Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  8. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Kirchenrechtler gegen "Quasi-Exkommunikation" beim Kirchenaustritt

28. Oktober 2013 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kirchenrechtler Georg Bier hat angesichts der Vorfälle im Bistum Limburg an die deutschen katholischen Bischöfe appelliert, ihre Position zum Kirchenaustritt zu überdenken.


Köln (kath.net) Der Kirchenrechtler Georg Bier hat angesichts der Vorfälle im Bistum Limburg an die deutschen katholischen Bischöfe appelliert, ihre Position zum Kirchenaustritt zu überdenken. Glaubenstreue Katholiken, die aus Protest aus der Kirche austreten und ihre Kirchensteuer in zweckgebundene Spenden umwandeln wollten, treffe die "Quasi-Exkommunikation", rügte der Freiburger Professor in einem Gastbeitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger". "Ein Bischof, dem nach Ansicht vieler eklatantes Fehlverhalten vorzuwerfen ist, wird scheinbar nicht sanktioniert. Bestraft aber werden Gläubige, die das Vertrauen verlieren", meinte der Kirchenrechtler mit Blick auf den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. "Ist es Gläubigen zu verdenken, dass sie dies heute als zynisch empfinden?"

Foto Prof. Bier: (c) Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 friederschaefer 29. Oktober 2013 
 

Unabhängig von seiner fragwürdigen Stellungnahme

zur Limburger Aufregung, hat Hr. Bier alles Recht der Welt, sich gegen die faktische Exkommunikation der Katholiken auszusprechen, die sich beim Einwohnermeldeamt von der Körperschaft des öffentl. Recht "Kath. Kirche" abmelden. Auch vatikanische Behörden haben dies schon u.a. 2002 bemängelt, nicht zuletzt weil dies so nur in Deutschland praktiziert wird. Dieser Skandal wird nicht besser durch die Rechtsprechung staatl. Gerichte, die von dt. Bischöfen bemüht wurden. Im Gegenteil. Was der Vatikan und Papst in Bezug darauf und die Kirchensteuer sagen, ist den deutschen Bischöfen doch völlig gleichgültig. Leider ist das ein Zeugnis gegen den Glauben!!! Limburg ist da nur ein kleiner Anlass. Beweis: die Aussage von Zollitsch am Tag nach der Freiburger Rede Benedikts, dass der Papst sicher nicht die Kirchensteuer gemeint habe. Dieses Gegenzeugnis des Sprechers unserer Bischofskonferenz macht mich wütend. Und das niemand (?) widerspricht.


1

0
 
 Waldhof 29. Oktober 2013 
 

Vorverurteilung

Kirchenrechtleier Beier geht noch immer von der Vorverurteilung des rechtmäßigen Limburger Bischofs aus. Im Übrigen ist das Fehlverhalten eines Bischofs kein Austrittsgrund. Es ist schon ungeheuerlich, wie sich Laien Urteile über Bischöfe anmaßen auf Grund von Mediengeplapper.


2

0
 
 RAP 28. Oktober 2013 
 

ungehorsame Bischöfe

Das Dekret der deutschen Bischöfe zur Bestrafung der (angeblich) aus der Kirche ausgetretenen widerspricht dem Schreiben des Päpstlichen Rates zur Interpretation von Gesetzestexten: Danach ist ein bloßer Austritt aus der Körperschaft des öffentlichen Rechts kirchlich nicht gültig. Zur kirchlichen Gültigkeit eines Austritts gehört entweder der Glaubensabfall, das Leugnen einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten oder der Wille, sich von der kirchlichen Hierarchie zu trennen. Liegt nichts davon vor, ist der Austritt kirchlich ungültig. Der mangelnde Gehorsam der deutschen Bischöfe gegenüber Rom (schon mehrfach zu Tage getreten u.a. bei Weltbild, bei der Frage der Übersetzung des pro multis etc.) hat zu einer falschen bzw. fehlenden Umsetzung dieses Briefes der römischen Behörde geführt. Tja, mit solchen Vorbildern des Ungehorsams braucht man sich über kirchliche Krisen nicht wundern.


5

0
 
 Friedlon 28. Oktober 2013 
 

Fakultätsfinanzierung

Hoffentlich wird die Freiburger Theologische Fakultät nicht durch Kirchensteuermittel unterstützt, sonst gäbe es noch weitere Austrittsgründe.

Übrigens ist "die Brocken hinschmeißen" eine -- mitteltolle Form des Protests, jedenfalls für "glaubentreue" ""Katholiken"".


2

0
 
 Thomas59 28. Oktober 2013 
 

Sakramente und Kirchensteuer

Sollte es einen Zusammenhang zwischen der Kirchensteuer und den Sakramenten geben, müssen wir dringenst alle Christen dieser welt, die nicht in einem Kirchensteuersystem leben aufklären, deren Seelenheil ist doch ganz massiv bedroht.


7

0
 
 quovadis 28. Oktober 2013 
 

Diese Ansicht von Georg Bier

ist mittlerweile schon veraltet. Noch progressivere Kirchenrechtler forden zur Zeit für die Ausgetretenen schon die Heiligsprechung. Bier ist zu konservativ.(Ironie wieder ausgeschaltet.)


4

0
 
 rosmargareta 28. Oktober 2013 
 

Weswegen bin ich in der Kirche?

Ich bin wegen Gott in der Kirche. Ich gehe seinetwegen zur Messe. Keineswegs wegen eines Bischofs oder Priesters. Ich bin Christ weil ich die Gebote Gottes achte und wenn möglich danach lebe und so für meine Mitmenschen und der Kirche dienlich bin.
"Du sollst den Herrn deinen Gott lieben aus ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft- Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst. (Mk 12,29-32)"
All die Pharisäer, die ihn verurteilen unddie behaupten, wegen der Taten des Bischofs aus der Kirche auszutreten, waren und sind nur dem Namen nach katholisch.
Lasset uns beten für alle.


5

0
 
 girsberg74 28. Oktober 2013 
 

Je nach Geschäftslage oder Machtverhältnissen?

Der Vorstoß für Katholiken speziell in der Diözese Limburg, die wegen TVE austreten wollen, hat auch sein Gutes für all diejenigen, die in anderen Diözesen wegen Veruntreuung des Glaubens austreten wollen.

Oder ist mit @ Poldi zu befürchteten, dass unterschieden würde „Austritt wegen TVB gut, wegen EBZ schlecht“?


6

0
 
 Poldi 28. Oktober 2013 
 

Verständnis für die Gläubigen nur selektiv

Aber dann wird man noch die Gesinnungsprüfung vor dem Kirchenaustritt einführen müssen:

a.) Trete ich wegen dem Bischof von Limburg aus, konform mit der medialen öffentlichen Meinung - dann bin ich ein Guter und werde nicht exkommuniziert.

b.) Trete ich allerdings aus, weil ich meine Kirchensteuer nicht für glaubensfeindlich Aktionen verwendet sehen möchte, die aber von der Chefetage getragen werden - dann trifft mich die volle Härte.

Manche haben nur ein sehr selektives Verständnis für die unterschiedlichen Positionen der Gläubigen - auch das lernt man aus Limburg.


12

0
 
 jadwiga 28. Oktober 2013 

Nur EIN Bischof?

Ein Baum, der schlechte Früchte trägt, sollte nicht lieber beseitigt werden?

Das Problem liegt daran, dass dieser Baum in einer Symbiose mit den anderen Bäumen lebt. Schneiden wir ihn weg, kann es zu einem Dominoeffekt kommen.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchenrecht

  1. Nicht ein Jota über die klassische Lehre
  2. "Viele Bischöfe haben nicht genügend Kenntnis des Kirchenrechts"
  3. Papst beruft Kirchenrechtler in Kardinalsrat
  4. Papst: Kirchenrecht kann Erbe des Zweiten Vatikanums fördern
  5. Der Reformdruck auf die Synode wächst
  6. Vatikan: Bischöfe kennen Kirchenrecht zu wenig
  7. Freiburger Handreichungen nicht rechtswirksam
  8. Gleichwertigkeit von Kirchen- und weltlichem Gericht?
  9. Die lex agendi spiegelt die lex credendi wider
  10. Kirchenrechtler Müller: Aufruf zum Ungehorsam erfüllt Straftatbestand








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  4. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  5. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  6. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  7. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  8. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  9. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  10. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz