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Zollitsch sagt 'NJET' zur Aufforderung des Glaubenspräfekten

21. November 2013 in Deutschland, 89 Lesermeinungen
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"Konradsblatt": Freiburger apostolischer Administrator Robert Zollitsch gab dem Diözesanrat "die klare Botschaft", dass es „in Sachen Handreichung nichts zurückzunehmen gibt"


Freiburg (kath.net)
Das Erzbistum Freiburg und Erzbischof Robert Zollitsch bleiben in der Frage "Wiederverheiratet Geschiedene" auf Anti-Rom-Kurs. Gemäß einem Bericht des "Konradsblatts" hat Zollitsch bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrates des Erzbistums Freiburg am 15./16. November Stellung zur umstrittenen diözesanen Handreichung mit wiederverheiratet Geschiedenen bezogen. Laut der Wochenzeitung standen bei dem Treffen „wichtige innerkirchliche Themen" im Mittelpunkt und hier vor allem der Brief des Präfekten der Römischen Glaubenskongregation an Erzbischof Robert Zollitsch mit der Aufforderung, die vor kurzem veröffentlichte Freiburger Handreichung zur Begleitung von Menschen in Trennung, Scheidung und nach ziviler Wiederverheiratung in entscheidenden Punkten zurückzunehmen.


Dass sich der Diözesanrat „nicht allzu lange“ mit diesem Vorgang beschäftigte, so berichtete das „Konradsblatt“ weiter, „lag vielleicht auch an der klaren Botschaft von Erzbischof Zollitsch, der persönlich dazu Stellung nahm und deutlich machte, dass es in Sachen Handreichung nichts zurückzunehmen gibt. Die Freiburger Initiative verstehe sich als Beitrag zur derzeit laufenden Diskussion über dieses Thema. Das Erzbistum wolle ‚konstruktive Impulse‘ geben im Blick auf eine eigens zu diesem Thema eingerichtete Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz wie auch im Blick auf die für den Herbst 2014 geplante Bischofssynode in Rom, betonte der Erzbischof und unterstrich die Notwendigkeit, zum Wohl der betroffenen Menschen ‚theologisch und pastoral verantwortbare Wege zu entwickeln‘.“

Denn „neben einer Verstärkung der Ehepastoral sei es eine ‚wichtige und zentrale Aufgabe der Kirche, Geschiedene, die zivil wieder heiraten, mit ihren Fragen und Sorgen nicht sich selbst zu überlassen, sondern ihnen zu helfen und in die kirchlichen Gemeinden zu integrieren‘, so Robert Zollitsch. Ausdrücklich unterstütze der Erzbischof die kürzlich vom Münchner Kardinal Reinhard Marx geäußerte Überzeugung, ‚dass der Präfekt der Glaubenskongregation die Diskussion nicht beenden kann‘ und die Diskussion über dieses Thema ‚in der ganzen Breite‘ weitergehen werde.“

Gleichzeitig habe Erzbischof Zollitsch deutlich gemacht, „dass es in keiner Weise darum gehe, die Unauflöslichkeit der Ehe zu relativieren oder infrage zu stellen. Er bezog sich auf eine Formulierung des deutschen Erwachsenenkatechismus, wonach es zwar nicht einfach, aber eben auch nicht unmöglich sei, die Treue zur Wahrheit ‚mit der von der christlichen Liebe und Barmherzigkeit in einer schwierigen konkreten Situation geforderten Duldung und Nachsicht zu vereinbaren‘.“ Das kirchliche Recht könne nur „eine allgemein gültige Ordnung aufstellen, jedoch nicht alle oft sehr komplexen einzelnen Fälle regeln“, zitierte Zollitsch aus dem deutschen Erwachsenenkatechismus

Nach Angaben des „Konradsblattes“ hat Zollitsch den Brief von „Bischof Müller“ (!) noch nicht beantwortet, doch er werde dies demnächst tun.

Foto Erzbischof Zollitsch (c) Erzbistum Freiburg/Andreas Gerhardt


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Lesermeinungen

  26. November 2013 
 

EB Zollitsch fühlt sich eher als Staatsbeamter als ein

"Hirte"(Seelsorger).

Ich habe vor der BTW ein Bild gesehen, auf dem EB Zollitsch mit einem Glas Rotwein mit BMfFinanzen, Thomas Schäuble, anstösst. Das habe ich gleich als Bestätigung meine Ansicht gefunden, daß EB Zollitsch sich eher als Staatsbeamter sieht als als "Hirte"(Seelsorger).
Schon die Aussage, daß er erwartet, daß die AfD nicht in den Bundestag einzieht, war die Bekräftigung der Sicht als Staatsbeamter. In meiner Jugend wurde immer beklagt, daß von der Kanzel für die Union geworben wird. Heute scheint es wieder Pflicht zu sein, als EB politische Vorgaben zu machen. Seither ist EB Zollitsch für mich der Feind in der Kirche.
Ich hoffe, daß Bischof Tebartz-von Elst wieder in sein Amt eingesetzt wird. Allein als Antwort auf Frankfurts Stadtdekan zur Eltz, der dessen Amtsenthebung befürwortet.


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 Rolando 26. November 2013 
 

Barmherzigkeit

Gott wird barmherzig sein mit den wiederverheirateten Geschiedenen, die nach erkennen ihrer Situation bereuen, die Hl.Messe regelmäßig besuchen und die geistige Kommunion praktizieren. Die Ungehorsamen, die sich ohne Beicht die Hl.Kommunion ertrotzen laufen Gefahr im falschen Verständnis der Barmherzigkeit die Gerechtigkeit Gottes herauszufordern.


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 leibniz 26. November 2013 
 

Lieber Klosterschüler,
Was Sie sagen, klingt sehr gescheit, aber ich habe doch einige Fragen:
1. Wer ist Ihrer Meinung nach die Basis?
2. Welche Ideen haben Sie selbst, um was genau zu vermitteln?


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 Klosterschüler85 26. November 2013 
 

@Willibald Reichert -

Ja, genau, Herr Reichert. So ist es. Damit haben Sie die Unbarmherzigkeit des katholischen Glaubens exakt beschrieben. Sie haben gleichzeitig sein Verhängnis in Worte gefaßt und sich linientreu hinter all die Betriebsblinden gestellt. Jeder Kaufmann kennt den Unterschied zwischen der operativen und der strategischen Planung. Wenn etwas offensichtlich nicht mehr funktioniert und es die Basis benennt, muß ich nicht gleich "Revolution!" schreien. Vielmehr sollte ich die Denkanstöße als solche verstehen und neue Ideen zur Vermittlung meiner indiskutablen Überzeugungen entwickeln. Aber vergebt mir, ich verlange wahrlich zuviel.


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 Joland II 26. November 2013 
 

Das Schisma kann nur von unten gestoppt werden

In meiner Gegend (Diaspora in Nord-NRW) ist Häresie und Schisma das "tägliche Brot". Niemand vom Bistum unternimmt was dagegen. Die einzige Möglichkeit diese fatale Entwicklung zu stoppen ist meiner Meinung nach, die eigene Kirchensteuer direkt an Vatikan zu entrichten, um die Bäuche der "Propheten Baals" der deutsch-katholischen Kirche nicht mehr zu ernähren.


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 leibniz 25. November 2013 
 

Barmherzigkeit

Am meisten bin ich erbost über die unsägliche Heuchelei mancher deutscher Bischöfe: Man kann sich als Katholik offensichtlich alles erlauben: mehrfach heiraten, die frau mit drei Kindern im Stich lassen...Da muss man doch barmherzig sein und solche Leutchen zur Kommunion zulassen... Aber beim Geld ist die Barmherzigkeit sofort an ihr abruptes Ende gelangt. Sobald ich keine Kirchensteuer mehr entrichte, werde ich von den Sakramenten ausgeschlossen, und dass, obwohl dieses Vorgehen kirchenrechtswidrig ist!


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 PBaldauf 23. November 2013 
 

Zollitsch steht hier und kann nicht anders?

Ungehorsam Lächel-Grinsen
So führt man Leute in die Binsen
Nur wer einig ist mit ROM
baut mit auf am Kirchen-Dom
Willkür-wirre Sonder-Wege
Sind wie Brücken ohne Stege
Scheinbar führen sie hinüber
Doch wie schnell fällt man: Kopfüber

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Olmütza 23. November 2013 
 

Wiederkunft, Zu Nur als Schiedungsbremse!

Sie sagen: "Übrigens, die wenigsten Scheidungen gibt es bei den Paaren, die nach den Regeln der natürlichen Empfängnisverhütung leben!"
Und das hat neben den Glaubensgründen, die sich positiv im ethisch-moralischen Miteinander der Eheleute auswirken und dem natürliche Wunsch der Frau entsprechen, nicht jederteit verfügbar zu sein, nach einer amerikanischen Studie auch biochemische Gründe. Denn die Pille wirkt sich auf das emotionale Verhältnis der Ehepartner insofern aus, als deren Neueinnahme oder die Absetzung den "Geruch" der Frau und ihr Geruchsempfinden so verändert, dass sich die Partner buchstäblich plötzlich nicht mehr riechen können und die wechselseitige Zuneigung erlischt - mit den bekannten Folgen. Der beste Schutz gegen solche Gefährdungen ist NUR - abgesehen von den enormen Gesundheitrisiken in späteren Jahren bei Früheinnahme. Das heißt: Unter dem bio-chemischen Einfluss der voreheliche Pille dürfte eine Frau kein Eheversprechen vor dem Altar abgeben.


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 Wiederkunft 22. November 2013 
 

Vor der Ehe

@ Ringelblume, ich weis was sie meinen. Die pastorale Krise beginnt ja schon viel früher. Wer sagt heute noch den Jugendlichen das vorehelicher Verkehr Sünde ist. Das künstliche Empfängnisverhütung Sünde ist. Leider sagen auch die Eltern diesbezüglich nichts mehr zu ihren Kindern. Der durchschnittliche Jugendliche hat heute mehrere Geschlechtspartner vor der Ehe. Die wenigen die überhaupt noch in die Messe gehen leben meist genauso in wilder Ehe zusammen wie die Anderen, gehen aber dann ungeniert zur Kommunion. Kein Priester rührt ein Ohr, alles erlaubt. Wenn es dann in der Ehe nicht klappt und man darf plötzlich nicht mehr dieses Sakrament empfangen, dann ist die böse Kirche schuld. Viele Priester halten das ohnedies nicht ein und geben jedem die Kommunion. Übrigens, die wenigsten Scheidungen gibt es bei den Paaren, die nach den Regeln der natürlichen Empfängnisverhütung leben!


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 raph 22. November 2013 
 

und die konsequenz?

Unser EB wird gewiss auch seine Verdienste vor dem Herrn gesammelt haben. Aber mich beschäftigt schon noch die Frage, ob jemand im Stande der katholischen Kleriker bleiben muss, obwohl er es offensichtlich gar nicht mehr möchte??


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 harryfrank37 22. November 2013 

@ Ringelblume

Scheinbar verstehen Sie mich nicht, was ich unter „selber schuld“ gemeint habe! Es ging darum, dass die Menschen die Bibel und Lehre der Kirche von vornherein negieren und dann als geschiedene Wiederverheiratete bei aufrechtem Ehesakrament der Erstehe der Kirche die Schuld geben, obwohl sie durch ihre Handlung sich selbst von den Sakramenten ausgeschlossen haben. Jesus spricht eindeutig in den Antithesen zur Bergpredigt von der göttlichen Verfasstheit und Unauflöslichkeit der Ehe (Mt 5,27-32; Mt 19,6; Mk 10,9)

Dass der Kirchenbesuch zurückgeht ist seit Jahrzehnten klar und er wird weiter zurückgehen bis nur mehr jene übrig sind, die voll in der Offenbarung und Lehre der Kirche stehen. Es wird so wie in der Urkirche sein. Das hat Karl Rahner schon vor ca. 40 Jahren gesagt als er über den Christ der Zukunft sprach. Das ist die Realität, die ich angesprochen habe. Wir haben ein Neuheidentum von Pseudochristen. Jetzt verabschiede ich mich - Forum und Blog, die Wochenendaufgaben warten.


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 nicodemus 22. November 2013 
 

Heilszeichen

Die kath. Kirche ist das
H e i l s z e i c h e n
für die g a n z e Welt!
Und der Papst in Rom gibt die Richtung vor - niemand sonst!
Die verantwortlichen "Hühner"-Katholiken in Freiburg, Limburg und Frankfurt (kommt Trier jetzt
dazu?) wissen alles besser.
Ich halte die hl. Beichte sehr hoch. Aber bei diesen feinen
"Prälat-Roten"-Herren würde ich nicht beichten. Warum?
Weil sie mir nichts auf den Weg geben könnten - das mich trägt!
Ein römischer Katholik, der die kath. Kirche liebt!


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 Veritatis Splendor 22. November 2013 

Artoklasia

Bei den Orthodoxen bzw. griechisch-kath. Mit-Christen gibt es diesen schönen Speisenweihe-Gemeinschaftsritus am Ende der Feiern, klar getrennt vom Sakrament der Eucharistie, dem gewandelten Leib Christi. Er soll wohl an die (unterschiedslose) Speisung der 5000 erinnern (Sakramentalie).

Realistisch betrachtet ist das Eucharistieverständnis in Deutschland vielerorts auf dieser Stufe angelangt (leider!), selbst Priester verwechseln oft hl. Eucharistie mit „heiligem Brot“ o.ä.

Die Teilnahme an einem Artoklasia-Ritus könnte ohne weiteres auch Wiederverheiratet-Geschiedenen angeboten werden – damit fühlten sie sich nicht ausgeschlossen, auf menschlicher/geschwisterlicher Ebene.

Die Eucharistie hingegen ist in keinster Weise „verhandelbar“ noch „fruchtbringend“ im Stande der offensichtlichen Unordnung/Sünde. Das schuldlose Verlassenwerden rechtfertigt nämlich keine neue Verbindung, das hieße, das Kreuz Christi um seine Kraft bringen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Artoklasia


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 Ringelblume 22. November 2013 
 

@ harryfrank37

Ich bin absolut real. Bin verheiratet und Mutter und bin in der Kirche ehrenamtlich aktiv seit ich ca. 14 Jahre alt war. Und ich erlebe mit, wie der Gottesdienstbesuch immer schlechter wird, dass die Katholiken absolut mit dem Mainstream mitschwimmen und dass es ihnen total egal ist, was das "Rom" dazu sagt. Ich fühle mich oft ausgenutzt, z. B. in der Kommunionvorbereitung. Ich schneide mir die Zeit aus den Rippen, um Kinder auf die Erstkommunion vorzubereiten und ernte dafür von deren Eltern ein gutgemeintes Lächeln, das aber doch ziemlich von oben herab kommt.

Ich habe auch ganz real erlebt, wie mein katholischer Vater meine Mutter und uns Kinder verließ, und wie wir alle darunter gelitten haben. Das Eheversprechen hat meinen Vater nicht mehr interessiert - ist meine Mutter daran "selber schuld"? Da muss man sehr vorsichtig sein, dass man nicht mir Pauschalverurteilungen um sich wirft.


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 aprosdoketos 22. November 2013 
 

@Gipsy

Es ist anzunehmen, dass er den Großteil der deutschsprachigen Katholiken auf seiner Seite hat.


