17 September 2012, 11:30
Neue Weltjugendtagshymne mit brasilianischem Flair
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Weltjugendtag'
„Morgenröte der Hoffnung“, so lautet der Titel der vor wenigen Tagen vorgestellten Hymne des Glaubensfestes, das die Jugend der Welt 2013 in Rio feiern wird - Der vollständige Liedtext in deutscher Übersetzung - Von Petra Lorleberg

Rio de Janeiro (kath.net/pl) Von der „Morgenröte der Hoffnung“ singt die Hymne des kommenden Weltjugendtags Rio 2013. Die neue Hymne wurde vor wenigen Tagen am Fest „Kreuzerhöhung“ in Rio de Janeiro vorgestellt und verbreitet sich aktuell über die gesamte Welt. Die Hymne ist für brasilianische Verhältnisse eher in ruhigerem Tempo, doch klingen lateinamerikanische Harmonie- und Rhythmuselemente an. Bisher ist die Hymne nur auf Portugiesisch veröffentlicht, an singbaren Übersetzungen in andere Sprachen wird derzeit gearbeitet.

Werbung
christenverfolgung


Die mit Spannung erwartete neue Weltjugendtagshymne wurde von einem Priester komponiert. José Cândido, Ortspfarrer der Pfarrei San Sebastián in Belo Horizonte, hatte seine Komposition ursprünglich „Kreuz der Hoffnung“ betitelt. Candido, der bereits über 200 andere christliche Lieder veröffentlicht hat, beschreibt die Hymne als „einfach in Melodie und Text“. Ihre Hauptbotschaft bestehe darin, junge Menschen zur Freundschaft mit Gott zu rufen und dann Jesus zu verkünden. Die neue Hymne setzte sich in einem vom Weltjugendtagskomitee ausgeschriebenen Wettbewerb gegen 180 andere Titel durch. Wie jede der Vorgängerhymnen der Weltjugendtage wird auch diese Hymne regelrecht zu einem Markenzeichen des brasilianischen Glaubensfestes werden. „Ich hoffe, dass sie Ergriffenheit und Freude auslösen wird“, sagte der Komponist, dies wäre „die größte Belohnung“ für ihn.

Die Hymne setzt das Motto des Weltjugendtages, „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern“ (Mt 28,19), musikalisch um. Der Komponist Cândido ließ sich von der Christus-Erlöser-Statue auf dem Berg Corcovado, dem Wahrzeichen Rios, inspirieren. Der Liedtext weist darauf hin, dass vor aller christlichen Aktion immer zuerst der eigene christliche Glaube stehen muss. Ein junger Mensch, der den Ruf zur „Morgenröte des Hoffnung“ hört, „empfängt die Gabe des Glaubens“ und wird nun dazu fähig, nicht nur sich selbst vom alten Menschen zum neuen Menschen zu verwandeln, sondern auch an der neuen Welt und dem neuen Gottesvolk mitzubauen.

Der Text der Hymne des WJT Rio 2013 in einer vorläufigen Übersetzung ins Deutsche (Übersetzung: © kath.net):

Morgenröte der Hoffnung!

1. Ich bin schon immer bezeichnet mit dem Zeichen des Erlösers, der vom Berg Corcovado aus die Welt umarmt.

Refr.: Christus lädt uns ein: „Kommt, meine Freunde!“ Christus sendet uns: „Seid Missionare!“

2. Junge Menschen im Frühling des Lebens: Die Morgenröte der Hoffnung; wer diesen Ruf hört, empfängt die Gabe des Glaubens! Oh Gott, könnte diese Erde, könnte die ganze Welt so sein! Nein zum Krieg, weg mit dem Hass, nur noch Gutes und Frieden ohne Ende.
(Refr.)

3. Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang hat unser Haus keine Tür, unsere Erde keine Barrieren, unsere Liebe keine Grenzen.
Wir sind über die Erde zerstreut und tragen dennoch dieselbe Leidenschaft. Es ist Deine Gnade, welche uns erhält, welche uns befähigt, Dir treu zu sein, oh Herr!
(Refr.)

4. Wir wollen antworten auf diesem Ruf: „Geht und baut in Einigkeit ein neues Volk zwischen den Nationen auf, dessen Herzen Mir gehören!“ Der ganzen Welt Dein Evangelium zu verkünden, bedeutet, in einer neuen Welt, die kommen wird, den alten Menschen in den neuen Menschen umzuformen.

DIE NEUE HYMNE




Weiteres Lied für Rio 2013: Vox Dei singt ´Precisa se de Santos´







Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück! (71)

Kardinal Burke: Ich werde nicht Teil eines Schismas sein (63)

"Ähnlich gehandelt wie die Makkabäer im Alten Testament!" (60)

P. Karl Wallner: Der Kampf gegen Priestertum ist voll losgebrochen! (54)

Protest gegen „sakrilegische und abergläubische Handlungen“ (45)

Abschlussmesse der Synode: Schale als Symbol für Pachamama? (40)

St. Martin-Reiter nennt das Fest „christlich“ und fliegt deshalb raus (37)

Ist in der Kirche noch Platz für den Glauben? (37)

Mexikanischer Bischof meint: Pachamama-Ehrung ist keine Götzenanbetung (36)

"Hohmann sollte lieber die antikirchliche Haltung der AfD kritisieren" (33)

Über drei Gebirge (33)

Ackermann: Entschädigung für Missbrauchsopfer aus Kirchensteuergeldern (29)

Das Logo unter der Lupe (26)

(K)eine Gay-Trauung in der Diözese Graz-Seckau? (20)

Die heidnische Bedeutung der Zeremonie in den Vatikanischen Gärten (18)