SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Écône, zum Zweiten
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
- Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
| 
Europas Bischöfe befassen sich mit Antidiskriminierungsgesetz5. Oktober 2013 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Antidiskriminierungsgesetze sind nicht immer mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit oder mit anderen Grundrechten vereinbar
Bratislava (kath.net/KNA) Die Ausweitung von Antidiskriminierungsgesetzen in alle Bereiche des Dienstleistungssektors sind ein Thema bei der derzeit tagenden Vollversammlung des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gewesen. Solche Gesetze seien nicht immer mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit oder mit anderen Grundrechten vereinbar, betonte der Wiener Historiker und Mitarbeiter der christlichen Lobbyorganisation «Observatory on intolerance and discrimination against Christians in Europe», Martin Kugler, am Freitag in Bratislava. Kugler verwies auf den Fall eines österreichischen Bischofs, der eine Sekretärin einstellen wollte. Ihm sei gesagt worden, er dürfe diese Stelle einer Kopftuch tragenden Muslimin nicht verweigern. 
Solche Gesetze kämen durch Pressure Groups wie radikale Feministinnen, Homosexuellen-Gruppierungen oder Säkularisten auf den Weg, erklärte der Historiker. Für radikale Feministinnen sei eine tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen erst dann gegeben, wenn Möglichkeiten zu Abtreibung, Verhütung und Biotechnologie breit angeboten und Gewissensvorbehalte für Ärzte und Pflegepersonal ausgeschlossen seien. Homosexuellen-Bewegungen wollten zur Erreichung völliger Gleichbehandlung die Erlaubnis zu Eheschließung sowie volles Adoptionsrecht erreichen, führte Kugler aus. Dies erfordere, dass Kirche und Gläubige über moralische Aspekte schwiegen, dass die Kirchen keine Sonderrechte als Arbeitgeber hätten und dass sich Standesämter oder -beamte der Durchführung gleichgeschlechtlicher Hochzeiten nicht entziehen könnten. Radikale Säkularisten versuchen nach Worten Kuglers, religiöse Standpunkte aus dem öffentlichen Leben auszuschließen und die Finanzierung religiöser Einrichtungen mit öffentlichen Mitteln zu unterbinden. Sie richteten sich gegen religiöse Kleidung und das Kruzifix in der Öffentlichkeit. Auch richteten sie sich gegen die Übernahme politischer Ämter durch dezidierte Christen. Gemeinsam sei diesen unabhängig voneinander agierenden Gruppen, «im Namen der Toleranz intolerant zu agieren», betonte Kugler. Die Kirche sei «eines ihrer größten Hindernisse». Sie müsse in dieser Situation besser kommunizieren, dass der Glaube nicht nur etwas Privates sei. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 7. Oktober 2013 | | | | Tolerant kann man nur abweichenden Meinungen gegenüber sein Das, was gewisse Lobbygruppen erreichen wollen (und teils schon erreicht haben), nämlich uns per Gesetz zu verbieten, überhaupt eine andere Meinung als sie haben zu dürfen, ist schlicht eine (Meinungs-) Diktatur und hat überhaupt nichts mehr mit dem ursprünglichen Toleranzbegriff zu tun. Ich hoffe, daß die Zeit des "Appeasements" von Seiten der Kirche (besonders hierzulande) damit so langsam zu Ende geht und die eigenen Bastionen nicht mehr von innen heraus geschliffen werden, nur um mit allen 'lieb Kind' zu sein. Immerhin zeigt so mancher der früheren Schulterklopfer inzwischen ganz offen die Folterwerkzeuge der neuen unheiligen Inquisition der Dekadenz... |  1
| | | | | JaCDesigns1 5. Oktober 2013 | | | | Ach wir haben eine Lobby Wusst ich nicht.
Aber die Worte Kuglers sprechen mir aus der Seele. |  4
| | | | | 5. Oktober 2013 | | | | Kirchengesetz Ist das Antidiskriminierungesetz eigentlich ein Kirchengesetz? Und Satndesbeamte, Herr Kugler, haben sich an die Gesetze ihres Landes zu halten |  1
| | | | | idefix_DEL 5. Oktober 2013 | | | | Da muss man aber schon differenzieren! Dass die Kirchen wie jeder andere private Arbeitgeber einstellen können soll, wen sie wollen,, ist das Eine (dafür wäre es aber günstig, auf den Status als öffentlich-rechtliche Körperschaft zu "verzichten").
Aber dass sich ein Beamter (also auch ein Standesbeamter) diejenigen Gesetze aussuchen kann, die er zu vollziehen gedenkt, das kann nicht sein. Da kann der Staat zusperren. Mit gutem Grund darf daher ein Beamter in Österreich nicht einmal die Vollziehung verfassungswidriger Gesetze verweigern; ich kenne auch keinen anderen Staat, bei dem dies möglich ist. |  3
| | | | | Wiederkunft 5. Oktober 2013 | | | | Na endlich Na endlich erwacht man aus dem EU- Dornröschenschlaf! |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuDiskriminierung von- BBC diskriminiert katholischen Abgeordneten
- Sängerin Rihanna als weiblicher Papst - Met-Gala in der Kritik
- OIDAC-Bericht: "Höfliche Form" der Diskriminierung von Christen
- Öst. Medien verunglimpfen Gudrun Kugler als 'katholische Hardlinerin'
- Kanada: Keine Förderung für Ferialjobs bei Kirchen, Lebensschützern
- Großbritannien: Wenn die hl. Drei Könige eine Bratwurst anbeten
- Kanada: Diskriminierung von Christen bei der Adoption
- Nach Anschlag auf FTH Gießen: Linkes Bekennerschreiben aufgetaucht
- Die Intoleranz europäischer Antidiskriminierung
- 2014 gab es 150 Übergriffe gegen Christen in Europa
| 





Top-15meist-gelesen- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- Écône, zum Zweiten
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
- Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
- Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
- Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
- Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"
|