04 Dezember 2012, 15:55
Unglaubliche 'WDR-Entgleisung': 'Ich glaub frau kelle ist eine hexe!'
 
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Eine Journalistin lehnt in einer WDR-Diskussionssendung das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ab. Grund genug für einen WDR-Redakteur, die Wiedereinführung der Hexenverbrennung zu fordern. UPDATE: Nieschwietz entschuldigt sich auf fb

Köln (kath.net/jg)
Alex Nieschwietz, Redakteur beim WDR, möchte Birgit Kelle als Hexe verbrennen lassen. Kelle war Montag Abend Gast in der Diskussionssendung ,,hart aber fair" zum Thema ,,Papa, Papa, Kind: Homo-Ehe ohne Grenzen?" Sie hatte dort ein Adoptionsrecht für Homosexuelle abgelehnt und betont, wie wichtig es für die Entwicklung von Kindern sei, sowohl einen Vater als auch eine Mutter zu haben.

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Nach der Sendung sandte Nieschwietz, der für das WDR-Magazin 1Live arbeitet, von seinem Twitter-Account folgende Nachricht: ,,ich glaub frau kelle ist eine hexe! HEXE! VERBRENNEN! #hartaberfair" (s. Foto).

Birgit Kelle ist Journalistin und Mutter von vier Kindern. Sie ist Vorstandsmitglied der ,,New Women for Europe" (NWFE), eines Dachverbandes für Frauen- und Familienverbände in Europa. Die NWFE haben Beraterstatus am Europäischen Parlament.

UPDATE:
Alex Nieschwietz hat nach eigenen Angaben inzwischen seinen Tweet gelöscht und sich auf facebook auf Nachfrage von engagierten Christen für seine Aussagen entschuldigt.

Wörtlich schrieb er auf facebook: ,,ich kann ihren unmut nachvollziehen. ich habe die sendung gestern geguckt und konnte mit der meinung von frau kelle nichts anfangen. leider bin ich dann übertrieben über das ziel hinaus geschossen und habe mit dem von ihnen angesprochenen tweet zusammenhänge hergestellt, die ich so - nüchtern betrachtet - nie meinen würde. die ironie, die ich rüberbringen wollte, funktioniert in 140 zeichen nicht, das habe ich mittlerweile erkannt und den tweet gelöscht. kurz: ich würde mich einer diskussion mit frau kelle gern stellen, hexen-verbrennung halte ich dagegen für unentschuldbar und möchte bei ihnen und allen, die diesen zusammenhang gesehen haben um verzeihung bitten. postings, wie ihres, helfen mir aber auch aus dem tweet eine lehre für die zukunft zu ziehen: die ironie kommt nicht rüber, diesen tweet hätte ich nicht absetzen sollen - und das sind meine fehler.
ich hoffe sie sind mit dieser antwort einverstanden. glauben sie mir: ich bereue den tweet."


Screenshot der Entgleisung - Zur Dokumentation auf kathTube




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