Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Oberösterreich: Gedenken an Erzherzog Maximilian Joseph

23. Mai 2013 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der reichste Habsburger seiner Zeit prägte durch seine unzähligen Stiftungen und Schenkungen im 19. Jahrhundert das religiöse, soziale und gesellschaftliche Leben - Symposium, Ausstellung und Festgottesdienst in Linz zum 150. Todestag


Linz (kath.net/KAP) Vor 150 Jahren starb Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este (1782-1863). Er prägte durch sein Engagement das gesellschaftlich-soziale und religiöse Leben in Oberösterreich. Die Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, der Deutsche Orden und das Land Oberösterreich nehmen den 150. Todestag des Erzherzogs zum Anlass, in einem ausführlichen Programm von 23. bis 26. Mai die Bedeutung des Erzherzogs zu beleuchten. Zugleich feiert der Deutsche Orden auch sein 300-jähriges Bestehen in Linz.

Erzherzog Maximilian Joseph gründete Schulen, Hospize und Häuser der Armenfürsorge. In Linz ist er für die Errichtung der Wehrtürme bekannt. Ab 1835 war er Hochmeister des Deutschen Ordens. Er förderte in vielfältiger Weise das religiöse Leben in Oberösterreich und unterstützte u.a. auch andere Ordensgemeinschaften wie die Jesuiten und Redemptoristen. Das Grab des Erzherzogs befindet sich am Friedhof in Altmünster.


Am Donnerstag, 23. Mai, wird um 18 Uhr die Ausstellung "Maximilian Joseph von Österreich-Este. Erzherzog - Festungsplaner - Hochmeister" im Stadtmuseum Leonding eröffnet. Für den Freitag ist ab 10 Uhr ein Symposion über den Erzherzog an der Katholisch-Theologische Privatuniversität (Bethlehemstr. 20) anberaumt.

Am Samstag, 25. Mai, lädt das Linzer Priesterseminar (Harrachstraße 7) gemeinsam mit dem Deutschen Orden ab 9.30 Uhr zu einer Festveranstaltung. Am Sonntag, 26. Mai, stehen Bischof Ludwig Schwarz und der Hochmeister des Deutschen Ordens, Bruno Platter, um 10 Uhr einer Festmesse im Linzer Mariendom vor. Der Domchor singt die e-Moll-Messe von Anton Bruckner.

Förderer des religiösen Lebens

Maximilian Joseph, ein Enkel von Kaiserin Maria Theresias, wurde 1782 in Mailand geboren. Aufgrund der Napoleonischen Kriege kam er nach Wiener Neustadt, absolvierte die Militärakademie und machte im kaiserlichen Heer Karriere. Der Erzherzog, der auch in Architektur ausgebildet war, entwarf Befestigungssysteme für das gesamte Reich. In Linz erprobte er mit dem Bau von 32 Türmen, von denen einige noch erhalten sind, seine Ideen.

1801 nahm ihn sein Onkel Franz, Kölner Kurfürst sowie Hoch- und Deutschmeister, in den Deutschen Orden auf und setzte ihn als Erben ein. Mit einem Schlag war Maximilian Joseph der reichste Habsburger seiner Zeit. Als Ordensmann lebte der Erzherzog aber selbst sehr einfach, sein Vermögen verwendete er, um Ordensgemeinschaften zu fördern, die allesamt im 19. Jahrhundert einen enormen Aufbruch erlebten.

Maximilian Joseph errichtete unzählige Stiftungen und übergab Schenkungen, um soziale Einrichtungen und Institutionen erstehen zu lassen und zu fördern, wie z.B. die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern in Wien und Linz; ebenso Schulen, wie jene am Freinberg/Linz (Aloisianum), wohin er die Jesuiten holte, aber auch die Hartmannschwestern, die Redemptoristinnen und die Vöcklabrucker Schulschwestern, die Karmelitinnen in Gmunden sowie die Borromäerinnen in Altmünster/Ebenzweier.

Ein besonderes Anliegen waren ihm die Mädchen und ihre Schulbildung, daher auch die Einrichtung von vielen Mädchenschulen, die er den weiblichen Ordensgemeinschaften anvertraute. Den Redemptoristen schenkte er Schloss Puchheim, um ihre seelsorgerliche Tätigkeit in Oberösterreich zu gestalten.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto eines Gemäldes von Erzherzog Maximilian Joseph: © Wikipedia/Dralon/gemeinfrei


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Habsburg

  1. Papst würdigt bei Audienz für Haus Habsburg Kaiser Karl
  2. 'Das Buch über Karl von Habsburg liest sich spannend wie ein Krimi'
  3. Der Kaiser und die Religion
  4. Eine Reliquie des seligen Kaisers Karl I. ist nun in Ägypten
  5. Vor 100 Jahren wurde Otto Habsburg geboren
  6. Zum 100. Geburtstag Otto von Habsburgs
  7. Bischof Küng: Otto von Habsburg 'Gigant im Nebel unserer Zeit'
  8. Otto von Habsburg – Die Jahrhundertbiographie
  9. Otto von Habsburg – Sein Abschied
  10. Madeira: Gedenkmesse zum 90. Todestag des seligen Kaisers Karl







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz