Kritik zu finden, ebenfalls aus 2009, mit der m.E. alles gesagt und nahezu prophetisch vorausgeschaut ist. Lesenswert!


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 peregrino 7. Februar 2014 
 

nochmal zu Katechismus und Hl. Schrift

"1852 Die Sünden sind vielfältig; die Schrift enthält mehrere Sündenregister.
Der Galaterbrief setzt dabei der Frucht des Geistes die Werke des Fleisches
entgegen: „Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit,
ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften,
Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und
Mißgunst, Trink- und Eßgelage und ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich
euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht
erben“ (Gal 5, 19–21)1."
@Insa ich kann Ihnen nur zustimmen. Wie nötig haben wir alle diese Richtschnur, die uns die Bischöfe verschweigen und jetzt auch noch nehmen möchten.


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 peregrino 7. Februar 2014 
 

Ablehnung der Unzucht in Katechismus und Bibel

Für alle, die den Katechismus nicht kennen, weil die Hirten ihn üblicherweise verschweigen, jeder Sex außerhalb der Ehe ist Unzucht und die wird von der Bibel verworfen:
Im Kat steht: "2353 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden."
In der Bibel steht beispielsweise: Mt 15,19 "Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Verleumdungen."
oder: 1. Kor 6,18 Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib."
Irrlehrer absetzen!


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 schwarzweiss 7. Februar 2014 
 

Vitamin B ?

Klar ist, dass jene, die ihn zum Bischof, aber auch schon zum Regens oder Doktoranden vorgeschlagen haben und seine Nominierngen immer wieder befürworteten, genau kannten.
Nicht nur seine Äußerungen als Verantwortungsträger, sondern auch im Privaten. Schade, dass dann manchmal die Objektivität fehlt, oder zu leicht ein Auge zugedrückt wird.


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 leibniz 7. Februar 2014 
 

prinzipien einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft

Lieber Tryggve, zwei Fragen: Was sind denn die Prinzipien unserer Gesellschaft? Was ist Fundamentalismus? Sie haben in ihrem Posting keine Argumente, sondern nur Phrasen gebracht und Leuten, die anderer Auffassung sind, Hass unterstellt. Ebendas ist Fundamentalismus. Wo ist die Antwort auf meine Argumente? Was haben meine empirischen Beobachtungen mit Hass zu tun? Weiter: Was ist Aufklärung? Nach Kant ist Aufklärung "der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." Unmündigkeit entsteht dadurch, dass man sich nicht sachkundig macht. Jemand, der nicht sachkundig ist und statt Argumente zu bringen, den anderen angreift, ist weder tolerant, noch aufgeklärt.


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 dominique 7. Februar 2014 
 

@RAndolf - Nur kein Aids

Das Thema ist unendlich nervig und man reagiert immer wieder mal unwillig. Es wird uns Christen eine Engelsgeduld abverlangt. Was meinen Sie, wie oft mir (innerlich) der Kragen platzt angesichts aggressiv-unterirdischer "Argumentationen" in manchen Foren. Wir können und dürfen allen Kindern (nicht nur unseren eigenen) in einfachen Worten erklären, wie Gott Mann und Frau in wunderbarer Weise füreinander geschaffen hat. Und wenn er sich dafür der Evolution bedient hat, so wird es ja nur umso deutlicher. Dieser Glaube macht den Menschen geistig "groß", lässt seine Humanitas immerwährend wachsen und leben. Und auch wenn es mal sexuell "wild" zugeht im Leben unserer Kinder, der Weg zum besseren Verständnis ist immer offen.


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 waghäusler 7. Februar 2014 
 

Na also,wer sagst denn.
DAS haben die Medien vernommen. :(


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 Vincentius 7. Februar 2014 

„Wenn's niemand mehr versteht, liegt es vielleicht auch daran,...

dass es schon lange niemand mehr erklärt hat.“ (@dalet) Vielleicht es auch daran, dass es nicht verstehbar ist! 1800 Jahre war Sklaverei selbstverständlich, wurde als legitim (auch von der Kirche) gelehrt. Und heute versteht das – gottlob! - niemand mehr. Ich wäre für mehr Differenzierung. Der Vergleich mit Stille Nacht (ein nach vor inhaltlich geistloses Lied, was aber nicht davon abhält, es zu singen. Stimmung zählt, auch wenn das kein ausschlaggebendes Kriterium ist) ist krude. Die Bewertung der Homosexualität oder der Wiederverheiratung ist nun wirklich keine Stimmungsangelegenheit.
Wenn Bischof Ackermann mit seinen Äußerungen so a-katholisch wäre, dann würde der Vatikan sofort eingreifen (man stelle sich vor: Im Vatikan schlottert man vor der deutschen Presse und greif deswegen nicht ein. Das ist doch absurd und grotesk). In Frankreich sind Bischöfe für Geringeres abgesetzt worden. Meine Folgerung: Ein Wandel ist da.


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 Lämmchen 7. Februar 2014 
 

Theologische Ausbildung

Na ja, Bischof Ackermann hat an der Gregoriana studiert, allerdings später doch recht lange für die Promotion in Frankfurt gebraucht (die Stelle des Subregens ist ähnlich wie die von Repetenten ja normalerweise ein "Parkplatz" für Priester, die promovieren - und 9 Jahre halte ich da schon für lange, noch dazu wo er ein Jahr komplett frei gestellt war).
Erschreckend interessant ist doch, dass diese Aussagen von Bischof Ackermann kommen, wo zur gleichen Zeit einer seiner Priester zur ev.-luth. Kirche wechselt, weil er mit seinem Lebenspartner zusammenleben will - was allerdings auf der Bistumsseite nicht steht. Ein Vorkommentator hat ja erwähnt, dass Bischof Ackermann als Regens da so seine eigene Vorgehensweise hatte - warum? welche Interessen liegen dahinter? ich glaube schon, dass da welche da sind.


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 Randolf 7. Februar 2014 
 

Nur kein Aids

Geben die modernen Eltern ihren Kindern doch auf den Weg: Macht was ihr wollt. Nur kein Aids. Soll das die kirchliche Leerformel werden ?


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 dominique 7. Februar 2014 
 

@Weinberg - Todsünde

Wer die Gemeinschaft mit Gott bricht, das werden wir letztlich schon dem Herrgott selbst überlassen müssen. Der Katechismus wird in vielen Punkten eher als Disziplin verstanden und nicht als Katalog von Urteilssentenzen, wo dann jeder selbst zusammenzählen kann, was er auf dem himmlischen Kerbholz hat.
Dass die Sexualität traditionell und in allen Kulturen eine Hochburg der Disziplinlosigkeit ist, davon ist nicht nur die Kirche überzeugt, sondern springt jedem ins Auge (Traumtänzer einmal ausgenommen). Der Schlüssel unserer religiösen Sexual-Disziplin ist die KEUSCHHEIT, d. h. nicht die Vermeidung jeder sexuellen Berührung, sondern die tiefe Humanitas in der Berührung.
Wer mit seiner und des anderen Sexualität liebevoll und keusch umgehen kann (wem dieses Geschenk zuteil wird und wer den Willen hat, dieses Geschenk anzunehmen und zu hüten), der ist der christlichen Ehe und Familie würdig. Alles andere ist unvollendbar, ohne letzte Konsequenz, eben "wild".


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 Grazerin 7. Februar 2014 

beten?

das alleine ist schon lange zu wenig; wir dürfen unsere OPFER mit Gottes Hilfe als Sühne anbieten!
Vorausgesetzt, wir leben im Stande der Gnade ... http://www.auf-christus-schauen.at/meinung/3545


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 Bialas 7. Februar 2014 
 

Ist das Wahr, oder ist das ein Witz Herr Bischof?


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 Stefan Fleischer 7. Februar 2014 

@luzerner

Dass der Tagesanzeiger an vorderster Front gegen die römisch-katholische Kirche kämpft, ist doch allgemein bekannt. Der entsprechende Artikel ist einfach Werbung für eine Bewegung innerhalb (oder vielleicht schon ausserhalb) der Kirche, die in die Jahre gekommen ist. (Siehe auch die Bemerkungen von Pater Ludin in seinem Blog - kath-net berichtete) Die gleichen Kreise haben in ihrer Zeitung eine Umfrage gestartet, ob Bischof Huodner abgesetzt werden soll. Diese soll vermutlich die geplante Demonstration demokratisch rechtfertigen. Im Augenblick aber scheint es, als würde dieser Schuss "hinten raus gehen."


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 Werner75 7. Februar 2014 
 

Glaubenskampf

Der Glaubenskampf um Kerninhalte der Apostolisch Römisch-Katholischen Kirche ist in Deutschland bereits voll entbrannt. Konservative Bischöfe wie Tebartz-Van Elst und Meisner werden mit Medienkampagnen in den Schmutz gezogen, Femen Auftritte tun ihr übriges dazu.
Die 68-er Bischöfe, die eine breite Mehrheit des deutschen Episkopats ausmachen, reden dem Volk nachdem Munde und verlieren sich in Gender-, Homo-, Scheidungs- und Abtreibungskreise, denen nichts mehr heilig ist, weder die Ehe noch das Leben.
Auf konservativer Seite bröckeln uns die Mitglieder weg und gehen zur FSSPX oder ziehen sich in kleine Gemeinschaften wie den Neokatechumenalen Weg zurück. Wie wird das alles noch enden?
Fasten, beten und ENGAGIEREN wir uns!
Beispielhaft möchte ich das Engagement von Michael Schmitt FÜR unseren Bischof Tebartz nennen, mit seiner Laieninitiative "Una sancta catholica".


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 rosenkranzbeter 7. Februar 2014 
 

Gottesmutter: "Betet für eure Hirten..."

Die Monatsbotschaft vom 25. Jan. 2014 an Marija Pavlovic beginnt die Gottesmutter von Medjugorje mit der Bitte, die sie schon oft wiederholt hat mit "Betet, betet, betet ..." und über Mirjana bittet sie uns am 2. Febr. 2014 (wie schon so oft) "Betet für eure Hirten".
Allmählich begreife ich die wachsende Eindringlichkeit unserer himmlischen Mutter. Ja ich verstehe ihre Tränen, die sie mitunter in der Geschichte der Marien-Erscheinungen nicht verbergen konnte!


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 theotokos-parthenos 7. Februar 2014 

Die Lehre Jesu war - gottlob - nie zeitgemäß, aber immer auf das Heil des Menschen ausgerichtet,

deswegen hat sie schon 2 Jahrtausende überdauert und dabei nie an Aktualität verloren!
Und das wird auch stets so bleiben, dafür steht als Garant Gott selbst.
Sein Wort bleibt in Ewigkeit bestehen, -was von so manchen Bischofsworten [auch gottlob :)] nicht gesagt werden kann.


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 ususantiquior 6. Februar 2014 
 

Nicht nur Bischof Ackermann!

Es ist - denke ich - nicht sinnvoll, sich nur auf Bischof Ackermann einzuschießen. Meines Erachtens
vertritt eine erhebliche Mehrheit des deutschsprachigen Episkopats diese Meinungen, wagt es allerdings nicht, sie ganz so deutlich auszusprechen. Der Wölfe in Hirtentracht sind viele!


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 Weinberg 6. Februar 2014 
 

Todsünde?

An den Aussagen von Bischof Ackermann gibt es gewiss viel Kritikwürdiges und Unannehmbares, wie z. B. seine laszive Haltung gegenüber praktizierter Homosexualität.
Dass aber nun vorehelicher Geschlechts-verkehr eine Todsünde sein soll, ist mir bis dato nicht bekannt und nicht plausibel. Der Dekalog kennt kein derartiges Gebot. In den Evangelien ist davon nicht die Rede. Der Katechismus der Katholischen Kirche thematisiert die
Berufung zur Keuschheit für alle Menschen-verheiratet und unverheiratet-
als Ideal. Von Todsünde ist aber auch im Katechismus der kath. Kirche in diesem Zusammenhang nicht die Rede.


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 Regensburger Kindl 6. Februar 2014 

Schrecklich

Wo soll das noch enden??? Wird es bald wieder eine Revolution geben, in der sich diese Bischöfe zu einer eigenen Kirche abspalten, wie es Luther gemacht hat??? Ich will es mir gar nicht vorstellen!!!!


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 Victor 6. Februar 2014 
 

Treue wem Treue gebührt

@Silas. Als röm.-kath. Christ habe ich keinen Fahneneid auf einen verführerischen, treulosen Bischof geleistet. Falsche Treueide gabs auch mal bis zum buchstäblichen Verrecken in unseligen Zeiten.
Man kann für einen überforderten Bischof immer beten, aber es ist wichtig, Bischöfen, die die Lehre nicht mehr gelten lassen, deutlich zu widersprechen.
Bischof Ackermann hat in den Jahren hinreichend und viele Male gezeigt, daß er wahrlich kein Hirte ist und sein will. Die jetzigen Äußerungen sind also nur ein neuer Beweis für seine Untreue gegenüber dem Herrn und Seiner Kirche.

