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Gerichtsurteil: Christlicher Bäcker muss Homo-Hochzeitstorte backen

20. Dezember 2013 in Familie, 17 Lesermeinungen
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In den USA ist ein Bäcker dazu verurteilt worden, die Hochzeitstorte für ein homosexuelles Paar zu machen. Obwohl es im Bundesstaat Colorado keine Homo-Ehe gibt, verstoße die Weigerung des Bäckers gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz.


Denver (kath.net/LSN/jg)
Ein Gericht in Denver im US-Bundesstaat Colorado hat entschieden, dass ein Bäcker die Hochzeitstorte für eine Homo-Ehe backen muss, selbst wenn das gegen seine religiöse Überzeugung verstößt. Wenn er sich weigere, verstoße er gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz des Bundesstaates und müsse mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen, argumentierte der Richter.

Der Fall hatte im Juli 2012 begonnen, als ein homosexuelles Paar bei Jack Phillips eine Hochzeitstorte bestellen wollte. Phillips weigerte sich und berief sich auf seine christliche Überzeugung. Er bot ihnen an, andere Produkte seiner Bäckerei zu liefern. Die beiden Männer verließen daraufhin Phillips’ Bäckerei und klagten ihn auf Verstoß gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz. Dieses wurde im Jahr 2008 auf Diskriminierung gegen sexuelle Ausrichtung und Geschlechtsidentität erweitert.


In Colorado gibt es keine zivilrechtliche Homo-Ehe. Die Verfassung des Bundesstaates definiert die Ehe als Verbindung eines Mannes mit einer Frau. Die „Trauung“ sollte im Bundesstaat Massachusetts stattfinden, die Hochzeitsfeier in Denver.

Phillips und seine Anwälte argumentierten, dass er aus seiner religiösen Überzeugung heraus handle und daher selbst unter den Schutz des Anti-Diskriminierungsgesetzes falle. Deshalb sei eine Ausnahme gerechtfertigt. Phillips könne nicht verpflichtet werden, seinen Glauben zu missachten.

Phillips gibt sich kämpferisch. Er sei sogar bereit, für seine Überzeugungen ins Gefängnis zu gehen, sagte er in einem Interview mit FOXNews. Er habe nicht vor, seinen Glauben aufzugeben, fuhr er fort.


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Lesermeinungen

 Gipsy 23. Dezember 2013 

@ Morwen

...Zum Beispiel mit einem Hinweis auf Arbeitsüberlastung, irgendwelche Engpässe, Krankheit eines wichtigen Mitarbeiters oder ähnlichem.
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Ich könnte es mir vorstellen, dass dieser Bäcker sich nicht hinter fadenscheinigen Ausflüchten verstecken will und seine Gründe als Religionsfreiheit geachtet haben möchte.
So gesehen geht er zwar einen sehr schweren Weg, könnte aber ein Wegbereiter zum Schutz für andere diesbezüglich "Geschädigte"Christen ( wenn jemand gezwungen wird, gegen seine christliche Religion zu handeln , dann ist dies eine Schädigung)werden .
Bei anderen Religionen ist dies doch auch überhaupt kein Problem.

Warum lassen die beiden denn nicht ihre Torte bei einem moslemischen oder jüdischen Bäcker zwangsbacken ?


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 Gipsy 22. Dezember 2013 

So ein dummes Urteil

Christlicher Bäcker muss Homo-Hochzeitstorte backen
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Selbst wenn er sie jetzt backen würde , könnte es so sein, wie zuweilen das reklamierte Essen, wenn man den Koch zu sehr beleidigt hat.
Wie kann man es gerichtlich durchsetzen wollen, eine Torte gebacken zu bekommen, soviel Irrsinn gibt es nicht allzu oft.


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 Faustyna-Maria 20. Dezember 2013 
 

@Umbanda

Ich würde homosexuellen Menschen gerne Torten für Geburtstage, Namenstage, Fußballturniere, etc. backen, bin zwar kein Konditor, aber ich LIEBE es zu backen und glückliche Gesichter zu sehen.
Nur eine Torte für eine 'Hochzeit' für ein homosexuelles Paar zu backen, DAS ist das Problem.

Es DARF kein Christ einen Menschen ablehnen, wir sind dazu angehalten jeden zu lieben, Sünder sind wir allemal. Aber ein Christ braucht die Freiheit, sündige Handlungsweisen abzulehnen. Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder!

Es wäre auch mir zuwider, eine Torte für einen Anlass zu backen, der die Sünde verherrlicht. DAS ist der Knackpunkt.

Ich würde auch keine Torte backen wollen, bei der z. B. ein paar Ganoven feiern, dass sie erfolgreich eine Bank ausgeräumt haben, bei der ein paar Männer feiern, weil einer von ihnen die 100. Frau 'flachgelegt' hat, oder eben für eine homosexuelle Verpartnerung.


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 Pascal13 20. Dezember 2013 
 

@Umbanda

Ihr Einwand ist ehrlich gesagt lächerlich! Das sind doch ganz verschiedene Ebenen auf denen Sie argmentieren... es ging in dem speziellen Fall um eine sogenannte "Hochzeitstorte", ich hätte die diesen Gestörten auch nicht gebacken


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 resistance 20. Dezember 2013 
 

In Zukunft helfen nur noch subversive Aktionen! Lernt von der Antifa! Die würde z.B. Peperonisaft einmischen und etwas Lasix zugeben.

Nun aber im Ernst: In absehbarer Zeit wird man uns auch Gender-Fleisch in den Mund stößeln: Friss oder stirb! Ach, wenn der Judas Makkabäus wieder käme!
Dieser Brüsseler-Hellenismus wird immer drückender!


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 placeat tibi 20. Dezember 2013 
 

@stephaninus

Ich widerspreche Ihnen.

Jeder Dienstleister oder Handwerker ist frei, jeden Auftrag abzulehnen, aus welchen Gründen auch immer.
Dieser Bäcker, aber auch ein atheistischer Bäcker, der für katholische Feiern nichts backen will.

"Daneben" ist es, wenn Rechtsstaaten so verkommen, daß Klagen gegen Gewissensentscheidungen überhaupt möglich sind, das ist Gesinnungsjustiz.


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 Umbanda 20. Dezember 2013 
 

Na ja...

Ich kann das Verhalten dieses Bäckers nicht nachvollziehen. Er lehnt die Homo-Ehe ab aus religiösen Gründen - so weit so gut. Deswegen einem solchen Paar die Torte zu verweigern, geht entschieden zu weit. Genauso gut könnte er ablehnen, einem wiederverheirateten Geschiedenen Brötchen zu verkaufen. Oder einer ledigen Mutter. Der Aufschrei wäre sicher groß (und berechtigt), wenn ein Atheist, Moslem oder sonstwer aus Weltanschauungsgründen selbiges an einem Christen praktizieren würde.


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 Ehrmann 20. Dezember 2013 

Wie ist das in Amerika?

Kann da auch ein Arzt keinen Patienten ablehnen (der z.B. die vorgeschlagene Behandlung verweigert) - außer natürlich in Notfällen? Ist das nicht Diktatur?


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 Pascal13 20. Dezember 2013 
 

Das ist Gesinnungsterror par Excellence! Hut ab, vor dem Mann wenn er standhaft bleibt!

... Diesem Barilla-Idioten ist dies ja aus Angst vor Umsatzrückgang leider nicht gelungen... Naja, wie der Papst sagt, Geld regiert die Welt


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 Faustyna-Maria 20. Dezember 2013 
 

@Stephanius

Wenn einer zum Bäcker geht, und sagt: mache mir eine Trote in Penis-Form für meine Sex-Party, ist das für Dich dem Bäcker immer noch zumutbar???
Oder einen Kuchen für Halloween mit dem Konterfei eines Teufels?
Der Bäcker soll gezwungen werden, etwas zu tun, was ihm zuwider ist, nämlich sich an den Feierlichkeiten für sündiges Handeln zu beteiligen, indem er eine Torte liefert, die diese Sünde zuckersüß verherrlicht.

DAS ist das Problem: Nicht WER dieses Paar ist, sondern WAS sie letzten endes TUN und dass der Bäcker sich daran beteiligen soll.

Wenn mir einer keine Torte für Hochzeit, Kommunion, etc. backen will, weil er Religion ablehnt, dann will ich von DEM auch keine Torte haben.

Die Klage ist Ausdruck der Intoleranz dieses Homo-Paares. Sie wollen anderen nicht zugestehen, dass diese ihr Handeln ablehnen. Es MUSS aber im Sinne der Religionsfreiheit einem Christen zustehen, Handlungsweisen (die Sünde sind) abzulehnen, dazu gehört auch Unzucht = jeglicher Sex ohne EheSAKRAMENT.


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 Ester 20. Dezember 2013 
 

Das ist ja nur noch dämlich

und hat dazu doch Züge von Gesinnungsterror.
Schließlich und endlich kann man doch niemanden zwingen kreativ zu sein.


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 kaiserin 20. Dezember 2013 
 

Dieser arme Bäcker!

...Er wird wahrscheinlich zur Strafe ab heute nur knackige "Justiz- Weckmänner" backen dürfen!


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 Stephaninus 20. Dezember 2013 
 

Um ehrlich zu sein

Sowohl das Pärchen (rennt zum Kadi) als auch das Gericht (fällt Tortenurteile)als am Ende auch der Bäcker finde ich in ihrem Tun als leicht daneben. Warum auch den Bäcker: nun ja. Das Backen einer Torte für irgendwen kann man auch nicht zum Gewissensentscheid aufblasen. Ich möchte ja auch nicht von einem ungläubigen Bäcker überraschenderweise abgewiesen werden mit der Begründung: Er mache zwar Hochzeitstorten aber nicht für Katholen.


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 water->wine! 20. Dezember 2013 
 

Wenn die keine anderen Probleme haben...

Wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.
Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.
Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.
Matthäus 5,40-42


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 Sternenklar 20. Dezember 2013 

Dann mal ordentlich Salz und Pfeffer rein!


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 Bichler 20. Dezember 2013 

Jetzt mach ma dann bald Schluss, Herrgott, oder?


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 sttn 20. Dezember 2013 
 

Wie krank ist das eigentlich

wenn man zu einem Bäcker geht und ein Problem dmait hat das er eine torte nicht machen will.
Dann gehe ich halt zum nächsten.

Aber da es den betreffenden Pärchen nicht um die Torte geht, sondern die Homo-Aktivisten meinen man müsse jeden zwangsweise dazu bringen die Meinung der Homo-Aktivisten zu übernehmen.


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