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Oberösterreich: Gedenken an Erzherzog Maximilian Joseph

23. Mai 2013 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Der reichste Habsburger seiner Zeit prägte durch seine unzähligen Stiftungen und Schenkungen im 19. Jahrhundert das religiöse, soziale und gesellschaftliche Leben - Symposium, Ausstellung und Festgottesdienst in Linz zum 150. Todestag


Linz (kath.net/KAP) Vor 150 Jahren starb Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este (1782-1863). Er prägte durch sein Engagement das gesellschaftlich-soziale und religiöse Leben in Oberösterreich. Die Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, der Deutsche Orden und das Land Oberösterreich nehmen den 150. Todestag des Erzherzogs zum Anlass, in einem ausführlichen Programm von 23. bis 26. Mai die Bedeutung des Erzherzogs zu beleuchten. Zugleich feiert der Deutsche Orden auch sein 300-jähriges Bestehen in Linz.

Erzherzog Maximilian Joseph gründete Schulen, Hospize und Häuser der Armenfürsorge. In Linz ist er für die Errichtung der Wehrtürme bekannt. Ab 1835 war er Hochmeister des Deutschen Ordens. Er förderte in vielfältiger Weise das religiöse Leben in Oberösterreich und unterstützte u.a. auch andere Ordensgemeinschaften wie die Jesuiten und Redemptoristen. Das Grab des Erzherzogs befindet sich am Friedhof in Altmünster.

Am Donnerstag, 23. Mai, wird um 18 Uhr die Ausstellung "Maximilian Joseph von Österreich-Este. Erzherzog - Festungsplaner - Hochmeister" im Stadtmuseum Leonding eröffnet. Für den Freitag ist ab 10 Uhr ein Symposion über den Erzherzog an der Katholisch-Theologische Privatuniversität (Bethlehemstr. 20) anberaumt.

Am Samstag, 25. Mai, lädt das Linzer Priesterseminar (Harrachstraße 7) gemeinsam mit dem Deutschen Orden ab 9.30 Uhr zu einer Festveranstaltung. Am Sonntag, 26. Mai, stehen Bischof Ludwig Schwarz und der Hochmeister des Deutschen Ordens, Bruno Platter, um 10 Uhr einer Festmesse im Linzer Mariendom vor. Der Domchor singt die e-Moll-Messe von Anton Bruckner.

Förderer des religiösen Lebens

Maximilian Joseph, ein Enkel von Kaiserin Maria Theresias, wurde 1782 in Mailand geboren. Aufgrund der Napoleonischen Kriege kam er nach Wiener Neustadt, absolvierte die Militärakademie und machte im kaiserlichen Heer Karriere. Der Erzherzog, der auch in Architektur ausgebildet war, entwarf Befestigungssysteme für das gesamte Reich. In Linz erprobte er mit dem Bau von 32 Türmen, von denen einige noch erhalten sind, seine Ideen.

1801 nahm ihn sein Onkel Franz, Kölner Kurfürst sowie Hoch- und Deutschmeister, in den Deutschen Orden auf und setzte ihn als Erben ein. Mit einem Schlag war Maximilian Joseph der reichste Habsburger seiner Zeit. Als Ordensmann lebte der Erzherzog aber selbst sehr einfach, sein Vermögen verwendete er, um Ordensgemeinschaften zu fördern, die allesamt im 19. Jahrhundert einen enormen Aufbruch erlebten.

Maximilian Joseph errichtete unzählige Stiftungen und übergab Schenkungen, um soziale Einrichtungen und Institutionen erstehen zu lassen und zu fördern, wie z.B. die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern in Wien und Linz; ebenso Schulen, wie jene am Freinberg/Linz (Aloisianum), wohin er die Jesuiten holte, aber auch die Hartmannschwestern, die Redemptoristinnen und die Vöcklabrucker Schulschwestern, die Karmelitinnen in Gmunden sowie die Borromäerinnen in Altmünster/Ebenzweier.

Ein besonderes Anliegen waren ihm die Mädchen und ihre Schulbildung, daher auch die Einrichtung von vielen Mädchenschulen, die er den weiblichen Ordensgemeinschaften anvertraute. Den Redemptoristen schenkte er Schloss Puchheim, um ihre seelsorgerliche Tätigkeit in Oberösterreich zu gestalten.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto eines Gemäldes von Erzherzog Maximilian Joseph: © Wikipedia/Dralon/gemeinfrei


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Lesermeinungen

 Marcus 23. Mai 2013 
 

Äußerst positiv, daß über das Wirken des Erzherzogs ausführlicher berichtet wird.

Das Haus Habsburg hat ja heute keine gute Presse.

Wenn Thron und Altar nicht zusammengehören, wird der Altar eben von den Kirchenfeinden unterdrückt, wie wir sehen.


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