Seine Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht aller Sünder, die sich um ein heiligmäßiges Leben bemühen.
Bischof Ackermann ermuntert zum Bösen und sollte die Konsequenzen ziehen. Für mich als Angehörigem des Bistums Trier ist dieser Mensch nur noch auf dem Papier der Bischof des Bistums Trier.

Keine Frage, daß ich ihn in meine Gebete einschließe.


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 Hörbuch 6. Februar 2014 
 

Gestern die verwirrenden Thesen des Bischof Büschel, heute Bischof Ackermann da fällt mir nur noch Mt. 23, 1-39 ein.
Mir tuen die Bischöfe und Priester leid, die treu zu ihrem Glauben und zu Rom stehen.
Das geöffnete Fenster hat viel Unheil angerichtet!


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 Marienzweig 6. Februar 2014 

@Tryggve - bitte bedenken Sie"

Dass Sie die Äusserungen Bischof Ackermanns positiv bewerten, ist Ihr gutes Recht und "Die Prinzipien der aufgeklärten modernen Gesellschaft mit dem Glauben (zu) versöhnen" ist Ihr Anliegen.

Wenn wir nun aber das Wort "versöhnen" durch "anpassen" ersetzen würden, was wäre dann ...?
Sollte also das Bild "Glaube" so lange überpinselt werden, bis es dem Geschmack der Jetzt-Zeit entspricht?
In 30 Jahren hat sich der Geschmack wiederum geändert - wird dann wieder neu gepinselt?

Einzelne Kommentare mögen etwas "burschikoser" ausgefallen sein, aber wirklich bewusst ausfallend oder beleidigend sind kaum welche.
Heften Sie uns bitte nicht allzu schnell in den Ordner "Fundamentalisten" ab.

Ja, Christen sind zur Nächstenliebe verpflichtet und persönlich abwertende Kommentare verbieten sich von selbst.
Aber wenn der Eindruck entsteht, Lehre und Glaube der Kirche sollen zum Knetteig werden, den man nach Belieben formt, kommen Emotionen hoch.
Ist das nicht nachvollziehbar?
Pace e bene!


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 myschkin 6. Februar 2014 
 

Keine Doppelmoral bitte

Wer meinem Limburger Bischof zugute hält, dass er ein geweihter Amtsträger ist, und deshalb (wie ich finde zurecht)Respekt anmahnt, wird auch nicht umhinkönnen, sich mit dem Trierer Bischof Ackermann in respektvoller Weise auseinanderzusetzen. Nicht alle haben das in ihren Postings zu obenstehendem Artikel getan. Das bedaure ich sehr.


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 malacoque 6. Februar 2014 

Ich liebe die Kirche und daher bete ich für Bischof Stephan!

Auch wenn ich die Äußerungen und die Meinung von Bischof Ackermann nicht verstehe und auch nicht tolerieren kann, so bete ich dennoch für ihn. Es liegt doch an unserer Liebe und Treue zur Kirche. Halten wir fest an der heiligen katholischen Kirche! und lassen wir uns vom Heiligen Paulus sagen: "Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet." Daher Gebet, Opfer, Sühne!


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 kluge Jungfrau 6. Februar 2014 

alles ist möglich,

wenn wir uns aus der Liebe Gottes fallen lassen; undenkbar, sich derart zu verirren, wenn der Mensch das NUR EINMAL erlebt hat: http://www.auf-christus-schauen.at/meinung/3658


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 goegy 6. Februar 2014 
 

So wie es falsch ist, wenn heute der Holocaust zum zentralen Thema jüdischer Identität hochstilisiert wird, so irrig ist es auch, die Sexualität und angrenzende Themen ins Zentrum katholischer Glaubensinhalte zu rücken.

Sicher sind diese nicht einfach Bagatellen, dürfen aber auch nicht alles andere überlagern. Katholizität beinhaltet ganz andere wesentlich grössere Dimensionen!
Nächstenliebe, Verzeihen, Gerechtigkeit und Respekt vor jeder Form menschlichem Lebens sowie schliesslich auch vor der göttlichen Schöpfung, der wir täglich in der Natur begegnen.

Gewisse Dinge, die ja nicht zu den wesentlichen Glaubensinhalten gehören, dürfen immer wieder überdacht werden. Nachdem wir heute mehr über die Komplexität der menschlichen Psyche wissen als unsere Eltern , urteilen wir weniger hart und treten Barmherzigkeit und Verständnis mehr in den Vordergrund.

Mit seinen Überlegungen geht Bischof Ackermann möglicherweise etwas weit. Ihn deshalb verurteilen aber mag ich gar nicht!


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 Willigis 6. Februar 2014 
 

Katechismus und vorehelicher Geschlechtsverkehr

In der vom Autor angegebenen Stelle des Katechismus steht allerdings gar nicht, dass vorehelicher Sex eine schwere Sünde oder gar eine Todsünde ist. Für eine Todsünde muss man mE gegen eines der zehn Gebote verstoßen (KKK 1858).

Auch hier stellt sich im übrigen, genau wie unlängst bei der Lehre zur natürlichen und künstlichen Verhütung die Frage, wie man die Lehre wirklich auch "ferneren" Katholiken plausibel erklären kann. Denn welches Paar, das nicht verheiratet ist, aber Sex hat, hat schon das Gefühl dabei jeweils gegen die Würde des anderen zu verstoßen?


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 Limburger 6. Februar 2014 
 

Bistum Limburg

Und diesem Bischof soll nach Meinung einiger Kommentatoren ein Teil meines Bistums anvertraut werden? Da kann ja auch gleich der Frankfurter Stadtdekan mein neuer Oberhirte werden!


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 pilgrim on the road 6. Februar 2014 
 

clever

Der Widersacher schafft es problemlos, ein riesiges Chaos anzurichten. Da werden munter Themen vermischt, die so nichts miteiander zu tun haben. Und die braven Katholiken fallen promt darauf rein und posten wie die Irren drauflos! Hat Jesus Todsuenden definiert? Hat Paulus davor gewarnt, dass Irrlehrer auftreten werden und sogar das Heiraten verbieten werden? Sollte es sich lohnen, auch die Evangelien zu lesen, die es nicht in den Kanon geschafft haben? Gott ist nicht gegen die Liebe, nie! Und wenn man durchs Gesetz gerettet wuerde, dann waere Christus vergeblich gestorben. Glaube, Hoffnung, Liebe...und davon ist die Liebe das Wichtigste! Diskussionen um Bibelstellen bringen nur Spaltung. Ihr muesst lieben, das ist die Botschaft Jesu! Und ob Ihr liebt oder nicht, das wisst Ihr ganz genau. Und auch die Homosexuellen wissen es ganz genau. Und auch die Feministinnen. Und auch die Faschos. Also macht euch nichts vor. Wer von euch ist denn noch in der Liebe Gottes?


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 Nicole1610 6. Februar 2014 
 

Wir....

...beten nach dem abendlichen Rosenkranz immer noch ein Ave Maria "in den Anliegen unseres Bischofs", heute haben wir das Ave Maria "für unseren Bischof" gebetet.


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 Tryggve 6. Februar 2014 
 

Endlich einer, der an die Zukunft denkt

Die Gedanken des Bischof Ackermann sind endlich mal ein Hinweis darauf, dass die katholische Kirche - zu der ich (noch) gehöre - in Deutschland offenbar auch Menschen in Spitzenpositionen hat, die sich Gedanken darum machen, wie man die Prinzipien der aufgeklärten modernen Gesellschaft mit dem Glauben versöhnen kann. Aus seinen Gedanken könnte sich ein erquicklicher Dialog mit der großen Mehrheit der Gläubigen ergeben. Die Besucher dieser Seite gehören sicherlich nicht dazu. Weder der Kindesmissbrauch durch katholische Würdenträger noch die jahrzehntelange systematische und vorsätzliche Verschleierung und Verleugnung durch die Amtskirche haben hier so einen Shitstorm ausgelöst wie die doch für den aufgeklärten, der Nächstenliebe verpflichteten Christen als selbstverständlich geltenden Gedanken von Bischof Ackermann. So viel Hass wie die vielen fundamentalistischen Kommentare hier verströmen, ist nicht nur traurig, sondern auch unchristlich. Eine Schande


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 luzerner 6. Februar 2014 
 

@Gonzales

Grüss Gott und guten Abend Herr Gonzales.

Wir Schweizer sind berühmt, dass wir das Recht haben, auf Bundesebene Initiativen zu starten. 100'000 gültige Unterschriften sind dazu notwendig. Wir Schweizer haben grosse Erfahrungen in diesen Dingen, die uns missfallen.

Ab nächsten Wochenende kann über 2 Themen mit Ja oder Nein abgestimmt werden.

Unsere Demokratiewahn macht auch vor der katholischen Kirche nicht halt (ich hoffe der Tagi nimmt es mir nicht übel, wenn ich den Link dazu erwähne):

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Katholische-Basis-verlangt-Absetzung-von-Bischof-Huonder/story/19229348


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 silas 6. Februar 2014 

Erschreckend: was ein Bischof meint fordern zu müssen - Erschreckend all die Moralapostel

Papst Benedikt hat alles ihm Mögliche getan um Christus in unsere Welt zu tragen und sie mit ihm zu versöhnen.
Christus und seine Kirche ist nicht zu trennen!

Die Bischöfe können irren, ja sie können einem Lotterleben verfallen, wie es im Mittelalter häufig der Fall war, aber sie bleiben Auserwählte, Apostel und Menschenfischer. Wenn Paulus dazu aufruft, dass Sklaven ihren Herrn treu dienen sollen, dann gilt das erst recht für unsere Treue gegenüber unseren Bischöfen und mögen sie wirklich irren, dann beten wir für sie noch inniger!

Wir müssen immer bedenken Jesus wollte keine Tugendkirche oder Moralapostel. sondern glaubwürdige Diener, die in Liebe nach dem richtigen Weg zu Christus suchen. "Die Kranken brauchen den Arzt."
Wer unseren Bischöfen diese Liebe abspricht scheint mir wie jener zu sein, der einen Mitmenschen "gottloser Narr" nennet.
Wer in einer Explosiven Umgebung immer neu Feuer versprüht, der darf sich nicht wundern, wenn es um ihn herum brennt...


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 waghäusler 6. Februar 2014 
 

Herr Ackermann

bitten Sie den Papst um eine Auszeit, wie er es auch EvE gewährt hat und gehen Sie ebenfalls in ein Kloster, zur inneren
Besinnung.
Kehren Sie zur Ihrer ersten Liebe zurück,
so wie es Johannes in der Offb. beschreibt, auf das Sie Ihres Amtes wieder würdig sind.


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 Gonzalez 6. Februar 2014 
 

Die Schrift 2...

Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher
und war über das ganze Land verstreut.
Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.

Darum ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:
So wahr ich lebe - Spruch Gottes, des Herrn:
Weil meine Herde geraubt wurde
und weil meine Schafe eine Beute der wilden Tiere wurden
- denn sie hatten keinen Hirten -
und weil meine Hirten nicht nach meiner Herde fragten,
sondern nur sich selbst und nicht meine Herde weideten,
darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

So spricht Gott, der Herr:
Nun gehe ich gegen die Hirten vor
und fordere meine Schafe von ihnen zurück.
Ich setze sie ab,
sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein.
Die Hirten sollen nicht länger nur sich selbst weiden:
Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen,
sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.


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 Insa 6. Februar 2014 
 

@eggi

Zum Thema "die Sache nicht zu hoch aufhängen", bei dem ich Ihnen im Prinzip durchaus folgen kann:

Es ist aber etwas völlig anderes, ob GOTT eine Sünde verzeiht, oder ob ein Priester eigenhändig und gegen die Lehre erklärt, eine Sünde sei gar keine Sünde mehr - wenn er also eine Art vorauseilende Generalabsolution erteilt, weil "es ja sowieso heutzutage jeder so macht."

Es ist parallel dazu auch etwas vollkommen anderes, ob ein Priester in der Beichte mit nachsichtigem Lächeln die Absolution erteilt und einem sagt, man solle sich nicht allzu viele Sorgen um sein Seelenheil machen, oder ob man von vornherein mit dem Rechtsanspruch kommt: "Ein Gott der Liebe verzeiht sowieso alles" bzw. "das ist doch gar keine Sünde", und deshalb meint, sowas bräuchte man doch heutzutage sowieso nicht mehr zu beichten.

Es ist dieser Relativismus, der schadet - weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll.


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 Gonzalez 6. Februar 2014 
 

@ luzerner...

...im Moment denke ich darüber nach, wie das Volk Gottes in Deutschland darauf aufmerksam machen kann, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt. Mir fehlt irgendwie die Plattform für diejenigen, die der Lehre der Kirche treu bleiben wollen- Man fühlt sich machtlos angesichts der Tatsache, dass selbst die Oberhirten in Deutschland zum Abfall verführen. Eine Petition wäre eine Idee...vielleicht gibt es aber auch bessere? Ich bin für unterschiedliche Ideen offen...


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 girsberg74 6. Februar 2014 
 

Spricht dieser Mann pro domo?


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 Gonzalez 6. Februar 2014 
 

Die Schrift...

2 Tim 4,3-4
Denn es wird eine Zeit kommen,
in der man die gesunde Lehre nicht erträgt,
sondern sich nach eigenen Wünschen
immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken,
sondern sich Fabeleien zuwenden.

Ez 34,1-10:
Das Wort des Herrn erging an mich:
Menschensohn,
sprich als Prophet gegen die Hirten Israels,
sprich als Prophet und sag zu ihnen:

So spricht Gott, der Herr:
Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden.
Müssen die Hirten nicht die Herde weiden?
Ihr trinkt die Milch,
nehmt die Wolle für eure Kleidung
und schlachtet die fetten Tiere;
aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide.
Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht,
die kranken heilt ihr nicht,
die verletzten verbindet ihr nicht,
die verscheuchten holt ihr nicht zurück,
die verirrten sucht ihr nicht
und die starken misshandelt ihr.

Und weil sie keinen Hirten hatten,
zerstreuten sich meine Schafe
und wurden eine Beute der wilden Tiere.
Meine Herde irrte auf alle


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 Stefan Fleischer 6. Februar 2014 

zur Frage der Todsünde

Wichtig ist, immer genau zu unterscheiden. Es gibt Tatbestände, die als solche eine Todsünde sind, das heisst schwerwiegend genug um, wenn die übrigen Bedingungen erfüllt sind, eine Todsünde zu sein. Die persönliche Schuld des Täters ist immer eine andere Frage. Hier steht uns kein Urteil zu. Deshalb kann man ruhig auch beim ausserehelichen Geschlechtsverkehr von Todsünde reden. Vielleicht wäre dann aber klug anzufügen, dass damit kein Urteil in einem konkreten Fall gefällt wird. Umgekehrt kann man auch sehr viel Verständnis und Barmherzigkeit gegen den "Sündern" zeigen, sollte aber klugerweise anfügen, dass der Tatbestand an sich schwerwiegend genug ist, um - wenn alle anderen Voraussetzungen gegeben sind - den Verlust der heiligmachenden Gnade nach sich zu ziehen.


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 JCM 6. Februar 2014 
 

Er betrachte auch als Regens...

... die Homosexualität nicht weiter als problematisch.

Jedenfalls muss man dies vermuten, wenn man sieht, wer in seinem Seminar alles durchgekommen ist.


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 CLS 6. Februar 2014 
 

Darum ihr Hirten, hört das Wort des Herrn

Ez 34,5-10:
Und weil sie keinen Hirten hatten,
zerstreuten sich meine Schafe
und wurden eine Beute der wilden Tiere.
Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher
und war über das ganze Land verstreut.
Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.

Darum ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:
So wahr ich lebe - Spruch Gottes, des Herrn:
Weil meine Herde geraubt wurde
und weil meine Schafe eine Beute der wilden Tiere wurden
- denn sie hatten keinen Hirten -
und weil meine Hirten nicht nach meiner Herde fragten,
sondern nur sich selbst und nicht meine Herde weideten,
darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

So spricht Gott, der Herr:
Nun gehe ich gegen die Hirten vor
und fordere meine Schafe von ihnen zurück.
Ich setze sie ab,
sie sollen nicht mehr die Hirten meiner Herde sein.
Die Hirten sollen nicht länger nur sich selbst weiden:
Ich reiße meine Schafe aus ihrem Rachen,
sie sollen nicht länger ihr Fraß sein.


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 luzerner 6. Februar 2014 
 

Dürfen solche Menschen, die diese Todsünde verübten, kirchlich getraut werden?

Oder wie soll die katholische Kirchen mit solchen Menschen umgehen?


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 CLS 6. Februar 2014 
 

Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt

2 Tim 4,3-4
Denn es wird eine Zeit kommen,
in der man die gesunde Lehre nicht erträgt,
sondern sich nach eigenen Wünschen
immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken,
sondern sich Fabeleien zuwenden.


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 Passero 6. Februar 2014 
 

Oh, ihr deutschen Spitzbuben!"

Aus den schauungen der sel. Anna Katharina Emmerick: "Oh, ihr deutschen Spitzbuben!… Ich she so viele Verräter! Sie können es nicht ertragen, dass man sagt, es stehe schlecht um die Kirche. Alles ist ihnen recht, wenn sie nur mit und vor der Welt glänzen können!"


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 Nada 6. Februar 2014 
 

Wir stehn im Kampfe Tag und Nacht.....

Wenn wir dieses Lied singen, weiß jeder Gläubige, dass er sich persönlich täglich in die Schlacht werfen muss , um der Rebellion, Betriebsblindheit und Relativierung des Dekaloges zu wehren. Seine Selbst-Herrlichkeit,der Herr Oberhirte, und alle lauwarmen Repräsentanten der Philosophie/Lehrmeinung, "unser Gott muss liberaler, moderner, fortschrittlicher werden", mögen sich daran erinnern, dass Jesu Wahrheit schon vor 2000 Jahren an-stößig und ärgerlich war. Man wollte und will sie aus der Welt schaffen. Man sollte sich doch von der Illusion lösen, dass neue Glaubensthesen, die sich alle generationslang ändern, den Menschen das Heil bringen, die Kirchen füllen.
"Gott nahe zu sein, ist mein Glück" lautet die Jahreslosung. Was trennt uns von diesem Glück ist hier die Frage. Nicht zuletzt die falsche Lehre von Gut und Böse!! Auch der geweihte Mensch ist nicht das Maß aller Dinge.


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 Gonzalez 6. Februar 2014 
 

Wie wäre es...

...wenn jemand mal eine Petition bei "Open Petition" beginnen würde, worin ausführlich erklärt würde, warum man den Papst darum bittet, dass einige Bischöfe Deutschlands eventuell ihres Amtes enthoben werden sollten, sollten sie weiterhin öffentlich Häresie lehren und Sünde kleinreden (was sie tun). Ich würde so eine Petition jedenfalls sofort unterschreiben...und ja, das ist durchaus eine ernstgemeinte Idee.


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 willibald reichert 6. Februar 2014 
 

nemrod

weiterer Relativierungen des Glaubens
genüßlich aufgenommen werden! Gerade
hat mich ein Bekannter informiert, daß
ein Pfarrer in den Vierzigern gestern vor den Pfarreigremien seinen sofortigen
Übertritt in die evangelische Landeskirche in Bayern erklärte, um
mit seinem Partner zusammenzuleben.
Inzwischen soll er schon auf und davon
sein. Der Vorgesetzte dieses Herrn war
Stefan Ackermann. Ein Schelm, wer dabei
denkt, die beiden könnten sich ob ihrer
Verlautbarungen abgesprochen haben.
Es ist nur mit großem Gottvertrauen
zu ertragen, was die fast nur noch als
Geschäftsführer und Abwickler agierenden
Bischöfe Deutschlands, von löblichen Aus
nahmen abgesehen, für ein Amtsverständnis an den Tag legen. Ihre
sichere Pfründe hat ihnen offensichtlich
jede Gewissensregung genommen! Eine
Tempelreinigung ist dringend erforderlich!!!


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 noir58 6. Februar 2014 
 

Wo sind heilige Kommentare

Es mag sein wie es will. Aber hier in diesem Falle lese ich mir die Kommentare nicht durch.

Er wäre ja nun nicht das erste mal in der Geschichte der Kirche, dass einfache fromme Frauen den wahren Glauben weitergetragen hätten. Aber hier mit diesen vielen frustrierten Kommentaren wird nichts besser. Ich fürchte eher, dass die Sache noch verschlechtert wird.


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 Nummer 10 6. Februar 2014 

Outing des Bischofs

Nun hat er sich geoutet. Beten wir für diesen Bischof!


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 Werner75 6. Februar 2014 
 

Erschreckend!

Erschreckend, wie Bischof Ackermann die Lehren der Kirche verkehrt, ja pervertiert. Der einzig mögliche Ausweg kann nur der Protest gegen die Deutsche Bischofskonferenz durch Austritt aus dem Kirchensteuerverein "Deutsche Katholische Kirche" bei gleichzeitigem Verbleib in der Heiligen Apostolischen Römisch-Katholischen Kirche sein!


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 eggi 6. Februar 2014 

Vergeben

Liebe Vorredner ich denke man sollte es auch mal rein realistisch betrachten, einiges was Bischof Ackermann gesagt hat kann ich auch nicht verstehen, aber ich gebe zu vorehelichen Sex gehabt zu haben, mit dieser Frau bin ich aber auch seit 1998 verheiratet. Ich verstehe aber nicht warum dass eine schwere Sünde sein soll, da es aus Liebe geschehen ist. Denn bekanntlich ist die Liebe eine der höchsten Güter der Bibel, vielleicht sollten wir alle mal in uns gehen und überlegen aus welchen Beweggründen etwas geschied. Meiner Meinung nach wird es dann auch einfacher für uns zu verstehen was Natürlich und Wiedernatürlich ist.
Prof. Dr. Josef Hainz hat mal gesagt Angesichts der Gnade Gottes und Jesu Christi komm ich zu der Schlussfolgerung: Auch wenn es die Hölle gibt, weil Gott gerecht ist, besteht diebegründete Hoffnung, dass sie leer ist.


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 janusz685 6. Februar 2014 
 

sehr traurig

Man möchte nur noch weinen...


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 Philipp Neri 6. Februar 2014 

Wer hat die Ergebnisse der Umfrage verfasst?

Ist Bischof Ackermann vielleicht einer der Verfasser der veröffentlichten deutschen Ergebnisse der vatikanischen Umfrage zu Fragen der kirchlichen Sexualmoral?
Dann wundert mich natürlich nichts mehr!
Der Bischof fällt all denjenigen in den Rücken, die mit ihrem Leben jeden Tag bezeugen, dass man die kirchliche Lehre eben doch leben kann, wenn man sich an Jesus Christus orientiert!
Und das ist der "Glanz der Wahrheit", wie es JP II. in einer seiner Enzykliken beschrieben hat!


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 PBaldauf 6. Februar 2014 
 

Trier, Regensburg, Benedikt

Subversives gegen ‘Rom‘?
vom Bischof aus dem Trierer Dom?
Willst, Ackermann, statt dich zu fügen
die Lehre durcheinander pflügen?

Zum Glück erfreut sich noch des Segens
Das Bistum von der Burg mit Regens
Der Bischof dort: Aus echtem Holz
Als Regensburger wär‘ ich stolz

Zumal dort Ratzinger gelehrt
Den später man als Papst verehrt
Da erinnert man des Wortes
Vom ‘Genius‘, von dem ‘des Ortes‘

Ein Genius regt sich dann und wann
Sicher auch in Ackermann
Ich frag mich nur, woher der stammt
der ihn beim Presse-Text entflammt?
Ein Geist, der nach dem Motto schraubt:
Verbotenes gehört erlaubt?

Ein Zitat sich hier gut schickt
Wie klug sprach einstmals Benedikt:
NICHT sich selbst gilt’s zu verkünden
Sondern der Lehre der Kirche sich zu verbünden

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Rashomon 6. Februar 2014 

vom Amt entheben

wann macht der Papst endlich von der Macht, die ihm laut Can. 331 zu Verfügung steht gebrauch und schickt ein paar deutsche Bischöfe und Kardinäle in die Wüste?


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 Stefan Fleischer 6. Februar 2014 

Ich hoffe

Papst Franziskus reisse irgend einmal der Geduldsfaden, sodass er öffentlich und unmissverständlich (deutsch und deutlich wie man bei und sagt) erklärt: "Es ist nicht Aufgabe der Bischöfe und Theologen (und anderer Lehrbeauftragter), ihre eigene Meinung zu verkünden, sondern die Lehre der Kirche!"


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 shogun 6. Februar 2014 
 

Ich bin nicht der Meinung Bischof Ackermanns, aber was hier teilweise gepostet wird, macht mich tatsächlich etwas sprachlos. Bei allem Verständnis für die Kritik, man sollte die Kirche sprichwörtlich im Dorf lassen


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 Marienzweig 6. Februar 2014 

@Suarez

Sie schreiben an Waldi!
"Rom sollte schon erfahren, welche seelischen Verheerungen der mitten in unserer Kirche sich ausbreitende Säkularismus bei den Gläubigen anrichtet ..."
Dies würde ich mir auch wünschen!

Ich denke, einige der Bischöfe nehmen diese "seelische Verheerung" sogar ganz bewusst und billigend in Kauf.
Sie können davon ausgehen, dass wir versuchen (zwar leidend, doch geduldig) auszuharren und nicht von Bord gehen werden.
Uns gegenüber brauchen sie sich also nicht gar so sehr um Feinfühligkeit bemühen.
Uns haben sie gewissermaßen "in der Tasche".


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 Thomas71 6. Februar 2014 
 

Bibel 2.0

Gott hat den deutschen Bischöfen, natürlich als erste weltweit, nach 2000 Jahren ein Update der Bibel geschickt, weiß jemand wo ich sie bekommen kann?


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 Gonzalez 6. Februar 2014 
 

Meine Frau und ich...

...sind 27 Jahre alt, seit beinahe 4 Jahren verheiratet und glückliche Eltern. Wir hatten vor der Eheschließung bewusst keinen Sex, glauben fest and Gott, sein Wort und seine Gebote. Herr Ackermann, sie armer Knecht des Zeitgeistes (nicht Knecht Gottes), wir (und einige unserer Freunde) sind der lebende Beweis, dass die katholische Sexualethik SEHR WOHL verstehbar, lebbar und umsetzbar ist! Schämen sie sich! Suchen sie sich einen anderen Beruf. Sie sind offensichtlich im Herzen ein Protestant. Ich bin zutiefst erschüttert und traurig, dass Leute wie sie die Kirche dermaßen beflecken. Sie sind eine Schande für Gott und die Kirche. Etwas anderes fällt mir dazu nicht ein...


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 jadwiga 6. Februar 2014 

Der Bischof Ackermann ist ein Irrlehrer!

Die Katholiken, die zur Lehre der katholischen Kirche halten und in Deutschland leben, haben es nicht nur schwer, sondern werden auch mit unmenschlichen Methoden regelrecht bekämpft. Die Botschaften, die vom Himmel kommen, werden einfach ignoriert.

Ich glaube, dass der Verwesungsprozess der deutschen Kirche sein Höhepunkt erreicht hat. "Nicht zeitgemäß?!" Der einzige Maß für die Kirche soll Heiligkeit sein, keine Uhr und kein Kalender, Herr Ackermann!!!

Auf solche Führung können wir verzichten! Blasen wir in das Horn, Revolution!!!!!!!!!!!!


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 Giovanni Bosco 6. Februar 2014 

Widerstand gegen den Bildungsplan

Wieso wehren wir uns gegen den Bildungsplan in BW?
Scheinbar haben wir (damit meine ich das dumme Fußvolk) ein völlig falsches Menschenbild.

Oder:

Müssen wir "einfache Laien" unseren Hirten und Oberhirten im deutschsprachigen Raum die Lehre der Kirche lehren??
Müssen wir ihnen den Katechismus der Katholischen Kirche übersetzen??
Müssen die Schafe den Hirten den Weg weisen??
Müssen wir unseren Bischöfen erklären, wie man nach der Lehre der kath. Kirche lebt??

Ich verstehe unsere Welt nicht mehr!

Heilige Maria Mutter Gotte, Königin und Siegerin der Familie bitte für uns und unsere Kirche!


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 H. Camara 6. Februar 2014 
 

Unklug aber die Meinung Vieler

Herr Ackermann gibt die Meinung eines Großteils der Gläubigen wieder und es scheint nur noch eine kleinere Gruppe zu geben, welche anderer Meinung ist.
Sein Vordringen scheint voreilig, aber es zeigt, dass Handlungsbedarf besteht.
Eine Reaktion muss kommen, entweder die vertiefte Aufklärung der Gläubigen in einer zeitgemäßen Sprache, oder aber das Suchen eines vielleicht doch richtigeren Weges.


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 OStR Peter Rösch 6. Februar 2014 
 

qPascal13

Irgendwann habe ich einmal den Satz gehört: "Dem Ungehorsamen schuldet man keinen Gehorsam!"


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 Leandra 6. Februar 2014 
 

@Bonifaz

Sie haben sicherlich recht, allerdings empfinde ich den Begriff in diesem Zusammenhang doch sehr hart, düster und unbarmherzig. So erlebe ich meine Kirche zum Glück nicht. Ihr Zitat "Wer sich absichtlich ... zu etwas entscheidet, das dem göttlichen Gesetz und dem letzten Ziel des Menschen schwer widerspricht, begeht eine Todsünde" weist für mich dennoch die Frage auf ob Sex vor der Ehe in jedem Fall eine solch schwere Sünde wäre. Ich mag es anders sehen als sie, und gehe davon aus, damit nicht völlig allein zu sein. Und Reue muss von Herzen kommen sonst ist sie nicht echt.
Ich bin überzeugt das nicht jeder mögl. Jugendabenteuer bereut sondern vielleicht auch mal gerne daran zurück denkt.
Dass heisst nicht, dass ich keinen Respekt vor der Ehe habe - im Gegenteil.


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 Tin 6. Februar 2014 
 

Ackermann...

...mach' Dich endlich vom (Gottes-)Acker Mann.
Konnte diesen Pfarrer, Regens und nun Bischof nie besonders leiden. Der hat mir mein Theologiestudium versaut. Gut, dass ich unter ihm erfolgreich abbrechen musste, jetzt weiß die katholische BRD-Welt, zumindest Gott sei Dank = wieso. Ich verzeihe Dir Stephan, öffentlich hiermit sehr gerne, bessere Dich.


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 Aquinato 6. Februar 2014 

@ dismas, pascal13

geht denn das soeinfach, einen bischof abzusetzen? wenn rom zur ueberzeugung gekommen ist, dass ein bischof unhaltbar ist, wird er hoffentlich abgesetzt.


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 Pascal13 6. Februar 2014 
 

Direkt Absetzen

Alles andere als eine direkte Reaktion des Vatikans inkl. Abberufung geht eigentlich garnicht. Das Verhalten von Bischof Ackermann ist vollkommen inakzeptabel. Zu vermuten ist allerdings, dass die Zollitschbrüder und Marx genau so denken, ihn mal bewusst vorgeschickt haben und bals aus der Deckung kommen. Man müsste die ganze Brut austauschen - jetzt bitte keine Kommentare ich würde geweihte kath. Bischöfe beleidigen; für mich sind solche Personen keine echten Bischöfe mehr wenn sie nicht treu zu Papst und Kirche stehen!

Eine Frage an die Experten: hat er sich mit dem öffentlichen Leugnen von klaren Aussagen des kath. Lehramtes eigentlich selbst exkommuniziert?


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 Dismas 6. Februar 2014 

Absetzen, das ist KEIN Bischof mehr!!

Ich erwarte nun endlich Maßnahmen von Papst Franz!!


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 diakopp 6. Februar 2014 

Religionlehrer im Regen

Als Katholischer Religionslehrer versuche ich seit 16 Jahren, den Jugendlichen die Schönheit und Würde der kath. Sexualethik nahezubringen. Manche Schülerinnen und Schüler lehnen sie dennoch ab, doch viele erfassen zumindest intuitiv die Weisheit der Natur. Und sie erkennen die Gefahren, die dem einzelnen, der Familie und der Gesellschaft drohen, wenn man den Zusammenhang von Liebe + Lust + Leben zerreißt. Diese Vermittlung ist harte Arbeit, und jetz fällt mir dabei ausgerechnet ein Hirte in den Rücken! Si tacuisses! Es ist schon traurig, wenn kirchliche Würdenträger die Lehre selber nicht verstehen und vermitteln können. Dass sie sie aber verraten und dabei all jene im Regen stehen lassen, die sie in Wort und Leben bezeugen, ist eine Schande.


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 friedbert 6. Februar 2014 
 

Unterscheidung der Geister!

Die Unterscheidung der Geister ist für manchen Hirten ein eher schwieriges Unterfangen. Wer aber so offensichtlich mit den Strömungen des Zeitgeistes kokketiert hat nichts an wirklich Entscheidendem für die Herde übrig. Er trägt nur zur Verwässerung der katholischen Lehre bei.


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 Helena_WW 6. Februar 2014 
 

Zeitlos. Ist nicht das was von Gott kommt und zu Gott

geht zeitlos ?

Ist nicht zeitlich, zeitgemäss etwas irdisches nur zur Erde gewandtes, mit der Nase auf dem Erdboden kriechend? Macht sich so der Mensch nur auf sich zeitgemäss bezogen nicht zum Gefangenen des Zeitgemässen zum Götzendiener des Zeitgemässen ? Statt aufgerichtet frei zu Gott hingewandt ?


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 Suarez 6. Februar 2014 

Verehrter Waldi, Ihren betrübten Blick auf die Zustände in unserer Kirche teile ich

Wie wäre es, wenn kath.net dem Papst die Kommentare zu diesem Artikel übersendet, als Ausdruck der tiefen Sorge vieler Katholiken in unserem Land, die bislang zu vielem geschwiegen haben, weil ihnen der Kirchenkampf nicht liegt.

Rom sollte schon erfahren, welche seelischen Verheerungen der mitten in unserer Kirche sich ausbreitende Säkularismus bei den Gläubigen anrichtet und wie dadurch das Anliegen Papst Franziskus, eine im Glauben starke Kirche aufzubauen, zerstört wird.

Vielleicht sieht man ja in Rom gar nicht, wie es den einfachen Schafen in einem Bistum wie Trier geht, mit einem solchen Bischof, der den Glauben nicht stärkt, sondern ihn relativiert und ins Banale herabzieht.

Es gibt so unendlich viele Versuchungen in einer völlig säkularisierten und sexualisierten Welt, dass darin nicht in Glaubensabgründe zu stürzen schon fast ein Wunder ist und dann muss man erleben, dass ein Hirte seine Schafe auch noch an die Abgründe heranführt.

Bitte Heiliger Vater, lass das nicht zu!


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 PBaldauf 6. Februar 2014 
 

Rosenkranz

Mein Schrieb, er war nicht fertig ganz:
Ich bet‘ jetzt mal den Rosenkranz
Für den Bischof, fern in Trier
Und du, der‘s liest: Ich rat’s auch dir

Ich las einmal, in frommem Haus:
‘Die Irrtums-Lehren treibt er aus‘
Das ER, es meint den Rosenkranz
So…, gleich bin ich fertig ganz:

Der Himmel mag das Beten segnen
Auf Ackermann mög’s Gnaden regnen…

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Diasporakatholik 6. Februar 2014 
 

Verwüsteter "Weinberg des Herrn"

Ich war entsetzt, als ich heute Morgen Bischof Ackermanns Thesen in den Nachrichten hörte.

Ich gebrauchte in meinem Kommentar zu der Meldung, dass die deutschen Bischöfe den Papst unter Druck setzen, das Bild vom Bauern, der, wenn er nicht tagein tagaus geduldig und treu nach seinen besten Kenntnissen seine Äcker bestellt, bald auf denselben den größten Wildwuchs erleben wird.
So ist es auch mit dem "Weinberg des Herrn" und den Winzern, die ihn zu bestellen und zu pflegen haben.
Weil hier jahrzehntelang geschlampt wurde, haben wir mittlerweile Fehlentwicklungen und Wildwuchs von richtigem Unkraut.

Aber da hilft es doch nicht, diesen Missstand plötzlich schönzureden und das Unraut gutzuheißen, wie es Bf Ackermann gerade tut.


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 malacoque 6. Februar 2014 

Schade,

dass Werte wie Reinheit und Treue in der Lebenswirklichkeit nicht mehr zu finden sind!


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 Veritasvincit 6. Februar 2014 

widernatürlich

@Dominique

Der Geschlechtsverkehr soll dem Leben dienen. Das ist die Natur. Darum kann homosexueller Verkehr nicht natürlich sein.


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 Waldi 6. Februar 2014 
 

Neben der Ungeheuerlichkeit,

dass ein Bischof Ackermann im Alleingang versucht die kath. Kirchenlehre im Widerspruch gegen Rom auf den Kopf zu stellen, kommt noch eine weitere, noch verwerflichere hinzu: Er zeigt eine unverzeihliche Respektlosigkeit gegenüber allen Generationen, die uns den kath. Glauben über zwei Jahrtausende unverfälscht bewahrt und weitergegeben haben. Ganz abgesehen von den vielen heiligen Frauen und Männern, die in unerschütterlichen Treue zum Papst und zur kath. Kirche gehalten haben. Nicht wenige haben dafür das Martyrium auf sich genommen. Viele der heutigen Bischöfe machen sich schon beim Flügelschlag des Zeitgeistes in die Hose. Erst kürzlich habe ich ein erbauliches Buch über die alten Kirchenväter gelesen, das waren noch Männer von Schrot und Korn. Unermüdlich in der Glaubensverkündigung und unerschrocken ihren Widersachern gegenüber!
Verachtet man die Kirchen-Lehre,
fördert man die Kirchen-Leere!


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 dominique 6. Februar 2014 
 

@Kairos - HS kommt vor

In der Tat, das Phänomen kommt vor, und alle bisherigen Erklärungsversuche mit all ihren Bezugsrahmen sind bisher ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Ich glaube langsam, dass es sich um von Gesellschaften nicht benötigte heterosexuelle Potenziale handelt. Der überschüssige Teil wird sozusagen und u.a. in die HS abgeschoben und niemand weiß, wie's funktioniert. Mittlerweile interessiere ich mich für Fragen vernünftiger Abgrenzung und nachvollziehbarer Grenzen. So glaube ich z. B., dass man nicht einen Heterosexuellen und einen Homosexuellen in "ein Bett" legen kann, auch nicht - im übertragenen Sinne - in ein "Ehe-Bett" - oder noch weiter gefasst - in ein "Ehe-Institut". Auch macht es keinen Sinn, Homosexuelle und Heterosexuelle "pêle-mêle" in ein Ehe-Institut zu verbringen. Aus kirchlicher Sicht ist natürlich klar: HS-Aktivitäten können nicht mehr sein als "wild". Vielleicht versteht das ein HS irgendwann selbst - nach einer langen Reise durch seine sexuelle Neigung.


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 Wiederkunft 6. Februar 2014 
 

Die Zeichen der Zeit erkennen

" Am Ende der Zeiten werden sie den natürlichen Verkehr mit den Wiedernatürlichen tauschen," warnt uns die Bibel. Wir müssen für unseren Papst sehr viel beten, damit er standhaft bleibt. So wie Papst Benedikt nach gestellt wurde, war nur der Anfang. Es wird noch viel schlimmer kommen. Das Los ist auf Franziskus gefallen und er wird das Schiff der Kirche in diesen schweren Zeiten treu in den Hafen steuern.Er ist der dazu Berufene!


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 PBaldauf 6. Februar 2014 
 

Wie wäre es mit Schweige-Exerzitien?

Ich sitze hier und grübele stumm:
Was treibt den Ackermann wohl um?
Will er Beifall ernten, reichlich:
Für Moral: ‘Modern-und-weichlich‘?

Mir scheint vom Zeitgeist er verblendet
Wo solch ein Wahn, am End', noch endet?
Sein zitiertes Gerede, es macht mich kirre
Wenn hier er noch führt, dann nur: In die Irre

‘Natürlich und künstlich‘: Man kann’s unterscheiden!
Die Frage ist nur: Mag die Wahrheit man leiden?
Will ‘gesunde Lehre‘ er nicht mehr ertragen?
Er sollte sich an die Lektüre von Paulus mal wagen

Der Ackermann-Nebel bringt um den Verstand:
Es klingt nach ‘Katholo-Modern-Protestant‘
Nach Talkshow-tauglich, medial-kompatibel
Nur nach einem rein gar nicht: Lehramt und Bibel

Sein Beitrag kann durchaus belasten
Ich fürchte, hier hilft nur: Beten und Fasten

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Suarez 6. Februar 2014 

Im ersten Moment hat mich die Meldung an Limburg erinnert

Und zwar an eine Predigt von Weihbischof Dr. Löhr, der da ebenfalls etwas verquastet von neuen Lebensentwürfen, die man in der Kirche wahrnehmen müsse, sprach und deutlich merklich dem neuen Moralrelativismus das Wort redete.

Auf einmal wurde mir sonnenklar, warum der Limburger Bischof auf solch saurem Glaubensboden, wie er in Limburg und anderswo in unseren Landen mittlerweile vorherschend ist, nur Feindschaft für sein Eintreten für Ehe und Familie einhandeln konnte, wobei ma beschloss, ihn solange zu befehden, bis er endlich das Feld räumt und den Kirchenkämpfern die Hoheit darüber lässt, was nun katholisch zu heißen hat und was nicht.

Welcher glaubenstreuer Katholik wollte die tiefe Sorge bestreiten, die ihn ergreift, wenn er solche Meldungen, wie nun über den Trierer Bischof lesen muss. Es ist, als schaute man in einen jähen Abgrund, wo die kalte Luft des Säkularismus einem entgegenweht und man deutlich ein höhnisches Gelächter venehmen zu können glaubt.

Hoffen wir mit Gott!


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 Waldi 6. Februar 2014 
 

Sehr geehrter Herr Lohmann,

ich fühle mich zutiefst geehrt, mit Ihnen derselben Meinung zu sein. Bei Verfehlungen solcher Art durch einen Bischof, der unzähligen rom- und kirchentreuen Katholiken erbarmungslos in den Rücken fällt, ist mit sanften Worten nicht mehr beizukommen. Da hilft nur noch Klartext. Ich habe viele Jahre mit Kommunisten und Atheisten zusammen gearbeitet, aber durch sie meinen Glauben niemals so bedroht empfunden, wie durch viele Deutsche Bischöfe. Ich habe eine Stinkwut, dass ausgerechnet diejenigen, die uns im kath. Glauben stärken sollten, ihn am rücksichtslosesten verunstalten. Die besten und für den Glauben förderlichsten "Bischöfe" sind heute für mich Autoren wie Sie, verehrter Herr Lohmann, Paul Badde, Peter Seewald und Matthias Matussek. Außer den Bischöfen, die man wegen ihrer Rom- und Glaubenstreue aus dem Amt gemoppt hat, kenne ich keinen einzigen Deutschen Bischof, der mich für den kath. Glauben so tief und nachhaltig begeistert hätte wie diese Autoren. Vielen Dank dafür!


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 Kostadinov 6. Februar 2014 

deutsche Bischöfe...

irgendwo hab ich mal gelesen, dass das Konzil von Trient deswegen so erfolgreich gewesen sei, weil dort keine deutschen Bischöfe dabei waren...
beim 2. Vatikanum waren es wohl ein paar zuviel, insbesondere mit ihren Periti à la Küng
und bevor ich hier gelyncht werde: Benedikt XVI und bald-Kardinal Müller sind die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen ;-)


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 Bonifaz2010 6. Februar 2014 
 

@ Kurti

"Ich dachte vor der Papstwahl, daß man einmal auch einen jüngeren und durchsetzungsfähigen Bischof zum Papst wählt, war aber nichts."

So einen jungen durchsetzungsfähigen Papst hatten wir schon, Johannes Paul II. Aber auch der konnte oder wollte sich kaum gegen die Bischöfe durchsetzen. Und das ist auch verständlich. Denn das Prinzip der Kollegialität hat die Autorität des Papstes völlig ausgehöhlt. Der Papst fasst pflichtvergessene Bischöfe wie Herrn Ackermann nur mit Samthandschuhen an, weil er Angst hat vor dem Aufbegehren der anderen Bischöfe. Speziell die deutschsprachigen Bischöfe lassen sich im Ernst von Rom nichts mehr sagen.


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 dalet 6. Februar 2014 

Wenn ich das schon hören "nicht mehr zeitgemäß", "versteht niemand mehr"...

Wenn's niemand mehr versteht, liegt es vielleicht auch daran, dass es schon lange niemand mehr erklärt hat. Dem Problem ließe sich leicht abhelfen. Herr Bischof Ackermann könnte doch mal vor großer Versammlung im Dom eine Predigt zu diesem Thema halten!
Und nicht zeitgemäß war die kirchliche Lehre immer schon. Vor 50 Jahren hat man das Wallfahrtswesen zurückgedrängt, nicht mehr zeitgemäß. Heute erleben wir eine Renaissance. Vor 40 Jahren wollte man Stille Nacht fast aus dem Gotteslob entfernen, nicht mehr zeitgemäß. Heute singen wir es immer noch mit Inbrunst, und im neuen Buch wird es zu finden sein. Zeitgemäß ist überhaupt kein Kriterium für oder gegen die kirchliche Lehre. Als Bischof sollte er das eigentlich wissen!


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 Chris2 6. Februar 2014 
 

Die üblichen Forderungen

@3tePerson Ihr bescheidener Nickname läßt hoffen, daß sie - im Gegensatz zu uns allen - wissen, warum Jesus seine Meinung zum Thema "Frauenpriestertum" geändert hat. Ich bin seht gespannt...


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 Marienzweig 6. Februar 2014 

entgegengesetzt

Können die beiden Wasserläufe, die sich mittlerweile in der katholischen "Landschaft" gebildet haben, je noch einmal zu einem großen, lebensspendenden Fluss zusammengeführt werden?
Hier, der eine Wasserlauf in Richtung Welt mit ihren Ansprüchen an die Kirche.
Dort der andere, dessen Fließrichtung eben diese Welt hin zu Gott führen möchte.
Welchem Wasserlauf wollen wir und die nach uns Kommenden folgen?
Es wird immer offensichtlicher - die beiden entgegengesetzten Strömungen innerhalb der Kirche entfernen sich voneinander.
In beiden Wasserläufen finden sich Boote, die von Bischöfen gelenkt werden.

Vielleicht hat einmal die Jugend die Kraft und das Zutrauen, versöhnend statt spaltend zu handeln.
Vorausgesetzt, ein Teil unter ihnen hat die Sehnsucht danach!
Dem anderen Teil (dem größeren?) scheint ja sowieso nichts zu fehlen.


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 Martin Lohmann 6. Februar 2014 
 

Wir brauchen viel Gebet!

Vor allem auch für jene, die eigentlich im Glauben an der Wahrheit orientiert andere stärken soll(t)en.


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 Martin Lohmann 6. Februar 2014 
 

Ackermann bitte aufklären!

Es handelt sich - weil man es ja wohl kaum ernst nehmen kann - wohl um einen Ausrutscher des Herrn Bischofs Ackermann. Vielleicht sagt ihm einfach mal jemand, dass wir noch nicht den 1. April haben!
Aber es ist schon tragisch, wie selbst in "sicheren" Kreisen Verwirrung um sich greift und offenbar Hirten in der Lage sind, treuen Christen öffentlich in den Rücken zu fallen. Tragisch und beschämend. Der Durcheinanderwerfer - übersetzt: Dialobolos - hat wohl heutzutage ein leichtes Spiel ....


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 AlbinoL 6. Februar 2014 

Vermutlich wil er sich gerade dadurch für Köln empfehlen

will aus der Provinz weg


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 carl eugen 6. Februar 2014 

@3tePerson!

Das musste ja jetzt kommen! Etwas Besseres fällt Ihnen zu diesem Thema nicht ein? Ich habe einen guten Tip für Sie: Wenn Sie so wild auf Priesterinnen sind, werden Sie doch einfach evangelisch. Da haben Sie den Himmel auf Erden! Überlegen Sie es sich! Ihr Übertritt wäre kein grosser Verlust!


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 Kurti 6. Februar 2014 
 

Von Bischof Ackermann war auch nichts anderes

zu erwarten, denn er hat sich schon vor etlicher Zeit in Talkshows so oder so ähnlich geäussert bzw. auf Hinweise von Homosexuellen geschwiegen.
Nur solange der Papst sich wie geschehen so ungeschickt äussert wird solchen Meinungen der Bischöfe noch Vorschub geleistet. Papst Benedikt war da doch viel eindeutiger und klarer in seinen Reden und selbst dem sind die Bischöfe auf der Nase herumgetanzt. Ich dachte vor der Papstwahl, daß man einmal auch einen jüngeren und durchsetzungsfähigen Bischof zum Papst wählt, war aber nichts.


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 Paddel 6. Februar 2014 

Das Angebot ist von der Kath.Akademie!!!

Und wir erwarten noch Unterstützung beim Bildungsplan??? Von den Bischöfen??
Sind unsere Bischöfe noch vom Hl.Geist erleuchtet? Oder hören sie auf andere Geister?


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 3tePerson 6. Februar 2014 
 

Noch besser...

"Die Bischofskongregation muss sich in Zukunft mehr Mühe geben, die richtigen Männer für das Bischofsamt auszuwählen."

Noch besser waere es wenn die Bischofskongregation in Zukunft auch die richtigen Frauen nicht laenger ignorieren wuerde.


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 Paddel 6. Februar 2014 

Studientage in Freiburg zu Gender!

"Zwischen Rosarot und Himmelblau" heißt das Studienangebot, das im März dort stattfinden soll.
Es geht um die Einführung des Genderismus in Kitas!!
Wir müssen uns wehren.
Man findet alles Notwendige auf der Homepage der Katholischen Akademie Freiburg.


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 leibniz 6. Februar 2014 
 

die Sünde schlechthin

Quirusdecem, vielen Dank!
Genau, die einzige Sünde, welche die deutsche Kirche noch zu kennen scheint, ist die Verweigerung der Kirchensteuer!
Auf dieser schwersten aller Sünden folgt der Herauswurf aus der Kirche und damit die Höllenstrafe! (obwohl es nach dem Hauptstrom der deutschsprachigen Theologie ja gar keine Hölle gibt!)


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 kathleser 6. Februar 2014 
 

MIETLINGE

Das sind die Mietlinge, von denen Jesus in der Bibel spricht: wenn die Wölfe kommen...
Der Mietling flieht und lässt die Schafe allein.
Statt den Glauben gegen den Maonsteam und die Medien zu verteidigen, öffnet man die Zäune, in der Hoffnung, dass die Wölfe die Schafe fressen und man die eigene Haut retten kann! um Karriere zwischen den Wölfen zu machen.
Heute frage ich mich: Wo hat Ackermann studiert, was hat man von dort gehört ? Damals bei seiner Amtseinführung habe ich mich über das seltsame, regenbogenfarbene Messgewand gewundert.


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 carl eugen 6. Februar 2014 

Genausowenig wie Sie, werter @water->wine!, nicht wahr?


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 Waldi 6. Februar 2014 
 

Markus Büchel und Stephan Ackermann,

sind, neben einigen anderen Ketzern im Bichofsgewand, die aggressivsten Zerstörer der kath. Kirche. Bei solchen Bischöfen, und auf sie hörende Priester und Pfarreien, empfinde ich keinen Verlust, den Gottesdiensten vor diesem Hintergrund fern zu bleiben und bei K-tv die Heiligen Messen mitzufeiern. "Alles fließt, lehrt Heraklit, der Felsen Petri, der fließt mit", schrieb der Staatsrechtler Carlo Schmid nach dem II. Vatikanum. Solche Bischöfe sind die ideologischen Sprengsätze, die den Felsen Petri erschüttern. In ihrer Beschränktheit merken sie nicht, dass sie an fundamentalen Wahrheiten rütteln, die die Kirche über 2000 Jahren gegen alle Angriffe von Außen siegreich verteidigt hat. Ohne Hilfe von "Oben", scheint sie nicht mehr fähig, den inneren Zerfall abzuwehren! Dieses von solchen Bischöfen erzeugte Gift hat schon viele Priester und Pfarreien erfasst, dass niemand mehr weiß was Sünde ist und was nicht. Deshalb gibt es auch kaum noch Beichtgelegenheiten! Es geht bergab!


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 Bonifaz2010 6. Februar 2014 
 

@ leandra

"Todsünde" ist sehr wohl ein Begriff der Lehre. Hier wie auch sonst hilft ein Blick in den Katechismus: "Wer sich absichtlich ... zu etwas entscheidet, das dem göttlichen Gesetz und dem letzten Ziel des Menschen schwer widerspricht, begeht ein Todsünde. Falls sie nicht bereut wird, zieht sie den ewigen Tod nach sich." (KKK, 1874) Todsünde ist also ein anderes Wort für schwere Sünde.

Die von Ihnen angesprochene "Großzügigkeit" gibt es vor Gott durchaus, setzt aber das Bekenntnis der Sünden in der Beichte, die aufrichtige Reue und den Vorsatz, künftig nicht mehr zu sündigen, voraus.


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 tünnes 6. Februar 2014 
 

Homosexualität ist also nicht widernatürlich, führt halt nur naturgemäß nicht zum Ziel.
Da die Arterhaltung auf diesem angeblich nicht widernatürlichen Wege natürlich nicht möglich ist, müssen wir natürlich der nicht widernatürlichen Natur auf die Sprünge helfen.
Das versteht natürlich Jeder.
Im Gegensatz zu der natürlichen Empfängnisverhütung, die ebenso natürlich gleichzusetzen ist mit Pille und CO, da der Mensch die Natur überhaupt nicht mehr versteht......


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 St. Laurentius 6. Februar 2014 
 

leibniz

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Es gibt ja kein größeres Tabu als über die negativen Folgen und die biologischen Nebenwirkungen der Pille zu sprechen. Es wird nichts, aber auch garnichts dieser negativen Tatsachen geglaubt. Es ist eine blanke Katastrophe. Eine globale Anty-Antybabypillenvereinigung o.ä. wäre von Nöten. Ich wäre dabei.


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 water->wine! 6. Februar 2014 
 

@ kairos

Genauso ist es!
Wer gegen Bischof Ackermann schreibt, hat weder von Theologie, noch vom menschlichen Leben eine Ahnung!


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 waghäusler 6. Februar 2014 
 

Der Nachfolger von Zollitsch

auf den Posten des Vorsitzenden des
DKB dürfte gefunden sein.


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 Victor 6. Februar 2014 
 

Die "Trierer Synode"

kann "man" sich nunmehr eigentlich "schenken". Bischof Ackermann hat offen die Marschrichtung angegeben.
Wie vermutet, wird mit der Synode der weitere Zerfall des Glaubens beschleunigt.


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 Klosterschüler85 6. Februar 2014 
 

Runter von der Palme!

Ackermann kitzelt mit dem Messer und schon markiert kath.net hier wieder den machtvollen, durchdringenden Dolchstoß von hinten durch die Brust ins Auge.
Wenn Ackermann von "nicht jeder Art von vorehelichem Sex" redet, die per se eine Sünde sei, dann meint er zweifelsohne, daß es eine viel größeren Sünde ist, als Elternteil nicht glasklar Partei für die Enthaltsamkeit zu ergreifen; nicht dafür zu sorgen, daß die Tochter / der Sohn sich eben nicht mit 14/15 durch fremde Betten schläft; wohl aber dafür zu sorgen, daß Verhütung praktiziert wird wie Händewaschen. Dafür zu sorgen, daß eine Impfung in früher Jugend keine schweren Erkrankungen aufgrund häufig wechselnder Geschlechtspartner nach sich zieht. Das ist die eigentliche Sünde, nicht das, was Kinder tun, weil sie es als selbstverständlich erklärt bekommen.

Ackermanns Äußerungen zur Homosexualität und Unauflöslichkeit der Ehe verwirren mich. Solche Einlassungen erwarte ich nur vom Papst. Er wäre der Einzige, dem dies zusteht.


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 Chris2 6. Februar 2014 
 

Allein schon der Satz

"Die Unterscheidung nach natürlicher und künstlicher Verhütung ist auch irgendwie künstlich. Ich fürchte, das versteht niemand mehr." ist eine Bankrotterklärung. Zum Henker nochmal, dann erklären Sie es den Menschen endllich! Bei den mit Antibiotika zugemüllten Batteriehühnern haben sie es doch auch kapiert...


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 Quirinusdecem 6. Februar 2014 
 

unvergebbar

Wenn ich das alles richtig verstehe, sind das dann alles keine Sünden mehr und da die Beichte auch keiner mehr versteht, ist sie ja schon längst in Bußgottesdienste aufgegangen, deren Sinn aber auch keiner mehr versteht, da ja alles keine Sünde mehr ist, außer, ja außer man meldet sich aus der Körperschaft der katholischen Kirche in Deutschland ab. Dann, ja dann trifft einen der unbarmherzige Bannstrahl der Bischöfe und Kirchenoberen. Diese Sünde führt zur ewigen Verdammnis und ist eine Sünde wider den heiligen, katholische und deutschen Geist und damit sozusagen unvergebbar


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 Kostadinov 6. Februar 2014 

zum Nachdenken für Herrn Ackermann

In seiner ersten Predigt nach der Bischofsweihe hatte Kardinal Ratzinger gesagt, das Bischofsamt verpflichte seinen Inhaber, nicht in eigenem Namen, sondern als Treuhänder Christi und seiner Kirche zu reden und zu handeln. Ein Bischof sei kein Manager und Chef von eigenen Gnaden, sondern Beauftragter Christi, für den er einstehe. Er sei nicht dazu da, Privatideen auszubreiten, sondern eine Botschaft zu überbringen, die größer sei als er. An dieser Treue werde er gemessen. Sie sei sein Auftrag. Wörtlich hatte Ratzinger gesagt: "Nur wer sich selbst verlässt, findet sich."

ich fürchte nur, er tummelt sich nicht auf kath.net, mehr auf Zeit/Spiegel/FAZ...


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 Kairos 6. Februar 2014 
 

Vernünftige Aussagen

Nach allem, was wir heute über Homosexualität empirisch wissen können, kommt HS natürlich in absolut allen Gesellschftsformen zu einem gewissen kleinen Prozentsatz vor - nichts anderes bestätigt Ackermann. Die ganzen moralischen Implikationen der katholischen Lehre bleiben von diesem Eingeständnis doch erst mal unberührt.
Mir scheint seine Haltung für die moderne Welt weitaus angemessener, und wir sollten uns erinnern, dass der Hl. Stuhl sich vor der UNO entschieden gegen jede staatliche Verfolgung der HS ausgesprochen hat.

Jede hasserfüllte Ablehnung oder gar Bekämpfung homosexueller Menschen widerspricht kirchlicher Lehre, und wenn die Äusserungen Ackermanns das der Gesellschaft deutlich machen, um so besser.
Die Verleumdung von Katholiken als hinterwäldlerische Schwulenhasser geht mir nämlich entschieden auf den Geist!


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 bernhard_k 6. Februar 2014 
 

Wovor haben diese Mainstream-Bischöfe Angst?

Unglaublich eigentlich. Alle Heiligen des Himmels, das Lehramt der Kirche, die Päpste und der Katechismus zeigen eine Wahrheit auf, die direkt zu Gott führt!

Und diese modernen Bischöfe ignorieren das alles und wollen ihre persönliche Sicht der Dinge den Gläubigen auf's Auge drücken. Geht es um das liebe Geld, sollen die Beitragszahler nicht "verprellt" werden? Geht es um die Angst vor der "politischen Korrektheit", die uns das "korrekte" Denken mit aller Macht der Medien aufzwingen will? Ist es ein Einknicken der Angst-Bischöfe vor dem Genderismus, der aktuell größten Gefahr für die Kirche?

Warum sind diese Bischöfe so ängstlich?


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 Teetasse 6. Februar 2014 

Wird eine Frau vor Ehe schwanger und fühlt sich der Mann

dann zur Ehe "gezwungen" heiratet er mit eingebauten Nichtigkeitsgrund. Es gibt genügend Entscheidungen wo Ehen für nichtig erklärt werden, weil der Mann sich wegen der Schwangerschaft der Frau dazu "gedrängt" gefühlt hat. Deswegen ist es so wichtig, vor der Ehe enthaltsam zu bleiben. Oder die Kirche ändert ihre Nichtigkeitsentscheidungen.


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 newtube 6. Februar 2014 
 

@ Sänger: wovon ist hier die Rede?

Was ist der Inhalt Ihres Gesangs, werter Sänger? Bei der Sexualmoral der Kirche ist es nie darum gegangen, Einzelne zu beurteilen oder zu verurteilen, sondern Handlungen moraltheologisch zu bewerten - auf der Grundlage der Heiligen Schrift, der apostolischen Überlieferung und des verbindlichen magisterium der Kirche, damit beim Volk Gottes Klarheit darüber herrscht. Was der Einzelne tut, von welchen Motiven er geleitet wird, nach welchem Wissen und Gewissen er gehandelt hat, wird im "forum internum" sein Beichtvater beurteilen können.
Das endgültige Urteil gehört dann schließlich Gott selbst.
Dies bedeutet allerdings nicht, dass ein moralisches Urteil über die Handlungen "per se" unmöglich sei - das Gegenteil ist der Fall.


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 Schimmelreiter 6. Februar 2014 

Pause

Wie wäre es mal mit einer, sagen wir, dreijährigen Pause, in der in der Kirche nciht über Sex geredet wird, sondern über globale Probleme wie Geiz, Neid, Habgier, eben alles, noch schwerer wiegt, als das ständige um den eigenen Nabel kreisen.


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 dominique 6. Februar 2014 
 

@leibniz "Treue gibt es nicht!"

Sie hören aus erster Hand den Originalton geistiger Tagelöhner, die nichts Spirituelles mehr vor Augen haben und geistig nur noch von der Hand in den Mund leben.
Es ist ein Trauerspiel.


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 leibniz 6. Februar 2014 
 

Sind die Menschen glücklich?II.

Wäre Bischof Ackermann selbst in der Schwangerschaftsberatung gewesen, so würde er wissen, warum Frauen sich für eine Abtreibung entscheiden:
1. Es wird von der Umgebung (den "Herren der Schöpfung") vorausgesetzt, dass sie sich alleine um die Verhütung kümmern. Es gibt ja schließlich die Pille.
2. Bei einem "Versagen" der Frau gibt es dann als weitere "Verhütungsmethode" die Abtreibung.
3. Diese Mentalität hat kathastrophale Auswirkungen auf die Beziehung.
Desgleichen scheint er völlig ahnungslos bezüglich der Empfängnisverhütungsmethoden zu sein, wenn er die Unterscheidung zwischen "künstlich" und "natürlich" ablehnt.
Deshalb zum Mitschreiben:
Die Pille erhöht das Krebsrisiko, die Gefahr, eine Thrombose oder einen Herzinfarkt zu bekommen usw. usw.
Die Pille schiebt die Verantwortung allein auf die Frau. Folgen, s. oben.
Ich muss schon sagen, dass ich als Frau allmählich einen Zorn auf solche "Hirten" bekomme.


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 leibniz 6. Februar 2014 
 

Sind die Menschen glücklich?

Wäre Bischof Ackermann ein Hirte, so würde er nicht nach der "Lebenswirklichkeit" fragen, sondern, ob Menschen, die im Gegensatz zu den Geboten leben, glücklich sind. Sind sie glücklich nach mehreren Scheidungen? Sind Frauen nach einer Abtreibung glücklich? Sind homosexuell lebende Menschen glücklich? Sind Menschen zufrieden, die mehrere Lebensabschnittspartnerschaften hinter sich haben? Sind Frauen, die die Pille 10 Jahre lang genommen haben, noch gesund? (seelisch und körperlich)In Wahrheit haben unsere Hirten keine Ahnung von der sog. Lebenswirklichkeit. Ich bitte Bischof Ackermann einmal zu mir in den Unterricht zu kommen, wenn ich mit meinen 20 - jährigen Schülern versuche über Treue zu sprechen. Die Antwort weitaus der meisten lautet: "Treue gibt es nicht!" Schon in diesen jungen Jahren sind also viele Menschen völlig desillusioniert, sie haben bereits die Hoffnung auf eine dauerhafte Beziehung aufgegeben. Woran das wohl liegen mag?


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 Elija-Paul 6. Februar 2014 
 

innere und äußere Spaltung!

Es sieht so aus, als ob die innere Spaltung in der Kirche, die ja schon länger besteht, nun offenbarer wird. Auf der einen Seite ist Spaltung eine traurige Angelegenheit und sehr schmerzhaft. Auf der anderen Seite klärt sie auch. Es ist zu befürchten, daß der Bischof von Trier das auspricht was andere Bischöfe evtl. auch denken.
Was wird nun geschehen? Werden wir von der Glaubenskongregation etwas hören?
Werden andere dt. Bischöfe öffentlich nachziehen oder erst einmal die römischen Reaktionen abwarten?
Wie dem auch sein: Es ist an der authentischen Lehre der Kirche festzuhalten, den Weg der Heiligkeit zu gehen und das Evangelium zu verkünden. Ob mit oder ohne Bischof Ackermann. Das muß er entscheiden und ggf. Rom!

Das Gebet für die Hierarchie der Kirche scheint dringender nötig denn je und besonders auch für den Papst, daß er Festigkeit zeigt, wenn Hirten die Herde zu zerstreuen drohen!


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 Maria19 6. Februar 2014 
 

Absetzen


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 St. Laurentius 6. Februar 2014 
 

Sehr tragisch!

Sehr tragisch, was dieser "Bischof" anrichtet! Vor allem bei jungen Leuten die, die Frage nach der Keuschheit in ihrer Beziehung noch nicht geklärt haben. Hier war die unterschwellig bekannte Lehre der Kirche immer noch eine niedrige Barriere. Mit dieser Veröffentlichung des Herrn Ackermann zeigt der Feind Gottes sein Gesicht. Der Feind ist längst in die Kirche eingedrungen und hat sich häuslich niedergelassen. Empfehle www.onedate.org zu unterschreiben.


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 chronotech 6. Februar 2014 

Lachen? Weinen? Mitleid? Beileid? eh zu spät....


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 Kostadinov 6. Februar 2014 

Da kann man wirklich nur noch beten

„Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio
contra nequitiam et insidias diaboli
esto praesidium.
‚Imperet illi Deus‘, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae coelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum
pervagantur in mundo,
divina virtute, in infernum detrude.
Amen."


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 Schimmelreiter 6. Februar 2014 

Sollen wir froh sein,

dass Franziskus nicht auch in St. Georgen promoviert hat, wie ursprünglich geplant? Das ist ganz die Linie der deutschen Jesuiten (Mertes und so)- macht Speerspitzen zu Sargnägeln! Die Entscheidung über Limburg scheint näher zu rücken, da muß man schon mal vorbauen, Ackermann ist das Vorprogramm für den Mob von morgen.
Zur Unterscheidung der Sünden siehe hier: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6I.HTM


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 Suarez 6. Februar 2014 

Man muss zur Ursachenklärung innerkirchlicher Häresien auch die Kirchensteuer in den Blick nehmen

Das Verständnis von Kirche und damit zusammenhängend von der katholischen Glaubenslehre ist gerade bei vielen deutschen Bischöfen von der besonderen Situation der Kirchensteuer geprägt. Nicht mehr Katholizität steht im Vordergrund sondern die Anpassung an den Staat, von dem man sich üppig(!) alimentiert weiß. Die Kirche wird so immer mehr zu einer bloßen Institution, die sich selbst verwaltet, wobei Glaube nur noch wie ein Marketing-Etikett erscheint, das man beliebig anpassen kann, wenn es die jeweilige geistige Situation der Zeit erforderlich macht.

Eine arme Kirche sähe ganz anders aus, in ihr würde um den wahren Glauben immer in authentischer Weise gerungen, daher sieht ja auch Papst Franziskus eine arme, nicht eine von der Kirchensteuer saturierte und im Glauben degenerierte Kirche als Voraussetzung dafür an, dass der katholische Glaube weiter lebendig bleibt.

Der Trierer Bischof macht überdeutlich, wie tot eigentlich der Glaube mitten in der Kirche hierzulande schon ist.


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 carl eugen 6. Februar 2014 

Also manchmal frage ich mich schon...

...wo die Verantwortlichen im Vatikan hinschauen, wenn sie Männer auswählen, die dem Papst dann zur Ernennung vorgelegt werden.
Solche Äusserungen, wie die von Bischof Ackermann, dürften einem katholischen Geistlichen nicht über die Lippen kommen. Im Grunde ist es unverantwortlich, jemanden wie Exzellenz Ackermann zum Bischof zu weihen. Bischöfe wie er tragen nicht zur Einheit der Katholischen Kirche bei, sondern sähen Zwietracht! Die Bischofskongregation muss sich in Zukunft mehr Mühe geben, die richtigen Männer für das Bischofsamt auszuwählen. Der Papst und die Kirche brachen treue und gut katholische Bischöfe, auf die sich der Papst und auch die Gläubigen verlassen können. Beim Bischof von Trier ist dies leider nicht der Fall!


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 papale 6. Februar 2014 

Lehre-Realität-glückliche Gesellschaft

Nun hat es also endlich einer der deutschen Bischöfe ausgesprochen: Laßt sie im Bereich Sexualität doch machen, was sie wollen und was sie ohnehin schon tun.
Einmal davon abgesehen, daß unsere Kirche gerade wieder einmal in Höchstform ihrer Sexualneurose frönt, so als wäre das der Kern ihrer Verkündigung - die Frage ist doch: Was ist die Aufgabe der Kirche ? Einfach nur den Status Quo abzusegnen und mit einem Barmherzigkeitsmäntelchen,auf dem "Jesus" steht einzuhüllen -oder was ?
Obwohl schon sehr viele ohnehin tun, was nach kirchlicher Lehre ( bis jetzt )
nicht in Ordnung ist, kann ich die glückliche, von allen katholischen Fesseln befreite Gesellschaft nicht entstehen sehen - nicht im Hinblick
auf die Festigkeit der Beziehungen und Ehen, auf das Wohl der Kinder, auf das persönliche Erfüllt- und Getragen-Sein der Menschen - Sie vielleicht ? Es wurde wohl noch nie so viel sexuell agiert wie in unserer Zeit - doch wo wächst sie, die glückliche, sexuell selbstbestimmte Gesellschaft ?


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 kolja 6. Februar 2014 
 

Da kann man nur beten

Traurig aber wahr! Beten ist das einzige,das helfen kann!
Der Hl.Geist muß mehr angerufen werden!
Solche Aussagen zeigen deutlich, daß wir immer wieder vergessen, daß der Glaube verteidigt werden muß!
Christus ist dafürund für uns gestorben!


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 Sänger 6. Februar 2014 
 

Katechismus 1861

Im Katechismus steht beispielsweise auch der Satz: Doch wenn wir auch beurteilen können, dass eine Handlung in sich ein schweres Vergehen (Todsünde) darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen. (Ziffer 1861 letzter Satz).


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 prim_ass 6. Februar 2014 
 

Karriereplanung

Die Worte von Bischof Ackermann verstehe ich als eine Art der Bewerbung, um die vakante Stelle in Freiburg zu besetzen. Vielleicht auch, um den Vorsitz der DBK zu übernehmen. Obwohl ich da seine Aussichten als zu gering ansehe...


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 Tisserant 6. Februar 2014 

Im Westen nix neues!

Bistum Trier eben!
Dort gibt es den "Klüngel" um die Johannes Priesterschaft, dieser gehört der Bischof und etliche Priester in Leitungsfunktionen an!
Mich wundert nichts mehr in diesem Bistum, in dem Laien predigen und GemeindereferentInnen offen sich gegen Benedikt XVI stellten indem sie Pro Familia Buttons verteilten und "WsK" unterstützen!
Dieses Bistum mit seinem permanenten Zeitgeist, geführt von einem Bischof der als theologischer Geisterfahrer unterwegs ist und der eine "Synode" in diesem Bistum abhält, deren Hinwendung an den Mensch in unserer Zeit uns alle noch überraschen wird!

Nicht nur Europa ist ein Missionsland geworden, nein besonders auch die kath Kirche in Deutschland und Europa!
Zwölf Priesteramtskandidaten sind im Priesterseminar in Trier!
Aber wozu sich um Priesternachwuchs kümmern, Hauptsache man biedert sich jedem und alles an!
Man denke nur an den Auftritt in der ARD und die Äußerungen zu Bischof TvE!


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 Leo Christi 6. Februar 2014 

Praktizierte Homosexualität soll nicht widernatürlich sein?

Merkwürdigerweise wird nie öffentlich gesagt, was praktizierende Homosexuelle eigentlich so miteinander tun, wenn sie sexuell tätig werden. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Würde ich hier aufzählen, welche Techniken verbreitet eine Rolle spielen, wäre es dem normalsten Menschen schnell einsichtig, dass es sich hier um Widernatürlichkeit geht. Weil diese Praktiken widernatürlich sind, kommen sie auch in einer Ehe als Ausdruck der Liebe niemals in Frage. Es nutzt keinem homosexuell empfindenden Menschen, sein Tun als harmlos oder gar natürlich darzustellen, im Gegenteil!Es bleibt ein Werk der Barmherzigkeit, die Irrenden auf ihren Irrtum aufmerksam zu machen.


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 myschkin 6. Februar 2014 
 

In ein paar Jahren

wird die Kirche in etlichen Punkten, die Bischof Ackermann angesprochen hat, ihre Positionen geändert haben. Da bin ich mir sicher. Und zwar nicht, weil der Herr Bischof vorgeprescht ist, sondern weil Lebenswirklichkeit der Katholiken und Wissenschaft eine andere Positionierung möglich machen und erfordern.


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 Faustyna-Maria 6. Februar 2014 
 

Mir wird schlecht!

Solche Bischöfe und Priester sollten vom Papst ihres Amtes enthoben und laiziert werden.

Das sind keine Hirten, das sind Räuber und Diebe, die die wenigen treuen Christen alleine stehen lassen.

An wen können sich einfach Gläubige wenden, wenn die Priester und Bischöfe keinen rechten Glauben mehr haben? Ich fühle mich in Deutschland von den Geistlichen weitgehend im Regen stehen gelassen.


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 Insa 6. Februar 2014 
 

@mathi

Realitäten erkennen heißt doch nicht, sie gutheißen zu müssen! Aber genau das tut dieser Bischof!

Jeder muss seine eigenen Fehler machen, das ist klar - ich habe meine "altmodischen" Eltern damals auch verlacht. Mit 40 sieht man dann einiges anders. Nur einige Bischöfe werden offenbar immer pubertärer...

Das Modell wechselnder Beziehungen und vorehelicher Lebensgemeinschaften, dass ein Großteil der Generation nach 68 gelebt hat (mich eingeschlossen) mag heute selbstverständliche Realität sein - aber macht es deshalb glücklich? Ich denke mal, die meisten von uns, die es in den ruhigen Hafen der Ehe geschafft haben, erinnern sich an eine Zeit schwerer seelischer Krisen und Schiffbrüche und fragen sich manchmal, wie sie es überhaupt mit halbwegs heiler Haut da raus geschafft haben (reine Gnade Gottes natürlich, wie ich heute weiß). Das "Testen und Ausprobieren" hat jedenfalls die wenigsten von uns glücklicher oder reifer gemacht.


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 kathleser 6. Februar 2014 
 

Schande

Wir Trierer hätten einen katholischen Bischof gebraucht ! Stattdessen haben wir einen protestantischen karrieresüchtigen Mann im Bischofsgewand, dem die Lehre der Kirche egal ist, der sich im offenen Ungehorsam zum Papst befindet. Das Lehramt der katholischen Kirche so zu missbrauchen, ist das keine Todsünde ? das Frage ich mich.
er sollte sich lieber zur evangelischen Kirche bekennen, anstatt hier den Ausverkauf der katholischen Kirche zu betreiben.


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 MAN 6. Februar 2014 
 

Doch es ist so

Wer die Bibel kennt, weiß dass Homosexualität widernatürlich ist. Aber man muss eben erst mal in der Bibel lesen.
Überhaupt heißt es da an anderer Stelle sinngemäß, man soll das Böse nicht gut und das Gute nicht bös nennen.
Beschreibt der folgende Abschnitt aus dem Buch der Weisheit nicht genau unsere Zeit? Ich glaub was treffenderes gibt es nicht.

Weisheit, 14, 25-26

25 Alles ist ein wirres Gemisch von Blut und Mord, Diebstahl und Betrug, Verdorbenheit, Untreue, Aufruhr und Meineid; 26 es herrscht Umkehrung der Werte, undankbare Vergesslichkeit, Befleckung der Seelen, widernatürliche Unzucht, Zerrüttung der Ehen, Ehebruch und Zügellosigkeit.

Man braucht die Unterscheidung der Geister. Weil sie heute vielen fehlt, gibt es "Hochstudierte" die großen Blödsinn glauben und "Ungebildete" die klar sehen und die wahren "Gebildeten" sind!
Hatte mal `nen Lehrer, der z.B. überzeugt war, dass Maschinen die Menschen irgendwann regieren werden und wir dann auf den Mond abhauen. *lach*


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 Mysterium Ineffabile 6. Februar 2014 

Der Titel ist falsch!

Ackermann stellt sich nicht gegen Rom, sondern gegen die Lehre, gegen die Heilige Schrift, gegen Christus, gegen die Kirche, gegen die Anthropologie, gegen die Moral. Wenn es nur Rom wäre, dann....


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  6. Februar 2014 
 

Die 10 Gebote Gottes

sind diesem Bischof offenbar so fremd, dass er sich die Gebote des Zeitgeists zu eigen gemacht hat. Was er da von sich gibt ist Relativismus pur.

Er demonstriert öffentlich sein NEIN zur Liebe Gottes und seiner Gerechtigkeit.

Non serviam!!!

Es ist entsetzlich so viel Hochmut, Dekandenz und offenkundige Unkenntnis der Heiligen Schrift sehen zu müssen.

Heute ist Priesterdonnerstag, wir sollten inbrünstig für alle irrgläubigen Gottgeweihten beten.


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 @mathi 6. Februar 2014 
 

Hier

erkennt endlich mal ein Bischof die Realitäten, gut so!!


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 serafina 6. Februar 2014 
 

Marpingen im Bistum Trier

"... denn hier in Marpingen beginnt der Triumph meines unbefleckten Herzens in Deutschland!“.
Mehr dazu s. hier:
http://www.rufderliebe.org/Marpingen.htm


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 Mr. Incredible 6. Februar 2014 
 

Tja, ein echt deutscher Bischof.

Selbst die Basics sitzen nicht mehr :-)
Abgesehen davon: Warum jedes mal an die Presse? Was ist den das für eine Logorrhoe?
Heulsusen allesamt.
Geht zum Papst und erklärt ihm seinen Irrtum persönlich. Dann sehn' wir mal weiter.


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 Suarez 6. Februar 2014 

Zeitgemäß

Nach dem Glaubensverständnis des Bischofs Ackermann könnte man auch in Zweifel ziehen, ob ein katholischer Bischof überhaupt noch zeitgemäß ist.

Also mal ganz ehrlich, einen Bischof wie der Trierer Bischof ist dann wirklich überflüssig, dann sollte aber der Bischof auch die persönlichen(!) Konsequenzen ziehen.

Wie heißt es bei Jeremia:

Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen - Spruch des Herrn. (Jer. 23.1)


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 Auroraborealis 6. Februar 2014 
 

Das ist eben er Deutsche Weg

Die Kirche kann nicht alles immer gutheissen, wer oder welche ethisch-moralische Instanz sollte denn anstatt der Kirche die Menschen zu einem gelungenen Leben anleiten?


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 Antas 6. Februar 2014 
 

...Beten

Also ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass der Bischoff mit dieser Meinung alleine dasteht. Wäre es nämlich eine exklusive Meinung, würde er sich hüten, diese so offen zu verkünden. Allein aus Scham, dass er von seinen Mitbrüdern vielleicht nicht akzeptiert würde. Was bedeutet, dass es viel viel mehr gibt, die sich nicht nur gegen die Lehre der heiligen katholischen Kirche stellen, sondern dies auch offen verkünden, und dazu stehen. Beten wir den Rosenkranz für unsere Hirten, beten wir, auf das den Hirten bewusst wird, was sie eigentlich für eine große Bürde zu tragen haben...


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 Victor 6. Februar 2014 
 

Es ist ja damit

alles gesagt.
Sollte es zu einer Auflösung des Bistums Limburg kommen, wissen die dortigen Gegner der katholischen Lehre wenigstens, daß sie ganz weich fallen werden, sollte ein Teil von Limburg zum Bistum Trier kommen.
Am besten aber das Bistum Trier mitauflösen. Dann hätte Bischof Ackermann immerhin die Genugtuung der letzte Bischof von Trier zu sein.
Also man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.


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 Ottov.Freising 6. Februar 2014 

Neuer Kulturkampf mitten durch die Kirche

Wie man an den Aussagen des Bischofs schön sehen kann, verläuft die Frontlinie des derzeitigen ablaufenden Kulturkampfes gegen die katholische Kirche im Gegensatz zum historischen mitten durch die Reihen der Kirche selbst. Aus dem historischen Kulturkampf ging die Kirche gerade in Deutschland gestärkt hervor - aber sie stand dem damaligen liberalen, kirchenfeindlichen Zeitgeist auch wie ein monolithischer Block gegenüber. Der herrschende Zeitgeist der Dikatur des Relativismus ist leider bis in die Kirche eingedrungen. Rom müßte eigtl. intervenieren. Da aber nicht einmal Benedikt XVI. wirklich durchgegriffen hat, habe ich da keine große Hoffnung...


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 dominique 6. Februar 2014 
 

wir dürfen nicht einfach sagen, Homosexualität sei widernatürlich

Der Bischof hat Recht! Wir können in einer Gesellschaft, die mit schöner Regelmäßigkeit - egal unter welchem permissiven oder repressiven Regime - einen kleinen Prozentsatz von Menschen mit homosexuellen Neigungen hervorbringt, nicht sagen, dieses Kulturphänomen sei widernatürlich. Vielleicht schöpft ja mal eine Zivilisation die Heterosexualität zu 100 % aus, dann gibt es auch keinen Raum für homosexuellen Neigungen mehr, die sich in einem Individuum identitätsstabil herausbilden. Aber das ist Illusion, das schafft nicht einmal das Tierreich, obwohl die betreffenden Arten sicher hart am Maximum der heterosexuellen Notwendigkeit operieren, um zu überleben und sich zu perennisieren. Natürlich ist die Menschheit heterosexuell ausgelegt. Dem Paradigma ist die Homosexualität untergeordnet, entspringt sie doch dem "Mutterleib" wie alles Leben. Nur sind Heteros. und Homos. sozial und kulturell nicht austauschbar, die Identitäten sind geschieden. Die Kirche hat noch viel Arbeit vor sich.


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 Johann Martin 6. Februar 2014 
 

Stehen wir vor der "zweiten Reformation"?

Wer sich gewundert hat, dass man seitens der Bischöfe gegen die "ungehorsamen Priester" bisher nichts unternommen hat, weiß jetzt warum: die Mehrheit der Bischöfe denkt offensichtlich genauso wie sie.-

Arme katholische Kirche Deutschlands! Wer wird dieser "zweiten Reformation" Einhalt gebieten? Rom? Oder der Papst?

Wenn es so weiter geht, werden diejenigen, die sich als Laien oder Priester diesem Kurs entgegenstellen, gehörig unter Druck geraten. Und im Verborgenen geschieht dies ja heute schon!


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 sttn 6. Februar 2014 
 

"Zeitgemäß" gibt es nicht

es wird immer gerne von "zeitgemäß" gesprochen ,dabei wird übersehen was wirklich zeitgemäs ist. Würde man die Weltbevölkerung fragen was sie Zeitgemäß hält und wie sie zu der Aussage von Bischof Ackermann steht, dann würde sich der Herr Bischof sehr wundern wie daneben er mit seinen Aussagen liegt.
Noch mehr würde er sich wundern wenn man ihn in 20 Jahren danach fragt, denn nichts ändert sich stärker als das was man als "zeitgemäß" empfindet. Nur für was ist er dann?


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 Quirinusdecem 6. Februar 2014 
 

... und ich verstehe nicht

...und ich verstehe langsam nicht mehr, warum ich noch Kirchensteuern zahlen soll. Ich mag die Manifestierung und Verbreitung von Dummheit eigentlich nicht finanzieren. Da gebe ich das Geld lieber direkt den Bedürftigen


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 Leandra 6. Februar 2014 
 

Todsünde

... also der Begriff Todsünde erscheint mir auch sehr hart. War mir als offizielle Lehre auch noch nicht bekannt.
Gibt es nicht im Katholizismus generell eine gewisse Großzügigkeit? Das Ideal, aber das auch ein Scheitern nicht einen Unmenschen aus diesem macht?
Nur muss ich das Ideal nicht ändern, wenn einzelne scheitern.


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 JCM 6. Februar 2014 
 

Weiter so...

... Bischof Stephan.

Ich hatte mal kurz die Sorge dass er Erzbischof von Köln werden könnte. Aber gut, dass er sich jetzt gegen Rom stellt, dass lässt ihn hoffentlich weder auf die Liste noch in einen Wahlgang geraten.


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 SpatzInDerHand 6. Februar 2014 

Bei Hundebesitzern gibts den Spruch von den Hunden, die man "zum Jagen tragen muss" - wie nennt man

innerkirchlich die analogen Bischöfe? Liebe Bischöfe - Ihr lasst uns zurück wie Schafe, die ohne Hirten sind, wie Waisen...


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 Bonifaz2010 6. Februar 2014 
 

"Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe." (Kardinal Seper, ehem. Präfekt der Glaubenskongregation)


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 nemrod 6. Februar 2014 
 

Na, warum wundern? Ist doch nicht das erste Mal, das sich dieser "Bischofsschauspieler" katholischer Lehre schämt. Man denke nur an den Verzicht des Ablasses anläßlich der Hl.Rock- Wallfahrt aus Schleimerei ggüber den Protestanten. Wer solche Bischöfe hat braucht keine Kirchenfeinde!


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 Dottrina 6. Februar 2014 
 

Einfach nicht zu fassen!

Wie die Mehrheit der deutschen Bischöfe die katholische Lehre immer mehr mit Füßen treten! Die wenigen guten Hirten, die wir haben, sind leider in der Minderheit, um sich gegen die "Lehmänner" und "Zollitschs" in der DBK durchsetzen zu können. Arme kleine deutsche Herde! Jesus hatte doch ganz klare Worte für solche Hirten! Und - ja, Bischof Ackermann: Homosexualität ist widernatürlich, der Schöpfungsordnung nicht konform. Guter Tipp für den Herrn Bischof: Soutane ausziehen, zur EKD konvertieren! :-)


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 Teetasse 6. Februar 2014 

Absetzen

Der Bischof muss abgesetzt werden. Was nützt ein Bischof, der gegen den Glauben ist? Nichts. Ist nur anstregend für die Gläubigen.
Es lässt schon extrem weit blicken, dass solche Leute überhaupt Bischof werden. Dagegen muss Rom sofort vorgehen sonst wird das immer schlimmer.
Gerade Ackermann lässt keine Talkshow im öffentlich-rechtlichen aus.


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 Stiller 6. Februar 2014 
 

Kirche lebt

Kirche lebt und stellt sich seit fast 2000 Jahren den Fragen der Zeit.
Und die Bischöfe (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘) sind mit dem Hl. Geist. So lehrt die Kirche.
Da darf ein Bischof Algermissen auf Fragen theologische und pastorale Stellungen beziehen, die nun zu bedenken sind, abzuwägen sind.
Mit dem Vertrauen in Gott wird es Lösungen geben. Ich vertraue da den Menschen und dem Corpus Christi Kirche.


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 benmpro 6. Februar 2014 
 

Steter Tropfen höhlt den Stein ...

und der Teufel ist geduldig. Lasst uns mehr für die deutschen Bischöfe beten.


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 kolja 6. Februar 2014 
 

Traurig! Da kann man nur beten!


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 Tadeusz 6. Februar 2014 

Von der Bedeutung "katholisch"...

...bleibt in der deutsch-nationalen "Kirche" nur eine vage Erinnerung...

Ich hätte lieber ein offenes Schisma, als diese schleichende Vollprotestantisierung innerhalb des deutschen kirchenähnlichen Konstrukts nach Ackermann, Lehmann und Zollitsch.

Man darf aber keine Hoffnung verlieren, dass irgendjemand mal den Tempel wieder ausmistet. Gerne mal mit einer Peitsche wie damals.


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 Randolf 6. Februar 2014 
 

Absetzen

Dieser Bischof sollte abgesetzt werden. Dazu kommt es aber sicher nicht. Er wird auch nicht gemobbt werden, wie das anderswo geschehen ist. Dass solche Leute ins Bischofsamt gelangen konnten ! Wer hat denn da alles versagt ? Oder war er ein so großer Versteller ?


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