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'Pater Brown'-Autor Chesterton soll selig gesprochen werden

20. September 2013 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Bischof Peter Doyle (69) beauftragte den Priester John Udris mit der Vorbereitung eines offiziellen kirchenamtlichen Verfahrens : Für Hinweise auf Wunder hat das Bistum die E-Mail-Adresse [email protected] eingerichtet


Northampton (kath.net/KNA) Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), Autor und Schöpfer der Krimifigur Pater Brown, soll nach dem Willen des englischen Bistums Northampton seliggesprochen werden. Bischof Peter Doyle (69) beauftragte den Priester John Udris mit der Vorbereitung eines offiziellen kirchenamtlichen Verfahrens, wie das Bistum am Donnerstag mitteilte. Udris, geistlicher Leiter am diözesanen Priesterseminar von Oscott, soll Fakten zum Leben und zur Verehrung Chestertons einschließlich möglicher Wunder sammeln. Für entsprechende Hinweise richtete das Bistum die E-Mail-Adresse [email protected] ein.


Mit der Untersuchung antworte Bischof Doyle laut eigenem Bekunden auf «zahlreiche Anfragen von Personen aus Großbritannien und vor allem den USA» nach der Möglichkeit eines Seligsprechungsverfahrens für Chesterton. Der christliche Schriftsteller lebte in Beaconsfield, das zur Diözese Northampton gehört.

Käme es zu einem Verfahren zur Seligsprechung, würde dies zunächst auf Bistumsebene und dann in Rom geführt. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Prozess wären neben einer vorbildlichen christlichen Lebensführung und der Verehrung durch Gläubige auch der Nachweis eines Wunders, das auf Fürsprache Chestertons gewirkt wurde. Die letzte Entscheidung über die Seligsprechung liegt beim Papst.



(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Gandalf 22. September 2013 

kath.net-Reise

Die wird es natürlich geben!!!


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 Ester 22. September 2013 
 

Gertrud von LeFort

und Reinhold Schneider, sowie ganze besonders Romano Guradini wären endlich mal Selige, von denen man auch schon mal was gehört hat.
Das trifft auch besonders auf Chesterton zu, ja und gerade auch die amerikanische Chesterton Gesellschaft ist da ganz rührig, während man in D, die Übersetzung, z.B von Orthodoxie dem Anarchisten Enzensberger überlassen hat.
Aber Chesterton ist halt katholisch und legt in unnachahmlicher Weise den Finger auf die Ursachen der Krise, das passt halt nicht ins (verkehrt verstandene) Aggiornamento.
In letzter Zeit hat sich der Verlag nova et vetera jedoch Chestertons angenommen, sehr löblich!
Ein letzter Punkt, sollte Chesterton wirklich selig gesprochen werden, bitte eine kath.net Leserreise organisieren!


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 Chris2 21. September 2013 
 

@Redaktion

Bitte, bitte nicht den Deform-Unsinn des "seligen Sprechens" (in der Überschrift statt "seligsprechen") übernehmen. Das klingt einfach zu sehr nach Weinseligkeit oder nem Joint...


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 Adson_von_Melk 21. September 2013 

St. Gertrud, die Starke?

Warum nicht - allein schon ihre unglaublich starken "Hymnen an die Kirche" wären ein Anstoss dazu. Eine ähnlich bildgewaltige Sprache habe ich sonst nur noch bei Rilke gefunden.

(Und hat nicht Hermann Hesse sie für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen?)

Ich bin nicht sicher, ob man Gertrud von LeFort seligsprechen soll oder kann. Aber ich bin ganz sicher, dass man sie wieder mehr lesen soll!


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 QuintusNSachs 21. September 2013 
 

Also bald Sankt Gilbert?

In vielen Ländern wird Chesterton auf Händen getragen. In England gibt es eine starke Society, in den Niederlanden hat Anton de Wit mehrere Bücher über ihn geschrieben, in den VS hat z.B. CatholicAnswers.com mehrere Sendungen über ihn als MP3. Vor einigen Monaten habe ich irgendwo eine Webseite (librivoxpunktorg) gefunden wo man Hörbücher hören, runterladen, hochladen kann. Hauptsache altes Buch, toter Autor. Jetzt habe ich Dutzende Stunden Chesterton für ins Auto! Alles Public Domain.
Und wann beauftragt ein deutscher Bischof einen Priester wegen der Seligsprechung von Gertrud von LeFort? Oder wird das Volk von Dichter und Denker nur noch schlichter und kränker?


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