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 Veritatis Splendor 22. November 2013 

Barmherzigkeit? »...Nur weil ihr so hartherzig seid....

...hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen.« (Vgl. Mt 19, 3-12)

--> in der Schrift ist genau die gegenteilige Auffassung von Barm- bzw. Hartherzigkeit zu finden :-) Es ist in der Tat Zeichen eines verhärteten Herzens (lt. Christus!), die sich hinter der lautstarken Forderung nach Anerkennung von Scheidung bzw. Wiederheirat verbirgt.

Warum wird das heute missverstanden? Vielleicht weil zuviel diskutiert statt gebetet/kontempliert wird.

Überdies ist die Ehe seit Christus ein Sakrament = Zeichen des unauflöslichen Bundes von Christus mit seiner Braut (, der Kirche) Vgl. Eph 5

Hoffen wir auf die Familiensynode, die Stimme des Glaubenssinnes der Weltkirche sein wird und auch der ED Freiburg/Deutschland zum rechten Ehe-Verständnis verhelfen kann. (sensus fidei fidelium!)

Thomas Morus gab sein Leben für diese Wahrheit hin (Heinrich VIII)!


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 harryfrank37 22. November 2013 

@ Ringelblume 2

Auch in kath. Erneuerungsbewegungen gibt es „Lebensübergaben“, weil einige meiner Gebetsgruppenmitglieder solche abgelegt haben. Nur das ist auch keine Garantie. Eines dieser Mitglieder hat danach richtig gegiert, die Probezeit absolviert usw. aber nach einigen Jahren hat sie sich nach 30 Jahren Ehe scheiden lassen.
Alles das, hat einen wirklichen Hintergrund: die reale Glaubensverdunstung, die durch die „moderne“ Pastoral eingetreten ist und nur davon lebt, „Gott verzeiht alles ohne Wenn und Aber“, falsch verstandene „Barmherzigkeit“ usw. Wer die Bibel komplett und richtig liest, weiß, dass Gott verzeiht und barmherzig ist, wenn man von den Sünden umkehrt und nach Seinen Geboten lebt. Nur das wiederholte Jesu-Wort „Geh hin und sündige nicht mehr“, das wird bewusst weggelassen, genauso wie ER vom engen Tor zum Reich Gottes und vom breiten Weg ins Verderben gesprochen hat (vgl. Mk 7,13). Das wird heute von Modernisten als Drohbotschaft und nicht als Frohbotschaft ausgelegt.


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 harryfrank37 22. November 2013 

@ Ringelblume -1

Ich frage mich als Seelsorger ob Sie wirklich „real“ in der Hl. Mutter Kirche sind. Es heißt bei der Hochzeit „…. in guten und bösen Tagen…..“ und damit ist alles gesagt. Das haben vor mir unzählige Ehepaare bei der Trauung gesagt Wer das bewusst verspricht und dann nicht einhält, der hat wohl ein Defizit. Denn jeder denkende Mensch weiß von Kindheit an, wenn er mit offenen Augen in der Familie ist, dass derartige Zeiten kommen und nicht immer alles „honeymoon“ ist/bleibt. Wer das nicht wahrhaben will und bewusst ausklammert, wo steht dieser Mensch geistig? Allein durch Alterung, Krankheiten usw. gibt es Veränderungen und die hält man dann mit Gottes Hilfe aus, wenn, ja wenn man wirklich gläubig ist. Da waren die früheren Vernunftehen realer. Erst gestern habe ich im TV ein Ehepaar gesehen, dass 80 Jahre verheiratet ist, die dabei gestanden, dass sie ihre Probleme gemeistert haben, weil sie !!!wollten!!! Und dieser Wille zum „Aushalten“ ist es, der heute mehrheitlich fehlt.


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 Gipsy 22. November 2013 

Dies ist ein

offizieller Bruch mit Rom, anders kann ich es nicht mehr sehen und wenn sich
Zollitsch das getraut (hat er ja), dann muss er sich einer entsprechenden Gefolgschaft sehr sicher sein.


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 Guiseppe 22. November 2013 
 

Erzbischof Zollitsch' eigenes Credo

Erzbischof Zollitsch findet, er braucht für seine Einschätzungen und Handlungen die Glaubenskongregation nicht, denn er hat ja offenbar einen eigenen Glauben, der sich vom katholischen Glauben in so manchem unterscheidet. Demzufolge geht er schon seit Jahren auch "neue Wege" und wendet dabei "unkonventionelle Methoden" wie z.B. offenen Ungehorsam ggü. Rom an. Zolltisch glaubt offensichtlich, zwar bei Medien und Öffentlichkeit punkten zu müssen, aber nicht vor Gott eines Tages Rechenschaft ablegen zu müssen. Jetzt denkt er wohl, nichts mehr verlieren zu können als Erzbischof emeritus. Da irrt er sich aber gewaltig!


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 Ringelblume 22. November 2013 
 

@ Albertus Magnus

Ja, ich denke auch, dass das den meisten egal ist. Allerdings nur in Bezug auf die Sakramente, die man nicht sieht. Heutzutage gehen fast alle Gottesdienstbesucher zur Kommunion, und vielen ist nicht bewusst, dass man dazu in der richtigen Disposition sein muss (weil ihnen das keiner mehr beibringt). Es gehört einfach zum Gottesdienst dazu. Wenn jetzt jemand vom Kommunionempfang ausgeschlossen ist, (und er versteht nicht warum und sieht es auch nicht ein), dann fühlt er sich gebrandmarkt. Das führt dann dazu dass solche Leute früher oder später aus der Kirche austreten.


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 Albertus Magnus 22. November 2013 
 

@Ringelblume

Die Menschen, die sie hier beschreiben wird es egal sein, ob sie von den Sakramenten ausgeschlossen sind oder nicht.


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 Quirinusdecem 22. November 2013 
 

@Waldi

Das ist der Punkt. Und Ihre Enkelin hat auf Grund der ihr zugänglichen und beigebrachten Informationen recht! Und jetzt erzählen Sie Ihrer Enkelin einmal, dass es die zehn Gebot zwar gibt, aber ob man sich an ihnen ausrichtet oder nicht hänge von den demokratischen Mehrheitsverhältnissen der jeweiligen Epoche ab. Das Gleiche gilt für das Wort und Leben Christi.
Was glauben Sie wird sie tun?


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 Ringelblume 22. November 2013 
 

Strikte Regeln - warum nicht auch vor der Ehe?

Das Problem der "wiederverheirateten Geschiedenen" fängt meiner Meinung nach schon vor der Ehe an. Es werden massenhaft Kinder getauft, die danach zwar gut, aber nicht im Glauben erzogen werden. Dieselben Kinder gehen später zur Erstkommunion und zur Firmung. Außerhalb dieser Events sehen sie aber nur selten eine Kirche von innen. In der Jugend leben sie freizügig und machen "Erfahrungen". Irgendwann wird dann der Bund fürs Leben geschlossen, und dieses Event wird mit einer kirchlichen Trauung garniert. Man lebt weiterhin so vor sich hin, und irgendwann ist die Beziehung "gescheitert" und man lässt sich scheiden. Natürlich will man nicht lange allein bleiben und sucht sich einen neuen Partner. Und jetzt plötzlich sagt die Kirche: "Das geht nicht - das ist Sünde, und Du wirst von den Sakramenten ausgeschlossen." Das ist viel, viel zu spät! Solche rigorosen Aussagen müssen viel früher kommen. So wie es heute läuft, lässt man die Leute ins offene Messer rennen.


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 Stefan Fleischer 22. November 2013 

Die Betroffenen

"Enttäuschend: Viele Kommentatoren zu diesem Artikel nehmen leider noch nicht einmal ansatzweise die Situation der Betroffenen in den Blick."

Erstens gibt es jeweils immer sehr viele Betroffene in solchen Fällen. Auch das wird oft vergessen. Doch das wäre ein Thema für sich.

Zweitens sind die direkt Betroffenen Gläubige, die bei ihrem Entscheid zur Wiederverheiratung um die Konsequenzen gewusst haben, oder bei etwas gutem Willen hätten wissen müssen. Es gibt viele Entscheide im Leben, deren Konsequenzen erst wegfallen können, wenn der Fehlentscheid korigiert ist.

Drittens, ein Recht auf den Kommunionempfang gibt es so wenig wie für das Priestertum. Ein Pochen auf ein solches Recht ist ein Anzeichen dafür, dass man dieses heilige Sarkrament falsch versteht. (Ob die moderne Verkündigung hier die Schuild trägt?)

"Barmherzig ist ER allen, die ihm in Demut nahn." Man sollte den zweiten Teil dieses Satzes nie ausblenen.


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 Chris2 22. November 2013 
 

Gehorsam und Rebellion

@Jofichtel 100%iger Gehorsam in allem und bedingungslose Anerkennung des Zweiten Vaticanums, das gilt ja offenbar nur für die Piusbruderschaft. Sobald dieses Thema durch ist, ist Widerstand gegen Rom und "christliche Hochmut" in gewissen Kreisen wieder "erste Christenpflicht"...


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 Christa Dr.ILLERA 22. November 2013 
 

". . . Erzbischof Zollitsch,

der persönlich dazu Stellung nahm und deutlich machte, dass es in Sachen Handreichung nichts zurückzunehmen gibt." Bei allen Konflikt-engpässen hätte EB Zollitsch nicht richtig gehandelt, zuerst doch noch einmal mit dem Glaubenspräfekten Kontakt aufzunehmen, um Unklarheiten zu klären, bevor er diese obige Aussage macht?! Ich denke so wie @girsberg74
schreibt, läuft das auf ein "Kriegserklärung" hinaus, auf einen "casus belli". Ich will gar nicht weiter denken, sondern nur für die "una sancta" beten, die als Braut Christi als ein kostbarer Edelstein hervorragt, unberührt in ihrem unsagbaren hohen Wert, immer kostbar bleibend auch wenn sie umgeben ist von Erde, Schlamm und Pfützen - von den menschlichen Unverläßlichkeiten dem Heiligsten gegenüber. Das ist unser aller Gefährdung!


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 Jofichtel 22. November 2013 

Gehorsam????

Wie kann ein Bischof von mir als einfachen Katholiken Gehorsam erwarten, wenn er den Selbigen nicht bereit ist, an Rom weiter zu geben?


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 willibald reichert 22. November 2013 
 

Klosterschüler85

Bevor Sie sich so uninformiert über die
Sache der wiederverheiratet Geschiedenen
auslassen, sollten Sie zur Vertiefung des-
sen, was G O T T E S Botschaft ist, einmal
gründlich die Bibel studieren. Ein
G E S E T Z G O T T E S ist eine u n -
u m s t ö ß l i c h e V e r p f l i c h
t u n g, die nicht durch wandelnde Ein-
stellungen und Ansichten der Menschen
r e l a t i v i e r t werden darf! Die
Kirche muß den Menschen so sehen, wie
G O T T es will und nicht umgekehrt!
Entweder führt die Kirche die Menschen
zum ewigen Heil oder durch N I C H T -
B E A C H T U N G V O N G O T T E S
W I L L EN ins V E R D E R B E N!


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 FJansen 22. November 2013 
 

Das Problem ernst nehmen

In einem anderen Kontext wurde ja bei kath.net bereits ein Text zu der Frage veröffentlicht, weshalb das Thema der Zulassung Wiederverheirateter zur Kommunion insbesondere in Deutschland thematisiert werde. Es spricht aus meiner Sicht zunächst einmal für die fraglichen deutschen Kirchenvertreter, dass sie sich - wenn auch mit streitbaren Positionen - zu einer brisanten Frage einbringen, die in den anderen Ländern der Weltkirche offenbar gar nicht erst offen angegangen wird.
Enttäuschend: Viele Kommentatoren zu diesem Artikel nehmen leider noch nicht einmal ansatzweise die Situation der Betroffenen in den Blick, sondern pochen lediglich auf die Wahrung einer Lehrmeinung, spitzen zu und diffamieren. Das wirkt nicht sehr überzeugend.


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 Hibiskus 22. November 2013 
 

das Gesicht

betrachten Sie das Gesicht und Sie wissen Bescheid. So ist er, so bleibt er.


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 Klaffer 21. November 2013 
 

Führungsschwäche?

@TOKOBI
Haben Sie den Eindruck, dass der Papst nicht führen kann?
Ich denke, Sie verlangen etwas zu viel von ihm. Er ist dabei, im Vatikan einiges zu verändern. Denken Sie nur an die Vatikanbank und so manch andere Personalentscheidung. Er hat die Kardinalskommission eingesetzt und schon für das kommende Jahr eine Bischofssynode einberufen, die sich auch mit der Frage der Geschieden-Wiederverheirateten befassen soll. Mit seinen vielen Zeichen, Gesprächen, Predigten, … spricht er viele Menschen an, auch solche, die sich von der Kirche abgewendet hatten. Was wollen Sie denn noch?
Warum soll er bei jeder Meinungsverschiedenheit gleich einen der beiden Kontrahenten absetzen, auch wenn der eine der Glaubenskongregation und der andere der deutschen Bischofskonferenz vorsteht, beides wichtige Posten. Ausgerechnet vor der Bischofssynode wird er die Diskussion nicht beenden, sonst hätte die Synode ja keinen Sinn.


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 UnivProf 21. November 2013 
 

Begrifflich verquer und sachlich irreal

Die behauptete "Wiederheirat" gibt es ebensowenig wie Wiedertaufe. Eine unchristliche Terminologie unterstellt, dass der Staat Ehen schießen bzw. scheiden könne oder dürfe (nicht nur bürgerliche Rechtswirkungen ordnen).
Pastoral wichtig sind nicht vor allem die sündhaften und oft tragischen ehebrecherischen Verhältnisse, sondern die Treugebliebenen (die Handreichung hat kein Interesse daran!).
Glaubenserneuerung kommt nicht vom Quasseln und Problematisieren, sondern vom Hören auf das Wort Gottes und der Kirche.
Wer weist die überheblichen Besserwisser, die auch einfachste Tatsachen in Frage stellen, endlich in ihre Schranken?


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 FNO 21. November 2013 

Angriff auf den Papst

Die "Handreichung" war von Anfang an ein Affrot gegen Papst Franziskus. Deshalb auch angeblich anfangs nicht von Zollitsch selber abgesegnet (Lüge? Inzwischen: vehement verteidigt!). Der Z. war beleidigt, dass seine schöne, furchtbar unfruchtbare Zeit als 'Erdbeerschorsch' abrupt zu Ende geht.


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 Christa 21. November 2013 

Aussage von Erzbischof Zollitsch in der

Autobahnkirche in Baden-Baden im vergangenen Jahr: "Unter Papst Franziskus ist es nun wieder interessant katholisch zu sein!" Grosse Worte, das Ergebnis wurde nun aufgetischt. Papst Franziskus wird bewusst falsch verstanden und dass vom Obersten des Deutschen Episkopates.


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 Waldi 21. November 2013 
 

Was zählen schon die geschiedenen...

Wiederverheirateten gegenüber der erschreckend hohen Zahl der aufrichtig Gläubigen, die durch die sträfliche Verwässerung des kath. Glaubens, durch viele deutsche Bischöfe, allen voran das Doppelgespann Zollitsch und Lehmann, den Gottesdiensten fernbleiben, oder gar aus der Kirche ausgetreten sind? Und wo ist die Jungend geblieben, nach dieser deutsch-katholischen, "missionarischen Meisterleistung an Glaubensvermittlung"? Nach zehn Jahren kath. Religionsunterricht in der Schule, ist meine 17-jährige Enkelin schon so weit zu wissen, dass es gar keinen Gott gibt. Da steht man als Opa wie ein Volldepp da, wenn man versucht die hohen, mystischen Werte der kath. Kirche zu vermitteln, die sie vor dem Konzil noch besaß. Nun sind sie futsch - und mit ihnen der Glaube. Ich bin stinksauer, dass viele der heutigen "Hirten" zu Wölfen geworden sind und die Herde aus der Kirche versprengen, anstatt sie um das Allerheiligste zu versammeln! Und genau so desolat sind die meisten Pfarrgemeinden!


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 Kurti 21. November 2013 
 

Sind ja nicht nur Marx und Zollitsch, es kommen jetzt

immer mehr wie auch Ackermann:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Trierer-Bischof-widerspricht-Rom-Ackermann-fordert-Akzeptanz-fuer-Lebenswirklichkeit-von-Paaren-und-Familien;art754,3709574


6

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 kluge Jungfrau 21. November 2013 

VORHER

wäre da noch eine "Königsteiner Erklärung" zurückzunehmen; alles weitere klärt sich dann von selbst ...
Wie es wohl Seiner Exzellenz mit dieser Erkenntnis ergeht: http://www.kathtube.at/player.php?id=15594


7

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 PBaldauf 21. November 2013 
 

Zollitsch und kein Ende

Erst übte er sich im Spagat
Nun schreitet er zur offenen Tat
Er will partout sich nicht bequemen:
‘Hier gibt’s nichts zurückzunehmen!‘

Mit anti-römischen Effekten
brüskiert er Müller, den Präfekten:
Glaubt er, auf ‘deutschen Sonderwegen‘
läge – ernsthaft? – Gottes Segen?

Was Müller sagt, er scheint’s zu streichen
Um ‘pastoral die Hand zu reichen‘
So übt man, kurz vor der Pension
sich öffentlich in Rebellion

Einst betete Jesus: Seid alle eins!
Ein Echo ertönt: Mein Ding mach ich, meins!
Die Einheit setzt auch Gehorsam voraus
Mit Eigensinn baut man, auf Sand nur, sein Haus

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Romika 21. November 2013 
 

Verkennen

"Nobermarsch" verkennt aber das "Nun sündige fortan nicht mehr". Das fehlt bei Zollitsch. Im Übrigen kann die Kirche gar nicht anders handeln, wenn die Kommunion nicht zum erinnernden Abendmahl verflacht werden soll, man könnte auch umfunktioniert sagen. Was auch immer auf der Synode beschlossen werden mag, die Modernisten werden es nicht tolerieren.


5

0
 
 Romika 21. November 2013 
 

Zollitsch

Zollitsch verharrt bei seiner Irrtumsposition. er setzt sich über den Heiligen Stuhl und dies nicht erst seit den "Handreichungen". Er macht die Kommunion schließlich zur verhandelbaren Sache. Mangelnder Glaube ist da die Grundlage für solche Fehlinterpretationen und aus ihnen hervorgehende Anweisungen, als "Botschaft" verniedlicht. Zollitsch ist wohl sein eigener Botschafter. Freiburg braucht einen glaubenstreuen Oberhirten in der Nachfolge.


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 Victor 21. November 2013 
 

Offene Kampfansage an "Rom" und alle Gläubigen

Die Äußerungen von Herrn Erzbischof Zollitsch sind ein schwerer Affront gegen Papst Franziskus.
Rom kann wohl kaum mehr länger abwarten und die Dinge im Sinne Freiburgs und anderer deutscher Diözesen treiben lassen.
Es ist ein ziemliches Stück nach Papst Benedikt XVI. auch den neuen Papst zu desavouieren.
Erzbischof Zollitsch muß sich sehr sehr stark fühlen.
"Wieviele Divisionen hat der Papst", fragte schon Stalin.


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 HX7 21. November 2013 
 

Petrusamt

Zugegeben ich habe angesichts dieser Tatsachen noch Zweifel, ob die Schrift hinsichtlich des Petrusamtes und dem Feslen, auf dem die Kirche gebaut ist tatsächlich nicht vom Bösen überwunden werden kann. Möglicherweise ist die Kirche dann doc eine nicht sichtbare Gemeinschaft der Bekehrten. Aber wenn dieser Angriff tatsächlich abgewehrt wird und die Lehre bestehen bleibt hat die Kiche einen schlimmen Angriff überstanden. Dann würde doch viel auf die erstgenante Schriftauslegung hindeuten bzw. mehr Argumente dafür als dagegen sprechen.


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 Wiederkunft 21. November 2013 
 

Marx und Zollitsch,

haben sich verbündet, und sind für mich Verräter. Sie wollen die Lehre von zwei Jahrtausenden über die Ehe einfach aufheben. Wie viele Päpste und Kirchenlehrer haben diese Lehre verteidigt? Und diese kleinen Zeitgeistzwerge glauben sie können das einfach negieren. Fast zum lachen! Jesus ist der Bräutigam ,die Kirche ist die Braut, wir warten alle auf das Hochzeitsmahl. Gott ist absolut treu, auch wen wir uns hundertmal von ihm abwenden, er geht uns nach und wartet auf unsere Liebeserklärung. Und diesen Bund mit uns Menschen lies Gott in dem Sakrament der Ehe wieder spiegeln. Nur deshalb ist die Ehe unauflöslich, denn Gott ist ein eifersüchtiger Gott! Wenn Zollitsch barmherzig sein will, dann sollte er genau das den Wiederverheirateten sagen!


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 macie 21. November 2013 
 

Nachfolger

Es wird schwer sein, einen Nachfolger für dieses Bistum zu finden. Es wird inzwischen zu sehr gespalten sein. Wenn ein romtreuer Bischof dieses Bistum in Zukunft leiten wird, wird er einem Martyrium entgegen gehen.


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 carl eugen 21. November 2013 

Liebe Freunde!

1.: Von Erzbischof Zollitsch war doch nichts anderes zu erwarten. Er war schon immer ein Spalter, warum sollte das bei diesem Thema anders sein. Er wird unter Garantie nicht damit durchkommen. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein göttliches Gebot, und nicht einmal eine Million Zollitsch' könnten das ändern. Ich bin 100%ig davon überzeugt, die beiden Bischofssynoden 2014 und 2015 laufen auf 1 Ergebnis hinaus: Die Annulierung von Ehen werden effizienter gestalltet. Punkt! So hat sich im Übrigen der Heilige Vater und Erzbischof Müller darüber geäussert.
2.: Zu Verlangen, dass Erzbischof Müller als Glaubenspräfekt zutreten soll, ist doch Humbug. Wenn Kardinal Ratzinger wegen jedem Disput mit der deutschen Kirche und ihrer Voritzenden vom Amt des Glaubenspräfekten zurückgetreten wäre, wäre er keine zwei Jahre im Amt gewesen.

Glaubt mir, der Papst und die Bischofssynode werden sich richtig und im Sinne der Glaubenslehre entscheiden. Da habe ich keine Zweifel! Ich vertraue unserem Papst!


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 TOKOBI 21. November 2013 
 

Das wird endlich Klarheit bringen!

Nun ist die Zeit vorbei, in der nach allen Seiten fröhlich gelächelt werden kann.
Der Papst muss jetzt zeigen, ob er führen kann.
Ohne Konsequenzen kann dieser Vorgang nicht bleiben.
@AlbinoL hat völlig Recht: entweder Zollitsch wird unverzüglich vor die Tür gesetzt oder Müller muss gehen.
Anhand dieser Entscheidung wird man endlich sehen, wohin der Papst wirklich will.
Aus seinen bisherigen Aussagen wird ja keiner schlau.
So hat das Ganze vielleicht doch sein Gutes.


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 Poldi 21. November 2013 
 

Diskussion von oben beenden ja/nein?

1. Zunächst kommt es darauf an, ob ein Thema hinreichend und differenziert betrachtet worden ist.

2. Dass dies im gegenwärtigen Fall wohl noch nicht geschehen ist, bzw. sich von der Gegenwart her immer neu stellt, macht die bevorstehende Synode deutlich.

3. Die Handreichung ist voreilig, da sie sinnvollerweise nach der Synode und dann auf einem gesamtkirchlichen Hintergrund hätte stehen können.

4. Man kann nicht ergebnisoffen diskutieren, wenn nicht alle Ergebnisse gleichwertig sind. Ansonsten riskiert man spätere Frustrationen (s. Dialogprozess).

5. Es zeigt sich an der Basis ein großer Nachholbedarf an Kenntnis und Praxis des kirchlichen Ehe- und Sakramentenverständnisses. Das aber wäre die Voraussetzung für eine Diskussion dieses Themas.

6. Der Fragebogen zur Synode greift gerade die Situation der Katechese auf, die bei uns sicher unzureichend ist.

Anstatt eine Diskussion für beendet zu erklären, sollte man an den Grundlagen arbeiten und hier Energie investieren.


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 Diak 21. November 2013 

Die Kirche Jesu Christi

kann nicht über Seinen Leib verfügen, ihn etwa aus lauter Barmherzigkeit, die wiederum als Recht einzig allein ihrem Gründer zusteht, jedem nachzuwerfen. Wie aber Jesus denjenigen entgegenkommt, die auf Grund geltenden Kirchenrechts vom Empfang der Eucharistie ausgeschlossen sind, ist seine Sache. Er tut es sicherlich, ohne dass man ihm nachzuhelfen braucht. Wenn man aber angibt, wie dies nun Freiburg tut, „klüger“ und „barmherziger“ als Jesus selbst zu sein, ist es nicht nur Treuebruch Ihm gegenüber, sondern schlicht und einfach Blödsinn.


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 Albertus Magnus 21. November 2013 
 

@nobermarsch

Den geschieden und wiederverheirateten werden meiner Meinung nach eher die Sünden verben, wenn sie nicht zur Kommunion gehen, weil sie sich eingestehen, dass was nicht in Ordnung ist. Und die Kirchliche Regelungen für den Kommunionempfang mit Steinigung zu vergleich halte ich schon etwas an den Haaren herbei gezogen.


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 Prophylaxe 21. November 2013 
 

das gibt einen

neuen Medienhype, mit dem die Skandalkirche weiter dämonsiert werden kann, mit der Aufforderung diesen rückwärtsgewandten laden zu verlassen.
Dabei ist Christentum so einfach:
Jesus hat der Ehebrecherin vergeben mit der Auflage, hinzugehen und nicht mehr zu sündigen.
Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein !
Erst hat Zollitsch Steine gegen die AfD geworfen und jetzt gegen Rom.


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 Waldi 21. November 2013 
 

Erzbischof Zollitsch...

hat mich noch "nie enttäuscht", ich habe meine gründlich negative Meinung und Einschätzung ihm gegenüber, immer voll bestätigt gefunden. Dass die deutschen Bischöfe - und Rom - ihn als Vorsitzenden der DBK so lange widerspruchslos hingenommen haben, wird wohl immer ein unlösbares Rätsel bleiben. Als Auslaufmodell hat er für seine extravaganten Ausrutscher in Fragen der Kirchenlehre, von Rom, kaum noch Konsequenzen zu befürchten. Aber am Richterstuhl Gottes kann er sich nicht vorbei mogeln, da heißt es unausweichlich Farbe zu bekennen! Nun weiß man wenigsten, dass nicht die Freiburger Marionetten die alleinigen Urgeber des Anti-Rom-Kurses sind, sondern Erzbischof Zollitsch höchstpersönlich. Hat er als Vorsitzender der DBK nicht schon genug für innerkirchlichen Wirbel gesorgt, muss er auch noch als Administrator weiter Unkraut pflanzen? Als einfacher, gläubiger Katholik, hätte ich nie gedacht, dass mir die deutschen Bischöfe zum größten Glaubensproblem werden könnten!


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 EinChrist 21. November 2013 
 

@nobermarsch

Ja. Sie haben Recht. Mit dieser kleinen Anekdote von Ihnen haben Sie mich überzeugt: wir brauchen keinen Katechismus. Jeder darf tun und lassen was er will, denn Jesus wird so oder so jede Suende vergeben und alles ist damit egal.

IRONIE AUS!

Haben Sie eigentlich mal den Rest dieses Evangeliumtextes gelesen? Die DEUTLICHE Aufforderung, nicht mehr zu sündigen?


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 Quirinusdecem 21. November 2013 
 

@nobermarsch

Warum in Gottes Namen erzählen Sie nicht die ganze Geschichte? Warum nicht? Warum verschweigen Sie den Rest? Warum erlauben Sie dem Zuhörer nicht einen Blick auf den Zusammenhang? Warum nicht? Ich versage mir hier aus Barmherzigkeit eine Schlussfolgerung!


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 Pascal13 21. November 2013 
 

@AlbinoL

In Deutschland ist es auch ein Thema der "Oekonomie" naemlich der Kirchensteuer :-)


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 sanabilis 21. November 2013 
 

Das "Konradsblatt" tituliert falsch!

Haben die Redakteure vom "Konradsblatt" eigentlich nicht mitbekommen, dass ihr (Erz-) Bischof seit über zwei Monaten (dem 17. Sept. 2013) emeritiert, d.h. gar kein "Erzbischof" mehr ist, sondern vielmehr "Apostolischer Administrator" ihres Bistums?


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 Jochebed 21. November 2013 
 

Ich wünsche mir...

dass unser Heiliger Vater den klaren Worten von EB Müller nun auch zeitnah mit der Absetzung von Zollitsch auch Taten folgen lässt. Alles andere wäre ein katastrophaler Gesichtsverlust Roms, der noch viel schädlicher wäre als irgendeine spalterische Handreichung einer Provinzdiözese. Denn dann wäre klar, dass man weder die Glaubenskongregation noch die Verlautbarungen der Päpste ernst zu nehmen braucht.

Warum dauert die Besetzung des Bischofsstuhls in Freiburg eigentlich so lange? In Salzburg ging das doch auch recht schnell. Ist Deutschland wirklich so arm dran, dass niemand mit dem Kaliber eines Laun oder Wallner zum Ausmisten dieses Saustalls zu finden ist?


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 nobermarsch 21. November 2013 
 

ich bin einfach dafuer den Menschen mit Liebe zu begegnen

Niemand soll von Gott abgeschnitten werden...


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 nobermarsch 21. November 2013 
 

Suendenvergebung

Jesus hatte mal eine Frau vor sich....sogar im Tempel, die andere zur Steinigung herbeigeholt hatten....
Nicht die Frau verliess den Tempel sondern die Richter und Anklaeger....


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 AlbinoL 21. November 2013 

@Hedwig

„Das ist ein Thema, nach dem immer gefragt wird. Die Barmherzigkeit ist größer als dieser Fall, den Sie ansprechen. Ich glaube, dass das die Zeit der Barmherzigkeit ist!

Die Kirche müsse „immer auf dem Weg der Barmherzigkeit gehen“, so der Papst. Dann erinnerte er daran, dass Geschiedene durchaus zur Kommunion gehen könnten, „da gibt es gar kein Problem“; nur wenn sie wieder verheiratet seien, könnten sie dies nicht. Er wolle das Problem „im Rahmen der ganzen Ehepastoral“ angehen, sagte Franziskus. „Eines der Themen, über das ich mich mit diesen acht Kardinälen in den ersten Oktobertagen beraten will, ist, wie wir weitergehen in der Ehepastoral, und da wird dieses Problem auftauchen. „Mit Bezug auf das Problem der Kommunion an Menschen in zweiter Ehe… Ich glaube, daß das in der Gesamtheit der Ehepastoral zu betrachten ist. Und deshalb ist es ein Problem. Die Orthodoxen haben eine andere Praxis. Sie folgen der Theologie der Ökonomie, wie sie sie nennen und geben


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 EinChrist 21. November 2013 
 

Katastrophe

Eine einzige Katastrophe, dieser Mann, dieses Bistum. Es ist zum verzweifeln.

Ich bin Gott dankbar, dass dieser Mann jetzt ausgedient hat und möglichst bald in seinen wohlverdienten Ruhestand eintritt. Dass er die deutsch. Kirche dann tiefgespalten hinterläßt, wird ihm ziemlich am Allerwertesten vorbei gehen, denn die Rente ist ja hoch, lebenslang und damit kein Problem mehr.

Es ist nur noch zum Weinen (oder zum Ko%&§$").

Ich sehe darin einen Aufruf Gottes, dass wir uns bekehren sollen und beten und fasten.


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 kreuz 21. November 2013 

cih kann mir durchaus vorstellen,

daß diese Aktion im Rom als deutscher GAU behandelt wird.
beruhigend zu wissen, daß Franziskus das Schnitzel mit Kartoffelsalat bei EB Müller geschmeckt hat.


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 Kathole 21. November 2013 
 

@Antas

Links neben der Nachrichtenspalte können Sie unter der Überschrift "WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Erzbistum Freiburg'" die ganze Liste der letzten Artikel zum aktuellen Vorgang finden. Den Brief von EB Müller an Administrator Zollitsch und die Bischöfe der DBK verlinke ich unten. Darin steht u.a. die klare Aufforderung an EB Zollitsch:

"Aufgrund der genannten Divergenzen ist der Entwurf der Handreichung zurückzunehmen und zu überarbeiten, damit nicht pastorale Wege offiziell gutgeheißen werden, die der kirchlichen Lehre entgegenstehen."

Inhaltlich geht es um 2 Punkte, die mit der Lehre der Kirche nicht vereinbar sind:
"(...)
1. Bezüglich des Empfangs der Sakramente durch geschiedene wiederverheiratete Gläubige wird der 1993 von den Oberrheinischen Bischöfen gemachte Vorschlag neu als pastoraler Weg empfohlen. (...)
2. Darüber hinaus wird für geschiedene Gläubige, die eine neue zivile Verbindung eingehen, eine Gebetsfeier vorgeschlagen. (...)"

www.kath.net/news/43656


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 Maulwurf 21. November 2013 

Gründe für die EKD-Austritte?

Es ist noch nicht allzu lange her, da war es doch die Evangelische Kirche Hessen-Nassau, die evangelische "Trauungen" angefangen hat zuzulassen. Hessen-Nassau bespielt ja in Teilen das gleiche Revier wie das Bistum Limburg.
Möglicherweise ist ja dies - verbunden mit dem Familienpapier - eine der wesentlichen Ursachen für die EKD-Austritte.
Eines steht aber fest, wenigsten in der absoluten Mehrheit: "Gläubige" würden wegen den Abläufen im Bistum Limburg nicht austreten. Es sind also fast ausschließlich die Nicht-Gläubigen, die ohnehin nur an Weihnachten und bei Erstkommunionfeiern, Firmung oder Konfirmation in der Verwandtschaft auf Einladung hin mal eine Kirche von innen sehen. Zu vermuten ist, dass diejenigen schon lange vorher innerlich ausgetreten waren.


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 Suarez 21. November 2013 

Die Spaltung ist faktisch schon da

Wo ein einzelner Bischof in offenem Ungehorsam sich gegen die Glaubenskongregation stellt, ist das ein schwerwiegender Vorgang, der darauf hinausläuft, eine Spaltung innerhalb der Katholischen Kirche weiter voranzutreiben.

Eine verbindliche Lehre soll endgültig beseitigt werden, wobei der Freiburger Vorstoß so gravierende Folgen für die ganze Katholische Kirche haben kann, weil nun das Fundament, die Lehre der Kirche, unterminiert werden soll.

Hoffen wir, dass der Vatikan hier hart einschreitet. Wird er das nicht, werden die Dämme brechen!


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 speedy 21. November 2013 
 

das hört sich nach revolution in der Kirche an


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 Prophylaxe 21. November 2013 
 

Zollitsch

hat sich damit exkommuniziert.
Kein Katholik muss ihm mehr folgen, denn er hat Treue und Gehorsam geschworen, an die er sich nicht hält.
Exkommunizierten muss man keine Kirchensteuer zahlen, das wäre Götzendienst.


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 140968 21. November 2013 

Zum Kotzen

dass ein Oberhirte so tut als sei Fakten schaffen identisch mit Diskussionsbeitrag.

Totus tuus


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 Jean_Vianney 21. November 2013 

Ich fass es doch nicht...

Was muss denn bitte im Kopf von S.E. Zollitsch vorgehen, was er gerade betreibt ist Kirchenspaltung!
Eigentlich müsste er nach so einer Antwort seiner Pflichten als Administrator enthoben werden, dennn die Aufgabe eines Administrators besteht darin, den Betrieb in der Diözese aufrecht zu erhalten und nicht darin, sich von der Mutter Kirche abzuspalten.

Ach, wie sehr bete ich um ein klares, deutliches Wort unseres Hl. Vaters zu dieser Sache..


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 Suarez 21. November 2013 

Die Kirchensteuer muss weg

Nur dann hört das auf mit diesem subversiven Kirchenkampf "progressiver" Bistümer, wie Limburg, Trier und Freiburg, um nur einige zu nennen.

Wo keine Pfründe mehr zu verteilen sind, erlahmt der Elan der progressiven Kirchenkräfte schnell.


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 Quirinusdecem 21. November 2013 
 

Vernunft und Glaube trennen sich....

"...dass es in keiner Weise darum gehe, die Unauflöslichkeit der Ehe zu relativieren oder infrage zu stellen."
Das wird aber gleichzeitig durch die Vorgehensweise der Handreichung getan. Das ist wie: Du musst bei Rot halten, aber wenn du durchfährst wird schon ein Grund vorliegen und alles ist gut. Warum sollte ich mir dann die Mühe machen bei Rot zu halten? Durch diesen Widerspruch wird die Lehre der Kirche (denn es werden hierdurch alle Gebote letztlich fallen) unlogisch und damit unvernünftig. Sie begibt sich damit auf ein Niveau der Sonnenanbeterei und Wotankultes, auch alles totaler Quatsch. Ein halbwegs gebildter und intelligenter Mensch kann mit derlei Wirrwarr nichts anfangen und wird seine Konsequenzen ziehen.


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 Hedwig v. Beverfoerde 21. November 2013 

@ AlbinoL

Woraus schließen Sie, daß der Papst in dieselbe Richtung geht wie Freiburg?


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 Antas 21. November 2013 
 

Hilfe

Hi, hab die ganze Debatte um die Handreichung nicht mitbekommen. Kann mir jemand von euch kurz erklären worum es geht?

Vielen Dank!


