Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

Junge CDU-Politiker: Der Zeitgeist ist konservativ

11. Dezember 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat werden immer wichtiger


Berlin/Kassel (kath.net/idea) „Der Zeitgeist ist konservativ“ – so heißt es in einem Manifest, das 52 jüngere CDU-Politiker unterschrieben haben. Es trägt den Titel „CDU 2017: Heute die richtigen Entscheidungen für 2017 treffen“. Nach Ansicht der Unterzeichner zeigt nicht nur die Shell-Jugendstudie seit Jahren, dass jungen Menschen Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat immer wichtiger werden. Diese Personen könne die CDU mit ihrer „wertefundierten Haltung, die unaufgeregt und ideologiefrei, aber bestimmt für ihre Position eintritt, erreichen und binden“. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, das Freiheit biete, aber auch Bereitschaft zu Leistung und zur Verantwortung für sich und andere einfordere, „fällt – richtig vermittelt – ebenso auf fruchtbaren Boden“. Kritik üben die Nachwuchspolitiker am vereinbarten Rentenpaket im Koalitionspapier von Union und SPD. Es sieht unter anderem die abschlagsfreie Rente mit 63 vor – nach 45 Beitragsjahren. Dazu heißt es: „Statt Sozialleistungen auszubauen, gilt es vor allem in Bildung, Forschung, Vorsorge und Infrastruktur zu investieren.“ Zu den Unterzeichnern gehören bekennende Christen wie der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Katholik Philipp Mißfelder (34), und der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (34), der dem Pietismus nahesteht.


EC-Verband: Offenheit für Werte ist eine Chance

Der theologische Leiter des Verbandes „Entschieden für Christus“ (EC), Rudolf Westerheide (Kassel), nahm auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zu dem Manifest Stellung. Nach seinen Worten lässt sich keine allgemeingültige Aussage über „die Jugend“ treffen, da sie sich in viele verschiedene Milieus gliedere.

Die bürgerliche Mitte mit angrenzenden Gruppierungen wie Etablierten, Konservativen und Traditionsverwurzelten bilde allerdings auch in der jungen Generation eine starke Gruppe. Ihr Lebensgefühl weiche deutlich von der veröffentlichten Meinung ab: „Hier besteht eine große Offenheit für Werte.“ Es handele sich aber mehr um „ein Lebensgefühl und eine Sehnsucht als konkret benennbare und ins Leben integrierte Normen“. Die Chance liege darin, diese Offenheit aufzugreifen und konkrete christliche Grundwerte anzubieten, „die durch gelebtes Vorbild anschaulich gemacht und gedeutet werden müssen“.

Spannend werde es, wenn für die Umsetzung von proklamierten Werten persönliche Opfer gebracht werden müssen: „Ein grundsätzliches Ja zum Leben reibt sich dann unter Umständen stark mit dem als Selbstverständlichkeit verinnerlichten Anspruch, eine unerwünschte Schwangerschaft abzubrechen.“

Westerheide zufolge bietet die Bereitschaft, Leistung und Verantwortung zu verbinden, grundsätzlich „ein gutes Fundament, um die Wertediskussion zu vertiefen und eine neue, christliche Ethik darauf aufzubauen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Romika 14. Dezember 2013 
 

CDU

Vertrauen wir nicht wieder der CDU auch nicht ihren Jungpolitikern, die hier keine wirkliche konservative-christliche Politik angesprochen haben. Das kllingt alles nach wahltaktischem Gebrauchsritus.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz