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Junge CDU-Politiker: Der Zeitgeist ist konservativ

11. Dezember 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat werden immer wichtiger


Berlin/Kassel (kath.net/idea) „Der Zeitgeist ist konservativ“ – so heißt es in einem Manifest, das 52 jüngere CDU-Politiker unterschrieben haben. Es trägt den Titel „CDU 2017: Heute die richtigen Entscheidungen für 2017 treffen“. Nach Ansicht der Unterzeichner zeigt nicht nur die Shell-Jugendstudie seit Jahren, dass jungen Menschen Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat immer wichtiger werden. Diese Personen könne die CDU mit ihrer „wertefundierten Haltung, die unaufgeregt und ideologiefrei, aber bestimmt für ihre Position eintritt, erreichen und binden“. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, das Freiheit biete, aber auch Bereitschaft zu Leistung und zur Verantwortung für sich und andere einfordere, „fällt – richtig vermittelt – ebenso auf fruchtbaren Boden“. Kritik üben die Nachwuchspolitiker am vereinbarten Rentenpaket im Koalitionspapier von Union und SPD. Es sieht unter anderem die abschlagsfreie Rente mit 63 vor – nach 45 Beitragsjahren. Dazu heißt es: „Statt Sozialleistungen auszubauen, gilt es vor allem in Bildung, Forschung, Vorsorge und Infrastruktur zu investieren.“ Zu den Unterzeichnern gehören bekennende Christen wie der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Katholik Philipp Mißfelder (34), und der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (34), der dem Pietismus nahesteht.


EC-Verband: Offenheit für Werte ist eine Chance

Der theologische Leiter des Verbandes „Entschieden für Christus“ (EC), Rudolf Westerheide (Kassel), nahm auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zu dem Manifest Stellung. Nach seinen Worten lässt sich keine allgemeingültige Aussage über „die Jugend“ treffen, da sie sich in viele verschiedene Milieus gliedere.

Die bürgerliche Mitte mit angrenzenden Gruppierungen wie Etablierten, Konservativen und Traditionsverwurzelten bilde allerdings auch in der jungen Generation eine starke Gruppe. Ihr Lebensgefühl weiche deutlich von der veröffentlichten Meinung ab: „Hier besteht eine große Offenheit für Werte.“ Es handele sich aber mehr um „ein Lebensgefühl und eine Sehnsucht als konkret benennbare und ins Leben integrierte Normen“. Die Chance liege darin, diese Offenheit aufzugreifen und konkrete christliche Grundwerte anzubieten, „die durch gelebtes Vorbild anschaulich gemacht und gedeutet werden müssen“.

Spannend werde es, wenn für die Umsetzung von proklamierten Werten persönliche Opfer gebracht werden müssen: „Ein grundsätzliches Ja zum Leben reibt sich dann unter Umständen stark mit dem als Selbstverständlichkeit verinnerlichten Anspruch, eine unerwünschte Schwangerschaft abzubrechen.“

Westerheide zufolge bietet die Bereitschaft, Leistung und Verantwortung zu verbinden, grundsätzlich „ein gutes Fundament, um die Wertediskussion zu vertiefen und eine neue, christliche Ethik darauf aufzubauen“.


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Lesermeinungen

 Romika 14. Dezember 2013 
 

CDU

Vertrauen wir nicht wieder der CDU auch nicht ihren Jungpolitikern, die hier keine wirkliche konservative-christliche Politik angesprochen haben. Das kllingt alles nach wahltaktischem Gebrauchsritus.


1
 

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