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 AlbinoL 21. November 2013 

Es sieht ja so aus als würde der Papst in die gleiche Richtung wirken

und im persönlichen Gespräch mit Zollitsch scheint der Papst nichts angemahnt zu haben sonst würde er sich das nicht trauen. inklusive Marx
deswegen muss sich Müller wirklich fragen ob er nicht zurücktritt


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 borromeo 21. November 2013 

Dieser offene Affront gegen Rom

ist aus der "Anti-Rom-Sicht" der Freiburger vielleicht konsequent, aber für einen röm.-kath. Gläubigen schier unerträglich. Zudem ist EB Zollitsch ja lediglich noch Apost. Administrator der Erzdiözese und damit Übergangsverwalter mit eingeschränkten Befugnissen.

Vielleicht hat das aber auch sein Gutes. In Rom sieht man vermutlich derzeit, im Vorfeld einer Neubesetzung des bischöflichen Stuhls, sehr genau nach Freiburg. Ich bitte und bete darum, daß Freiburg einen Erzbischof erhält, der die Erzdiözese wieder zurück auf den römisch-katholischen Weg führt. Das wird zwar, vergleichbar mit Limburg, nicht einfach sein, da bis in die Pfarreien hinein seit vielen Jahren die "Anti-Rom-Haltung" bei nicht wenigen Priestern, Mitarbeitern und Laien manifestiert ist. Aber Hoffnung zeichnet uns Christen und gerade auch uns Katholiken aus und mit Gottes Hilfe ist eine Wende zum Guten immer möglich.


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 Siri 21. November 2013 
 

@kliaterschüler

Ihr Wunsch ist doch nicht menschlicher, sondern unbarmherziger. Wer in schwerer Sünde verharrend kommunizierr, der isst sich das Gericht. Wollen Sie das verantworten?


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 Marienzweig 21. November 2013 

@Victor

Für Ihren Vorschlag ...
"Und danach steht der Heirat der Zollitsch/Ackermann- Kirche mit den Protestanten nichts mehr im Wege." ...
würde ich den 500. Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 vorschlagen.
Passt doch prima, oder?
Dass dummerweise gleichzeitig auch der 100. Jahrestag der Erscheinung Mariens in Fatima ist, bräuchte die "Hochzeitsfeierlichkeiten" nicht allzusehr beeinträchtigen.


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 ctadna 21. November 2013 
 

Lieber @Klosterschüler85,

wenn eine Ehe nicht gültig ist, kann sie annuliert werden. Ansonsten ist sie unauflöslich. Da gibt es einen Unterschied.
Ich gebe zu, man kann auf dem Glatteis, auf das uns der Zeitgeist führt, sehr schnell ausrutschen. Ich blicke in solchen Fällen immer auf das Kreuz. Dann wird mir klarer, was mit der Nachfolge Christi in Einklang zu bringen ist und was nicht.
Die Basis heißt übrigens nicht "Macht", sondern "Vollmacht".
Und ich hänge mein Fähnchen auch nicht in den Wind. Das wird auch nicht notwendig sein. Das war es noch nie.


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 Dottrina 21. November 2013 
 

Lieber @flimnap,

hervorragende Idee: "Imkamp for Archbishop"! - Jedenfalls zeigt dies wieder einmal die Uneinsichtigkeit des deutschen bischöflichen Klerus (wie immer, Ausnahmen ausgenommen!), die unbeirrt ihren Anti-Rom-Kurs fortfahren. Das ist eklatanter Ungehorsam gegen den Papst!!!! Als romtreue Katholikin leide ich unter solchen Hirten.


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 ctadna 21. November 2013 
 

Nach dem Knall ist vor dem Knall!

"Aufräumen nach dem Knall" hieß es ja im Haus am Dom zu Frankfurt.

Es zeichnet sich immer mehr ab, dass uns der eigentliche "Knall" - und zwar über das Bistum Limburg hinaus - noch bevorsteht. Eventuell, wenn Bischof Franz-Peter doch bei uns in Limburg bleiben sollte.

Von den Schismatikern kommen noch mehr Signale: "Ausschreitungen" wurden für diesen Fall ja schon angekündigt.

Früher hatten die Schismatiker noch ehrenwertere Gründe für Ihre Schismen oder haben zumindest versucht, sie theologisch zu begründen. Aber so ändern sich die Zeiten...


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 thomasunglaublich 21. November 2013 
 

Unerträglich!

Ich kann diesen Kirchenspalter nicht mehr mit meiner Kirchensteuer unterstützen.


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 HX7 21. November 2013 
 

Trennung

Möglicherweise ist eine Trennung von Rom eine Alternative. Die übrigen romtreuen Chrisen haben Klarheit und die übrigen können tun und lassen was sie möchten. Viele Diskussionen blieben erspart, weil es ein anderer Verein ist. Zollitsch könnte ja zu den Altkatholiken oder Protsestanten gehen. Ganz erhlich: Warum wird nicht mit offenen Karten gespielt. Und warum hängt Rom an der deutschen Kirche?


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 Klosterschüler85 21. November 2013 
 

Eher errträglich, würde ich sagen.

Ist jemand kirchenfern, weil er sich hat scheiden lassen (müssen)und leider erst später einen Partner fand, der seine Werte wirklich teilt? Nein, er wird ohne "Handreichung" gerichtet auf Basis eines einzigen Umstands: Macht.- Diejenigen, die "Glaubenswahrheiten in Frage" gestellt sehen, sind am Ende diejenigen, die nach gegenteiliger Order de Mufti begeistert das Fähnchen in den Wind hängen. Denen rufe ich zu: Haben Sie ein wenig mehr Mut und machen Sie die Kirche im Rahmen Ihrer Möglichkeiten menschlicher.


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 Victor 21. November 2013 
 

Scheidung

Dann ist ja alles gesagt, und "der Ball" liegt wieder in Rom.
Eine deutlichere Abfuhr für die Lehre der Kirche in dieser Angelegenheit (und sicherlich nicht allein in dieser)kanns nicht mehr geben.
Der Riß ist da. Wann folgt die Scheidung?
Und danach steht der Heirat der Zollitsch/Ackermann- Kirche mit den Protestanten nichts mehr im Wege.


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 Aegidius 21. November 2013 
 

Unerträglicher Typ

Der Hl. Vater, der Papa emeritus, EB Müller, EB Gänswein werden genau hinschauen, die Bischofssynode wird die deutschen Betonköpfe vom Felsen Petri zu unterscheiden wissen, und es wird bei den deutschen Kryptoschismatikern noch Heulen und Zähneknirschen geben.
Es ist wieder interessant, katholisch zu sein!


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 nemrod 21. November 2013 
 

wird eigentlich wirklich etwas anders vom Freiburger Klüngel erwartet? Das Hauptcredo dieser Fehlbesetzung auf dem erzbischöflichen Stul ist der Kampf gegen Rom und das Kriechen vor dem Zeitgeist. Dese Gestalten lassen mich eine Abschaffung der Kirchensteuer und sonstiger staatlichen Zuwendung immer vehementer befürworten.


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 girsberg74 21. November 2013 
 

Das ist der "casus belli"


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 flimnap 21. November 2013 
 

Das Amt "Bischof Müllers" sollte abgeschafft werden ...

denn es ist offensichtlich überflüssig.

Eine arme Kirche kann sich einen solchen Wasserkopf nicht leisten.

Oder man setzt Prälat Imkamp auf Zollitschs Stuhl. Das ginge auch.


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 st.georg 21. November 2013 
 

unerträglicher stil

"... ‚theologisch und pastoral verantwortbare Wege zu entwickeln‘...“ und demnächst neudeutsch dann " ...den glauben fortzuentwickeln..." heißt auf gut deutsch: glaubenswahrheiten der hl. kirche in frage stellen...


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