Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  6. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  11. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  14. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  15. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“

Erzbischof: Attentat in Beirut führt zu noch mehr Angst

20. Oktober 2012 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Autobombe im Christenviertel von Beirut forderte am Freitag nach offiziellen Angaben 8 Tote und 78 Verletzte.


Beirut (www.kath.net/ KAP)
Nach dem Autobomben-Attentat in Beirut hat Erzbischof Paul Youssef Matar, der die wichtigste Diözese des Libanon leitet, vor einer grenzüberschreitenden Eskalation des Syrien-Konflikts gewarnt. "Wir bemühen uns, dass unser Land nicht in das hineingezogen wird, was in Syrien passiert. Aber es gibt Leute, die es in den Krieg treiben wollen", sagte der maronitische katholische Erzbischof von Beirut in einem Telefonat mit Radio Vatikan. Die Tat werde zu "noch mehr Terrorismus, noch mehr Angst" führen. Der Anschlag im christlichen Viertel Aschrafieh habe sich "eindeutig gegen Zivilisten" gerichtet.


Die Autobombe im Christenviertel von Beirut hatte am Freitag nach offiziellen Angaben 8 Tote und 78 Verletzte gefordert. Laut libanesischen Medien detonierte der Sprengsatz auf dem Sassin-Platz nahe dem Sitz der christlichen Partei "Kata'ib", die eine ablehnende Haltung gegenüber der Regierung von Basharal-Assad im benachbarten Syrien vertritt. Experten der libanesischen Armee gehen davon aus, dass in einem Auto etwa 30 Kilogramm TNT zur Explosion gebracht wurden.

Nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur NNA riefen die Krankenhäuser zu Blutspenden auf. Syriens Informationsminister Omranal-Zoubi verurteilte das Attentat laut der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA als "feigen terroristischen Akt".

In Berlin verurteilte Außenminister Guido Westerwelle den Anschlag "auf das Schärfste". Er appellierte an alle politischen Kräfte im Libanon, "kein zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen und die politische Lage stabil zu halten. Es wäre eine Tragödie für das ohnehin fragile Land und eine große Gefahr für die ganze Region, wenn es zu einem Übergreifen der schrecklichen Gewalt aus Syrien auf den Libanon oder andere Nachbarländer käme."

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.

Foto: © kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Vatikan-Medien: Pfarrer im Libanon von israelischen Bomben getötet
  2. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  3. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  6. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  7. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  8. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  9. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  10. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  8. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  9. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  10. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  11. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  12. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz