Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  14. Bayrischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Bistum Trier: Kritiker der Bistumsreform rufen zur Demo

21. September 2018 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Bistum Trier kommt es im Oktober zu einer Großdemo rund um die umstrittene Strukturreform. Inzwischen kritisieren bereits 213 Pfarreien diese Reform


Trier (kath.net)
Im Bistum Trier spitzt sich die Diskussion rund um die umstrittene Strukturreform des Bistums, bei der es nur noch 35 Großpfarreien geben soll, zu. Im Oktober plant daher die Initiative „Kirchengemeinde vor Ort“ eine Protestkundgebung in Trier. Dies berichtet die "Saarbrücker Zeitung". "Die Entscheidung zu demonstrieren, ist uns nicht leicht gefallen, aber wir sind mit unserem Latein am Ende“, erklärt Harald Cronauer, Vorsitzender des Pfarreienrats Quierschied und Mitbegründer der Initiative, der Zeitung. Man habe mit dem Bistum vier Gespräche geführt, doch seien man dabei nicht ernstgenommen. Laut eigene Aussagen unterstützen bereits 213 Pfarreien die Initiative.


Durch die Strukturreform lasse sich auch Geld sparen, so die Initiative. Diese These wird auch vom Paderborner Professor Gerhard Henckel unterstützt. Es gebe keine finanziellen Vorteile, aber „verheerende soziale und demokratische Mitmachverluste“. „Das Bistum hatte 2017 die höchsten Kirchensteuereinnahmen aller Zeiten trotz der Austritte“, erinnert Cronauer, die Ausgaben für die Gemeinden betragen nur 15 Prozent. Hier könne man "gar nicht viel" einsparen.

Auch den vermeintlichen Priestermangel relativiert Cronauer. "Es gibt im Bistum fast 300 aktive Priester und zusätzlich 270 Pensionäre, von denen über 50 Prozent noch aktiv sind." Eine Prognose, was 2040 sei, sei derzeit gar nicht möglich. "Es darf doch heute noch nicht alles kaputt gemacht werden, wie sollen so Menschen motiviert werden und neue Priester berufen werden?"

Für Oktober werde man jetzt eine Großdemo planen. Bewirke der Protest nichts, dann schließt der Jurist nicht aus, vor dem Kirchengericht zu klagen. Großpfarreien seien seiner Auffassung zufolge nach dem Kirchenrecht nicht zulässig. Zudem sehe laut dem Juristen das Kirchenrecht vor, dass der „Priester Hirte der Gemeinde“ ist, ein dreiköpfiges Leitungsgremium, bei dem zwei Laien den Priester überstimmen könnten, sei nicht zulässig.

https://www.kirchengemeinde-vor-ort.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Trier

  1. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  2. Bistum Trier ordnet an: Pfarrer muss Israel-Flagge entfernen
  3. Bistum Trier gibt Pläne mit XXL-Pfarreien endgültig auf
  4. Game over!
  5. Wenn einer eine Reise macht
  6. Nach Veto aus Rom: Bistum Trier nimmt Maßnahmen zurück
  7. Knalleffekt: Vatikan setzt Trierer Bistumsreform vorläufig aus
  8. Trier: Bistumsreform hat enorm viele Gläubige gegen sich!
  9. Missbrauchsverdacht: Bischof Ackermann gibt Fehler zu
  10. "Mit Jesus 'Vater unser' beten"






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Fünf Mythen über den Heiligen Geist
  15. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz