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Erzbischof Schick fordert finanzielle Entlastung für Familien28. Dezember 2012 in Familie, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bamberger Erzbischof Ludwig Schick fordert niedrigeren Steuersatz für Kinderkleidung und Kita-Essen statt für Hundefutter und Hotelübernachtung
Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (im Foto mit Kindern) hat die derzeit geltenden Mehrwertsteuersätze als sozial unausgewogen kritisiert. Es darf nicht sein, dass Hundefutter oder eine Hotelübernachtung nur mit sieben Prozent besteuert wird, dagegen Kinderkleidung und Windeln mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belastet werden. Familien leisten einen unverzichtbaren Dienst für unsere Zukunft und sind eine wichtige Stütze der Gesellschaft, stellte der Bamberger Erzbischof im Hinblick auf das Fest der Heiligen Familie am kommenden Sonntag fest. Es sei daher höchst verwunderlich, dass der Staat gerade bei Artikeln, die für Familien unverzichtbar seien, den höheren Steuersatz von 19 Prozent verlange. 
Erzbischof Schick verwies auf Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen. Danach könnten Eltern bei der Erstausstattung für ein Neugeborenes bis zu 200 Euro sparen, wenn der niedrigere Mehrwertsteuersatz verlangt würde. Beim Schuleintritt eines Kindes könnten 40 Euro gespart werden und für Bekleidung und Schuhe jährlich bis zu 60 Euro. Hier kann der Staat ein Zeichen setzen und Familien finanziell entlasten. Besonders für kinderreiche Familien würden diese Einsparungen ein Vermögen bedeuten. In anderen europäischen Staaten sei es durchaus üblich, dass Eltern für Kinderartikel einen geringeren Steuersatz bezahlen müssten. Die Bundesregierung könnte im Einklang mit europäischem Recht die Mehrwertsteuer für Kinderautositze, Kinderkleidung und Kindermöbel, Schul- und Kitaessen problemlos reduzieren. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft, stellte Erzbischof Schick fest. Es ist deshalb mehr als wünschenswert, dass die Politik hier tätig werde, um Deutschland kinder- und familienfreundlicher zu machen. Foto Erzbischof Schick mit Kindern: (c) Erzbistum Bamberg
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Lesermeinungen| | 31. Dezember 2012 | | | | Sie tragen den Wert in sich @Marienzweig: Danke für Ihre tröstlichen Worte. Ja ich weiß das. Es ist auch ein schwacher Trost, dass es Mllionen anderer genauso ergeht. |  0
| | | | | 31. Dezember 2012 | | | | Sie tragen den Wert in sich!!! @DasUrmel
Ich kann Sie sehr gut verstehen, doch es ist sehr wichtig ist, dass Sie Ihr Selbstwertgefühl nicht von Umständen abhängig machen, für die Sie nicht verantwortlich sind.
Die Wirtschaft bestimmt in einem Maße unsere Lebenswelt, wie wir uns das vor Jahrzehnten nicht hätten vorstellen können.
Sie bedient sich der Menschen wie Schachfiguren, je nach Bedarf und Profitinteressen.
Die Arbeiter und Angestellten haben zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitzustehen, darum auch die immer mehr geforderten Kitas.
Das ist die Wirklichkeit!
Sie sind ein von diesem Denken Betroffener und tragen nicht Schuld daran.
Vergessen Sie das bitte nie! |  1
| | | | | 30. Dezember 2012 | | | | Nicht nur eine christdemokratische Regierung sondern auch die Oppositionsparteien haben sich dem Ausverkauf unseres Landes und unserer Werte verschrieben. Unsere Familienfeindlichkeit, die man durchaus als Deutschenfeindlichkeit bezeichnen kann, treibt noch weitere seltsame Blüten. Millionfache, illegale Einwanderung in unsere Sozialsysteme, Rettung von Banken- und Pleitestaaten innerhalb und außerhalb der EU und dabei Billionenverschuldung des eigenen Landes und Volkes. Alte Menschen müssen ins Ausland \"verschoben\" werden, weil wir für ihre Sorge und Pflege nicht mehr aufkommen können oder wollen. Ich habe insgesamt fast 30 Jahre gearbeitet, davon 27 in Vollzeit, wurde unverschuldet arbeitslos und habe trotz aller Bemühungen keinen Arbeitsplatz mehr gefunden. Nach der Enteignung meiner Sozialversicherungsbeiträge sowie dem Aufbrauchen meiner Ersparnisse bin ich jetzt noch weniger Wer als ein Einwanderer, der sofort volle HARTZ-IV-Bezüge, erstklassige medizinische Versorgung, Wohnung, Heizung, Kleidung erhält. |  1
| | | | | 29. Dezember 2012 | | | | mit Blindheit geschlagen Die Wirtschaft, die Politik, die Gesellschaft (dazu gehören auch wir.), trifft Entscheidungen, von denen wir alle tief im Innersten wissen, dass sie grundfalsch sind und doch werden diese Vorhaben durchgezogen.
Später sind diese schädlichen Auswirkungen nicht mehr zu übersehen.
Ob es nun um ungerechte Steuersätze, Kitas, Abtreibung, Euthanasie, Suizidhilfe, geforderte Homo-Ehen, Genderproblematik, Meinungsfreiheit (aber nur in eine Richtung) geht - alle wissen um die damit verbundenen Probleme.
Es scheint, als wären wir alle mit Blindheit geschlagen und sehen mehr oder weniger ungerührt zu, wie unser Wertesystem zusammenbricht.
In dem Maße, wie Gott zurückgedrängt wird,
wachsen unsere Probleme.
Der Anstieg der psychischen Erkrankungen, auch schon bei Kindern, ist ein ernster Hinweis. |  2
| | | | | M.Schn-Fl 29. Dezember 2012 | | | | Kinder- und Familienfeindliche Politik! Eiegntlich hätte längst ein Aufschrei durch unser Deutschland gehen müssen angesichts der Tatsache, dass Hundefutter und Hotelübernachtungen mit 7% Mehrwertsteuer belegt werden, dagegen Windeln und Kinderkleidung mit 19%. Besonders empört ein solches Verhalten der Finanzpolitik, da wir eine \"christdemokratisch\" geführte Bundesregierung und einen Finanzminister der \"C\"-Partei haben.
Offensichtlich weiss die Mehrheit der Abgeordneten nicht, was die Kosten für heranwachsende Kinder ausmachen, da sie offensichtlich selbst keine haben oder aber ihre Geldbörse zu gut gefüllt ist.
Erzbischof Schick kann man nur danken für seinen Protest zu dieser Ungeheuerlichkeit, die einmal mehr die Kinder- und Fanilienfeindlichkeit unserer Politik unterstreicht.
Wo bleiben hier auf kath.net die empörten Kommentare? Bitte an die Abgeordneten schreiben! |  1
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