Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bischof Erik Varden: „Ein Christ kann niemals resignieren“

Junge CDU-Politiker: Der Zeitgeist ist konservativ

11. Dezember 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat werden immer wichtiger


Berlin/Kassel (kath.net/idea) „Der Zeitgeist ist konservativ“ – so heißt es in einem Manifest, das 52 jüngere CDU-Politiker unterschrieben haben. Es trägt den Titel „CDU 2017: Heute die richtigen Entscheidungen für 2017 treffen“. Nach Ansicht der Unterzeichner zeigt nicht nur die Shell-Jugendstudie seit Jahren, dass jungen Menschen Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat immer wichtiger werden. Diese Personen könne die CDU mit ihrer „wertefundierten Haltung, die unaufgeregt und ideologiefrei, aber bestimmt für ihre Position eintritt, erreichen und binden“. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, das Freiheit biete, aber auch Bereitschaft zu Leistung und zur Verantwortung für sich und andere einfordere, „fällt – richtig vermittelt – ebenso auf fruchtbaren Boden“. Kritik üben die Nachwuchspolitiker am vereinbarten Rentenpaket im Koalitionspapier von Union und SPD. Es sieht unter anderem die abschlagsfreie Rente mit 63 vor – nach 45 Beitragsjahren. Dazu heißt es: „Statt Sozialleistungen auszubauen, gilt es vor allem in Bildung, Forschung, Vorsorge und Infrastruktur zu investieren.“ Zu den Unterzeichnern gehören bekennende Christen wie der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Katholik Philipp Mißfelder (34), und der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (34), der dem Pietismus nahesteht.


EC-Verband: Offenheit für Werte ist eine Chance

Der theologische Leiter des Verbandes „Entschieden für Christus“ (EC), Rudolf Westerheide (Kassel), nahm auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zu dem Manifest Stellung. Nach seinen Worten lässt sich keine allgemeingültige Aussage über „die Jugend“ treffen, da sie sich in viele verschiedene Milieus gliedere.

Die bürgerliche Mitte mit angrenzenden Gruppierungen wie Etablierten, Konservativen und Traditionsverwurzelten bilde allerdings auch in der jungen Generation eine starke Gruppe. Ihr Lebensgefühl weiche deutlich von der veröffentlichten Meinung ab: „Hier besteht eine große Offenheit für Werte.“ Es handele sich aber mehr um „ein Lebensgefühl und eine Sehnsucht als konkret benennbare und ins Leben integrierte Normen“. Die Chance liege darin, diese Offenheit aufzugreifen und konkrete christliche Grundwerte anzubieten, „die durch gelebtes Vorbild anschaulich gemacht und gedeutet werden müssen“.

Spannend werde es, wenn für die Umsetzung von proklamierten Werten persönliche Opfer gebracht werden müssen: „Ein grundsätzliches Ja zum Leben reibt sich dann unter Umständen stark mit dem als Selbstverständlichkeit verinnerlichten Anspruch, eine unerwünschte Schwangerschaft abzubrechen.“

Westerheide zufolge bietet die Bereitschaft, Leistung und Verantwortung zu verbinden, grundsätzlich „ein gutes Fundament, um die Wertediskussion zu vertiefen und eine neue, christliche Ethik darauf aufzubauen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz